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	<title>TOP Archive &#8226; JPGAMES.DE</title>
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	<description>Die ganze Welt der japanischen Videospiele</description>
	<lastBuildDate>Fri, 06 Nov 2026 10:24:35 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Angespielt! A.O.T. 3 lässt euch stylischer Titanen schlachten als je zuvor – ein Must-Play für Fans</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Eric]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 06 Nov 2026 10:20:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[TOP]]></category>
		<category><![CDATA[Vorschau]]></category>
		<category><![CDATA[A.O.T. 3]]></category>
		<category><![CDATA[Attack on Titan 3]]></category>
		<category><![CDATA[Koei Tecmo]]></category>
		<category><![CDATA[Omega Force]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein vielversprechender erster Blick.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://jpgames.de/2026/11/angespielt-a-o-t-3-laesst-euch-stylischer-titanen-schlachten-als-je-zuvor/">Angespielt! A.O.T. 3 lässt euch stylischer Titanen schlachten als je zuvor – ein Must-Play für Fans</a> erschien zuerst auf <a href="https://jpgames.de">JPGAMES.DE</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Mit A.O.T. 2 hatte Koei Tecmo 2018 mit Omega Force eine durchaus gute Umsetzung des beliebten Anime Attack on Titan veröffentlicht. Der Titel war nicht ohne Probleme, manche davon wurden dann mit der Final-Battle-Erweiterung adressiert.</p>
<p>Nach über acht Jahren wird mit A.O.T. 3 ein Nachfolger veröffentlicht und wir wurden von Koei Tecmo nach Paris eingeladen, um einen ersten Blick auf das neue Anime-Abenteuer zu werfen.</p>
<h3>Squad, angetreten!</h3>
<p>In A.O.T. 3 werdet ihr die komplette Geschichte des Anime in Videospielform erleben können. Während ihr im Vorgänger noch ein Teil von Erens Squad gewesen seid, so übernehmt ihr nun die Rolle des Anführers! Zumindest zu Beginn des Titels, wenn es darum geht, im Tutorial die Steuerung zu lernen.</p>
<p>Und hier habe ich beim Anspielen direkt gemerkt, dass man sich viele Gedanken um das Manövrieren durch die Gegend gemacht hat. Mit dem 3D-Manöver-Apparat, oder englisch Omni-Directional Mobility Gear und kurz ODM, könnt ihr euch noch gezielter durch die Gegend bewegen.</p>
<p>Zum Beispiel könnt ihr mit dem Fokus-Modus nun direkt zielen, wo ihr den nächsten Anker platzieren wollt. Dies funktioniert gut, um zum Beispiel Wände zu erklimmen, dank neuen Sprungmöglichkeiten. Auf diese Weise könnt ihr euch auch besser an Titanen heranmanövrieren und gezielter bestimmte Körperteile anvisieren. Auch am Boden kann man entlangsliden und entweder so Hindernissen ausweichen oder sich an Titanen heranbewegen.</p>
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<p>Während ihr Feinde angreift, nutzen sich die Klingen eures Charakters ab und werden schwächer, wenn sie brechen. Ihr könnt diese auf Knopfdruck austauschen. Das Umherbewegen mit dem ODM kostet Gas und auch hier könnt ihr die Behälter austauschen, wenn sie leer sind.</p>
<p>Gerade das war im Vorgänger manchmal ein nerviges Problem. Aber zumindest beim Anspielen hatte ich nie ein Problem damit. Es könnte also gut sein, dass man sich hier der Kritik angenommen und den Verbrauch davon deutlich reduziert hat.</p>
<h3>Eine offene Welt außerhalb der Mauern!</h3>
<p>Nach dem Erlernen der Steuerung im Tutorial gibt es einen kleinen Sprung und die Geschichte des Anime wird erzählt. Der Angriff des Colossal Titan auf Wall Maria und die darauffolgenden Ereignisse, und ihr seid als Squad-Leader mittendrin. Hierbei seid ihr aber erst einmal gar nicht so der krasse Titanenschlächter, wie man vielleicht denken mag. Euer Charakter hat nämlich ein Trauma aus der Zeit, als er auf einer Mission war und all seine Kameraden starben.</p>
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<p>Doch dieses Trauma scheint der von euch selbst erstellbare Charakter zu überwinden, mehr oder weniger, und unterstützt Armin, Eren und Co. dabei, das Loch in der Wall Maria zu verschließen. Die Kämpfe gegen die Titanen machen dabei wirklich Spaß und vor allem durch die Option des manuellen Anvisierens von Körperteilen schlitzt man sich von Titanen-Nacken zu Titanen-Nacken.</p>
<p>Es fühlt sich noch einmal deutlich cooler und spaßiger an als im Vorgänger, da man einfach mehr Kontrolle über seine Möglichkeiten hat. Zudem könnt ihr nun auch Skills einsetzen, welche ihr im Laufe des Spieles lernen und austauschen könnt. Und noch cooler: Es gibt Team-up-Angriffe mit euren Squad-Mates!</p>
<p>Nach ein wenig Spielzeit öffnet sich der Titel dann ordentlich, aber leider konnte ich davon nur einen kurzen Teil anspielen. Denn ihr könnt nun als Squad-Leader neue Charaktere rekrutieren und mit ihnen auf Erkundung außerhalb der schützenden Mauern gehen. Eine offene Welt, in der ihr Lore-Bücher, Materialien und massig Titanen zum Schlachten finden könnt, wartet hier auf euch. Auf einem Pferd könnt ihr euch schneller durch die Gegenden bewegen, ihr könnt euch an Titanen anschleichen oder sogar die Umgebung verwenden, um die übergroßen Feinde auszuschalten.</p>
<p>In einer Höhle konnte ich zum Beispiel Steine von der Decke fallen lassen, um einen Kampf zu vermeiden. Von der Karte her wirkte die Außenwelt wirklich sehr groß. Ich bin gar kein Fan von dem Trend, überall eine Open World einzubringen. In A.O.T. 3 passt das aber irgendwie perfekt und wirkt wie eine logische Entwicklung der Reihe.</p>
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<h3>Baut ein eigenes Squad!</h3>
<p>Abseits von den Kämpfen mit den Titanen könnt ihr euch im Hauptquartier mit den Charakteren aus der Serie anfreunden, euer Squad bearbeiten oder die Ausrüstung eures Charakters verbessern. Letztere besteht aus verschiedenen Teilen und kommt sogar mit unterschiedlichem, neuem Aussehen der Klingen. Alle Teile zusammen ergeben einen bestimmten Rang und je höher dieser ist, desto stärker seid ihr natürlich. Außerdem gibt es zusätzliche Effekte, die dadurch aktiviert werden, wie erhöhter Schaden oder bessere Bewegung mit dem ODM.</p>
<p>Neue Fähigkeiten könnt ihr mit Motivationspunkten erhalten. Diese sind aufgeteilt in Bravery, Knowledge und Leadership. Bravery erhaltet ihr im Kampf mit Titanen, während Knowledge durch das Verbessern von Ausrüstung und das Erkunden der Welt außerhalb der Mauern steigt.</p>
<p>Leadership hingegen verbessert sich durch das Interagieren und Management des Squads. Die Skills, die ihr dadurch erhaltet, können ausgerüstet und aktiviert werden, manche sind aber direkt automatisch aktiv. Ihr könnt nur eine bestimmte Anzahl an Fähigkeiten ausrüsten. Die Anzahl erhöht sich aber mit eurem Squad-Rang. Dieser wiederum erhöht sich durch das Absolvieren der Story und von Missionen.</p>
<p>Bei eurem Squad gibt es unterschiedliche Truppen, welche ihr bestücken müsst. Dabei kommen nicht alle mit euch auf die Erkundung außerhalb der Mauern. Das Combat Team folgt euch außerhalb der Mauern, während das Planning Team für Training und Strategie verantwortlich ist. Das Supply Team kümmert sich um Materialien und das Technical Team entwickelt neue Ausrüstung. Alle Charaktere haben Fähigkeiten, welche sie besser in bestimmten Teams machen. Ein gutes Management ist also wichtig, um das Maximum herauszuholen.</p>
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<h3>Neue Mechaniken in den Kämpfen</h3>
<p>In A.O.T. 3 besiegt ihr nicht alle Titanen einfach durch das Abschnetzeln des Nackens. Stärkere Titanen, und vor allem die Bosse, haben eine Break-Leiste. Diese muss durch Angriffe auf den riesigen Gegner und dessen Schwachpunkte gefüllt werden. Ist dies passiert, wird der Feind schutzlos und der Nacken kann angegriffen werden.</p>
<p>Außerdem könnt ihr bei Titanen zum Beispiel Beine abschlagen, um sie zum Stolpern zu bringen. Vor allem wenn gerade ein Squad-Mate gegriffen wurde, kann dies dabei helfen, dass eine Person nicht bald verdaut wird. Auch euch kann das passieren. Schnappt euch ein Titan, ist Buttonmashing angesagt. Landet ihr im Mund, ist das Spiel direkt vorbei und ihr werdet schnabuliert.</p>
<p>Abseits davon könnt ihr mit Knopfdruck einen Ausweich-Modus aktivieren, um eben den Angriffen von Titanen auszuweichen. Während ihr einen Großteil von Angriffen mit eurer Abwehr abwenden und sogar parieren und kontern könnt, so können mit roten Symbolen angekündigte Attacken nicht pariert werden. Hier hilft nur ein Ausweichen, was euer Charakter auch automatisch macht in diesem speziellen Modus. Das hat mich persönlich einiges an Gewöhnung gebraucht &#8230; vor allem im Kampf gegen den War-Hammer-Titanen.</p>
<p>Wir durften beim Anspielen einen Sprung in der Geschichte von Attack on Titan machen und in Kapitel 9 springen. An der Stelle eine kleine Spoiler-Warnung! Es handelt sich hierbei um Ereignisse, die spät in der Geschichte stattfinden. Hier sind Eren und der Rest eures Squads für den Angriff auf eine andere Zivilisation zuständig. Wieso und weshalb, möchte ich gar nicht verraten.</p>
<p>Aber wichtig ist: Ihr müsst hier nun auch gegen Menschen kämpfen. Diese befinden sich zwischen Häusern auf der Straße und auf den Gebäuden. Im Kampf gegen die Personen auf dem Boden muss ich aber sagen, war ich erst echt frustriert. Die Kamera ist hier ein wenig sehr hakelig und schaffte es vor allem beim automatischen Anvisieren nicht so richtig, hinterherzukommen.</p>
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<h3>Der Kampf gegen die neun Titanen</h3>
<p>Hier kann man aber mit dem automatischen Anvisieren und den neuen Donnerspeeren dieses Problem eigentlich schnell lösen. Ich durfte diesen Teil nämlich noch einmal spielen, nachdem ich mehr Erfahrung mit der Steuerung hatte. Dann ging das irgendwie alles viel flotter und einfacher. Vielleicht lag mein Problem auch einfach in der fehlenden Erfahrung, welche man an dem Punkt in der Story eigentlich haben sollte. Ich befürchte aber, dass das trotzdem nicht viel an dem Problem mit der Kamera ändert.</p>
<p>Kurz darauf begann der Kampf gegen den War-Hammer-Titanen. Und hier hatte ich echt so meine Probleme und habe erst einmal ganz schön auf die Mütze bekommen. Das hat natürlich frustriert, weil ich mit dem Ausweich-System oder den Angriffen einfach noch nicht so vertraut war. Hier müsst ihr wirklich gut im Spiel sein, ihr müsst richtig ausweichen, die Schwachpunkte analysieren, bei kritischen Attacken des Titans entweder ausweichen oder schnell einen Schwachpunkt attackieren und gleichzeitig auf eure Waffen achten. Ich habe durchaus den ein oder anderen Versuch gebraucht, auch da es nur limitierte Heil-Items gibt.</p>
<p>Hier hatte sich bei mir also offen gesagt auch ganz schön der Frust breitgemacht, denn der Kampf dauert echt lang. Die Break-Leiste des War-Hammer-Titanen füllt sich nur sehr langsam. Aber auch hier durfte ich, nachdem ich ein wenig mehr über die Steuerung und Co. gelernt hatte, noch einmal ran. Und da muss ich sagen – es funktionierte direkt viel besser. Ich habe die Donnerspeere sinnvoller genutzt, das Ausweichen habe ich besser nutzen können und generell kam ich besser damit klar. Ich denke also, auch hier war ein Teil meiner Frustration die fehlende Erfahrung, die man eigentlich an dem Punkt haben sollte.</p>
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<h3>Ein hübscher Nachfolger</h3>
<p>Visuell hat mir A.O.T. 3 beim Anspielen gut gefallen. Koei Tecmo und Omega Force haben es perfekt geschafft, den Anime in 3D zum Leben zu erwecken. Es gibt sehr viele verschiedene Arten von Titanen, die allesamt albern, aber auch irgendwie gruslig aussehen.</p>
<p>Die offene Welt ist natürlich auf den ersten Blick sehr groß, wirkt aber von dem, was ich sah, gar nicht so leer – obwohl man da nichts finden wird außer Titanen. Innerhalb der Mauern sieht die Stadt detailliert aus, zumindest detailliert genug, um hübsch auszusehen, während ihr mit dem ODM durch die Gegend wirbelt. Gebäude zerfallen effektreich, während die Titanen durchrennen, und es spritzt auch ordentlich Blut.</p>
<p>Die japanische Sprachausgabe bringt die bekannten SprecherInnen zurück und klingt super. Aber für alle, welche die Sprache nicht sprechen, gibt es wieder das übliche Problem von Action-Games ohne englische oder deutsche Sprachausgabe. Die Charaktere quatschen, die Untertitel befinden sich im unteren Teil des Bildschirms, während ihr jedoch mit dem Bekämpfen von Titanen beschäftigt seid. Das ist aber vielleicht auch nur eine Marotte von mir, dass ich dann lieber englische Stimmen haben würde, um nicht nebenbei lesen zu müssen.</p>
<p>Bevor ich zum Fazit meiner Anspiel-Session komme, möchte ich eine Sache hervorheben: Beim Entwickeln von A.O.T. 3 hat sich das Entwickler-Team eindeutig Gedanken gemacht, den Titel so zugänglich wie möglich zu machen. Das Umherdüsen mit dem ODM sowie das Ausweichen und Bekämpfen von Titanen kann durchaus schwierig sein.</p>
<p>Für Spielende, welche also eher einfach nur das Abenteuer und die Story erleben möchten, gibt es zahlreiche Optionen, welche das Spielen vereinfachen. Ihr könnt einstellen, Heil-Gegenstände automatisch zu nutzen bei geringer Gesundheit, wie automatisch euer Charakter die Feinde anvisiert und sogar das Schießen der Anker vom ODM kann automatisiert werden. Das ist alles komplett optional – und ich finde es sehr cool, dass es diese Möglichkeiten gibt.</p>
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<h2 style="text-align: center;">Werdet zum neuen Levi</h2>
<div class="review-quote">
<p>Ich war ein großer Fan von A.O.T. 2 und hatte viel Spaß damit. Deswegen waren meine Erwartungen an den Nachfolger tatsächlich recht hoch. Und man hat sie übertroffen! Ich freue mich jetzt schon sehr darauf, die offene Welt zu erkunden, mein eigenes Squad aufzubauen und die Geschichte des Anime noch einmal von Anfang bis Ende zu erleben.</p>
<p>Ich bin mir sicher, der Titel wird sich auch wieder ein wenig repetitiv anfühlen wie der Vorgänger, immerhin schlachtet man stundenlang dieselbe Art von Gegner. Aber man scheint sich des Problems bewusst gewesen zu sein und hat versucht, dies mit zusätzlichen Skills, dem Break-System und der offenen Welt zu vermeiden. Ich gehe davon aus, dass die finale Version ein Must-Play für Fans von Attack on Titan wird. Aber ob dies auch wirklich so sein wird, werden wir euch in unserem finalen Review dann verraten!</p>
</div>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>Transparenz: Die Reise und der Aufenthalt beim Anspielevent in Paris wurden dem Autor gesponsert. </em>Bildmaterial: A.O.T. 3, <a href="https://www.koeitecmoeurope.com/aot3/de/" target="_blank" rel="noopener">Koei Tecmo</a>, Omega Force</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://jpgames.de/2026/11/angespielt-a-o-t-3-laesst-euch-stylischer-titanen-schlachten-als-je-zuvor/">Angespielt! A.O.T. 3 lässt euch stylischer Titanen schlachten als je zuvor – ein Must-Play für Fans</a> erschien zuerst auf <a href="https://jpgames.de">JPGAMES.DE</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Im Test! Das Remake von Zelda: Ocarina of Time ist ein Meisterwerk – aber kein sehr mutiges</title>
		<link>https://jpgames.de/2026/11/im-test-das-remake-von-zelda-ocarina-of-time-ist-ein-meisterwerk-aber-kein-sehr-mutiges/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ludwig]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 04 Nov 2026 11:00:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[SW2]]></category>
		<category><![CDATA[Test]]></category>
		<category><![CDATA[TOP]]></category>
		<category><![CDATA[Gold-Award]]></category>
		<category><![CDATA[Nintendo]]></category>
		<category><![CDATA[The Legend of Zelda: Ocarina of Time]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://jpgames.de/?p=310068</guid>

					<description><![CDATA[<p>Es gibt auch Kritik.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://jpgames.de/2026/11/im-test-das-remake-von-zelda-ocarina-of-time-ist-ein-meisterwerk-aber-kein-sehr-mutiges/">Im Test! Das Remake von Zelda: Ocarina of Time ist ein Meisterwerk – aber kein sehr mutiges</a> erschien zuerst auf <a href="https://jpgames.de">JPGAMES.DE</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div style="float: right; margin-left: 10px; margin-bottom: 10px;">
<table style="border: 0px solid #c0d4ea; font-family: verdana; font-size: 0.8em; height: 363px;" width="238">
<tbody>
<tr>
<td style="background-color: transparent; border-width: 0px 1px 1px 0px; border-style: solid; border-color: #c0d4ea; text-align: justify;"><strong>Titel</strong></td>
<td style="background-color: transparent; border-width: 0px 0px 1px; border-style: solid; border-color: #c0d4ea;">The Legend of Zelda: Ocarina of Time</td>
</tr>
<tr style="text-align: justify;">
<td style="background-color: transparent; border: 0px solid #C0D4EA; border-bottom: 1px solid #C0D4EA; border-right: 1px solid #C0D4EA;" rowspan="2"><strong><img loading="lazy" decoding="async" class="" src="https://jpgames.de/wp-content/uploads/static/Icon-Japan.gif" alt="Japan" width="60" height="38" /></strong></td>
<td style="background-color: transparent; border: 0px solid #C0D4EA; border-bottom: 1px solid #C0D4EA;">05. November 2026</td>
</tr>
<tr style="text-align: justify;">
<td style="background-color: transparent; border: 0px solid #C0D4EA; border-bottom: 1px solid #C0D4EA;">Nintendo</td>
</tr>
<tr style="text-align: justify;">
<td style="background-color: transparent; border: 0px solid #C0D4EA; border-bottom: 1px solid #C0D4EA; border-right: 1px solid #C0D4EA;" rowspan="2"><strong><img loading="lazy" decoding="async" class="" src="https://jpgames.de/wp-content/uploads/static/Icon-NA.gif" alt="Nordamerika" width="60" height="38" /></strong></td>
<td style="background-color: transparent; border-width: 0px 0px 1px; border-style: solid; border-color: #c0d4ea; text-align: left;">05. November 2026</td>
</tr>
<tr style="text-align: justify;">
<td style="background-color: transparent; border: 0px solid #C0D4EA; border-bottom: 1px solid #C0D4EA;">Nintendo</td>
</tr>
<tr style="text-align: justify;">
<td style="background-color: transparent; border: 0px solid #C0D4EA; border-bottom: 1px solid #C0D4EA; border-right: 1px solid #C0D4EA;" rowspan="2"><strong><img loading="lazy" decoding="async" class="" src="https://jpgames.de/wp-content/uploads/static/Icon-EU.png" alt="Europa" width="60" height="38" /></strong></td>
<td style="background-color: transparent; border-width: 0px 0px 1px; border-style: solid; border-color: #c0d4ea;">05. November 2026</td>
</tr>
<tr style="text-align: justify;">
<td style="background-color: transparent; border: 0px solid #C0D4EA; border-bottom: 1px solid #C0D4EA;">Nintendo</td>
</tr>
<tr style="text-align: justify;">
<td style="background-color: transparent; border-width: 0px 1px 1px 0px; border-style: solid; border-color: #c0d4ea; text-align: left;"><strong>System</strong></td>
<td style="background-color: transparent; border: 0px solid #C0D4EA; border-bottom: 1px solid #C0D4EA;">Nintendo Switch 2</td>
</tr>
<tr style="text-align: justify;">
<td style="background-color: transparent; border: 0px solid #C0D4EA; border-bottom: 1px solid #C0D4EA; border-right: 1px solid #C0D4EA;"><strong>Getestet für</strong></td>
<td style="background-color: transparent; border: 0px solid #C0D4EA; border-bottom: 1px solid #C0D4EA;">Nintendo Switch 2</td>
</tr>
<tr style="text-align: justify;">
<td style="background-color: transparent; border: 0px solid #C0D4EA; border-bottom: 1px solid #C0D4EA; border-right: 1px solid #C0D4EA;"><strong>Versionsnummer</strong></td>
<td style="background-color: transparent; border: 0px solid #C0D4EA; border-bottom: 1px solid #C0D4EA;">1.0.0</td>
</tr>
<tr style="text-align: justify;">
<td style="background-color: transparent; border: 0px solid #C0D4EA; border-bottom: 1px solid #C0D4EA; border-right: 1px solid #C0D4EA;"><strong>Entwickler</strong></td>
<td style="background-color: transparent; border: 0px solid #C0D4EA; border-bottom: 1px solid #C0D4EA;">Nintendo</td>
</tr>
<tr style="text-align: justify;">
<td style="background-color: transparent; border: 0px solid #C0D4EA; border-bottom: 1px solid #C0D4EA; border-right: 1px solid #C0D4EA;"><strong>Genres</strong></td>
<td style="background-color: transparent; border: 0px solid #C0D4EA; border-bottom: 1px solid #C0D4EA;">Action-Adventure</td>
</tr>
<tr style="text-align: justify;">
<td style="background-color: transparent; border: 0px solid #C0D4EA; border-bottom: 1px solid #C0D4EA; border-right: 1px solid #C0D4EA;"><strong>Texte<br />
</strong></td>
<td style="background-color: transparent; border: 0px solid #C0D4EA; border-bottom: 1px solid #C0D4EA;"><strong><img loading="lazy" decoding="async" class="" src="https://jpgames.de/wp-content/uploads/static/Flagge-Deutschland.jpg" alt="Deutschland" width="25" height="16" /> <img loading="lazy" decoding="async" class="" src="https://jpgames.de/wp-content/uploads/static/Icon-NA.gif" alt="Nordamerika" width="25" height="16" /> <img loading="lazy" decoding="async" class="" src="https://jpgames.de/wp-content/uploads/static/Icon-Japan.gif" alt="Japan" width="25" height="16" /></strong></td>
</tr>
<tr style="text-align: justify;">
<td style="background-color: transparent; border: 0px solid #C0D4EA; border-bottom: 1px solid #C0D4EA; border-right: 1px solid #C0D4EA;"><strong>Vertonung</strong></td>
<td style="background-color: transparent; border: 0px solid #C0D4EA; border-bottom: 1px solid #C0D4EA;"><strong><img loading="lazy" decoding="async" class="" src="https://jpgames.de/wp-content/uploads/static/Flagge-Deutschland.jpg" alt="Deutschland" width="25" height="16" /> <img loading="lazy" decoding="async" class="" src="https://jpgames.de/wp-content/uploads/static/Icon-NA.gif" alt="Nordamerika" width="25" height="16" /> <img loading="lazy" decoding="async" class="" src="https://jpgames.de/wp-content/uploads/static/Icon-Japan.gif" alt="Japan" width="25" height="16" /></strong></td>
</tr>
</tbody>
</table>
</div>
<p><strong>The Legend of Zelda: Ocarina of Time</strong> gehört ohne jeden Zweifel zu den wichtigsten und einflussreichsten Videospielen aller Zeiten. Was Nintendo 1998 aus dem Nintendo 64 herausholte, genießt bis heute absoluten Kultstatus. Kaum ein anderes Spiel hat das Medium derart nachhaltig geprägt.</p>
<p>Noch heute finden sich Anspielungen auf den Klassiker in zahlreichen anderen Werken, aber auch innerhalb der eigenen Reihe ist sein Einfluss kaum zu übersehen. Und wenn mal wieder die besten Videospiele aller Zeiten gekürt werden, landet Ocarina of Time zuverlässig ganz weit oben. Nicht selten sogar auf dem ersten Platz.</p>
<p>Gleichzeitig ist Ocarina of Time für viele Menschen weit mehr als nur ein großartiges Videospiel. Es ist ein Stück Kindheit, eine Sammlung unvergesslicher Erinnerungen und für manche vielleicht sogar der Grund, warum sie Videospiele heute so sehr lieben.</p>
<p>Kaum ein anderes Abenteuer dürfte den persönlichen Geschmack und den Blick auf das Medium bei so vielen SpielerInnen nachhaltig geprägt haben. Und genau darin liegt auch die Schwierigkeit: Wie legt man ein Spiel neu auf, das für viele längst als nahezu unantastbar gilt?</p>
<h3>40 Jahre Zelda und Erwartungen bis zum Mond</h3>
<p>Zum 40. Jubiläum der Reihe wagt Nintendo nun also eine weitere Neuauflage des legendären Abenteuers. Nach der 2011 erschienenen Nintendo-3DS-Version ist es bereits der zweite große Anlauf, den Klassiker einer neuen Generation zugänglich zu machen – wenn man die Versionen für den GameCube und Virtual Console mal außer Acht lässt. Und seien wir ehrlich: <strong>Die Erwartungen könnten kaum größer sein.</strong></p>
<p>Seit der ersten offiziellen Ankündigung überschlagen sich die Meldungen. Neue Informationen, vermeintliche Leaks, Gameplay-Schnipsel und natürlich unzählige Diskussionen darüber, was Nintendo verändern könnte, sollte oder bloß nicht anfassen darf. Ob zusätzliche Inhalte, überarbeitete Spielmechaniken, Designentscheidungen oder schlicht die grafische Neugestaltung – gefühlt wird jedes noch so kleine Detail unter die Lupe genommen.</p>

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<p>Geschichte wiederholt sich also. Schließlich sind hitzige Diskussionen über Veränderungen und kreative Entscheidungen der Zelda-Reihe alles andere als fremd. Gleichzeitig zeigen sie aber auch, wie viel den Menschen an diesen Spielen liegt. Und welchen gewaltigen Stellenwert gerade Ocarina of Time noch immer besitzt.</p>
<p>Für Nintendo ist das Ganze deshalb eine echte Mammutaufgabe. Einerseits soll die Magie des Originals erhalten bleiben, andererseits erwartet man von einer modernen Neuauflage natürlich mehr als nur ein hübscheres Gesicht. Und so viel sei schon einmal verraten: <strong>Auch diese Version wird nicht alle glücklich machen.</strong> Aber mal ehrlich: Wäre das bei einem Spiel mit einer derart großen Fangemeinde überhaupt möglich?</p>
<h3>Ein alter Bekannter in neuem Gewand</h3>
<p>Doch fangen wir von vorn an. Am <strong>5. November</strong> erscheint The Legend of Zelda: Ocarina of Time exklusiv für die <strong>Nintendo Switch 2</strong>. Ganz ohne zusätzlichen Namenszusatz schickt Nintendo seinen Klassiker erneut ins Rennen. Ob Remake, Neuinterpretation, Retake oder einfach Neuauflage – nennt es, wie ihr wollt.</p>
<p>Ob Nintendo dem legendären Original gerecht wird, welche Veränderungen uns erwarten und ob uns Links Abenteuer auch nach all den Jahren noch genauso verzaubern kann, verraten wir euch in unserem Test. Also, Okarina eingepackt, Schwert und Schild geschnappt und auf nach Hyrule!</p>

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<h3>Der Junge ohne Fee</h3>
<div class="quote-right">»Die Geschichte hat mich tatsächlich wieder ähnlich gepackt wie damals, als ich Ocarina of Time zum ersten Mal gespielt habe.«</div>
<p>Wir befinden uns im Königreich Hyrule und schlüpfen in die Rolle des jungen Link. Obwohl er eigentlich ein Hylianer ist, wächst er bei den friedfertigen Kokiri im Kokiri-Wald auf. Anders als die übrigen Waldbewohner besitzt er allerdings keine eigene Fee. Zumindest noch nicht.</p>
<p>Denn eines Tages ändert sich sein Leben schlagartig. Der mächtige Deku-Baum, Wächter des Waldes, schickt ihm die kleine Fee Navi und betraut Link mit einer Aufgabe, die größer kaum sein könnte: Er soll das Königreich Hyrule vor einer drohenden Katastrophe bewahren. Dahinter steckt der finstere Ganondorf, der die Macht im Königreich an sich reißen und das legendäre Triforce für seine eigenen Machenschaften nutzen will.</p>
<p>Also verlassen wir unsere vertraute Heimat und machen uns auf den Weg nach Schloss Hyrule, wo wir Prinzessin Zelda kennenlernen. Gemeinsam wollen wir Ganondorfs Pläne durchkreuzen und das Königreich retten. Was folgt, ist eine ebenso bekannte wie ikonische Geschichte, die nicht nur Ocarina of Time selbst, sondern die gesamte Zelda-Reihe nachhaltig geprägt und beeinflusst hat.</p>
<p>Dabei folgt Links Abenteuer ziemlich exemplarisch der klassischen Heldenreise. Ein unscheinbarer Junge wird aus seiner vertrauten Welt gerissen, wächst über sich hinaus und muss sich schließlich einem übermächtigen Bösen stellen. Das klingt auf dem Papier vielleicht nicht sonderlich originell, funktioniert aber auch nach fast 30 Jahren noch erstaunlich gut.</p>
<p>Mehr noch: <strong>Die Geschichte hat mich tatsächlich wieder ähnlich gepackt wie damals, als ich Ocarina of Time zum ersten Mal gespielt habe.</strong> Die Reise ist episch, spannend, unterhaltsam und stellenweise überraschend emotional. Dazu kommen unzählige ikonische Charaktere und Begegnungen, die sich über all die Jahre ins Gedächtnis eingebrannt haben.</p>

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<h3>Eine vertraute Geschichte, die sich wieder neu anfühlt</h3>
<p>An der eigentlichen Handlung hat Nintendo praktisch nichts verändert. Und das ist auch gut so. Statt die Geschichte künstlich aufzublähen oder umzuschreiben, setzt die Neuauflage auf eine deutlich <strong>aufwendigere Inszenierung</strong>.</p>
<p>Allen voran die überarbeiteten und teilweise neuen Zwischensequenzen verleihen vielen bekannten Momenten noch einmal eine ganz andere Wirkung. Dazu kommen die<strong> fantastische musikalische Untermalung</strong> und natürlich <strong>die Vertonung</strong>, die den Figuren und ihren Begegnungen zusätzliche Persönlichkeit verleiht.</p>
<p>Das Ergebnis ist schon ein wenig kurios: <strong>Ich kenne diese Geschichte seit Jahren in- und auswendig und hatte trotzdem stellenweise das Gefühl, sie noch einmal zum ersten Mal zu erleben.</strong> Ich hoffe, ihr versteht, was ich meine. Es ist diese besondere Mischung aus vertrauten Erinnerungen und einer frischen Präsentation, die für mich einen großen Teil des Reizes dieser Neuauflage ausmacht.</p>
<h3>Die Spuren der Zeit</h3>
<p>Eine der interessantesten Neuerungen hört auf den Namen <strong>„Spuren der Zeit“</strong>. Dahinter verbirgt sich im Grunde eine Art Quest-Log, das uns die bisherigen Ereignisse noch einmal vor Augen führt. Auch größere Nebenaufgaben werden hier übersichtlich festgehalten.</p>
<p>Besonders schön ist allerdings die Aufmachung. Nintendo präsentiert den Fortschritt auch auf einem kunstvoll gestalteten Wandteppich, der mit jeder neuen Etappe unserer Reise weitergewoben wird. Das sieht nicht nur schön aus, sondern passt auch wunderbar zum märchenhaften Charakter des Spiels.</p>
<p>Apropos Nebenaufgaben: Tatsächlich hat Nintendo hier und da ein paar neue Beschäftigungen eingebaut. Eine davon führt uns beispielsweise zu einer <strong>fünften Flasche</strong>, die es im Original noch nicht gab. <strong>Allzu große Überraschungen solltet ihr allerdings nicht erwarten.</strong></p>
<p>Nach wie vor stehen die bekannten Nebenaufgaben im Mittelpunkt. Wir sammeln goldene Skulltulas, kümmern uns um die Maskenquest oder arbeiten uns durch die berühmt-berüchtigte Tauschquest. Wer das Original kennt, wird sich hier sofort zurechtfinden, denn die meisten dieser Aufgaben funktionieren noch immer weitgehend genauso wie früher.</p>

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<h3>Neue Geheimnisse in einem alten Hyrule</h3>
<p>Komplett neu sind hingegen die kleinen <strong>Feen-Notizen</strong>, die überall in der Hyrule-Ebene und an anderen Orten verstreut liegen. Sie liefern auf kryptische Weise Hinweise zu verschiedenen Geheimnissen und Spielmechaniken. Zusätzliche Hintergrundgeschichten oder größere Lore-Happen solltet ihr euch davon allerdings nicht erhoffen.</p>
<p>Am ehesten erinnern mich die Notizen an die Shiekah-Steine aus dem Original, zumindest was den praktischen Nutzen ihrer Hinweise betrifft. Darüber hinaus gibt es in der Oberwelt noch ein paar weitere Geheimnisse zu entdecken. Welche das genau sind, möchte ich an dieser Stelle allerdings nicht verraten. Ein bisschen Überraschung muss schließlich bleiben.</p>
<p>Mit dem <strong>Monstersaal</strong> hält außerdem eine weitere Neuerung Einzug. Wobei „neu“ hier vielleicht etwas übertrieben ist. Eine Sammlung bereits besiegter Gegner kennen Zelda-Fans schließlich schon aus anderen Ablegern, etwa The Wind Waker. Auch die Möglichkeit, bereits besiegte Bosse erneut herauszufordern oder sich an einem Boss-Rush zu versuchen, gab es schon in der 3DS-Version. Schön ist es trotzdem, dass beide Funktionen nun auch hier ihren Platz finden.</p>
<p>Darüber hinaus hat Nintendo die Fundorte einiger goldener Skulltulas und Herzteile verändert. Gerade Letztere sind nun teilweise etwas organischer in die Spielwelt eingebettet, statt an irgendwelchen völlig obskuren Orten versteckt zu sein. Das macht die Suche nachvollziehbarer, ohne ihr gleich den gesamten Entdeckerreiz zu nehmen.</p>
<p>Eine besonders willkommene Komfortverbesserung gibt es schließlich nach dem Abschluss der Geschichte. Dann lässt sich nämlich einsehen, <strong>welche Sammelgegenstände noch fehlen und wo beziehungsweise wie viele noch fehlen</strong>. Gerade für alle, die Hyrule möglichst vollständig erkunden möchten, ist das eine echte Erleichterung. Das teilweise mühsame Backtracking wird dadurch deutlich angenehmer.</p>

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<h3>Altbekannt und trotzdem erstaunlich frisch</h3>
<div class="quote-right">»Alles fühlt sich deutlich zeitgemäßer an, ohne dabei den vertrauten Charakter des Originals zu verlieren.«</div>
<p>Schon das ursprüngliche Ocarina of Time setzte 1998 spielerische Maßstäbe, an denen sich zahlreiche spätere Action-Adventures orientierten. Die Neuauflage überträgt dieses Fundament nun in die Moderne und schafft dabei einen bemerkenswerten Spagat: <strong>Alles fühlt sich deutlich zeitgemäßer an, ohne dabei den vertrauten Charakter des Originals zu verlieren.</strong></p>
<p>Die wohl größten Veränderungen betreffen die <strong>Kamera und Links Bewegungsfreiheit</strong>. Endlich lässt sich die Kamera völlig frei steuern und unser Held kann nun auch ganz manuell springen. Klingt nach Selbstverständlichkeiten, oder? Tatsächlich machen gerade diese beiden Neuerungen einen erstaunlich großen Unterschied. Die Erkundung fühlt sich dadurch viel natürlicher und flüssiger an, während die Steuerung insgesamt wunderbar eingängig bleibt.</p>
<p>Dazu kommt, dass Link jetzt etwas schneller unterwegs ist. Wer früher regelmäßig einen Purzelbaum nach dem anderen geschlagen hat, um möglichst flott durch Hyrule zu kommen, darf sich also freuen. Unser Held hat offenbar endlich gelernt, dass man auch einfach schneller laufen kann. Eine kleine, aber ausgesprochen willkommene Verbesserung.</p>
<h3>Mit dem Master-Schwert in die Moderne</h3>
<p>Auch das überarbeitete Kampfsystem macht richtig Laune. Im Kern bleibt alles beim Alten: Wir visieren unsere Gegner an und verpassen ihnen anschließend mit dem Schwert eine ordentliche Abreibung. Allerdings fühlt sich Link jetzt deutlich agiler und beweglicher an, ohne dass die Angriffe an Direktheit verlieren.</p>
<p>Besonders das <strong>hervorragende Trefferfeedback</strong> sorgt dafür, dass sich praktisch jeder Schwertstreich befriedigend anfühlt. Treffer haben ordentlich Wucht und selbst kleinere Auseinandersetzungen machen dadurch überraschend viel Spaß.</p>

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<p>Dabei bleibt das Kampfsystem seinen klassischen Zelda-Wurzeln treu. Jeder Gegner besitzt bestimmte Angriffsmuster, die es zunächst zu erkennen gilt. Anschließend müssen wir die Bewegungen richtig lesen, im passenden Moment ausweichen, blocken oder selbst zum Angriff übergehen. Keine übermäßig komplizierten Tastenkombinationen, sondern ein angenehm direktes Kampfsystem, bei dem Beobachtung und Timing entscheidend sind. Ganz typisch Zelda eben.</p>
<h3>Schluss mit dem Menü-Marathon!</h3>
<p><strong>Eine weitere große Verbesserung betrifft die Menüführung</strong>. Wer das Original kennt, dürfte sich noch bestens daran erinnern, wie häufig man zwischen Spiel und Inventar hin- und herwechseln musste. Besonders beim Ausrüsten verschiedener Gegenstände konnte das auf Dauer ziemlich nervig werden.</p>
<p>Damit ist jetzt glücklicherweise Schluss. Pfeile, Deku-Nüsse und andere nützliche Gadgets lassen sich bequem über <strong>ein Auswahlrad</strong> anwählen. Für weitere Ausrüstungsgegenstände wie Masken oder Stiefel gibt es zudem eine <strong>Schnellauswahl</strong> über das Steuerkreuz. Das funktioniert hervorragend und sorgt dafür, dass wir deutlich seltener aus dem eigentlichen Spielfluss gerissen werden.</p>
<p>Auch die Bewegungssteuerung ist eine willkommene Ergänzung. Ähnlich wie in Splatoon lässt sich das Zielen damit wunderbar präzise und intuitiv gestalten. Gerade beim Einsatz von Fernkampfwaffen ist das eine echte Erleichterung.</p>
<p>Davon profitieren natürlich auch bestimmte Minispiele, etwa die Schießbude. Schön ist deshalb, dass Nintendo hier beim Anspruch etwas nachgelegt hat. Schließlich soll uns das präzisere Zielen nicht gleich sämtliche Herausforderungen abnehmen.</p>

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<h3>Wenn selbst Gekrächze zur Melodie wird</h3>
<p>Eine meiner liebsten Neuerungen ist allerdings das <strong>Summen-Feature für die Okarina</strong>. Statt die bekannten Melodien ausschließlich über Tastenkombinationen zu spielen, können wir sie nun einfach ins Mikrofon der Switch 2 summen. Und was soll ich sagen? Es funktioniert fantastisch!</p>
<p>Selbst mein völlig unmelodisches Gekrächze wurde in zehn von zehn Versuchen korrekt erkannt. Das hat mich tatsächlich ziemlich beeindruckt. Gerade wenn man die richtige Tastenkombination einmal nicht mehr im Kopf hat, kann das Summen sogar die schnellere Alternative sein.</p>
<p>Natürlich ist das keine spielerische Revolution. Aber es ist wieder eines dieser kleinen Details, bei denen man unweigerlich schmunzeln muss. <strong>Ein bisschen Nintendo-Magie eben</strong>, die man in dieser Form irgendwie nur dort findet.</p>

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<h3>Die vielleicht besten Dungeons aller Zeiten?</h3>
<div class="quote-right">»Für mich gehören einige davon bis heute zu den besten Rätsel-Dungeons der Videospielgeschichte.«</div>
<p>Kommen wir zum eigentlichen Herzstück eines klassischen Zelda-Abenteuers: den <strong>Dungeons</strong>. Und hier muss ich Nintendo beziehungsweise dem ursprünglichen Ocarina of Time ein riesiges Kompliment machen. Denn obwohl die Tempel in ihrem grundsätzlichen Aufbau weitgehend unverändert geblieben sind, suchen sie auch heute noch ihresgleichen. Und nein, ich übertreibe nicht.</p>
<p>Ich habe das Original mittlerweile unzählige Male durchgespielt, sowohl auf dem Nintendo 64 als auch auf dem Nintendo 3DS. Trotzdem war ich erneut begeistert davon, wie unglaublich durchdacht diese Dungeons sind. Schon damals wirkten sie erstaunlich ausgereift und in sich stimmig. Und fast 30 Jahre später hat sich daran praktisch nichts geändert.</p>
<p>Gut, über den Wassertempel kann man natürlich streiten. Wobei ich gestehen muss, dass ich sogar den eigentlich ziemlich gerne mag. Was die Dungeons allerdings wirklich unvergesslich macht, ist ihre Atmosphäre. <strong>Für mich gehören einige davon bis heute zu den besten Rätsel-Dungeons der Videospielgeschichte.</strong></p>
<p>Nehmen wir nur den Waldtempel, der mit seinem verwunschenen Herrenhaus und der geheimnisvollen Stimmung einen ganz eigenen Charakter besitzt. Oder den Schattentempel, der uns in eine düstere, von Geistern heimgesuchte Folterkammer entführt. Das sind einfach Orte, die sich regelrecht ins Gedächtnis brennen.</p>
<p>Durch die zusätzlichen technischen Möglichkeiten und die deutlich aufwendigere Inszenierung entfalten diese ohnehin schon fantastischen Schauplätze jetzt sogar noch mehr Wirkung. Die Dungeons waren damals bereits verdammt nah an der Perfektion. Und irgendwie hat Nintendo es geschafft, sie noch ein kleines Stück besser zu machen. Wenn das überhaupt möglich ist.</p>

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<p>Besonders erfreulich finde ich außerdem, dass die Neuauflage auch die etwas obskure und stellenweise regelrecht verstörende Seite des Originals bewahrt. Ocarina of Time war schließlich nie ausschließlich ein fröhliches Fantasy-Abenteuer. Manche Orte, Gegner und Situationen konnten einem damals durchaus einen gehörigen Schrecken einjagen, Stichwort: Grund des Brunnens in Kakariko oder eben der Schattentempel. Ja, Zelda kann manchmal auch Horror. Und das ist gut so!</p>
<h3>Manchmal darf Zelda auch wieder linear sein</h3>
<p>Zum Abschluss möchte ich noch etwas hervorheben, das mir während des Spielens immer wieder durch den Kopf ging: Wie schön es doch ist, endlich wieder ein großes 3D-Zelda mit der klassischen Formel zu erleben.</p>
<p>Versteht mich nicht falsch. Ich liebe auch Breath of the Wild und Tears of the Kingdom und die enorme Freiheit, die mir diese beiden Abenteuer bieten. Die offene Spielwelt, die zahlreichen Möglichkeiten und das Gefühl, praktisch überall hingehen zu können, haben ihren ganz eigenen Reiz.</p>
<p>Aber nach all den Jahren tut eine vergleichsweise lineare Zelda-Erfahrung einfach unglaublich gut. Eine Reise mit einer klaren Struktur, sorgfältig gestalteten Dungeons und einem bewusst aufgebauten Spannungsbogen.</p>
<p>Gerade SpielerInnen, die mit der neuen Open-World-Formel der Reihe weniger anfangen können, dürften sich hier sofort wieder zu Hause fühlen. Und auch ich habe einmal mehr gemerkt, wie sehr ich diese klassische Art von Zelda vermisst habe.</p>
<p>Manchmal braucht es eben keine grenzenlose Freiheit. Manchmal reicht ein fantastischer Dungeon, ein cleveres Rätsel und das gute Gefühl, endlich den richtigen Schlüssel gefunden zu haben.</p>

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<h3>Das vielleicht schönste Nintendo-Spiel aller Zeiten?</h3>
<div class="quote-right">»Könnte The Legend of Zelda: Ocarina of Time vielleicht das schönste Nintendo-Spiel überhaupt sein?«</div>
<p>Stichwort Inszenierung und Atmosphäre. Während meiner Test-Session kam mir tatsächlich immer wieder ein Gedanke: <strong>Könnte The Legend of Zelda: Ocarina of Time vielleicht das schönste Nintendo-Spiel überhaupt sein?</strong> Eine ziemlich gewagte Aussage, ich weiß. Aber wenn man erst einmal durch dieses neue, alte Hyrule streift, fällt es schwer, nicht ins Schwärmen zu geraten.</p>
<p>Besonders die Umgebungen haben es mir angetan. Angefangen beim Kokiri-Wald über die weiten Ebenen von Hyrule bis hin zur Stadt, Kakariko, oder den Heimatgebieten der Goronen und Zora – teilweise sieht das Spiel schlicht atemberaubend aus. Überall warten unglaublich detailreiche Landschaften und Innenräume, wunderschöne Lichtstimmungen und eine Plastizität der einzelnen Objekte, an der ich mich kaum sattsehen konnte.</p>
<p>Man merkt einfach, wie viel Arbeit in die Neugestaltung dieser Welt geflossen ist. Selbst Orte, die ich mittlerweile praktisch auswendig kenne, haben mich immer wieder zum Staunen gebracht. Dazu kommen deutlich weniger Ladezonen als damals. Wer beispielsweise ein Haus betritt oder die Zitadelle der Zeit besucht, muss nicht mehr ständig kurze Ladepausen über sich ergehen lassen. Das sorgt für eine deutlich zusammenhängendere Spielwelt.</p>
<p>Und dann gibt es diese ganz besonderen Momente. Wenn die Sonne langsam über der Hyrule-Ebene untergeht, wir auf Epona durch die Steppe galoppieren und das Gras sanft im Wind hin und her wiegt. Dazu die passende musikalische Untermalung. Ganz ehrlich: <strong>Das hat einfach etwas Magisches.</strong></p>
<p>Es ist dieses merkwürdige Gefühl, eine Welt zu besuchen, die man seit Jahrzehnten kennt, und trotzdem das Gefühl zu haben, sie gerade erst zu entdecken. Alles wirkt vertraut und gleichzeitig wunderbar neu.</p>

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<p>Ganz ohne kleinere Schönheitsfehler kommt die Neuauflage allerdings nicht aus. Besonders der stellenweise recht auffällige Nebel fällt ins Auge. Ob dieser nun bewusst als Stilmittel eingesetzt wird oder doch technischen Einschränkungen geschuldet ist, lässt sich schwer sagen. Hinzu kommen gelegentlich leichtes Kantenflimmern rund um die Figuren und vereinzelt flackernde Schatten.</p>
<p>Das sind allerdings eher kleinere Makel in einer ansonsten fantastischen Präsentation. Für mich gehört Ocarina of Time jedenfalls zu den beeindruckendsten Titeln, die Nintendo bislang auf die Beine gestellt hat, und ist ein echter Vorzeigetitel für die Switch 2.</p>
<h3>Butterweich durch Hyrule</h3>
<p>Auch technisch gibt es erfreulich wenig zu meckern. Während meiner gesamten Spielzeit lief das Abenteuer mit gefühlt konstanten <strong>60 Bildern pro Sekunde</strong>. Spürbare Einbrüche konnte ich weder im TV-Modus noch im Handheld-Modus feststellen.</p>
<p>Ebenso erfreulich: Bugs oder Glitches sind mir während des Tests nicht begegnet. Das gesamte Spielerlebnis wirkte angenehm sauber und ausgereift. So muss das sein!</p>
<h3>Über Geschmack lässt sich bekanntlich streiten</h3>
<p>Neben den wunderschönen Umgebungen müssen wir natürlich auch über die Charakterdesigns sprechen. Denn kaum ein anderes Thema hat seit der ersten Präsentation für derart viele Diskussionen gesorgt.</p>
<p>Die neuen Interpretationen der bekannten Figuren gefallen längst nicht allen. Manche mögen sie, andere können mit ihnen überhaupt nichts anfangen. Und wisst ihr was? Das ist auch völlig in Ordnung. Ich möchte mich hier weder hinstellen und jede Designentscheidung bis aufs Blut verteidigen noch alles grundsätzlich schlechtreden.</p>
<p><strong>Mir persönlich gefallen die neuen Designs insgesamt ziemlich gut.</strong> Und tatsächlich habe ich während des Spielens irgendwann kaum noch darüber nachgedacht. Anfangs fallen die Veränderungen natürlich auf, aber sobald man wieder mitten im Abenteuer steckt, rücken sie zumindest für mich ziemlich schnell in den Hintergrund.</p>

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<p>Einen Kritikpunkt kann ich allerdings durchaus nachvollziehen: Die Qualität der Charaktermodelle wirkt stellenweise etwas inkonsequent. Während Link gefühlt als hochdetaillierter &#8222;8K-Charakter&#8220; durch Hyrule stapft, sehen manche weniger wichtigen NPCs fast so aus, als hätte man ihre alten Nintendo-64-Modelle lediglich hochskaliert.</p>
<p>Das ist natürlich ziemlich überspitzt formuliert, aber der Unterschied fällt durchaus auf. Gerade im direkten Vergleich wirken einige Figuren deutlich weniger aufwendig gestaltet als andere. Wen das stört, der hat also durchaus einen berechtigten Kritikpunkt. Mich persönlich hat es letztlich aber nur selten bis nie aus dem Spiel gerissen.</p>
<h3>Wenn selbst ein zerbrochener Krug fantastisch klingt</h3>
<p>Ein Aspekt, der bei der Diskussion über Grafik und Inszenierung gerne etwas untergeht, ist das Sounddesign. Dabei verdient es hier mindestens genauso viel Aufmerksamkeit wie die wunderschöne Optik.</p>
<p>Denn was Nintendo in dieser Hinsicht abliefert, ist wirklich beeindruckend. Links Schritte auf unterschiedlichen Untergründen, das Zerbrechen eines Tontopfes, das mechanische Rattern des Enterhakens oder das Spannen einer Bogensehne – all diese kleinen Geräusche besitzen eine erstaunliche Präsenz.</p>
<p>Und genau das macht den Unterschied. Die Spielwelt wirkt dadurch nicht nur lebendiger, sondern beinahe greifbar. Manchmal habe ich mich tatsächlich dabei ertappt, wie ich ganz bewusst auf einzelne Geräusche geachtet habe, weil sie einfach so gut klangen.</p>
<p>Gleichzeitig drängt sich das Sounddesign nie unangenehm in den Vordergrund. Vielmehr verschmilzt es wunderbar mit dem Geschehen auf dem Bildschirm und trägt so entscheidend zur dichten Atmosphäre bei. Ein großes Kompliment an dieser Stelle.</p>
<h3>Musik, die Videospielgeschichte geschrieben hat</h3>
<div class="quote-right">»Hier reiht sich ein musikalischer Klassiker an den nächsten.«</div>
<p>Und dann wäre da natürlich noch die Musik. Wie könnte man bei einem Spiel namens Ocarina of Time auch nicht darüber sprechen?</p>
<p>Musik spielt innerhalb der gesamten Zelda-Reihe seit jeher eine gewaltige Rolle. In Ocarina of Time geht ihre Bedeutung allerdings noch einen Schritt weiter, schließlich ist sie nicht nur atmosphärische Begleitung, sondern auch ein zentraler Bestandteil der Geschichte und des Gameplays.</p>
<p>Für die Neuauflage hat Nintendo den legendären Soundtrack neu eingespielt, bleibt dabei aber erfreulich nah am Original. Die vertrauten Melodien sind sofort wiederzuerkennen, entfalten durch die neue musikalische Umsetzung aber noch einmal eine ganz eigene Wirkung.</p>
<p>Ob die sanften Klänge des Kokiri-Waldes, die Musik der Hyrule-Ebene oder die zahlreichen unvergesslichen Melodien, die uns durch das Abenteuer begleiten: <strong>Hier reiht sich ein musikalischer Klassiker an den nächsten.</strong></p>

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<p>Und ich gebe gerne zu, dass mir dabei mehr als einmal eine Gänsehaut über den Rücken gelaufen ist. Manchmal hatte ich sogar ein kleines Tränchen im Auge. Natürlich spielt da auch eine ordentliche Portion Nostalgie mit hinein. Aber diese Musik besitzt einfach eine zeitlose Qualität, die weit über schöne Kindheitserinnerungen hinausgeht.</p>
<p>Es sind einige der ikonischsten Kompositionen der Videospielgeschichte. Das waren sie 1998 und das sind sie auch 2026 noch. Dass Nintendo es geschafft hat, diesen musikalischen Schatz so behutsam und gleichzeitig so wirkungsvoll in die Gegenwart zu übertragen, verdient ein riesiges Lob.</p>
<h3>Eine kleine Herausforderung, aber kein Härtetest</h3>
<p>Schon das ursprüngliche The Legend of Zelda: Ocarina of Time war hinsichtlich seines Schwierigkeitsgrades eigentlich ziemlich gut ausbalanciert. Wirklich schwer wurde das Abenteuer nur selten. Wenn überhaupt, waren es meist die Rätsel in den Dungeons, die einen gelegentlich etwas länger grübeln ließen.</p>
<p>Und genau daran knüpft auch die Neuauflage an. Die Kämpfe sind größtenteils gut machbar, während einige Rätsel durchaus ein wenig Köpfchen verlangen. Eine Möglichkeit, den Schwierigkeitsgrad individuell anzupassen, gibt es allerdings nicht.</p>
<p>Etwas schade finde ich außerdem, dass Nintendo weder einen zusätzlichen Hard- bzw. Hero-Mode noch die bekannte <strong>Master Quest </strong>integriert hat. Gerade für erfahrene SpielerInnen, die Ocarina of Time mittlerweile in- und auswendig kennen, wäre das eine schöne Gelegenheit gewesen, Hyrule noch einmal unter erschwerten Bedingungen zu erleben. Hier wurde meiner Meinung nach ein wenig Potenzial verschenkt.</p>
<h3>Eine Reise mit genau der richtigen Länge</h3>
<p>Bei der Spielzeit orientiert sich Nintendo ebenfalls stark am Original. Für die Hauptgeschichte solltet ihr ungefähr <strong>25 bis 30 Stunden</strong> einplanen. Wer darüber hinaus sämtliche Herzteile, goldenen Skulltulas und andere Geheimnisse aufspüren möchte, darf natürlich noch einige Stunden drauflegen.</p>
<p>Damit bewegt sich die Neuauflage ungefähr im gleichen Rahmen wie das Abenteuer von 1998. Und ganz ehrlich: Für mich ist das eine nahezu perfekte Länge.</p>
<p>Ocarina of Time nimmt sich ausreichend Zeit, um seine Geschichte zu erzählen, die Welt zu entfalten und uns durch seine fantastischen Dungeons zu führen. Gleichzeitig wird das Abenteuer nie unnötig in die Länge gezogen. Gerade in einer Zeit, in der gefühlt jedes zweite große Spiel gleich 80 oder 100 Stunden beschäftigen möchte, empfinde ich das als ausgesprochen angenehm.</p>
<h3>Ganondorf überzeugt, Navi muss man erst einmal verdauen</h3>
<p>Ein paar Worte möchte ich noch zur <strong>deutschen Vertonung</strong> verlieren. Die bewegt sich nämlich durchweg auf einem erfreulich hohen Niveau. Die SprecherInnen machen ihre Sache hervorragend und verleihen den bekannten Figuren eine zusätzliche Portion Persönlichkeit.</p>
<p>Besonders der deutsche Sprecher von Ganondorf hat es mir angetan. Seine Darbietung passt wunderbar zum finsteren König der Gerudo und verleiht ihm genau die bedrohliche Präsenz, die ich mir von dieser Figur erhofft hatte.</p>
<p>Ein wenig schade ist allerdings die Tonabmischung. Die Stimmen wirken stellenweise etwas zu leise und lassen sich in den Einstellungen leider nicht separat lauter stellen. Gerade angesichts der ansonsten hervorragenden akustischen Präsentation hätte ich mir hier etwas mehr Flexibilität gewünscht.</p>

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<p>Und dann wäre da natürlich noch Navi.</p>
<p>Nicht, dass ihre deutsche Sprecherin einen schlechten Job machen würde. Ganz im Gegenteil! Es ist einfach nur unglaublich ungewohnt, die kleine Fee plötzlich auf Deutsch sprechen zu hören. Aus dem ikonischen „Hey! Listen!“ wird nun eben ein „Hör zu!“</p>
<p>Nach all den Jahren muss man das erst einmal verdauen. Ich habe mich jedenfalls mehrfach dabei ertappt, wie ich innerlich auf das vertraute englische Kommando gewartet habe. Aber vielleicht spricht da auch einfach wieder die Nostalgie aus mir.</p>
<p>Schade ist allerdings, dass sich Navis Stimme nicht unabhängig von der restlichen Vertonung einstellen lässt. Die allgemeine Sprachausgabe kann zwar angepasst werden, eine separate Option für unsere kleine Begleiterin gibt es jedoch nicht. Schön ist immerhin, dass auch die ursprüngliche japanische Sprecherin wieder mit an Bord ist.</p>
<h3>Bei der Barrierefreiheit bleibt Nintendo zurück</h3>
<p>Einen Kritikpunkt möchte ich zum Abschluss allerdings noch gesondert ansprechen: die fehlenden <strong>Barrierefreiheitseinstellungen</strong>. Dass Nintendo in diesem Bereich traditionell eher zurückhaltend agiert, ist leider nichts Neues. Trotzdem hätte ich mir gerade bei einer Neuauflage von Ocarina of Time deutlich mehr gewünscht.</p>
<p>Wir sprechen hier schließlich von einem der bedeutendsten Videospiele aller Zeiten. Einem Klassiker, der ganze Generationen geprägt hat und nun einer neuen Spielerschaft zugänglich gemacht werden soll. Gerade deshalb wäre das doch die perfekte Gelegenheit gewesen, auch Menschen mit unterschiedlichen Einschränkungen stärker zu berücksichtigen.</p>
<p>Stattdessen sucht man umfangreichere Optionen zur individuellen Anpassung der Spielerfahrung vergeblich. Das ist nicht nur schade, sondern angesichts der Bedeutung dieses Remakes auch eine ziemlich verpasste Chance.</p>
<h2 style="text-align: center;">Eine Legende, die nichts von ihrer Magie verloren hat</h2>
<div class="review-quote">
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-full wp-image-247651" src="https://jpgames.de/wp-content/uploads/2022/02/gold-award.gif" alt="" width="175" height="175" />The Legend of Zelda: Ocarina of Time ist und bleibt eines der besten Videospiele aller Zeiten. Und die Neuauflage für Nintendo Switch 2 führt uns eindrucksvoll vor Augen, warum das so ist. Die fantastische Geschichte, die unvergesslichen Charaktere und vor allem die herausragenden Dungeons haben auch nach fast 30 Jahren nichts von ihrer Faszination verloren. Dazu kommt eine stellenweise atemberaubende Präsentation, ein wunderschön neu eingespielter Soundtrack und eine modernisierte Steuerung, die sich gleichermaßen frisch und vertraut anfühlt. Selten habe ich mich so sehr darüber gefreut, ein Abenteuer noch einmal erleben zu dürfen, das ich eigentlich längst in- und auswendig kenne.</p>
<p>Allerdings stellt sich natürlich die Frage: <strong>Sind das genug Neuerungen?</strong> Wirklich neue Inhalte gibt es schließlich nur eine Handvoll. Die meisten Ergänzungen beschränken sich auf kleinere Nebenaufgaben, Komfortverbesserungen und ein paar zusätzliche Geheimnisse. Wer sich eine umfangreiche Neuinterpretation mit völlig neuen Dungeons oder größeren spielerischen Überraschungen erhofft hat, dürfte deshalb etwas enttäuscht sein.</p>
<p>Auch die teilweise uneinheitlichen Charaktermodelle, die fehlende Master Quest und die kaum vorhandenen Barrierefreiheitsoptionen trüben das ansonsten hervorragende Gesamtbild. Für Fans des Originals liegt der größte Reiz daher vor allem darin, das geliebte Hyrule in einem wunderschönen neuen Gewand zu erleben. Und das funktioniert zumindest für mich ganz hervorragend.</p>
<p><strong>Besonders Neulinge sollten sich diese Gelegenheit allerdings auf keinen Fall entgehen lassen.</strong> Wer Ocarina of Time bislang noch nie gespielt hat, bekommt hier die wunderbare Chance, einen der wichtigsten Meilensteine der Videospielgeschichte in zeitgemäßer Form kennenzulernen. Und auch alte Hasen dürften sich schnell wieder wie zu Hause fühlen, vielleicht sogar mit dem einen oder anderen Tränchen im Auge.</p>
<p>Nintendo hat die Legende nicht neu erfunden, sondern sie behutsam in die Gegenwart geholt. Ob einem das als Neuauflage weit genug geht, muss am Ende jeder selbst entscheiden. Für mich steht jedenfalls fest: <strong>Die Magie von Ocarina of Time ist auch 2026 noch genauso stark wie damals.</strong></p>
</div>
<p>&nbsp;</p>
<div class="short-review">
<h2><i class="fas fa-book"></i> Story</h2>
<section>Die ikonische Geschichte begeistert auch nach fast 30 Jahren mit unvergesslichen Charakteren und emotionalen Momenten. Dank der fantastischen Neuinszenierung fühlt sich das vertraute Abenteuer stellenweise wieder völlig neu an.</section>
<h2><i class="fas fa-gamepad"></i> Gameplay</h2>
<section>Die modernisierte Steuerung, das befriedigende Kampfsystem und zahlreiche Komfortverbesserungen machen das Abenteuer zugänglicher denn je. Besonders die herausragenden Dungeons gehören auch heute noch zum Besten, was das Genre zu bieten hat.</section>
<h2><i class="fas fa-paint-brush"></i> Grafik</h2>
<section>Das neue Hyrule sieht stellenweise atemberaubend aus und begeistert mit wunderschönen Landschaften und fantastischer Beleuchtung. Kleinere grafische Schwächen und uneinheitliche Charaktermodelle trüben den ansonsten hervorragenden Eindruck nur geringfügig.</section>
<h2><i class="fas fa-music"></i> Sound</h2>
<section>Der neu eingespielte Soundtrack sorgt regelmäßig für Gänsehaut, während das hervorragende Sounddesign die Spielwelt lebendiger denn je wirken lässt. Auch die deutsche Vertonung überzeugt, wenngleich die Abmischung etwas besser sein könnte.</section>
<h2><i class="fas fa-question"></i> Sonstiges</h2>
<section>Mit rund 25 bis 30 Stunden bietet das Abenteuer einen nahezu perfekten Umfang, allerdings nur wenige wirklich neue Inhalte. Eine Master Quest, zusätzliche Schwierigkeitsgrade und umfangreichere Barrierefreiheitsoptionen fehlen leider.</section>
</div>
<p>Bildmaterial: The Legend of Zelda: Ocarina of Time, <a href="https://www.nintendo.com/de-de/Spiele/Nintendo-Switch-2-Spiele/The-Legend-of-Zelda-Ocarina-of-Time-3115664.html" target="_blank" rel="noopener">Nintendo</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://jpgames.de/2026/11/im-test-das-remake-von-zelda-ocarina-of-time-ist-ein-meisterwerk-aber-kein-sehr-mutiges/">Im Test! Das Remake von Zelda: Ocarina of Time ist ein Meisterwerk – aber kein sehr mutiges</a> erschien zuerst auf <a href="https://jpgames.de">JPGAMES.DE</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Die Neuerscheinungen im November mit Zelda und einem Spiel, das am Tag von GTA erscheint</title>
		<link>https://jpgames.de/2026/11/die-neuerscheinungen-im-november-mit-zelda-und-einem-spiel-das-am-tag-von-gta-erscheint/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Tony]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 02 Nov 2026 15:36:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[TOP]]></category>
		<category><![CDATA[Neuerscheinungen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://jpgames.de/?p=310188</guid>

					<description><![CDATA[<p>Unsere Auswahl.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://jpgames.de/2026/11/die-neuerscheinungen-im-november-mit-zelda-und-einem-spiel-das-am-tag-von-gta-erscheint/">Die Neuerscheinungen im November mit Zelda und einem Spiel, das am Tag von GTA erscheint</a> erschien zuerst auf <a href="https://jpgames.de">JPGAMES.DE</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Da ist er also, der sagenumwobene November, in dem <strong>Zelda: Ocarina of Time</strong> erscheint. Ach, und <strong>Grand Theft Auto VI</strong> natürlich. Und ein Spiel, das ganz bewusst am selben Tag erscheint wie GTA.</p>
<p>Viele Publisher sind ausgewichen, es gab in den letzten Wochen und Monaten zahlreiche Verschiebungen, nachdem Rockstar endlich den konkreten Termin zu Grand Theft Auto VI bekannt gegeben hatte. Und trotzdem bleibt noch eine lange Liste von Neuerscheinungen übrig.</p>
<p>Morgen erscheinen unter anderem die Konsolenversionen von<strong> Zero Parades</strong> und <strong>Solo Leveling: Arise Overdrive</strong>. Große Namen gibt&#8217;s auch: <strong>World of Warcraft Forever</strong> startet in den Early Access, einen Tag später erscheint natürlich das Remake zu Zelda: Ocarina of Time.</p>
<p>Auch <strong>Stellar Blade: Complete Edition</strong> traut sich in den November und erscheint einen Tag nach Zelda. Danach wird es deutlich nischiger, bis nach GTA VI am 19. November – und dem Spiel, das ganz bewusst am selben Tag erscheint – endgültig die Luft raus ist.</p>
<p>Bis dahin gibt es mit <strong>Metaphor: ReFantazio</strong> eine weitere spannende &#8222;Switch 2&#8220;-Portierung und Nintendo bringt neue Inhalte zu Pikmin 4 im Rahmen einer Nintendo Switch 2 Edition. Seht unten unsere Auswahl der Neuerscheinungen im November. <strong>Eure Must-Haves in diesem Monat?</strong></p>
<h3>Unsere Auswahl:</h3>
<ul>
<li><strong>Zero Parades: Director&#8217;s Cut</strong> (Konsolen): 3. November (<a href="https://jpgames.de/2026/02/das-neue-spiel-des-disco-elysium-studios-koennt-ihr-bald-mehrere-stunden-ausprobieren/">von Studio ZA/UM</a>)</li>
<li><strong>Steins;Gate Re:BOOT</strong> (SW2, PS5): 3. November (<a href="https://link.amazon/B02592Oao" target="_blank" rel="noopener">bei Amazon bestellen</a>*)</li>
<li><strong>Solo Leveling: Arise Overdrive</strong> (Xbox, PS5): 3. November (<a href="https://jpgames.de/2026/04/das-aktuelle-solo-leveling-spiel-erscheint-in-wenigen-monaten-auch-fuer-ps5-und-xbox/">already: PC</a>)</li>
<li><strong>Godzilla: Destroy All Monsters &#8211; Meele Remastered</strong> (Multi): 3. November (<a href="https://link.amazon/B0e42MgLb" target="_blank" rel="noopener">bei Amazon bestellen</a>*)</li>
<li><strong>World of Warcraft Forever</strong> (PC &#8211; Early Access): 4. November (nur Download)</li>
<li><strong>Zelda: Ocarina of Time</strong> (SW2): 5. November (<a href="https://link.amazon/B09pHufgw" target="_blank" rel="noopener">bei Amazon bestellen</a>*)</li>
<li><strong> CRYMELIGHT</strong> (PS5, SW2, PC): 5. November (<a href="https://throwbackgames.de/products/crymelight-ps5?ref=jpgnrdy&amp;variant=53468615180554" target="_blank" rel="noopener">bei Throwback physisch</a>*)</li>
<li><strong>Stellar Blade: Complete Edition</strong> (SW2): 6. November (<a href="https://link.amazon/B06ehw8AR" target="_blank" rel="noopener">bei Amazon bestellen</a>*)</li>
<li><strong>Tanuki: Pon&#8217;s Summer</strong> (Multi): 10. November (<a href="https://jpgames.de/2024/09/tanuki-pons-summer-ist-ein-putziges-lifestyle-game-inspiriert-von-japanischer-kultur/">ein Mail Delivery Adventure</a>)</li>
<li><strong>Prinny Party: Going Overboard</strong> (Multi): 11. November (<a href="https://jpgames.de/2026/09/disgaea-trifft-mario-party-nis-america-konkretisiert-termin-zum-prinny-party-boardgame/">Prinny meets Mario Party</a>)</li>
<li><strong>Warota</strong> (PC &#8211; Early Access): 12. November (<a href="https://jpgames.de/2026/04/das-konzept-erinnert-an-pokopia-und-fantasy-life-aber-in-warota-ist-es-deutlich-weniger-cozy/">wie Pokopia, aber nicht cozy</a>)</li>
<li><strong>Metaphor: ReFantazio</strong> (SW2): 12. November (<a href="https://link.amazon/B0eHlTjnU" target="_blank" rel="noopener">bei Amazon bestellen</a>*)</li>
<li><strong>Moomin: Midsummer Madness</strong> (SW2, PC): 12. November (<a href="https://throwbackgames.de/products/moomin-midsummer-madness-nintendo-switch?ref=jpgnrdy&amp;variant=53607226016010" target="_blank" rel="noopener">bei Throwback physisch</a>*)</li>
<li><strong> Sonic Pico Park</strong> (Multi): 12. November (Nur Download)</li>
<li><strong>Pikmin 4: Dandori Academy</strong> (SW2): 12. November (<a href="https://link.amazon/B06xG8ZXW" target="_blank" rel="noopener">bei Amazon bestellen</a>*)</li>
<li><strong>Littlelands</strong> (PC &#8211; Early Access): 16. November (<a href="https://jpgames.de/2026/04/optisch-ein-modernes-2d-zelda-aber-littlelands-ist-eine-life-sim-voller-cozy-elemente/">Cozy Life-Sim in Zelda-Optik</a>)</li>
<li><strong>Moonlight Peaks </strong>(PS5): 17. November (<a href="https://jpgames.de/2026/08/im-test-moonlight-peaks-darf-in-keiner-farming-sammlung-fehlen/">schaurige Farming-Sim</a>)</li>
<li><strong>Grand Theft Auto VI</strong> (Xbox, PS5): 19. November (<a href="https://link.amazon/B05z8Uc7c" target="_blank" rel="noopener">bei Amazon bestellen</a>*)</li>
<li><strong> Volvy&#8217;s Adventure: Reslimed</strong> (PC): 19. November (<a href="https://jpgames.de/2026/08/alleine-gegen-gta-vi-devolver-veroeffentlicht-dieses-spiel-am-launchday-des-blockbusters/">am selben Tag wie GTA</a>)</li>
<li><strong>Hollow Knight Silksong</strong> (SW2): 27. November (<a href="https://link.amazon/B0aLTK1Nn" target="_blank" rel="noopener">bei Amazon bestellen</a>*)</li>
</ul>
<p>Bildmaterial: Littlelands, Apogee Entertainment, HyperMegaPixel</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://jpgames.de/2026/11/die-neuerscheinungen-im-november-mit-zelda-und-einem-spiel-das-am-tag-von-gta-erscheint/">Die Neuerscheinungen im November mit Zelda und einem Spiel, das am Tag von GTA erscheint</a> erschien zuerst auf <a href="https://jpgames.de">JPGAMES.DE</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Angespielt! Wo Long 2: Wings of Ember bringt vielversprechende Neuerungen</title>
		<link>https://jpgames.de/2026/10/angespielt-wo-long-2-wings-of-ember-bringt-vielversprechende-neuerungen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Eric]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 25 Oct 2026 07:40:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[TOP]]></category>
		<category><![CDATA[Vorschau]]></category>
		<category><![CDATA[Koei Tecmo]]></category>
		<category><![CDATA[Team Ninja]]></category>
		<category><![CDATA[Wo Long 2: Wings of Ember]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://jpgames.de/?p=309900</guid>

					<description><![CDATA[<p>Ein deutlich besserer Nachfolger?</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://jpgames.de/2026/10/angespielt-wo-long-2-wings-of-ember-bringt-vielversprechende-neuerungen/">Angespielt! Wo Long 2: Wings of Ember bringt vielversprechende Neuerungen</a> erschien zuerst auf <a href="https://jpgames.de">JPGAMES.DE</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Vor kurzem habe ich angefangen, Wo Long: Fallen Dynasty zu spielen. Der Grund? Koei Tecmo hat uns nach Paris eingeladen, um Wo Long 2: Wings of Ember anzuspielen. Beim Spielen des Erstlings hatte ich Spaß, es gab aber ein paar Probleme, die mich umtrieben. Vor allem die schwer lesbaren Animationen der Feinde und das langweilige Level-Design. Warum ich mich nun allerdings sehr auf den Nachfolger freue, erzähle ich euch gern in diesem Anspiel-Bericht!</p>
<h3>Auf nach China – nochmal!</h3>
<p>Die Geschichte von Wo Long 2: Wings of Ember schließt an den ersten Teil an und erzählt die bekannte Geschichte der Zeit der drei Reiche weiter. Ihr übernehmt die Kontrolle über einen neuen Krieger, es ist also nicht dieselbe Person wie im Vorgänger.</p>
<p>Der große Bösewicht ist jedoch Cao Cao, welcher das Dorf des neuen Protagonisten zerstört hat. Das ist interessant, denn wer Wo Long: Fallen Dynasty gespielt hat, weiß, dass Cao Cao da ein Verbündeter war.</p>
<p>Wieso ist er jetzt also ein kriegstreibender Bösewicht? Das weiß ich auch nicht, denn das ist alles, was wir von der Geschichte des Spieles erfahren durften. Denn Cutscenes oder andere Story-Inhalte gab es für uns beim Anspielen nicht.</p>
<p>Beim Anspielen durften wir uns in die Schlacht an den Roten Klippen stürzen. Hierbei handelt es sich um eine riesige Schlacht, welche entscheidend für die Geschichte der Zeit der drei Reiche war. Die Maps sind hierbei in Wo Long 2: Wings of Ember laut Aussage von Koei Tecmo deutlich größer als im Vorgänger. Das äußert sich darin, dass die Schlachtfelder und Level miteinander verbunden sein werden.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-309921 size-full" src="https://jpgames.de/wp-content/uploads/2026/11/NewWeaponScene_dual-chakrams_2-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1440" srcset="https://jpgames.de/wp-content/uploads/2026/11/NewWeaponScene_dual-chakrams_2-scaled.jpg 2560w, https://jpgames.de/wp-content/uploads/2026/11/NewWeaponScene_dual-chakrams_2-300x169.jpg 300w, https://jpgames.de/wp-content/uploads/2026/11/NewWeaponScene_dual-chakrams_2-1024x576.jpg 1024w, https://jpgames.de/wp-content/uploads/2026/11/NewWeaponScene_dual-chakrams_2-768x432.jpg 768w, https://jpgames.de/wp-content/uploads/2026/11/NewWeaponScene_dual-chakrams_2-1536x864.jpg 1536w, https://jpgames.de/wp-content/uploads/2026/11/NewWeaponScene_dual-chakrams_2-2048x1152.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></p>
<p>Im Gameplay äußert sich das in der Form, dass ihr diverse Level abschließt, Camps einnehmt und dann verbündete Krieger auf dem Feld platzieren könnt. Dies bringt euch Boni – zum Beispiel die Chance darauf, dass beim Heilen keine Ladung eurer Heilflasche verbraucht wird. Außerdem könnt ihr so die Moral der Gegner wieder reduzieren und somit Feinde schwächer machen.</p>
<p>Wie in Wo Long: Fallen Dynasty werdet ihr wieder mit dem Moral-System arbeiten. Es klingt auf den ersten Blick total kompliziert, ist aber einfach ein Scaling-System, um euch zu stärken und Gegner zu schwächen. Als Beispiel: Ihr beginnt auf einem Schlachtfeld auf Moral-Rang 1, beim Besiegen von Gegnern steigt dieser. Ein Feind auf Moral-Rang 7 wäre sehr schwer zu besiegen, ein Gegner auf Rang 0 ist aber total einfach.</p>
<p>Werdet ihr besiegt, fallt ihr auf euren Grundrang zurück. Diesen erhöht ihr durch das Aufstellen von Flaggen im Level. Je mehr Flaggen, desto geringer ist der Moral-Rang der Feinde und desto höher euer Grundrang. Erkunden lohnt sich also und erleichtert vor allem Boss-Kämpfe.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-309922 size-full" src="https://jpgames.de/wp-content/uploads/2026/11/InsightDeflect-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1440" srcset="https://jpgames.de/wp-content/uploads/2026/11/InsightDeflect-scaled.jpg 2560w, https://jpgames.de/wp-content/uploads/2026/11/InsightDeflect-300x169.jpg 300w, https://jpgames.de/wp-content/uploads/2026/11/InsightDeflect-1024x576.jpg 1024w, https://jpgames.de/wp-content/uploads/2026/11/InsightDeflect-768x432.jpg 768w, https://jpgames.de/wp-content/uploads/2026/11/InsightDeflect-1536x864.jpg 1536w, https://jpgames.de/wp-content/uploads/2026/11/InsightDeflect-2048x1152.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></p>
<h3>Mehr Fokus auf Konter</h3>
<p>Das Kampfsystem von Wo Long: Fallen Dynasty baute sehr stark auf einen aggressiven Spielstil, denn das Wille-System belohnt gutes Gameplay. Hierbei handelt es sich um eine Leiste am unteren Bildschirmrand, die auch eure Feinde haben. Diese füllt sich mit jedem Angriff und mit erfolgreichem Abwehren von Angriffen.</p>
<p>Die Wille-Leiste wird dann genutzt, um Spezialangriffe oder Magie zu nutzen, und verringert sich auch beim Ausweichen und wenn ihr getroffen werdet. Ist die Leiste komplett gefüllt und ihr steckt einen Angriff ein, dann könnt ihr euch kurz nicht bewegen und seid eurem Feind ausgeliefert. Dasselbe gilt auch für eure Feinde und das müsst ihr ausnutzen: Füllt die Wille-Leiste des Gegners und erhaltet die Möglichkeit auf einen kritischen Treffer.</p>
<p>Dieses System wurde im Grunde komplett in Wo Long 2: Wings of Ember übernommen. Neu ist aber das ausgebaute Abwehr-System. Bisher gab es die Möglichkeit, auf Knopfdruck die unblockbaren Angriffe von Feinden zu parieren. Ihr könnt im neuen Ableger nun eure Aktionen mit dem Einsicht-System verstärken.</p>
<p>Bei der Einsicht-Abwehr wehrt ihr nicht nur den Angriff ab, sondern liefert direkt einen Gegenangriff. Dieser kann kleinere Gegner sogar zurückwerfen. Dies sollte genutzt werden, denn die Level in Wo Long 2: Wings of Ember bieten euch zahlreiche Möglichkeiten, um Feinde dadurch schneller zu besiegen. Werft Feinde in Stacheln, in Stage-Effekte wie Feuerwände oder ganz einfach eine Klippe runter. Dieser neue Aspekt, die Umgebung einbauen zu können, ist eine spannende Möglichkeit in normalen Kämpfen gegen einfache Gegner.</p>
<p>Neu sind dann aber auch der Einsicht-Sprung und der Einsicht-Wolkenschritt. Der Einsicht-Sprung kann genutzt werden bei kritischen Angriffen von Feinden, die nicht geblockt werden können. Diese haben nun unterschiedliche Anzeichen beim Symbol für einen kritischen Angriff und zeigen dann an, wie ihr kontern könnt. Der rote Flash kann einen horizontalen, vertikalen Flash oder einen Kreis darstellen. Je nachdem, welchen Einsicht-Konter ihr dann verwendet, könnt ihr den Angriff komplett abwehren und direkt einen Gegenangriff starten.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-309923 size-full" src="https://jpgames.de/wp-content/uploads/2026/11/NewWeaponScene_dual-chakrams_1A-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1440" srcset="https://jpgames.de/wp-content/uploads/2026/11/NewWeaponScene_dual-chakrams_1A-scaled.jpg 2560w, https://jpgames.de/wp-content/uploads/2026/11/NewWeaponScene_dual-chakrams_1A-300x169.jpg 300w, https://jpgames.de/wp-content/uploads/2026/11/NewWeaponScene_dual-chakrams_1A-1024x576.jpg 1024w, https://jpgames.de/wp-content/uploads/2026/11/NewWeaponScene_dual-chakrams_1A-768x432.jpg 768w, https://jpgames.de/wp-content/uploads/2026/11/NewWeaponScene_dual-chakrams_1A-1536x864.jpg 1536w, https://jpgames.de/wp-content/uploads/2026/11/NewWeaponScene_dual-chakrams_1A-2048x1152.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></p>
<h3>Parieren spaßiger als im Vorgänger</h3>
<p>Das bedeutet also, einen kritischen Treffer könnt ihr nicht einfach nur parieren, sondern ihr müsst auch noch die korrekte Einsicht-Variante des Konters wählen. Das braucht ein wenig Übung, aber nach ein wenig Training habe ich das in der Anspielsession gut nutzen können. Es erinnerte mich ein wenig an Sekiro, welches ebenfalls verschiedene Konter-Methoden benötigte und einen Kampf noch einmal viel spannender macht als mit einer einzigen Art und Weise des Konters.</p>
<p>Generell muss ich sagen, hat mir das Parieren viel mehr Spaß gemacht als im Vorgänger. Angriffe sind deutlich besser lesbar und somit besser blockbar als im ersten Teil, bei dem man manchmal diverse Feinde erst einmal auswendig lernen musste, bevor man richtig gut kontern konnte.</p>
<p>Deswegen konnte ich auch beide Bosse in dem anspielbaren Gebiet gut handhaben. Den direkten Level-Boss, ein Mix aus Sonnenanbeterin und Spinne, konnte ich sogar beim ersten Versuch besiegen. Der Gegner wirft Gift auf den Boden und überrumpelt euch mit schnellen Angriffen, die in Folge abgewehrt werden müssen. Alleine dieser Boss gefiel mir persönlich besser als alle in Wo Long: Fallen Dynasty bisher – da er sich deutlich fairer und spaßiger anfühlte als das, was ich da zu sehen bekam.</p>
<p>Mein persönliches Highlight war aber der löwenartige Flammen-Zentaur am Grund des Vulkans der Stage. Ein herausfordernder, aber fairer Boss, bei dem ich vor allem meinen Einsicht-Sprung zum Einsatz bringen musste, um seinen Sturm-Angriff zu kontern. Dieser gigantische Feind wechselte im Kampf sogar seine Waffen. Dies kündigt sich mit einem besonderen Sound an und gibt dann eine kurze Gelegenheit, um ordentlich draufzuhauen.</p>
<p>Nach drei Versuchen lag dieser flammende Boss dann auch auf dem Boden und das Adrenalin schoss mir durch die Adern. Was für ein geiler Kampf! Auch weil es visuell einfach top aussah: Ihr befindet euch in einer flammenden Arena, versucht mit Eis-Angriffen die Wille-Leiste zu reduzieren für einen kritischen Treffer, und weicht den Feuer-Angriffen des Gegners aus. Generell muss man sagen: Wo Long 2: Wings of Ember sieht wirklich gut aus und auch das Level-Design hat sich im Vergleich zum Vorgänger gebessert. Allerdings gab es in der Hinsicht auch negative Punkte.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-309924 size-full" src="https://jpgames.de/wp-content/uploads/2026/11/StageVisual_RedCliff-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1440" srcset="https://jpgames.de/wp-content/uploads/2026/11/StageVisual_RedCliff-scaled.jpg 2560w, https://jpgames.de/wp-content/uploads/2026/11/StageVisual_RedCliff-300x169.jpg 300w, https://jpgames.de/wp-content/uploads/2026/11/StageVisual_RedCliff-1024x576.jpg 1024w, https://jpgames.de/wp-content/uploads/2026/11/StageVisual_RedCliff-768x432.jpg 768w, https://jpgames.de/wp-content/uploads/2026/11/StageVisual_RedCliff-1536x864.jpg 1536w, https://jpgames.de/wp-content/uploads/2026/11/StageVisual_RedCliff-2048x1152.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></p>
<h3>Nervige Level-Hindernisse</h3>
<p>Zu Beginn des Levels springt ihr von Boot zu Boot und sucht auf diese Weise den Weg zur vulkanartigen Insel. Abkürzungen können erschaffen werden, indem ihr Boote von einem Pfahl abtrennt und an einen passenden Punkt im Level treiben lasst. Eine coole Idee!</p>
<p>Leider hat man sich auch gedacht, dass man ja Feuerpfeile auf euch regnen lassen könnte. Und am besten genau da, wo ihr über ein Seil balanciert und von Boot zu Boot springt. Diese sind auch nicht an bestimmte Punkte im Level gebunden, sondern zielen direkt auf euch. Ihr könnt ausweichen oder blockieren.</p>
<p>Vielleicht lag es daran, dass dies direkt am Anfang des Levels stattfindet und ich mich trotz meiner kürzlichen Erfahrung mit dem Vorgänger erst einmal wieder hereinfinden musste – aber was für ein nerviger Pfeilregen! Mehrfach wurde ich trotz des Versuches, auszuweichen, getroffen und landete dann, da ich mich im Sprung aufs nächste Boot befand, im Wasser.</p>
<p>Auch im Kampf mit Feinden erreichen euch die Pfeile und können euch aufgrund des hohen Schadens auch mal einen Bildschirmtod erleben lassen. Der Regen endet, wenn ihr die pfeilschießenden Feinde erreicht und erledigt. Danach ist Erkunden einfacher.</p>
<p>Dasselbe galt dann im Vulkan. Dort werdet ihr schnell mit den bildschirmfüllenden Flammenwänden bekannt gemacht. Die waren ein wenig zu präsent für meinen Geschmack und hatten ein sehr kurzes Intervall. Das war so weit in Ordnung – bis man durch ein Loch fällt, in welchem ihr einen sehr starken Skorpion-Gegner findet. Das mögliche Kampf-Areal ist recht klein, denn um euch herum befinden sich zwei konstant feuernde Flammenwände, die euch extremen Schaden machen.</p>
<p>Dem Feind macht es jedoch gar keinen Schaden, ist ja schließlich ein Feuer-Skorpion! Welcher dann auch mit seinen Attacken den kompletten sicheren Bereich für euch abdecken kann. Das war eine unfassbar nervige und frustrierende Stelle. Aber wie so oft in Soulslike-Games kann man das Ganze eigentlich auch einfach ignorieren und weiterlaufen. Das ist auch genau das, was ich dann gemacht habe. Die Flammenwände enden übrigens, sobald ihr den Boss besiegt. Eine Rache am Feuer-Skorpion war also dann doch möglich.</p>
<p>Wenn sich dieser Trend durch das gesamte Spiel zieht, könnte es also sein, dass die Umgebung in einer Stage deutlich bedrohlicher sein wird als im Vorgänger. Ob das dann gut wird oder manchmal eher nervig wie beim Anspielen, wird sich zeigen. Es ist aber interessanter als die komplett langweiligen Gegenden im Vorgänger.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-309925 size-full" src="https://jpgames.de/wp-content/uploads/2026/11/NewDemon_BattleScene_Wugu-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1440" srcset="https://jpgames.de/wp-content/uploads/2026/11/NewDemon_BattleScene_Wugu-scaled.jpg 2560w, https://jpgames.de/wp-content/uploads/2026/11/NewDemon_BattleScene_Wugu-300x169.jpg 300w, https://jpgames.de/wp-content/uploads/2026/11/NewDemon_BattleScene_Wugu-1024x576.jpg 1024w, https://jpgames.de/wp-content/uploads/2026/11/NewDemon_BattleScene_Wugu-768x432.jpg 768w, https://jpgames.de/wp-content/uploads/2026/11/NewDemon_BattleScene_Wugu-1536x864.jpg 1536w, https://jpgames.de/wp-content/uploads/2026/11/NewDemon_BattleScene_Wugu-2048x1152.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></p>
<h3>Neue Waffen braucht das Land!</h3>
<p>In Wo Long 2: Wings of Ember gibt es 18 verschiedene Waffenklassen. Neu sind dabei die Doppel-Chakram, welche ich tatsächlich ziemlich spaßig fand. Ihr könnt eure Feinde mit schnellen Angriffen eindecken und die Chakram sogar um euch wirbeln lassen. Der Spielstil gefiel mir als jemand, der in Wo Long mit Speeren und Gleven eher auf Fernkampf gesetzt hatte, überraschend gut.</p>
<p>Im zweiten Teil wird das Spezialisieren auf eine Waffenklasse noch interessanter, denn ihr könnt in einem eigenen Mastery-Skillbaum passende Techniken freischalten. Dafür benötigt ihr Kampfkunst-Orbs, die ihr beim Spielen sammeln könnt. Auch allgemeine Grundfähigkeiten könnt ihr so freischalten.</p>
<p>Auch das Fünf-Kräfte-System kehrt zurück und stellt die Statuswerte dar, die ihr beim Level-up verbessern könnt. Diese stellen die fünf Wandlungsphasen wie Wasser und Feuer dar und geben euch auch neue Magie-Fähigkeiten. Diese habe ich persönlich im Vorgänger nicht wirklich genutzt und wer weiß, ob sich das im Nachfolger ändern wird, abseits von Buffs und kleinen Angriffen, um die Wille-Leiste zu verringern. Das Erlernen der neuen Skills wurde aber deutlich vereinfacht und ist nun viel übersichtlicher.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-309926 size-full" src="https://jpgames.de/wp-content/uploads/2026/11/NewDemon_BattleScene_Luyu-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1440" srcset="https://jpgames.de/wp-content/uploads/2026/11/NewDemon_BattleScene_Luyu-scaled.jpg 2560w, https://jpgames.de/wp-content/uploads/2026/11/NewDemon_BattleScene_Luyu-300x169.jpg 300w, https://jpgames.de/wp-content/uploads/2026/11/NewDemon_BattleScene_Luyu-1024x576.jpg 1024w, https://jpgames.de/wp-content/uploads/2026/11/NewDemon_BattleScene_Luyu-768x432.jpg 768w, https://jpgames.de/wp-content/uploads/2026/11/NewDemon_BattleScene_Luyu-1536x864.jpg 1536w, https://jpgames.de/wp-content/uploads/2026/11/NewDemon_BattleScene_Luyu-2048x1152.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></p>
<h3>Beschwört nicht nur Gottbestien – sondern werdet zu einer!</h3>
<p>In Wo Long: Fallen Dynasty konntet ihr die Gottbestien-Leiste füllen, dann die ausgerüstete Gottheit für einen Angriff beschwören und diverse Boni-Effekte nutzen. Im Nachfolger geht man einen Schritt weiter. Ist die Gottbestien-Leiste voll, entfesselt sich die Macht der Bestie Huang, um eure Einsicht-Fähigkeiten zu verstärken und euch allgemein stärker zu machen.</p>
<p>Werdet ihr getroffen, geht auch nicht eure Lebensenergie runter, sondern die Leiste der Gottbestien-Manifestation. Es hilft bei Boss-Kämpfen somit ein wenig damit, Schaden auszuteilen, während man selbst ein bisschen weniger auf seine eigene Energie achten muss. Richtig genutzt, kann euch das definitiv den Popo retten und dabei helfen, das Ruder rumzudrehen. Ich bin gespannt, wie stark dieser Modus dann im vollen Spiel werden kann.</p>
<p>Wir durften im Rahmen der Anspielsession, wenn wir mit der Anspiel-Demo früher fertig wurden als geplant, noch die &#8222;Tokyo Game Show 2026&#8220;-Demo ausprobieren. Da ich ein übelster Macher bin, war ich recht flott fertig mit der eigentlichen Anspielsession.</p>
<p>Diese Demo basierte logischerweise auf einem älteren Build und hatte dementsprechend diverse Unterschiede. Dort fühlte sich zum Beispiel die Gottbestien-Manifestation deutlich stärker an – aber das kann auch nur mein Eindruck sein. Der exklusive Boss dort, Cao Ren, war ein kniffliger Gegner und hat mich mehr Versuche gekostet als die Bosse aus der eigentlichen Demo.</p>
<h3>Das Entwickler-Team hört auf Fans</h3>
<p>Ein Grund dafür könnten die Verbesserungen sein, welche das Entwickler-Team nach der Alpha-Demo vorgenommen hatte. Diese flossen zum Teil in die anspielbare Version ein. So wurden der Einsicht-Sprung und Einsicht-Wolkenschritt zu einer einzigen Antwort auf kritische Treffer angepasst. Die Aktionen ändern sich, je nachdem, wie der Gegner angreift. Generell wurde das Zeitfenster für eine Abwehr vergrößert. Dies könnte erklären, wieso ich in der Preview-Version deutlich besser damit klargekommen bin als in der TGS-Demo.</p>
<p>Wir haben von Koei Tecmo eine umfangreiche Auswertung des Spieler-Feedbacks zur Alpha-Demo, welche im September spielbar war, bekommen. Ich bin wirklich beeindruckt, wie tiefgründig diese Auswertung ist und die Kritikpunkte angesprochen werden. Bei allen Punkten gibt es Pläne für die finale Version, wie man die kritisierten Sachen angehen möchte. Hier zeigt sich also, dass das Player-Feedback dem Entwickler-Team von Wo Long 2: Wings of Ember sehr wichtig ist! Das Feedback ist <a href="https://teamninja-studio.com/wolong2/us/news/alpha-demo_feedback_report.html">nun übrigens auch öffentlich einsehbar</a>, falls es euch interessiert.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-309927 size-full" src="https://jpgames.de/wp-content/uploads/2026/11/Stage_RedCliff_inflames-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1440" srcset="https://jpgames.de/wp-content/uploads/2026/11/Stage_RedCliff_inflames-scaled.jpg 2560w, https://jpgames.de/wp-content/uploads/2026/11/Stage_RedCliff_inflames-300x169.jpg 300w, https://jpgames.de/wp-content/uploads/2026/11/Stage_RedCliff_inflames-1024x576.jpg 1024w, https://jpgames.de/wp-content/uploads/2026/11/Stage_RedCliff_inflames-768x432.jpg 768w, https://jpgames.de/wp-content/uploads/2026/11/Stage_RedCliff_inflames-1536x864.jpg 1536w, https://jpgames.de/wp-content/uploads/2026/11/Stage_RedCliff_inflames-2048x1152.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></p>
<h3>Ein vielversprechendes Soulslike</h3>
<p>Nach dem Anspielen des Preview-Builds von Wo Long 2: Wings of Ember hatte ich nur einen einzigen Gedanken: „Ich will weiterspielen!“ Es hat mir persönlich deutlich mehr gefallen als sein Vorgänger und die Boss-Kämpfe gefielen mir ebenfalls viel mehr. Lediglich die etwas nervigen Level-Hindernisse waren ein kleiner Dorn im Auge.</p>
<p>Ich habe aber sehr große Augen, also fiel das am Ende gar nicht so negativ ins Gewicht. Fans von Soulslike-Spielen sollten Wo Long 2: Wings of Ember definitiv auf ihre Wishlist setzen, denn hier könnte uns ein wirklich knackiges, aber spaßiges Abenteuer erwarten!</p>
<p><em>Transparenz: Die Reise und der Aufenthalt beim Anspielevent in Paris wurden dem Autor gesponsert.</em> Bildmaterial: Wo Long 2: Wings of Ember, <a href="https://teamninja-studio.com/wolong2/de/" target="_blank" rel="noopener">Koei Tecmo</a>, Team Ninja</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://jpgames.de/2026/10/angespielt-wo-long-2-wings-of-ember-bringt-vielversprechende-neuerungen/">Angespielt! Wo Long 2: Wings of Ember bringt vielversprechende Neuerungen</a> erschien zuerst auf <a href="https://jpgames.de">JPGAMES.DE</a>.</p>
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		<title>Im Test! Ghost of Yōtei: Echos von Sekigahara erweitert das tolle Spiel um eine neue Region</title>
		<link>https://jpgames.de/2026/10/im-test-ghost-of-yotei-echos-von-sekigahara-erweitert-das-fantastische-spiel-um-eine-neue-region/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Marco]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 25 Oct 2026 07:00:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[PS5]]></category>
		<category><![CDATA[Test]]></category>
		<category><![CDATA[TOP]]></category>
		<category><![CDATA[Ghost of Yōtei]]></category>
		<category><![CDATA[Silber-Award]]></category>
		<category><![CDATA[Sony Interactive Entertainment]]></category>
		<category><![CDATA[Sucker Punch]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://jpgames.de/?p=309826</guid>

					<description><![CDATA[<p>Ein Muss für Fans.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://jpgames.de/2026/10/im-test-ghost-of-yotei-echos-von-sekigahara-erweitert-das-fantastische-spiel-um-eine-neue-region/">Im Test! Ghost of Yōtei: Echos von Sekigahara erweitert das tolle Spiel um eine neue Region</a> erschien zuerst auf <a href="https://jpgames.de">JPGAMES.DE</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div style="float: right;margin-left: 10px;margin-bottom: 10px">
<table style="border: 0px solid #c0d4ea;font-family: verdana;font-size: 0.8em;height: 363px" width="238">
<tbody>
<tr>
<td style="background-color: transparent;border-width: 0px 1px 1px 0px;border-style: solid;border-color: #c0d4ea;text-align: justify"><strong>Titel</strong></td>
<td style="background-color: transparent;border-width: 0px 0px 1px;border-style: solid;border-color: #c0d4ea">Ghost of Yōtei: Echos von Sekigahara</td>
</tr>
<tr style="text-align: justify">
<td style="background-color: transparent;border: 0px solid #C0D4EA;border-bottom: 1px solid #C0D4EA;border-right: 1px solid #C0D4EA" rowspan="2"><strong><img loading="lazy" decoding="async" class="" src="https://jpgames.de/wp-content/uploads/static/Icon-Japan.gif" alt="Japan" width="60" height="38" /></strong></td>
<td style="background-color: transparent;border: 0px solid #C0D4EA;border-bottom: 1px solid #C0D4EA">1. Oktober 2026</td>
</tr>
<tr style="text-align: justify">
<td style="background-color: transparent;border: 0px solid #C0D4EA;border-bottom: 1px solid #C0D4EA">Sony</td>
</tr>
<tr style="text-align: justify">
<td style="background-color: transparent;border: 0px solid #C0D4EA;border-bottom: 1px solid #C0D4EA;border-right: 1px solid #C0D4EA" rowspan="2"><strong><img loading="lazy" decoding="async" class="" src="https://jpgames.de/wp-content/uploads/static/Icon-NA.gif" alt="Nordamerika" width="60" height="38" /></strong></td>
<td style="background-color: transparent;border-width: 0px 0px 1px;border-style: solid;border-color: #c0d4ea;text-align: left">1. Oktober 2026</td>
</tr>
<tr style="text-align: justify">
<td style="background-color: transparent;border: 0px solid #C0D4EA;border-bottom: 1px solid #C0D4EA">Sony</td>
</tr>
<tr style="text-align: justify">
<td style="background-color: transparent;border: 0px solid #C0D4EA;border-bottom: 1px solid #C0D4EA;border-right: 1px solid #C0D4EA" rowspan="2"><strong><img loading="lazy" decoding="async" class="" src="https://jpgames.de/wp-content/uploads/static/Icon-EU.png" alt="Europa" width="60" height="38" /></strong></td>
<td style="background-color: transparent;border-width: 0px 0px 1px;border-style: solid;border-color: #c0d4ea">1. Oktober 2026</td>
</tr>
<tr style="text-align: justify">
<td style="background-color: transparent;border: 0px solid #C0D4EA;border-bottom: 1px solid #C0D4EA">Sony</td>
</tr>
<tr style="text-align: justify">
<td style="background-color: transparent;border-width: 0px 1px 1px 0px;border-style: solid;border-color: #c0d4ea;text-align: left"><strong>System</strong></td>
<td style="background-color: transparent;border: 0px solid #C0D4EA;border-bottom: 1px solid #C0D4EA">PlayStation 5</td>
</tr>
<tr style="text-align: justify">
<td style="background-color: transparent;border: 0px solid #C0D4EA;border-bottom: 1px solid #C0D4EA;border-right: 1px solid #C0D4EA"><strong>Getestet für</strong></td>
<td style="background-color: transparent;border: 0px solid #C0D4EA;border-bottom: 1px solid #C0D4EA">PlayStation 5</td>
</tr>
<tr style="text-align: justify">
<td style="background-color: transparent;border: 0px solid #C0D4EA;border-bottom: 1px solid #C0D4EA;border-right: 1px solid #C0D4EA"><strong>Versionsnummer</strong></td>
<td style="background-color: transparent;border: 0px solid #C0D4EA;border-bottom: 1px solid #C0D4EA">2.006</td>
</tr>
<tr style="text-align: justify">
<td style="background-color: transparent;border: 0px solid #C0D4EA;border-bottom: 1px solid #C0D4EA;border-right: 1px solid #C0D4EA"><strong>Entwickler</strong></td>
<td style="background-color: transparent;border: 0px solid #C0D4EA;border-bottom: 1px solid #C0D4EA">Sucker Punch</td>
</tr>
<tr style="text-align: justify">
<td style="background-color: transparent;border: 0px solid #C0D4EA;border-bottom: 1px solid #C0D4EA;border-right: 1px solid #C0D4EA"><strong>Genres</strong></td>
<td style="background-color: transparent;border: 0px solid #C0D4EA;border-bottom: 1px solid #C0D4EA">Open-World-Action-Adventure</td>
</tr>
<tr style="text-align: justify">
<td style="background-color: transparent;border: 0px solid #C0D4EA;border-bottom: 1px solid #C0D4EA;border-right: 1px solid #C0D4EA"><strong>Texte<br />
</strong></td>
<td style="background-color: transparent;border: 0px solid #C0D4EA;border-bottom: 1px solid #C0D4EA"><strong><img loading="lazy" decoding="async" class="" src="https://jpgames.de/wp-content/uploads/static/Flagge-Deutschland.jpg" alt="Deutschland" width="25" height="16" /> <img loading="lazy" decoding="async" class="" src="https://jpgames.de/wp-content/uploads/static/Icon-NA.gif" alt="Nordamerika" width="25" height="16" /> <img loading="lazy" decoding="async" class="" src="https://jpgames.de/wp-content/uploads/static/Icon-Japan.gif" alt="Japan" width="25" height="16" /></strong></td>
</tr>
<tr style="text-align: justify">
<td style="background-color: transparent;border: 0px solid #C0D4EA;border-bottom: 1px solid #C0D4EA;border-right: 1px solid #C0D4EA"><strong>Vertonung</strong></td>
<td style="background-color: transparent;border: 0px solid #C0D4EA;border-bottom: 1px solid #C0D4EA"><strong><img loading="lazy" decoding="async" class="" src="https://jpgames.de/wp-content/uploads/static/Flagge-Deutschland.jpg" alt="Deutschland" width="25" height="16" /> <img loading="lazy" decoding="async" class="" src="https://jpgames.de/wp-content/uploads/static/Icon-NA.gif" alt="Nordamerika" width="25" height="16" /> <img loading="lazy" decoding="async" class="" src="https://jpgames.de/wp-content/uploads/static/Icon-Japan.gif" alt="Japan" width="25" height="16" /></strong></td>
</tr>
</tbody>
</table>
</div>
<p>Mit <strong>Ghost of Yōtei</strong> schaffte es der US-amerikanische Entwickler Sucker Punch im Jahre 2025 gekonnt, die äußerst erfolgreiche Samurai-Reihe auf ein neues Level zu hieven. Der Nachfolger des ursprünglich im Jahre 2019 erschienenen ersten Teils &#8222;Ghost of Tsushima&#8220; schickte uns erneut in ein von kriegerischen Konflikten beherrschtes feudales Japan.</p>
<p>Die brandneue Story-Erweiterung <strong>Echos von Sekigahara</strong> möchte uns nun erneut in die Fußstapfen der taffen und tapferen Kriegerin &#8222;Atsu&#8220; treten lassen und mit ganzen sieben neuen Haupt- und etlichen Nebenmissionen hat diese neue Erweiterung auch einiges zu bieten.</p>
<p>Echos von Sekigahara ist wahlweise einzeln als Upgrade zum Hauptspiel im PlayStation Store zum Preis von 14,99 Euro oder aber auch als Teil der &#8222;Ghost of Yōtei Complete Edition&#8220; zum Preis von 79,99 Euro erhältlich. Mit der Complete Edition erhalten Käufer sozusagen das Komplettpaket mit Hauptspiel, Erweiterung und weiteren Spielmodi wie beispielsweise dem Onlinemodus &#8222;Legends&#8220;. Dieses Paket ist also vor allem für Spieler gedacht, die bisher noch keine Berührungspunkte mit dem Titel hatten.</p>
<p>Ob sich ein erneuter Ausflug in das feudale Japan lohnt und ob die Missionen der neuen Erweiterung qualitativ an die des Hauptspiels heranreichen können, erfahrt ihr natürlich wie immer in unserem ausführlichen Review.</p>
<h3>Ein alter Freund und eine tragische Geschichte</h3>
<p>Die Story der Erweiterung Echos von Sekigahara dreht sich primär um unsere bereits aus dem Hauptspiel bekannte Heldin &#8222;Atsu&#8220;. Nach dem Tod ihrer Eltern verbrachte Atsu einige Zeit im Süden auf dem Festland Japans. Dort verdiente sie sich als Söldnerin etwas dazu und nahm außerdem auch an der bis heute legendären Schlacht von Sekigahara teil. Bei dieser verheerenden Schlacht ging es primär darum, dass sich das Haus des Tokugawa-Clans seine mittlerweile bereits seit 250 Jahren bestehende Herrschaft weiterhin sichern konnte.</p>

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<p>Der damals treue Begleiter &#8222;Nagato&#8220; spielt in der neuen Erweiterung dabei eine tragende Rolle. Denn es sind vor allem Atsus Erinnerungen an Nagato, die sie erneut in die Region von Sekigahara führen. Nagato wird von Gerüchten von einem großen Goldschatz in die Region gelockt und gerät dabei auch zwischen die Fronten von Atsus Rachefeldzug gegen die Yōtei-Sechs.</p>
<p>Die Erweiterung ist zeitlich zwischen den Kämpfen mit Schlange, Oni und Kitsune und dem Ende der Hauptstory angesiedelt. Um die Region von Sekigahara betreten und die Erweiterung somit starten zu können, muss man an einem der Kopfgeld-Missionsausgabepunkte nach dem Steckbrief für Nagato Ausschau halten.</p>
<h3>Region um Sekigahara nicht ganz so vielseitig wie die des Hauptspiels</h3>
<p>Was man mit Gewissheit sagen kann, ist, dass die Region der Erweiterung deutlich weniger markant und vielseitig ausfällt, als es zum Beispiel damals bei der Erweiterung &#8222;Iki Island&#8220; bei Ghost of Tsushima der Fall war. Die neue Insel-Landschaft der damals erschienenen DLC-Erweiterung hatte einen ganz eigenen Charme, der sich völlig von der Landschaft des Hauptspiels abheben konnte.</p>

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<p>Bei Echos von Sekigahara erwartet uns hingegen eine neue Region, die optisch aber doch stark an bereits besuchte Regionen und Bereiche des Hauptspiels erinnert. Wer also eine, vor allem optisch, neue Spielerfahrung sucht, wird hier definitiv enttäuscht werden. Dennoch wurde auch diese neue Region liebevoll gestaltet und hat durchaus den ein oder anderen markanten Aussichtspunkt zu bieten, der einem wirklich für einige Zeit im Gedächtnis hängenbleiben wird.</p>
<div class="quote-right">»Mit rund fünf Stunden Spielzeit fällt die neue Erweiterung aber durchaus ganz ordentlich aus.«</div>
<p>Mit rund fünf Stunden Spielzeit fällt die neue Erweiterung aber durchaus ganz ordentlich aus. Vor allem, wenn man den recht günstigen Preis berücksichtigt, den der Entwickler Sucker Punch hier aufruft.</p>
<h3>Gewohnt actionlastiges Gameplay mit der ein oder anderen Neuerung</h3>
<p>Am Gameplay-Gefühl selbst wurde nur wenig verändert. Immer noch liegen das Erkunden und die damit einhergehenden actionlastigen Kämpfe im Vordergrund und immer noch ist das Spiel an Style kaum zu überbieten. Denn selten wurden Kämpfe im feudalen Japan so cineastisch und actiongeladen präsentiert, wie es bei der Ghost-Reihe der Fall ist.</p>

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<p>Was hingegen neu hinzugekommen ist, sind einige neue Fähigkeiten, die unsere Heldin Atsu nun im Laufe der Erweiterung dazulernt. Zum einen wäre da ein fast schon filmreifer Pfeilangriff, der es Atsu nun ermöglicht, mehrere Ziele gleichzeitig anzuvisieren und mit Pfeilen zu attackieren. Zum anderen gibt es nun auch die sogenannten &#8222;gewaltigen Waffen&#8220;.</p>
<p>Diese Waffen sind extrem stark und nur eine Zeit lang nutzbar, bis diese zerbrechen und somit unbrauchbar werden. Speziell während der durchaus fordernden Bosskämpfe können diese gewaltigen Waffen das Zünglein an der Waage sein. Denn diese Waffen erleichtern die hektischen Kämpfe oft ungemein.</p>
<h3>Optisch immer noch ein Leckerbissen mit Wohlfühl-Garantie</h3>
<p>Vor allem aus grafischer Sicht sieht Ghost of Yōtei immer noch fantastisch aus. Speziell die weitläufigen Landschaften können nach wie vor begeistern und verleiten einen schon fast dazu, quasi sekündlich auf die Screenshot-Taste des Controllers zu drücken, weil die Spielumgebung einfach so fantastisch aussieht.</p>
<p>Neben den tollen Animationen können vor allem auch die Licht- und Partikeleffekte glänzen. Allen voran sind es nämlich genau diese, die den Hauptteil der grafischen Qualität von Ghost of Yōtei ausmachen und die malerischen Landschaften erst so richtig in Szene setzen.</p>

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<p>Der Titel läuft außerdem nach wie vor mit extrem flüssigen 60 Frames über den Bildschirm und als sei das noch nicht genug, haben die Entwickler nun sogar das neue &#8222;QSSR-Upscaling&#8220; implementiert. Diese neue Technik ermöglicht es uns nun, das Abenteuer noch schärfer und noch klarer zu erleben. Hier und da könnte man vielleicht mal auf einen kleinen Framedrop stoßen. Das ist in Anbetracht der grafischen Qualität des Titels aber durchaus verschmerzbar.</p>
<h3>Auch akustisch ein Fest für die Sinne</h3>
<p>Allen voran ist es die fantastische Synchronisation, die diese Spielwelt und die Charaktere selbst zum Leben erweckt. Speziell die japanische Synchronisation ist wirklich über jeden Zweifel erhaben und konnte mich, wie auch schon bei Ghost of Tsushima und dem Hauptspiel Ghost of Yōtei, zu jeder Zeit in ihren Bann ziehen. Wirklich toll umgesetzt und ein absoluter Maßstab für die Gaming-Branche.</p>
<p>Aber auch der stets eingängige und perfekt passende Soundtrack und die hochkarätigen Soundeffekte lassen keine Wünsche offen. Hier erwartet euch also nach wie vor ein Gaming-Erlebnis der Oberklasse.</p>

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<h2 style="text-align: center">Spannende Erweiterung mit ordentlicher Spielzeit zu einem günstigen Kurs</h2>
<div class="review-quote">
<p><a href="https://jpgames.de/wp-content/uploads/2022/02/empfehlenswert-award.gif"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-247205 alignright" src="https://jpgames.de/wp-content/uploads/2022/02/empfehlenswert-award.gif" alt="" width="175" height="175" /></a>Die Erweiterung &#8222;Echos von Sekigahara&#8220; ist ein spannendes neues Abenteuer mit einer bisher unbekannten Region, der ein oder anderen neuen Waffe und einem Einblick in Atsus Vergangenheit, als sie an der Schlacht von Sekigahara teilnahm.</p>
<p>Die Region Sekigahara kann sich spielerisch und auch optisch zwar nicht groß vom bereits bekannten Areal des Hauptspiels abheben, fügt sich am Ende aber dennoch nahtlos ein und erweitert das bereits fantastische Hauptspiel auf gekonnte Art und Weise.</p>
<p>Die spannenden und actionlastigen Bosskämpfe und die schön gestalteten Quests rechtfertigen einen Kauf also allemal und auch wenn die Spielzeit von rund fünf Stunden auf den ersten Blick nicht massiv erscheint, so bekommen wir dennoch einiges geboten. Speziell wenn man den recht günstigen Preis betrachtet, den die Entwickler für die Erweiterung aufrufen.</p>
<p>Für Ghost-Fans also definitiv ein Pflichtkauf, aber auch Spieler, die einfach noch ein paar Stunden an ihr Yōtei-Abenteuer ranhängen möchten, sind hier definitiv an der richtigen Adresse und so kann ich den Kauf der Erweiterung nur wärmstens empfehlen.</p>
</div>
<p>&nbsp;</p>
<div class="short-review">
<h2><i class="fas fa-book"></i> Story</h2>
<section>Atsu begibt sich in die vom Krieg gezeichnete Region von Sekigahara, um einen alten Freund zu treffen. Diese Begegnung bleibt jedoch nicht ohne Folgen.</section>
<h2><i class="fas fa-gamepad"></i> Gameplay</h2>
<section>Wie auch schon beim Hauptspiel liegt der Fokus hier auf Erkundung und Kampf. Nun mit neuen Features und noch mehr Möglichkeiten.</section>
<h2><i class="fas fa-paint-brush"></i> Grafik</h2>
<section>Wunderschöne Optik und tolle Effekte bescheren uns ein immersives Erlebnis der Oberklasse.</section>
<h2><i class="fas fa-music"></i> Sound</h2>
<section>Schöner Fernost-Soundtrack gepaart mit tollen Effekten und einer fantastischen Synchronisation – speziell auf Japanisch.</section>
<h2><i class="fas fa-question"></i> Sonstiges</h2>
<section>Ein paar mehr Quests und Nebenaktivitäten wären wünschenswert gewesen.</section>
</div>
<p>Bildmaterial: Ghost of Yōtei, <a href="https://www.playstation.com/de-de/games/ghost-of-yotei/" target="_blank" rel="noopener">Sony</a>, Sucker Punch</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://jpgames.de/2026/10/im-test-ghost-of-yotei-echos-von-sekigahara-erweitert-das-fantastische-spiel-um-eine-neue-region/">Im Test! Ghost of Yōtei: Echos von Sekigahara erweitert das tolle Spiel um eine neue Region</a> erschien zuerst auf <a href="https://jpgames.de">JPGAMES.DE</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Im Test! In Dragon Quest Heroes: Torneko&#8217;s Mystery Dungeon seid ihr kein Held, sondern Händler</title>
		<link>https://jpgames.de/2026/10/im-test-in-dragon-quest-heroes-tornekos-mystery-dungeon-seid-ihr-kein-held-sondern-haendler/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 Oct 2026 06:05:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[SW2]]></category>
		<category><![CDATA[Test]]></category>
		<category><![CDATA[TOP]]></category>
		<category><![CDATA[Dragon Quest Heroes: Torneko's Mystery Dungeon –Classic HD–]]></category>
		<category><![CDATA[Square Enix]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://jpgames.de/?p=309721</guid>

					<description><![CDATA[<p>33 Jahre alter Klassiker neu aufgelegt.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://jpgames.de/2026/10/im-test-in-dragon-quest-heroes-tornekos-mystery-dungeon-seid-ihr-kein-held-sondern-haendler/">Im Test! In Dragon Quest Heroes: Torneko&#8217;s Mystery Dungeon seid ihr kein Held, sondern Händler</a> erschien zuerst auf <a href="https://jpgames.de">JPGAMES.DE</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div style="float: right; margin-left: 10px; margin-bottom: 10px;">
<table style="border: 0px solid #c0d4ea; font-family: verdana; font-size: 0.8em; height: 363px;" width="238">
<tbody>
<tr>
<td style="background-color: transparent; border-width: 0px 1px 1px 0px; border-style: solid; border-color: #c0d4ea; -moz-border-top-colors: none; -moz-border-right-colors: none; -moz-border-bottom-colors: none; -moz-border-left-colors: none; text-align: justify;"><strong>Titel</strong></td>
<td style="background-color: transparent; border-width: 0px 0px 1px; border-style: solid; border-color: #c0d4ea; -moz-border-top-colors: none; -moz-border-right-colors: none; -moz-border-bottom-colors: none; -moz-border-left-colors: none;">Dragon Quest Heroes: Torneko’s Mystery Dungeon –Classic HD–</td>
</tr>
<tr style="text-align: justify;">
<td style="background-color: transparent; border: 0px solid #C0D4EA; border-bottom: 1px solid #C0D4EA; border-right: 1px solid #C0D4EA;" rowspan="2"><strong><img loading="lazy" decoding="async" class="" src="https://jpgames.de/wp-content/uploads/static/Icon-Japan.gif" alt="Japan" width="60" height="38" /></strong></td>
<td style="background-color: transparent; border: 0px solid #C0D4EA; border-bottom: 1px solid #C0D4EA;">09. September 2026</td>
</tr>
<tr style="text-align: justify;">
<td style="background-color: transparent; border: 0px solid #C0D4EA; border-bottom: 1px solid #C0D4EA;">Square Enix</td>
</tr>
<tr style="text-align: justify;">
<td style="background-color: transparent; border: 0px solid #C0D4EA; border-bottom: 1px solid #C0D4EA; border-right: 1px solid #C0D4EA;" rowspan="2"><strong><img loading="lazy" decoding="async" class="" src="https://jpgames.de/wp-content/uploads/static/Icon-NA.gif" alt="Nordamerika" width="60" height="38" /></strong></td>
<td style="background-color: transparent; border-width: 0px 0px 1px; border-style: solid; border-color: #c0d4ea; -moz-border-top-colors: none; -moz-border-right-colors: none; -moz-border-bottom-colors: none; -moz-border-left-colors: none; text-align: left;">09. September 2026</td>
</tr>
<tr style="text-align: justify;">
<td style="background-color: transparent; border: 0px solid #C0D4EA; border-bottom: 1px solid #C0D4EA;">Square Enix</td>
</tr>
<tr style="text-align: justify;">
<td style="background-color: transparent; border: 0px solid #C0D4EA; border-bottom: 1px solid #C0D4EA; border-right: 1px solid #C0D4EA;" rowspan="2"><strong><img loading="lazy" decoding="async" class="" src="https://jpgames.de/wp-content/uploads/static/Icon-EU.png" alt="Europa" width="60" height="38" /></strong></td>
<td style="background-color: transparent; border-width: 0px 0px 1px; border-style: solid; border-color: #c0d4ea; -moz-border-top-colors: none; -moz-border-right-colors: none; -moz-border-bottom-colors: none; -moz-border-left-colors: none;">09. September 2026</td>
</tr>
<tr style="text-align: justify;">
<td style="background-color: transparent; border: 0px solid #C0D4EA; border-bottom: 1px solid #C0D4EA;">Square Enix</td>
</tr>
<tr style="text-align: justify;">
<td style="background-color: transparent; border-width: 0px 1px 1px 0px; border-style: solid; border-color: #c0d4ea; -moz-border-top-colors: none; -moz-border-right-colors: none; -moz-border-bottom-colors: none; -moz-border-left-colors: none; text-align: left;"><strong>System</strong></td>
<td style="background-color: transparent; border: 0px solid #C0D4EA; border-bottom: 1px solid #C0D4EA;">Switch 2, Switch, PS5, Xbox Series, PC</td>
</tr>
<tr style="text-align: justify;">
<td style="background-color: transparent; border: 0px solid #C0D4EA; border-bottom: 1px solid #C0D4EA; border-right: 1px solid #C0D4EA;"><strong>Getestet für</strong></td>
<td style="background-color: transparent; border: 0px solid #C0D4EA; border-bottom: 1px solid #C0D4EA;">Nintendo Switch 2</td>
</tr>
<tr style="text-align: justify;">
<td style="background-color: transparent; border: 0px solid #C0D4EA; border-bottom: 1px solid #C0D4EA; border-right: 1px solid #C0D4EA;"><strong>Versionsnummer</strong></td>
<td style="background-color: transparent; border: 0px solid #C0D4EA; border-bottom: 1px solid #C0D4EA;">1.0.0</td>
</tr>
<tr style="text-align: justify;">
<td style="background-color: transparent; border: 0px solid #C0D4EA; border-bottom: 1px solid #C0D4EA; border-right: 1px solid #C0D4EA;"><strong>Entwickler</strong></td>
<td style="background-color: transparent; border: 0px solid #C0D4EA; border-bottom: 1px solid #C0D4EA;">Square Enix</td>
</tr>
<tr style="text-align: justify;">
<td style="background-color: transparent; border: 0px solid #C0D4EA; border-bottom: 1px solid #C0D4EA; border-right: 1px solid #C0D4EA;"><strong>Genres</strong></td>
<td style="background-color: transparent; border: 0px solid #C0D4EA; border-bottom: 1px solid #C0D4EA;">RPG, Roguelike</td>
</tr>
<tr style="text-align: justify;">
<td style="background-color: transparent; border: 0px solid #C0D4EA; border-bottom: 1px solid #C0D4EA; border-right: 1px solid #C0D4EA;"><strong>Texte<br />
</strong></td>
<td style="background-color: transparent; border: 0px solid #C0D4EA; border-bottom: 1px solid #C0D4EA;"><strong><img loading="lazy" decoding="async" class="" src="https://jpgames.de/wp-content/uploads/static/Icon-NA.gif" alt="Nordamerika" width="25" height="16" /> <img loading="lazy" decoding="async" class="" src="https://jpgames.de/wp-content/uploads/static/Icon-Japan.gif" alt="Japan" width="25" height="16" /></strong></td>
</tr>
<tr style="text-align: justify;">
<td style="background-color: transparent; border: 0px solid #C0D4EA; border-bottom: 1px solid #C0D4EA; border-right: 1px solid #C0D4EA;"><strong>Vertonung</strong></td>
<td style="background-color: transparent; border: 0px solid #C0D4EA; border-bottom: 1px solid #C0D4EA;"><strong>&#8211;</strong></td>
</tr>
</tbody>
</table>
</div>
<p>Fans von Dragon Quest IV erinnern sich vermutlich an Torneko Taloon, einen der auserwählten Charaktere des Spiels. Er besticht durch seine lockere Kleidung, seinen riesigen Rucksack, in dem er allerlei Waren verstaut, sowie seine blauen Haare und seinen Schnurrbart.</p>
<p>1993 erhielt Torneko mit Dragon Quest Heroes: Torneko’s Mystery Dungeon sein eigenes Spin-off. Darin durchstreift er als Händler einen Dungeon auf der Suche nach zahlreichen Schätzen.</p>
<p>Bislang war dieses Erlebnis nur Spielerinnen und Spielern in Japan vorbehalten. In einer HD-Neuauflage des beliebten Spin-offs schafft es Tornekos großes Abenteuer erstmals in den Westen und verspricht ein schatzreiches Spielerlebnis. Ob die Neuauflage diese Versprechungen halten kann, erfahrt ihr in den kommenden Zeilen.</p>
<h3>Unglaubliche Schätze warten</h3>
<p>Händler Torneko hat bereits einen erfolgreichen Laden und lebt glücklich mit seiner Frau sowie seinem Kind zusammen. Eines Tages hört er jedoch von einem mysteriösen Dungeon, in dem sich unglaubliche Schätze befinden sollen. Er beschließt, sich mit seiner Familie auf den Weg zu machen, um die sagenhaften Schätze zu bergen und den bekanntesten Laden der Welt zu eröffnen. Also auf in ein neues Abenteuer!</p>
<p>Bevor es jedoch richtig losgeht, schickt der König des Reiches Torneko auf eine Prüfung, um ein besonderes Item aus dem Dungeon zu holen. Dadurch lernt er den Dungeon, dessen Mechaniken und die Monster darin kennen. Glücklicherweise geben ihm der König und seine Untergebenen am Hof hilfreiche Tipps, worauf es zu achten gilt. Ist dieser Testlauf geschafft, gilt es, die eigenen Taschen mit Items und Gold zu füllen, um sich den Traum des Ladens zu erfüllen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-309790 size-full" src="https://jpgames.de/wp-content/uploads/2026/11/Tornekos-Mystery-Dungeon-2.jpg" alt="" width="1920" height="1080" srcset="https://jpgames.de/wp-content/uploads/2026/11/Tornekos-Mystery-Dungeon-2.jpg 1920w, https://jpgames.de/wp-content/uploads/2026/11/Tornekos-Mystery-Dungeon-2-300x169.jpg 300w, https://jpgames.de/wp-content/uploads/2026/11/Tornekos-Mystery-Dungeon-2-1024x576.jpg 1024w, https://jpgames.de/wp-content/uploads/2026/11/Tornekos-Mystery-Dungeon-2-768x432.jpg 768w, https://jpgames.de/wp-content/uploads/2026/11/Tornekos-Mystery-Dungeon-2-1536x864.jpg 1536w" sizes="auto, (max-width: 1920px) 100vw, 1920px" /></p>
<p>Das war es im Grunde schon mit der Handlung von Torneko’s Mystery Dungeon. Man merkt direkt zu Beginn, dass die Handlung nicht sehr tiefgründig ist und sich der Kern des Titels hauptsächlich um das Gameplay dreht. Immerhin handelt es sich um ein klassisches Roguelike. Als Aufmacher, um eigene Abenteuer zu erleben, reicht es aber völlig aus.</p>
<h3>Klassisches Roguelike</h3>
<p>Wie bereits angesprochen, handelt es sich bei Torneko’s Mystery Dungeon um ein klassisches Roguelike. Jedes Mal, wenn der Dungeon betreten wird, erhalten die einzelnen Ebenen eine andere Form, auch wenn die grundlegenden Eigenschaften der jeweiligen Ebenen, wie beispielsweise Eis-, Feuer- oder Höhlenumgebungen, in der Tiefe gleich bleiben.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-309794 size-full" src="https://jpgames.de/wp-content/uploads/2026/11/Tornekos-Mystery-Dungeon-7.jpg" alt="" width="1920" height="1080" srcset="https://jpgames.de/wp-content/uploads/2026/11/Tornekos-Mystery-Dungeon-7.jpg 1920w, https://jpgames.de/wp-content/uploads/2026/11/Tornekos-Mystery-Dungeon-7-300x169.jpg 300w, https://jpgames.de/wp-content/uploads/2026/11/Tornekos-Mystery-Dungeon-7-1024x576.jpg 1024w, https://jpgames.de/wp-content/uploads/2026/11/Tornekos-Mystery-Dungeon-7-768x432.jpg 768w, https://jpgames.de/wp-content/uploads/2026/11/Tornekos-Mystery-Dungeon-7-1536x864.jpg 1536w" sizes="auto, (max-width: 1920px) 100vw, 1920px" /></p>
<p>Gleichzeitig ändern sich bei jeder neuen Expedition die Positionen, die Anzahl und das Vorkommen von Gegenständen sowie von Monstern. Wenn ihr in einem Spieldurchlauf scheitert, beginnt die Reise wieder auf Ebene 1 und ihr müsst erneut sammeln, kämpfen und erkunden. Das soll, wie bei jedem anderen Vertreter des Genres, den Wiederspielwert erhöhen.</p>
<p>Innerhalb des Dungeons ermöglicht jede von Torneko ausgeführte Aktion den Monstern, eine Gegenaktion auszuführen, beispielsweise eine Bewegung. Dies gilt für alle Arten von Tornekos Bewegungen, Angriffen oder dem Einsatz von Gegenständen. Man kann es sich dabei wie ein Echtzeit-rundenbasiertes Abenteuer vorstellen.</p>
<p>Trifft Torneko auf eines der Wesen im Dungeon und bezwingt es, sammelt er Erfahrungspunkte, steigt dabei im Level auf und wird stärker. Gleichzeitig können auf dem Weg Ausrüstungsgegenstände wie Waffen und Schilde eingesammelt werden, die ebenfalls dabei helfen, stärker zu werden, und bei der Schatzsuche nützlich sind. Je tiefer Torneko in den Dungeon vordringt, desto stärker werden die Monster.</p>

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<img loading="lazy" decoding="async" width="840" height="473" src="https://jpgames.de/wp-content/uploads/2026/11/Tornekos-Mystery-Dungeon-8-1024x576.jpg" class="attachment-large size-large" alt="" link="none" columns="2" size="large" ids="309791,309792" orderby="post__in" include="309791,309792" srcset="https://jpgames.de/wp-content/uploads/2026/11/Tornekos-Mystery-Dungeon-8-1024x576.jpg 1024w, https://jpgames.de/wp-content/uploads/2026/11/Tornekos-Mystery-Dungeon-8-300x169.jpg 300w, https://jpgames.de/wp-content/uploads/2026/11/Tornekos-Mystery-Dungeon-8-768x432.jpg 768w, https://jpgames.de/wp-content/uploads/2026/11/Tornekos-Mystery-Dungeon-8-1536x864.jpg 1536w, https://jpgames.de/wp-content/uploads/2026/11/Tornekos-Mystery-Dungeon-8.jpg 1920w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" />

<h3>Glück in der Erkundung, Pech im Beutel</h3>
<p>Bei der großen Schatzsuche gilt es, nicht nur die eigene Gesundheit im Auge zu behalten, sondern ebenso auf den eigenen Magen zu hören. Dieser möchte während den langen Erkundungstouren durch den Dungeon gefüllt werden. Zum Glück liegen auf dem Weg nicht nur heilende Blätter für verlorene Lebenspunkte herum, sondern in der einen oder anderen Ecke findet sich ebenfalls mal ein Laib Brot, der verputzt werden kann. Ansonsten erholen sich Tornekos Lebenspunkte mit jedem Schritt, den er macht.</p>
<p>Apropos Items: Im Zuge der Dungeon-Erforschung liegen nicht nur Ausrüstungsgegenstände und Brote auf dem Weg herum, sondern auch allerlei magische Rollen. Diese können Gegnern Schaden zufügen, die Waffe verbessern oder die Karte der Ebene vollständig offenlegen.</p>
<p>Je nach Länge der Expedition können zahlreiche Items in Tornekos Beutel enden. So wird das Spiel ab einem gewissen Punkt nicht nur zu einem Überlebenskampf, sondern außerdem zu einer Art Item-Management-Spiel, da der Beutel nur begrenzt Platz bietet und permanent voll wird. Es sollte also gut überlegt werden, was benötigt wird und was lieber liegen gelassen werden kann.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-309793 size-full" src="https://jpgames.de/wp-content/uploads/2026/11/Tornekos-Mystery-Dungeon-3.jpg" alt="" width="1920" height="1080" srcset="https://jpgames.de/wp-content/uploads/2026/11/Tornekos-Mystery-Dungeon-3.jpg 1920w, https://jpgames.de/wp-content/uploads/2026/11/Tornekos-Mystery-Dungeon-3-300x169.jpg 300w, https://jpgames.de/wp-content/uploads/2026/11/Tornekos-Mystery-Dungeon-3-1024x576.jpg 1024w, https://jpgames.de/wp-content/uploads/2026/11/Tornekos-Mystery-Dungeon-3-768x432.jpg 768w, https://jpgames.de/wp-content/uploads/2026/11/Tornekos-Mystery-Dungeon-3-1536x864.jpg 1536w" sizes="auto, (max-width: 1920px) 100vw, 1920px" /></p>
<p>Die Mischung aus Roguelike, den unterschiedlichen Ebenen und dem Item-Management macht Torneko’s Mystery Dungeon zu einem durchaus herausfordernden Abenteuer. Gerade zu Beginn, wenn noch nicht alle Mechaniken und Items vertraut sind, kann es etwas frustrierend werden. Aufgrund der zufallsgenerierten Ebenen wechseln sich somit Glück und Pech ab. Ist einem das Glück hold, macht die Suche nach Monstern und Gegenständen viel Spaß. Wenn man hingegen Pech mit den Ausrüstungsgegenständen hat, ist die Versuchung groß, das Spiel in die nächste Ecke zu werfen.</p>
<h3>Textboxen des Grauens</h3>
<p>Dabei habe ich das Gameplay jedoch nie als meinen Feind betrachtet, da ich in der Regel mit einigermaßen gut taktiertem Vorgehen entsprechende Fortschritte machte. Das größere Problem bei jedem Durchgang waren für mich irgendwann die Textboxen, so seltsam das klingen mag.</p>
<p>Die Texte während des Kampfes oder bei Aktionen im Dungeon erscheinen automatisch. Leider laufen die Textboxen immer mit einer gewissen Verzögerung ab und lassen sich nicht selbst wegklicken. Somit lässt sich ebenfalls nicht einschätzen, wie lange diese dauern. Nach einer gewissen Spielzeit hat mich das fast wahnsinnig gemacht, weil die Texte immer mit dieser kleinen Verzögerung weitergingen, ohne dass ich sie schnell wegklicken konnte.</p>

<img loading="lazy" decoding="async" width="840" height="473" src="https://jpgames.de/wp-content/uploads/2026/11/Tornekos-Mystery-Dungeon-1-1024x576.jpg" class="attachment-large size-large" alt="" columns="2" link="none" size="large" ids="309795,309796" orderby="post__in" include="309795,309796" srcset="https://jpgames.de/wp-content/uploads/2026/11/Tornekos-Mystery-Dungeon-1-1024x576.jpg 1024w, https://jpgames.de/wp-content/uploads/2026/11/Tornekos-Mystery-Dungeon-1-300x169.jpg 300w, https://jpgames.de/wp-content/uploads/2026/11/Tornekos-Mystery-Dungeon-1-768x432.jpg 768w, https://jpgames.de/wp-content/uploads/2026/11/Tornekos-Mystery-Dungeon-1-1536x864.jpg 1536w, https://jpgames.de/wp-content/uploads/2026/11/Tornekos-Mystery-Dungeon-1.jpg 1920w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" />
<img loading="lazy" decoding="async" width="840" height="473" src="https://jpgames.de/wp-content/uploads/2026/11/Tornekos-Mystery-Dungeon-4-1024x576.jpg" class="attachment-large size-large" alt="" columns="2" link="none" size="large" ids="309795,309796" orderby="post__in" include="309795,309796" srcset="https://jpgames.de/wp-content/uploads/2026/11/Tornekos-Mystery-Dungeon-4-1024x576.jpg 1024w, https://jpgames.de/wp-content/uploads/2026/11/Tornekos-Mystery-Dungeon-4-300x169.jpg 300w, https://jpgames.de/wp-content/uploads/2026/11/Tornekos-Mystery-Dungeon-4-768x432.jpg 768w, https://jpgames.de/wp-content/uploads/2026/11/Tornekos-Mystery-Dungeon-4-1536x864.jpg 1536w, https://jpgames.de/wp-content/uploads/2026/11/Tornekos-Mystery-Dungeon-4.jpg 1920w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" />

<p>Während moderne Vertreter des Genres neben dem eigentlichen Gameplay-Loop eines Roguelikes ebenso eine spannende Handlung bieten wollen, ist dies bei einem über 30 Jahre alten Titel verständlicherweise kaum möglich. Daher muss das Gameplay überzeugen.</p>
<p>Neben den bereits angesprochenen Textboxen konnte mich das Gameplay nicht gänzlich überzeugen, da zufallsgenerierte Räume mitunter frustrierend sein können. Ein Beispiel: Wenn man zweimal nacheinander in einem Raum voller Monster landet und der Durchlauf direkt als gescheitert gilt, obwohl man sich bis dahin gut angestellt hat.</p>
<h3>Abseits des Dungeons</h3>
<p>Hat man den anfänglichen Frust überwunden und bringt Gold und Items aus dem Dungeon zurück, lässt sich nicht nur Tornekos Laden vergrößern. Mit der Erweiterung des Ladens können zwischen den Abenteuern zum Glück irgendwann Gegenstände aufbewahrt werden. So entsteht ein Gefühl des Fortschritts und man gewinnt den Eindruck, dass das Spiel einem nicht nur Steine in den Weg stellt, auch wenn jede Reise auf Level 1 beginnt.</p>
<p>Falls einem das Spiel dennoch mal zu schwierig wird, bietet es einige Annehmlichkeiten, um es an den eigenen Spielstil anzupassen. So lässt sich beispielsweise die Anzahl der Monster erhöhen oder regulieren und mehr Items oder Gold zum Vorschein bringen. Wer gerne nur Pixelhöhlen erkunden möchte, kann die Monster und Fallen ebenso komplett ausschalten und sich auf eine kleine Erkundungsreise begeben, um herauszufinden, wie tief der Dungeon eigentlich geht.</p>
<p>Dabei bietet die aktualisierte HD-Grafik ein schönes Pixelabenteuer, dem man sein Alter zwar ein wenig ansehen kann, das aber nichtsdestotrotz durch ein märchenhaftes Intro-Video glänzt. Gleiches gilt für den Sound, der die typischen „Dragon Quest“-Soundeffekte bietet und dadurch nostalgische Gefühle wecken kann.</p>

<img loading="lazy" decoding="async" width="1600" height="900" src="https://jpgames.de/wp-content/uploads/2026/09/dragon-quest-tornekos-dungeon.jpg" class="attachment-full size-full" alt="" link="none" columns="1" size="full" ids="308525" orderby="post__in" include="308525" srcset="https://jpgames.de/wp-content/uploads/2026/09/dragon-quest-tornekos-dungeon.jpg 1600w, https://jpgames.de/wp-content/uploads/2026/09/dragon-quest-tornekos-dungeon-300x169.jpg 300w, https://jpgames.de/wp-content/uploads/2026/09/dragon-quest-tornekos-dungeon-1024x576.jpg 1024w, https://jpgames.de/wp-content/uploads/2026/09/dragon-quest-tornekos-dungeon-768x432.jpg 768w, https://jpgames.de/wp-content/uploads/2026/09/dragon-quest-tornekos-dungeon-1536x864.jpg 1536w" sizes="auto, (max-width: 1600px) 100vw, 1600px" />

<h2 style="text-align: center;">Kein Held, sondern Händler</h2>
<div class="review-quote">
<p>Torneko’s Mystery Dungeon ist ein klassisches Roguelike. Dieser Ausdruck mag etwas simpel klingen, fasst das Spiel aus meiner Sicht jedoch sehr gut zusammen und vermittelt einen klaren Eindruck davon, worauf man sich einlässt.</p>
<p>Es bietet herausfordernde Dungeon-Ebenen, die je nach Zufallsglück etwas frustrierend sein können. Umso mehr freut man sich dann über seltene Gegenstände. Gleichzeitig bietet es ein angenehmes und atmosphärisches Erkundungsgefühl, insbesondere, wenn einem das „Dragon Quest“-Universum vertraut ist.</p>
<p>Man sollte jedoch keine große Handlung erwarten, die sich mit jedem Durchgang weiterentwickelt. Es geht „nur“ um einen Händler, den es bei der Verfolgung seines Traums zu begleiten gilt. Im Zuge der Lokalisierung wäre es noch schön gewesen, wenn der Titel ebenfalls mit deutschen Texten erschienen wäre. Denn die HD-Neuauflage bietet nur englische und japanische Texte zur Auswahl. Zwar ist der Titel nicht besonders textlastig, dennoch wären deutsche Texte hilfreich gewesen, um ihn einer breiteren Spielerschaft zugänglich zu machen.</p>
</div>
<p>&nbsp;</p>
<div class="short-review">
<h2><i class="fas fa-book"></i> Story</h2>
<section>Der Händler Torneko zieht mit seiner Familie in einen geheimnisvollen Dungeon, um sagenhafte Schätze zu bergen und den berühmtesten Laden der Welt zu eröffnen. Dort sammelt er Items und Gold, wobei die bewusst schlichte Handlung vor allem als Rahmen für das klassische Roguelike-Gameplay dient.</section>
<h2><i class="fas fa-gamepad"></i> Gameplay</h2>
<section>Zufallsgenerierte Ebenen, rundenbasierte Aktionen, immer stärker werdende Monster und ein begrenztes Inventar werden in diesem anspruchsvollen Roguelike kombiniert. Trotz der motivierenden Erkundung sorgen ungünstige Zufallssituationen und verzögerte Textboxen wiederholt für Frust.</section>
<h2><i class="fas fa-paint-brush"></i> Grafik</h2>
<section>Torneko’s Mystery Dungeon bietet eine aktualisierte HD-Grafik für ein schönes Pixelabenteuer.</section>
<h2><i class="fas fa-music"></i> Sound</h2>
<section>Typische „Dragon Quest“-Soundeffekte lassen nostalgische Gefühle aufkommen.</section>
</div>
<p>Bildmaterial: Dragon Quest Heroes: Torneko’s Mystery Dungeon –Classic HD–, <a href="https://www.dragonquest.com/torneko_hd/de_DE/" target="_blank" rel="noopener">Square Enix</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://jpgames.de/2026/10/im-test-in-dragon-quest-heroes-tornekos-mystery-dungeon-seid-ihr-kein-held-sondern-haendler/">Im Test! In Dragon Quest Heroes: Torneko&#8217;s Mystery Dungeon seid ihr kein Held, sondern Händler</a> erschien zuerst auf <a href="https://jpgames.de">JPGAMES.DE</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Im Test! One Piece: Grand Gourmet wird schnell monoton – und macht trotzdem süchtig</title>
		<link>https://jpgames.de/2026/10/im-test-one-piece-grand-gourmet-wird-schnell-monoton-und-macht-trotzdem-suechtig/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jan]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 21 Oct 2026 15:00:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[PC]]></category>
		<category><![CDATA[Test]]></category>
		<category><![CDATA[TOP]]></category>
		<category><![CDATA[Bandai Namco]]></category>
		<category><![CDATA[Kairosoft]]></category>
		<category><![CDATA[One Piece: Grand Gourmet]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://jpgames.de/?p=309782</guid>

					<description><![CDATA[<p>Keine Suppe für dich!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://jpgames.de/2026/10/im-test-one-piece-grand-gourmet-wird-schnell-monoton-und-macht-trotzdem-suechtig/">Im Test! One Piece: Grand Gourmet wird schnell monoton – und macht trotzdem süchtig</a> erschien zuerst auf <a href="https://jpgames.de">JPGAMES.DE</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div style="float: right; margin-left: 10px; margin-bottom: 10px;">
<table style="border: 0px solid #c0d4ea; font-family: verdana; font-size: 0.8em; height: 363px;" width="238">
<tbody>
<tr>
<td style="background-color: transparent; border-width: 0px 1px 1px 0px; border-style: solid; border-color: #c0d4ea; -moz-border-top-colors: none; -moz-border-right-colors: none; -moz-border-bottom-colors: none; -moz-border-left-colors: none; text-align: justify;"><strong>Titel</strong></td>
<td style="background-color: transparent; border-width: 0px 0px 1px; border-style: solid; border-color: #c0d4ea; -moz-border-top-colors: none; -moz-border-right-colors: none; -moz-border-bottom-colors: none; -moz-border-left-colors: none;">One Piece: Grand Gourmet</td>
</tr>
<tr style="text-align: justify;">
<td style="background-color: transparent; border: 0px solid #C0D4EA; border-bottom: 1px solid #C0D4EA; border-right: 1px solid #C0D4EA;" rowspan="2"><strong><img loading="lazy" decoding="async" class="" src="https://jpgames.de/wp-content/uploads/static/Icon-Japan.gif" alt="Japan" width="60" height="38" /></strong></td>
<td style="background-color: transparent; border: 0px solid #C0D4EA; border-bottom: 1px solid #C0D4EA;">23. Oktober 2026</td>
</tr>
<tr style="text-align: justify;">
<td style="background-color: transparent; border: 0px solid #C0D4EA; border-bottom: 1px solid #C0D4EA;">Bandai Namco</td>
</tr>
<tr style="text-align: justify;">
<td style="background-color: transparent; border: 0px solid #C0D4EA; border-bottom: 1px solid #C0D4EA; border-right: 1px solid #C0D4EA;" rowspan="2"><strong><img loading="lazy" decoding="async" class="" src="https://jpgames.de/wp-content/uploads/static/Icon-NA.gif" alt="Nordamerika" width="60" height="38" /></strong></td>
<td style="background-color: transparent; border-width: 0px 0px 1px; border-style: solid; border-color: #c0d4ea; -moz-border-top-colors: none; -moz-border-right-colors: none; -moz-border-bottom-colors: none; -moz-border-left-colors: none; text-align: left;">23. Oktober 2026</td>
</tr>
<tr style="text-align: justify;">
<td style="background-color: transparent; border: 0px solid #C0D4EA; border-bottom: 1px solid #C0D4EA;">Bandai Namco</td>
</tr>
<tr style="text-align: justify;">
<td style="background-color: transparent; border: 0px solid #C0D4EA; border-bottom: 1px solid #C0D4EA; border-right: 1px solid #C0D4EA;" rowspan="2"><strong><img loading="lazy" decoding="async" class="" src="https://jpgames.de/wp-content/uploads/static/Icon-EU.png" alt="Europa" width="60" height="38" /></strong></td>
<td style="background-color: transparent; border-width: 0px 0px 1px; border-style: solid; border-color: #c0d4ea; -moz-border-top-colors: none; -moz-border-right-colors: none; -moz-border-bottom-colors: none; -moz-border-left-colors: none;">23. Oktober 2026</td>
</tr>
<tr style="text-align: justify;">
<td style="background-color: transparent; border: 0px solid #C0D4EA; border-bottom: 1px solid #C0D4EA;">Bandai Namco</td>
</tr>
<tr style="text-align: justify;">
<td style="background-color: transparent; border-width: 0px 1px 1px 0px; border-style: solid; border-color: #c0d4ea; -moz-border-top-colors: none; -moz-border-right-colors: none; -moz-border-bottom-colors: none; -moz-border-left-colors: none; text-align: left;"><strong>System</strong></td>
<td style="background-color: transparent; border: 0px solid #C0D4EA; border-bottom: 1px solid #C0D4EA;">Switch, Switch 2, Mobile, PC</td>
</tr>
<tr style="text-align: justify;">
<td style="background-color: transparent; border: 0px solid #C0D4EA; border-bottom: 1px solid #C0D4EA; border-right: 1px solid #C0D4EA;"><strong>Getestet für</strong></td>
<td style="background-color: transparent; border: 0px solid #C0D4EA; border-bottom: 1px solid #C0D4EA;">PC (Steam)</td>
</tr>
<tr style="text-align: justify;">
<td style="background-color: transparent; border: 0px solid #C0D4EA; border-bottom: 1px solid #C0D4EA; border-right: 1px solid #C0D4EA;"><strong>Versionsnummer</strong></td>
<td style="background-color: transparent; border: 0px solid #C0D4EA; border-bottom: 1px solid #C0D4EA;">1.0.4</td>
</tr>
<tr style="text-align: justify;">
<td style="background-color: transparent; border: 0px solid #C0D4EA; border-bottom: 1px solid #C0D4EA; border-right: 1px solid #C0D4EA;"><strong>Entwickler</strong></td>
<td style="background-color: transparent; border: 0px solid #C0D4EA; border-bottom: 1px solid #C0D4EA;">Kairosoft Co.,Ltd</td>
</tr>
<tr style="text-align: justify;">
<td style="background-color: transparent; border: 0px solid #C0D4EA; border-bottom: 1px solid #C0D4EA; border-right: 1px solid #C0D4EA;"><strong>Genres</strong></td>
<td style="background-color: transparent; border: 0px solid #C0D4EA; border-bottom: 1px solid #C0D4EA;">JRPG</td>
</tr>
<tr style="text-align: justify;">
<td style="background-color: transparent; border: 0px solid #C0D4EA; border-bottom: 1px solid #C0D4EA; border-right: 1px solid #C0D4EA;"><strong>Texte<br />
</strong></td>
<td style="background-color: transparent; border: 0px solid #C0D4EA; border-bottom: 1px solid #C0D4EA;"><strong><img loading="lazy" decoding="async" class="" src="https://jpgames.de/wp-content/uploads/static/Flagge-Deutschland.jpg" alt="Deutschland" width="25" height="16" /> <img loading="lazy" decoding="async" class="" src="https://jpgames.de/wp-content/uploads/static/Icon-NA.gif" alt="Nordamerika" width="25" height="16" /> <img loading="lazy" decoding="async" class="" src="https://jpgames.de/wp-content/uploads/static/Icon-Japan.gif" alt="Japan" width="25" height="16" /></strong></td>
</tr>
<tr style="text-align: justify;">
<td style="background-color: transparent; border: 0px solid #C0D4EA; border-bottom: 1px solid #C0D4EA; border-right: 1px solid #C0D4EA;"><strong>Vertonung</strong></td>
<td style="background-color: transparent; border: 0px solid #C0D4EA; border-bottom: 1px solid #C0D4EA;"><strong>  </strong></td>
</tr>
</tbody>
</table>
</div>
<p>Eine der erfreulichsten Neuankündigungen während der Nintendo Direct vom 9. Juni 2026 war für mich als großer Fan des Quellmaterials natürlich <strong>One Piece: Grand Gourmet</strong>. Ein Restaurant-Management-Spiel im One-Piece-Universum, in dem man sein eigenes Baratie auf hoher See managt und auf hunderte bekannte Charaktere trifft, klang wahrlich verlockend.</p>
<p>Dazu kam noch der charmante Pixel-Look und schon war ich hin und weg. Nachdem ich nun sehr viele Stunden mit dem Spiel verbracht habe, hätte ich statt mich von Prämisse und Optik hinreißen zu lassen, vielleicht doch das Kleingedruckte lesen sollen.</p>
<p>One Piece: Grand Gourmet ist ein Mobile-Spiel. Trotz Veröffentlichung auf Nintendo Switch und PC stehen nach meiner ausführlichen Testphase ganz klar die Android- und iOS-Versionen im Vordergrund. Trotz einiger Ausnahmen strotzt der Großteil der Spiele, die in den App-Stores erhältlich sind, nicht gerade vor komplexen Mechaniken und spannenden Erzählungen. Und in dieses Muster reiht sich leider auch dieses Spiel ein.</p>
<p>Als leidenschaftlicher Koch hat sich Sanji in viele Fanherzen gekämpft. Da überrascht es wenig, dass ein schmieriges Restaurant, das mit unlauteren Mitteln anderen das Leben schwer macht und seine Gäste förmlich abzockt, ein großer Dorn im Auge des Kochs ist. Um die Sache noch schlimmer zu machen, wird dieses unlautere Geschäft von Piraten geleitet, welche die Strohhutbande imitieren.</p>
<p>Also muss ein eigenes Restaurant her und der Ruf, sowohl auf kulinarischer als auch auf piratischer Seite, muss wiederhergestellt werden. Diese Reise führt die Strohhüte über alle bekannten Meere des One-Piece-Universums, sogar in den Himmel.</p>
<h3>Essen auf Rädern … äh, Segeln</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-309833 size-full" src="https://jpgames.de/wp-content/uploads/2026/11/Gourmet-6.jpg" alt="" width="1920" height="1080" srcset="https://jpgames.de/wp-content/uploads/2026/11/Gourmet-6.jpg 1920w, https://jpgames.de/wp-content/uploads/2026/11/Gourmet-6-300x169.jpg 300w, https://jpgames.de/wp-content/uploads/2026/11/Gourmet-6-1024x576.jpg 1024w, https://jpgames.de/wp-content/uploads/2026/11/Gourmet-6-768x432.jpg 768w, https://jpgames.de/wp-content/uploads/2026/11/Gourmet-6-1536x864.jpg 1536w" sizes="auto, (max-width: 1920px) 100vw, 1920px" /><br />
Mehr passiert storytechnisch allerdings nicht. Was simpel klingt, ist eben nur Mittel zum Zweck. Das ist schade, denn die Charaktere und die Welt von One Piece bieten hier unendlich viel Potenzial. Die wenigen hier und da eingestreuten Dialoge wissen sogar zu überzeugen und beweisen, dass man sich mit dem Quellmaterial auseinandergesetzt hat. Leider sind diese kleinen Lichtblicke zu kurz und zu selten. Sehr schade.</p>
<h3>Video hui, Sound pfui</h3>
<p>Ein großer Pluspunkt sind die charmant gestalteten Pixel-Charaktere. Trotz weniger Bildbausteine versprühen die Figuren viel Charme und sind sofort zu erkennen. Oftmals haben die vielen Charaktere auch eigene Animationen, die besonders für Fans eine schöne Überraschung darstellen.</p>
<p>Da das Design des Restaurants am Spieler selbst liegt, wird es hier viel Varianz geben; die einzelnen Elemente sind jedoch ordentlich modelliert und Extras wie der Seemonsterzoo oder das Aquarium sorgen für die richtige Stimmung. Auch die leckeren Speisen können sich durchaus sehen lassen. Das sollte bei einem Restaurant-Management-Spiel aber auch das Mindeste sein.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-309834 size-full" src="https://jpgames.de/wp-content/uploads/2026/11/Gourmet-2.jpg" alt="" width="1920" height="1080" srcset="https://jpgames.de/wp-content/uploads/2026/11/Gourmet-2.jpg 1920w, https://jpgames.de/wp-content/uploads/2026/11/Gourmet-2-300x169.jpg 300w, https://jpgames.de/wp-content/uploads/2026/11/Gourmet-2-1024x576.jpg 1024w, https://jpgames.de/wp-content/uploads/2026/11/Gourmet-2-768x432.jpg 768w, https://jpgames.de/wp-content/uploads/2026/11/Gourmet-2-1536x864.jpg 1536w" sizes="auto, (max-width: 1920px) 100vw, 1920px" /></p>
<p>Leider sieht es bei der Soundkulisse ganz anders aus. Weder die Soundeffekte noch die wenigen Tracks, die im Hintergrund laufen, überzeugen. Die Effekte wirken lieblos und altbacken, während die Musik schon nach kurzer Zeit an den Nerven zehrt.</p>
<p>Besonders die Übergänge zwischen einzelnen Stücken sind abgehackt, sodass man merkt, dass einfach nur eine Tondatei endet und die nächste startet. Hier sind offensichtlich weder Leidenschaft noch viel Budget hineingeflossen. Sehr schade. Bei einem so „kleinen“ Spiel sollte man zwar keine Synchronisation erwarten, dennoch wäre es schön gewesen, wenigstens einen auditiven Leckerbissen zu bekommen.</p>
<h3>Unterwegs</h3>
<p>Da die Nutzung eines Touchscreens klar im Vordergrund steht, sollten auch gameplaytechnisch keine komplexen Gefilde erwartet werden, hier wird maximal seichtes Gewässer erreicht. Wie bei den meisten Genre-Konkurrenten kann man das Restaurant nach Lust und Laune gestalten. Mit genug Umsatz und Gästen kommen neue Sitzmöglichkeiten, Deko-Elemente und natürlich auch Beleuchtung hinzu.</p>
<p>Passend zum Thema gibt es die eine oder andere nautische Spielerei wie Piratenflaggen oder Steckbriefe. Mit neu entdeckten Orten kommen außerdem thematische Veränderungen vieler Bauelemente hinzu, etwa Objekte aus der Himmelsinsel Skypia oder dem Eiskönigreich Drum.</p>
<p>Wichtige Nebencharaktere bringen zudem ihre eigenen kleinen Läden oder Lieblingsorte mit. So eröffnet Okta seinen eigenen Takoyaki-Stand, Buggy bringt gleich eine ganze Bühne mit und der beliebte Mann mit dem Kleiderbügel auf dem Kopf verscherbelt seine hochwertigen Klamotten.</p>
<p>Das bringt natürlich Gäste und wesentlich mehr Gewinn. Leider bleibt es dabei jedoch über lange Zeit bei einem rein optischen Bonus. Vielfalt im Gameplay bringt das erst nicht, dafür aber mehr Komfort für die Gäste. Je höher dieser Wert ist, desto besser ist der Ruf und desto länger bleiben die Gäste. Erst spät kommen mehrere kleine Minispiele hinzu, die anfangs Spaß machen, aber schnell an Reiz verlieren.</p>
<h3>Gameplay-Loop</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-309835 size-full" src="https://jpgames.de/wp-content/uploads/2026/11/Gourmet-5.jpg" alt="" width="1920" height="1080" srcset="https://jpgames.de/wp-content/uploads/2026/11/Gourmet-5.jpg 1920w, https://jpgames.de/wp-content/uploads/2026/11/Gourmet-5-300x169.jpg 300w, https://jpgames.de/wp-content/uploads/2026/11/Gourmet-5-1024x576.jpg 1024w, https://jpgames.de/wp-content/uploads/2026/11/Gourmet-5-768x432.jpg 768w, https://jpgames.de/wp-content/uploads/2026/11/Gourmet-5-1536x864.jpg 1536w" sizes="auto, (max-width: 1920px) 100vw, 1920px" /></p>
<p>Die Haupteinnahmequelle ist natürlich das Essen. Neben Sanji und den anderen Strohhüten bringen auch viele Gäste neue Rezeptideen mit sich, die mit bestimmten, in ihrer Menge allerdings überschaubaren Zutaten gekocht werden können. Jedes Gericht wird anschließend bewertet, erhält einen Preis und kann dann in Menüs aus Hauptspeise, Beilage, Dessert und Getränk nach Belieben kombiniert werden.</p>
<p>Es macht durchaus Spaß, sein eigenes Menü zu erstellen und dieses mit Deko-Elementen und Besteck zu individualisieren. Am Ende packt man aber doch das zusammen, was am meisten Geld bringt, und versucht dann, den Preis mithilfe kleiner Gästewünsche und dem Verbessern der Zutaten in die Höhe zu treiben.</p>
<p>Die Zutaten für die Gerichte findet man auf kleinen Exkursionen, auf welche man seine Piratenbande schicken kann. An sich nur ein Klick im Menü und anschließend eine längere Wartezeit mit netten Animationen am unteren Bildschirmrand.</p>
<p>Auf diesen Expeditionen findet man jedoch nicht nur Zutaten, sondern auch Trainingspunkte für die Strohhüte, die so im Level aufsteigen können, neue Gäste und Geschenke. Letztere kann man seinen Gästen übergeben, damit diese mehr und schneller essen. Übergibt man das richtige Geschenk an den passenden Gast, wird dieser zum Fan des Restaurants.</p>
<h3>Kochduell</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-309836 size-full" src="https://jpgames.de/wp-content/uploads/2026/11/Gourmet-3.jpg" alt="" width="1920" height="1080" srcset="https://jpgames.de/wp-content/uploads/2026/11/Gourmet-3.jpg 1920w, https://jpgames.de/wp-content/uploads/2026/11/Gourmet-3-300x169.jpg 300w, https://jpgames.de/wp-content/uploads/2026/11/Gourmet-3-1024x576.jpg 1024w, https://jpgames.de/wp-content/uploads/2026/11/Gourmet-3-768x432.jpg 768w, https://jpgames.de/wp-content/uploads/2026/11/Gourmet-3-1536x864.jpg 1536w" sizes="auto, (max-width: 1920px) 100vw, 1920px" /></p>
<p>Fans gewinnt man auch durch das Entdecken diverser Gerichte oder das Erfüllen bestimmter Wünsche. Das Ziel sollte sein, jeden Gast zu einem Fan zu machen, denn sie sind besonders später eine notwendige Einnahmequelle. Wechselt man nach dem Sieg im Kochduell gegen die bösen Imitatoren das Gebiet, fallen natürlich auch alle Gäste dieses Gebiets weg, es sei denn, es handelt sich um Fans. Diese ziehen zu jeder neuen Location mit und bringen ihre schweren Brieftaschen mit. Das bringt ein Vielfaches an Kundschaft und somit Umsatz.</p>
<p>Als Währungen gibt es neben der klassischen Berry auch Spezialmünzen und Herzen, die man von zufriedenen Gästen erhält. Diese sind essenziell für die unzähligen Anforderungen der zahlenden Kundschaft und der Strohhüte. Einmal pro Tag kann Nami sogar den Preis eines Wunsches halbieren, was ziemlich sinnvoll ist, da die Kosten schnell in die Höhe schießen.</p>
<p>So hangelt man sich von Gebiet zu Gebiet, entdeckt neue Rezepte, fügt sie seinem Menü hinzu, erfüllt die Wünsche zahlender Gäste und vergrößert sein Business. Und das alles im Gewand von Eiichiro Odas Welt.</p>
<h3>Steam Boat</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-309837 size-full" src="https://jpgames.de/wp-content/uploads/2026/11/Gourmet-1.jpg" alt="" width="1920" height="1080" srcset="https://jpgames.de/wp-content/uploads/2026/11/Gourmet-1.jpg 1920w, https://jpgames.de/wp-content/uploads/2026/11/Gourmet-1-300x169.jpg 300w, https://jpgames.de/wp-content/uploads/2026/11/Gourmet-1-1024x576.jpg 1024w, https://jpgames.de/wp-content/uploads/2026/11/Gourmet-1-768x432.jpg 768w, https://jpgames.de/wp-content/uploads/2026/11/Gourmet-1-1536x864.jpg 1536w" sizes="auto, (max-width: 1920px) 100vw, 1920px" /></p>
<p>Klingt verlockend, aber im Grunde klickt man sich in sehr altbackenen und klobigen Menüs nur von einem Ausrufezeichen zum nächsten. Selbst ohne Plan kommt man so stetig weiter. Gehirnschmalz oder besondere Aufmerksamkeit werden hier nicht wirklich benötigt, um den Umsatz in die Höhe zu treiben. Trotz vieler der oben genannten interessanten Ideen wird das gesamte Gameplay auf den kleinsten gemeinsamen Nenner heruntergebrochen.</p>
<p>Auch das Handling lässt zu wünschen übrig. Mit einem Controller zu spielen, wird nach kurzer Zeit bei einem überlaufenen Restaurant mit dutzenden eng aneinandergereihten Elementen zur Qual, weshalb Maus und Tastatur oder noch besser ein Touchscreen Pflicht sind. Doch selbst hier weigert sich die Kamera manchmal, das zu tun, was von ihr verlangt wird.</p>
<p>Diese haptischen Einschränkungen in Kombination mit dem schnell repetitiv werdenden Gameplay-Loop sorgen dafür, dass One Piece: Grand Gourmet im Genre-Vergleich leider keine Bestnoten erhält. Auch die Performance lässt zu wünschen übrig. Die maximale Bildrate liegt bei 30 FPS und wenn man gegen Ende Hunderte Charaktere auf dem Bildschirm hat, fängt das Ruckeln an. Sehr schade.</p>
<h2 style="text-align: center;">Keine Suppe für dich!</h2>
<div class="review-quote">
<p>Zugegeben: Für ein Mobile-Spiel waren meine Erwartungen nach dem ersten Trailer viel zu hoch. Aber ich liebe das One-Piece-Universum und tauche auch gerne mal in Restaurant-Sims ein. Mit Sanji, den Strohhüten und dem Baratie hat man eine tolle Ausgangslage, um ein lustiges und köstliches Abenteuer zu zaubern. Doch leider bleiben die starke Pixel-Optik der beliebten Charaktere, die teils tollen Animationen und die zu selten eingebrachten Dialoge die einzigen wahren Stärken des Spiels.</p>
<p>Der Gameplay-Loop aus dem Finden von Zutaten und Rezepten, dem Ausbau des Restaurants, dem Gewinnen von Gästen als Fans und dem Sieg im Kochduell wird zu schnell monoton. Die Menüs sind altbacken und klobig, sowohl in Hinblick auf Design als auch Navigation, und die Musik sowie die Soundeffekte zehren schnell an den Nerven.</p>
<p>Warum habe ich<strong> One Piece: Grand Gourmet</strong> dennoch so viele Stunden gespielt? Weil es wie viele andere Mobile-Spiele versteht, wie man die Belohnungszentren im Gehirn anspricht. Jedes neue Rezept und jeder gewonnene Fan sorgten für einen kleinen Serotonin-Kick, sodass ich drangeblieben bin. Das Suchtzentrum im Gehirn wird fast schon direkt aktiviert. Außerdem wollte ich so viele Charaktere wie möglich sehen.</p>
<p>Als Second-Screen-Option auf dem Smartphone oder einer tragbaren Konsole gibt es sicher schlechtere Alternativen, besonders für One-Piece-Fans. Und wenn man anfällig für solche Spiele ist, wird man viele Stunden dranbleiben. Dennoch sollten die Erwartungen an dieses Restaurant-Management-Spiel gedämpft werden.</p>
</div>
<p>&nbsp;</p>
<div class="short-review">
<h2><i class="fas fa-book"></i> Story</h2>
<section>Restaurant-Management im One-Piece-Universum. Viel zu simpel gehalten und leider nur Mittel zum Zweck, obwohl die selten eingestreuten Dialoge ein Highlight des Spiels darstellen.</section>
<h2><i class="fas fa-gamepad"></i> Gameplay</h2>
<section>Viele Optionen, die sich alle im kleinsten gemeinsamen Nenner treffen. Am Ende klickt man sich von einem Ausrufezeichen zum nächsten, ohne wirklich präsent zu sein. Dennoch kann man sich zumindest optisch ein wenig mehr in seinem Restaurant ausleben, wenn man die Geduld dafür hat.</section>
<h2><i class="fas fa-paint-brush"></i> Grafik</h2>
<section>Die wohl größte Stärke von One Piece: Grand Gourmet. Die unzähligen One-Piece-Charaktere wurden liebevoll in Pixel-Kunst nachgebaut und bieten mitunter auch tolle Animationen. Auch die Einrichtung und die Speisen können sich durchaus sehen lassen. Die Spielmenüs dagegen überhaupt nicht.</section>
<h2><i class="fas fa-music"></i> Sound</h2>
<section>Sowohl bei den Soundeffekten als auch bei der Musik wurde keinerlei Arbeit oder Leidenschaft investiert. Lieber einen Podcast oder noch besser eine One-Piece-Folge im Hintergrund laufen lassen.</section>
<h2><i class="fas fa-question"></i> Sonstiges</h2>
<section>Das Handling lässt bei sämtlichen Optionen zu wünschen übrig und viel Abwechslung bietet das Gameplay nicht. Bei den vielen Charakteren und Gebieten wird man bis zum Ende jedoch einiges an Zeit brauchen. Und Achtung: Trotz fehlender Komplexität und vielen Fehlern besteht Suchtpotenzial.</section>
</div>
<p>Bildmaterial: One Piece: Grand Gourmet, <a href="https://de.bandainamcoent.eu/one-piece/one-piece-grand-gourmet" target="_blank" rel="noopener">Bandai Namco</a>, Kairosoft</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://jpgames.de/2026/10/im-test-one-piece-grand-gourmet-wird-schnell-monoton-und-macht-trotzdem-suechtig/">Im Test! One Piece: Grand Gourmet wird schnell monoton – und macht trotzdem süchtig</a> erschien zuerst auf <a href="https://jpgames.de">JPGAMES.DE</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Im Test! Tales of Eternia Remastered hat einen Charme, der auch nach Jahren nicht verblasst</title>
		<link>https://jpgames.de/2026/10/im-test-tales-of-eternia-remastered-hat-bietet-einen-charme-der-auch-nach-jahren-nicht-verblasst-ist/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Tim]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 21 Oct 2026 12:55:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[SWI]]></category>
		<category><![CDATA[Test]]></category>
		<category><![CDATA[TOP]]></category>
		<category><![CDATA[Bandai Namco]]></category>
		<category><![CDATA[Tales of Eternia Remastered]]></category>
		<category><![CDATA[Tales of Remastered Project]]></category>
		<category><![CDATA[TOSE]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://jpgames.de/?p=309720</guid>

					<description><![CDATA[<p>Ein Klassiker kehrt zurück.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://jpgames.de/2026/10/im-test-tales-of-eternia-remastered-hat-bietet-einen-charme-der-auch-nach-jahren-nicht-verblasst-ist/">Im Test! Tales of Eternia Remastered hat einen Charme, der auch nach Jahren nicht verblasst</a> erschien zuerst auf <a href="https://jpgames.de">JPGAMES.DE</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div style="float: right; margin-left: 10px; margin-bottom: 10px;">
<table style="border: 0px solid #c0d4ea; font-family: verdana; font-size: 0.8em; height: 363px;" width="238">
<tbody>
<tr>
<td style="background-color: transparent; border-width: 0px 1px 1px 0px; border-style: solid; border-color: #c0d4ea; -moz-border-top-colors: none; -moz-border-right-colors: none; -moz-border-bottom-colors: none; -moz-border-left-colors: none; text-align: justify;"><strong>Titel</strong></td>
<td style="background-color: transparent; border-width: 0px 0px 1px; border-style: solid; border-color: #c0d4ea; -moz-border-top-colors: none; -moz-border-right-colors: none; -moz-border-bottom-colors: none; -moz-border-left-colors: none;">Tales of Eternia Remastered</td>
</tr>
<tr style="text-align: justify;">
<td style="background-color: transparent; border: 0px solid #C0D4EA; border-bottom: 1px solid #C0D4EA; border-right: 1px solid #C0D4EA;" rowspan="2"><strong><img loading="lazy" decoding="async" class="" src="https://jpgames.de/wp-content/uploads/static/Icon-Japan.gif" alt="Japan" width="60" height="38" /></strong></td>
<td style="background-color: transparent; border: 0px solid #C0D4EA; border-bottom: 1px solid #C0D4EA;">16. Oktober 2026</td>
</tr>
<tr style="text-align: justify;">
<td style="background-color: transparent; border: 0px solid #C0D4EA; border-bottom: 1px solid #C0D4EA;">Bandai Namco</td>
</tr>
<tr style="text-align: justify;">
<td style="background-color: transparent; border: 0px solid #C0D4EA; border-bottom: 1px solid #C0D4EA; border-right: 1px solid #C0D4EA;" rowspan="2"><strong><img loading="lazy" decoding="async" class="" src="https://jpgames.de/wp-content/uploads/static/Icon-NA.gif" alt="Nordamerika" width="60" height="38" /></strong></td>
<td style="background-color: transparent; border-width: 0px 0px 1px; border-style: solid; border-color: #c0d4ea; -moz-border-top-colors: none; -moz-border-right-colors: none; -moz-border-bottom-colors: none; -moz-border-left-colors: none; text-align: left;">16. Oktober 2026</td>
</tr>
<tr style="text-align: justify;">
<td style="background-color: transparent; border: 0px solid #C0D4EA; border-bottom: 1px solid #C0D4EA;">Bandai Namco</td>
</tr>
<tr style="text-align: justify;">
<td style="background-color: transparent; border: 0px solid #C0D4EA; border-bottom: 1px solid #C0D4EA; border-right: 1px solid #C0D4EA;" rowspan="2"><strong><img loading="lazy" decoding="async" class="" src="https://jpgames.de/wp-content/uploads/static/Icon-EU.png" alt="Europa" width="60" height="38" /></strong></td>
<td style="background-color: transparent; border-width: 0px 0px 1px; border-style: solid; border-color: #c0d4ea; -moz-border-top-colors: none; -moz-border-right-colors: none; -moz-border-bottom-colors: none; -moz-border-left-colors: none;">16. Oktober 2026</td>
</tr>
<tr style="text-align: justify;">
<td style="background-color: transparent; border: 0px solid #C0D4EA; border-bottom: 1px solid #C0D4EA;">Bandai Namco</td>
</tr>
<tr style="text-align: justify;">
<td style="background-color: transparent; border-width: 0px 1px 1px 0px; border-style: solid; border-color: #c0d4ea; -moz-border-top-colors: none; -moz-border-right-colors: none; -moz-border-bottom-colors: none; -moz-border-left-colors: none; text-align: left;"><strong>System</strong></td>
<td style="background-color: transparent; border: 0px solid #C0D4EA; border-bottom: 1px solid #C0D4EA;">PS4, PS5, Switch, Switch 2, Xbox Series, PCs</td>
</tr>
<tr style="text-align: justify;">
<td style="background-color: transparent; border: 0px solid #C0D4EA; border-bottom: 1px solid #C0D4EA; border-right: 1px solid #C0D4EA;"><strong>Getestet für</strong></td>
<td style="background-color: transparent; border: 0px solid #C0D4EA; border-bottom: 1px solid #C0D4EA;">Nintendo Switch</td>
</tr>
<tr style="text-align: justify;">
<td style="background-color: transparent; border: 0px solid #C0D4EA; border-bottom: 1px solid #C0D4EA; border-right: 1px solid #C0D4EA;"><strong>Versionsnummer</strong></td>
<td style="background-color: transparent; border: 0px solid #C0D4EA; border-bottom: 1px solid #C0D4EA;">1.0.0</td>
</tr>
<tr style="text-align: justify;">
<td style="background-color: transparent; border: 0px solid #C0D4EA; border-bottom: 1px solid #C0D4EA; border-right: 1px solid #C0D4EA;"><strong>Entwickler</strong></td>
<td style="background-color: transparent; border: 0px solid #C0D4EA; border-bottom: 1px solid #C0D4EA;">TOSE</td>
</tr>
<tr style="text-align: justify;">
<td style="background-color: transparent; border: 0px solid #C0D4EA; border-bottom: 1px solid #C0D4EA; border-right: 1px solid #C0D4EA;"><strong>Genres</strong></td>
<td style="background-color: transparent; border: 0px solid #C0D4EA; border-bottom: 1px solid #C0D4EA;">Action-RPG</td>
</tr>
<tr style="text-align: justify;">
<td style="background-color: transparent; border: 0px solid #C0D4EA; border-bottom: 1px solid #C0D4EA; border-right: 1px solid #C0D4EA;"><strong>Texte<br />
</strong></td>
<td style="background-color: transparent; border: 0px solid #C0D4EA; border-bottom: 1px solid #C0D4EA;"><strong><img loading="lazy" decoding="async" class="" src="https://jpgames.de/wp-content/uploads/static/Flagge-Deutschland.jpg" alt="Deutschland" width="25" height="16" /> <img loading="lazy" decoding="async" class="" src="https://jpgames.de/wp-content/uploads/static/Icon-NA.gif" alt="Nordamerika" width="25" height="16" /> <img loading="lazy" decoding="async" class="" src="https://jpgames.de/wp-content/uploads/static/Icon-Japan.gif" alt="Japan" width="25" height="16" /></strong></td>
</tr>
<tr style="text-align: justify;">
<td style="background-color: transparent; border: 0px solid #C0D4EA; border-bottom: 1px solid #C0D4EA; border-right: 1px solid #C0D4EA;"><strong>Vertonung</strong></td>
<td style="background-color: transparent; border: 0px solid #C0D4EA; border-bottom: 1px solid #C0D4EA;"><strong><img loading="lazy" decoding="async" class="" src="https://jpgames.de/wp-content/uploads/static/Icon-NA.gif" alt="Nordamerika" width="25" height="16" /> <img loading="lazy" decoding="async" class="" src="https://jpgames.de/wp-content/uploads/static/Icon-Japan.gif" alt="Japan" width="25" height="16" /></strong></td>
</tr>
</tbody>
</table>
</div>
<p>Die Tales-of-Reihe gehört längst zu den alteingesessenen Größen des JRPG-Genres. Während andere Rollenspielserien ihre Helden mit immer größeren Schwertern auf immer größere Weltuntergänge loslassen, setzt Tales seit Jahren auf sympathische Charaktere, actionreiche Kämpfe und unterhaltsame Gruppendialoge.</p>
<p>Doch nicht jeder Serienteil steht heute noch gleichermaßen im Rampenlicht. Mit Tales of Eternia Remastered holt Bandai Namco einen Klassiker aus der PlayStation-Ära zurück, der seinerzeit mit einer ungewöhnlichen Mischung aus Fantasy, Science-Fiction und einer Geschichte rund um zwei verfeindete Welten punkten konnte.</p>
<p>Das Original erschien 2000 in Japan und ein Jahr später im Westen. Nordamerikanische Spieler kennen das Abenteuer möglicherweise unter dem Namen Tales of Destiny II – eine Bezeichnung, die bis heute für Verwirrung sorgt. Mit dem gleichnamigen Serienteil hat Eternia nämlich herzlich wenig zu tun.</p>
<p>Hinter der Namensänderung steckten markenrechtliche Gründe und der Versuch, den Titel für den westlichen Markt besser zu positionieren. Das Ergebnis ist vor allem eines: unnötiges Verwirrungspotenzial für alle, die sich mit der Serienhistorie nicht auskennen.</p>
<p>Ein neuer Hauptteil lässt weiterhin auf sich warten. Stattdessen schickt Bandai Namco mit Eternia einen alten Bekannten zurück ins Rampenlicht. Das von TOSE entwickelte Remaster verspricht eine überarbeitete Präsentation und einige Komfortfunktionen, ohne das Original grundlegend umzubauen. Eine Neuinterpretation sieht anders aus. Hier wird eher der Staub vom alten Abenteuer gepustet, bevor es wieder auf Reisen geht.</p>
<p>Doch reicht eine technische Auffrischung, um den Klassiker auch heute noch glänzen zu lassen? Und sind moderne Quality-of-Life-Funktionen eine willkommene Erleichterung oder nehmen sie uns zu viel von dem ab, was klassische JRPGs einst ausgemacht hat? Finden wir es heraus.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-309755 size-full" src="https://jpgames.de/wp-content/uploads/2026/10/Tales-of-Eternia-Remastered_2026_06-09-26_jpg002.jpg" alt="" width="1920" height="1080" srcset="https://jpgames.de/wp-content/uploads/2026/10/Tales-of-Eternia-Remastered_2026_06-09-26_jpg002.jpg 1920w, https://jpgames.de/wp-content/uploads/2026/10/Tales-of-Eternia-Remastered_2026_06-09-26_jpg002-300x169.jpg 300w, https://jpgames.de/wp-content/uploads/2026/10/Tales-of-Eternia-Remastered_2026_06-09-26_jpg002-1024x576.jpg 1024w, https://jpgames.de/wp-content/uploads/2026/10/Tales-of-Eternia-Remastered_2026_06-09-26_jpg002-768x432.jpg 768w, https://jpgames.de/wp-content/uploads/2026/10/Tales-of-Eternia-Remastered_2026_06-09-26_jpg002-1536x864.jpg 1536w" sizes="auto, (max-width: 1920px) 100vw, 1920px" /></p>
<h3>Ein Sprachproblem namens Weltuntergang</h3>
<p>Im Mittelpunkt von Tales of Eternia steht Reid Hershel, ein junger Schwertkämpfer, der gemeinsam mit seiner Freundin Farah Oersted ein vergleichsweise beschauliches Leben im Dorf Rasheans führt. Reids Zukunftsplanung scheint sich zunächst auf zwei wesentliche Fragen zu beschränken: Was passiert morgen und wann gibt es etwas zu essen? Viel mehr erwartet der gemütliche Schwertschwinger offenbar nicht vom Leben.</p>
<p>Doch die Dorfidylle findet ein jähes Ende, als Reid und Farah auf die mysteriöse Meredy treffen. Die junge Frau stammt aus einer fremden Welt und spricht eine Sprache, mit der ihre neuen Bekanntschaften zunächst herzlich wenig anfangen können. Bevor also das Schicksal der Welt auf dem Spiel steht, muss erst einmal geklärt werden, was der Neuankömmling überhaupt zu sagen hat.</p>
<p>Was als ungewöhnliche Begegnung beginnt, entwickelt sich zu einem Abenteuer, das die Gruppe weit über die Grenzen ihrer Heimat hinausführt. Im Mittelpunkt stehen die beiden Welten Inferia und Celestia, deren Bewohner von tief sitzenden Vorurteilen und einer langen Feindschaft geprägt sind. Gleichzeitig droht mit dem sogenannten Great Fall eine Katastrophe, die das Schicksal beider Welten besiegeln könnte. Aus einem zunächst überschaubaren Ausflug wird damit eine Reise, bei der deutlich mehr auf dem Spiel steht als Reids gefüllter Bauch.</p>
<p>Hinter der klassischen JRPG-Kulisse steckt dabei mehr als die übliche Rettung der Welt. Vorurteile, Verständigungsprobleme und der Umgang mit fremden Kulturen ziehen sich durch die Handlung. Gerade Meredys Herkunft liefert einen interessanten Ausgangspunkt, um die Konflikte zwischen den Welten nicht bloß als Auseinandersetzung zwischen Gut und Böse abzuhaken. Das Spiel macht daraus zwar keine tiefgründige gesellschaftliche Abhandlung, verleiht seiner Geschichte aber einen thematischen Kern, der über den nächsten großen Endgegner hinausgeht.</p>
<p>Die größte Stärke liegt ohnehin in der Gruppendynamik. Die Figuren necken sich, geraten aneinander und ergänzen sich auf eine Weise, die der Reise Persönlichkeit verleiht. Nicht jeder Dialog sitzt und manche Entwicklungen lassen sich früh erahnen. Wer eine moderne Charakterstudie mit psychologischer Tiefenschärfe erwartet, sollte seine Ansprüche daher etwas herunterschrauben. Eternia ist ein Kind seiner Zeit. Seine Figuren müssen nicht jede Gefühlsregung in einem langen Monolog erklären, um als Gruppe zu funktionieren. Manchmal reicht es, wenn sich die Truppe ordentlich in die Haare bekommt und danach trotzdem gemeinsam weiterzieht.</p>

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<h3>Schlag 1, 2, 3 Artes hinterher!</h3>
<p>Das Herzstück von Tales of Eternia bildet das Aggressive Linear Motion Battle System, kurz A-LMBS. Gekämpft wird auf einer zweidimensionalen Ebene, auf der wir einen Charakter direkt steuern. Normale Angriffe, Spezialtechniken – die sogenannten Artes – und magische Fähigkeiten lassen sich miteinander kombinieren, während die übrigen Gruppenmitglieder eigenständig ins Geschehen eingreifen.</p>
<p>Das System ist schnell erklärt, verlangt auf Dauer aber mehr als stumpfes Knöpfchendrücken. Gerade in längeren Gefechten kommt es darauf an, die Fähigkeiten der Gruppe zu verstehen und die eigenen Ressourcen im Blick zu behalten. Die meisten Artes erlernt man durch wiederholte Nutzung, während Zauber über die großen Craymel-Geister verfügbar gemacht werden, denen wir im Laufe des Abenteuers begegnen. Auch die Ausrüstung sollte nicht zur Nebensache verkommen: Statusveränderungen und Elementschwächen können den Unterschied machen, wenn man sich nicht ausschließlich auf höhere Level und beherztes Button-Mashing verlassen möchte.</p>
<p>Das Kampfsystem verlangt allerdings auch ein wenig Geduld. Die Bewegungsfreiheit wirkt im Vergleich zu modernen Action-RPGs eingeschränkt und wer dynamische Ausweichmanöver oder ausgefeilte Kombosysteme gewohnt ist, dürfte die Kämpfe zunächst als steif empfinden. Sobald man sich jedoch auf den Rhythmus der Gefechte einlässt und die Fähigkeiten der Gruppe sinnvoll kombiniert, entfaltet das System seinen Reiz. Es ist nicht besonders flexibel, aber auch längst nicht so simpel, wie sein Alter zunächst vermuten lässt.</p>

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<p>Am grundlegenden Kampfsystem ändert das Remaster nichts. Stattdessen gibt es eine Reihe von Komfortfunktionen, mit denen sich das Abenteuer an die eigenen Vorlieben anpassen lässt. Über verschiedene Boost-Optionen können wir unter anderem den Erhalt von Erfahrungspunkten und die Häufigkeit von Begegnungen beeinflussen.</p>
<p>Wer keine Lust mehr auf die nächste Zufallsbegegnung hat, darf Kämpfe bei Bedarf sogar vollständig deaktivieren. Ein Hochgeschwindigkeitsmodus für automatische Gefechte beschleunigt wiederkehrende Auseinandersetzungen, während Battle Retry und Quick Recovery dafür sorgen, dass Niederlagen weniger frustrierend ausfallen.</p>
<p>Das ist praktisch, nimmt dem Abenteuer aber auch einen Teil seiner ursprünglichen Reibung. Wer sich durch jede Begegnung kämpfen möchte, kann das weiterhin tun. Wer dagegen nur noch schnell zum nächsten Handlungspunkt will, muss sich nicht länger an jedem zufälligen Gegner aufhalten. Das Remaster zwingt niemanden dazu, das Spiel leichter zu machen. Es erspart einem lediglich die Diskussion mit dem eigenen Geduldsfaden.</p>

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<h3>Verlaufen ausdrücklich erwünscht</h3>
<p>Abseits der Kämpfe setzt Tales of Eternia Remastered auf klassische JRPG-Erkundung. Städte, Dungeons und abgelegene Winkel laden dazu ein, nicht einfach nur dem nächsten Handlungspunkt hinterherzulaufen, sondern sich auch einmal umzusehen.</p>
<p>Das klingt selbstverständlich, ist heutzutage aber längst keine Selbstverständlichkeit mehr. Viele moderne Rollenspiele markieren jeden relevanten Gegenstand, zeigen den nächsten Gesprächspartner auf der Karte und führen uns mit einer digitalen Leine zum Ziel. Eternia stammt aus einer Zeit, in der man gelegentlich tatsächlich selbst herausfinden musste, wohin die Reise führt.</p>
<p>Das bedeutet nicht, dass hinter jeder Ecke eine Offenbarung wartet. Optionale Inhalte wie zusätzliche Titel für die Helden, Rezepte und andere Entdeckungen sorgen aber dafür, dass sich ein genauerer Blick in die Spielwelt lohnen kann. Nicht jede Nebenaktivität ist gleichermaßen spannend und manche Sucherei zieht sich länger als nötig.</p>
<p>Trotzdem fühlt es sich angenehm an, nicht ständig gesagt zu bekommen, wohin man als Nächstes laufen soll. Ein Dungeon darf hier noch ein Ort sein, den man erkundet, statt bloß ein hübsch dekorierter Korridor zwischen zwei Zwischensequenzen.</p>

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<p>Genau an dieser Stelle kommen die neuen Quality-of-Life-Funktionen ins Spiel. Tales of Eternia Remastered bietet zusätzliche Marker, die bei der Orientierung helfen und wichtige Ziele leichter auffindbar machen. Das ist vor allem dann praktisch, wenn man nach einer längeren Pause zurückkehrt und nicht mehr genau weiß, welcher NPC eigentlich den nächsten Handlungsschritt auslöst.</p>
<p>Die entscheidende Frage ist allerdings, wie viel Führung man überhaupt möchte. Marker können verhindern, dass man ziellos durch bereits besuchte Gebiete irrt. Gleichzeitig nehmen sie einem einen Teil der Eigenständigkeit, die den Reiz klassischer JRPGs ausmacht. Glücklicherweise lassen sich die Hilfen vollständig deaktivieren. Das ist für mich die sinnvollste Lösung: Wer eine bequemere Reise bevorzugt, bekommt sie. Wer lieber selbst auf Spurensuche geht, kann die digitalen Wegweiser einfach abschalten.</p>
<p>So bleibt das Remaster zugänglich, ohne seine ursprüngliche Struktur über Bord zu werfen. Und ganz ehrlich: Sich in einem Spiel auch einmal zu verlaufen, ist nicht automatisch ein Designfehler. Manchmal gehört es schlicht zum Abenteuer.</p>

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<h3>Frisch poliert, aber noch dasselbe Gesicht</h3>
<p>Grafisch bleibt Tales of Eternia Remastered seinen Wurzeln treu. Die farbenfrohen Umgebungen, die zweidimensionalen Charakter-Sprites und die liebevoll gestalteten Hintergründe versprühen den Charme eines JRPGs aus der PlayStation-Ära. Statt die Figuren mit modernen Polygonmodellen neu aufzulegen, bewahrt das Remaster die ursprüngliche Bildsprache und frischt die Darstellung behutsam auf.</p>
<p>Wer allerdings hofft, dass der Klassiker nach einer optischen Verjüngungskur kaum wiederzuerkennen ist, sollte die Erwartungen zügeln. Die Überarbeitung beschränkt sich größtenteils auf Kantenglättung und eine bessere Lesbarkeit der Texte. Zwar lässt sich auch die originale Darstellung aktivieren, doch zumindest in meinem Fall waren die Unterschiede nur minimal zu erkennen. Der neue Anstrich ist damit eher eine Frage des Feinschliffs als ein echter Blickfang.</p>
<p>Das ist nicht grundsätzlich schlecht. Der ursprüngliche Grafikstil hat seinen eigenen Charme und nicht jedes Remaster muss ein altes Spiel in eine vermeintlich zeitgemäße Optik pressen. Allerdings stellt sich schon die Frage, wie groß der Mehrwert für diejenigen ausfällt, die das Original bereits kennen und problemlos spielen können. Wer eine deutlich überarbeitete Präsentation erwartet, bekommt hier wenig Anlass zum Staunen. Wer dagegen einfach das bekannte Abenteuer auf einer aktuellen Plattform erleben möchte, dürfte mit der behutsamen Umsetzung gut zurechtkommen.</p>
<p>Akustisch setzt Eternia ebenfalls auf bewährte Stärken. Der Soundtrack begleitet die Reise mit abwechslungsreichen Melodien, die sowohl die heiteren Gruppenmomente als auch die dramatischen Ereignisse passend untermalen. Die Musik gibt den Schauplätzen einen eigenen Charakter und bleibt mit ihren eingängigen Stücken angenehm im Gedächtnis. Sie muss sich nicht ständig in den Vordergrund drängen, um die Atmosphäre zu unterstützen.</p>
<p>Auch die Sprachausgabe verdient eine Erwähnung. Sie gehört zu den markanten Merkmalen der Reihe und verleiht den Dialogen zusätzliche Persönlichkeit. Die überarbeitete Präsentation fällt dabei erfreulicher aus als die optischen Anpassungen. Insgesamt bleibt der audiovisuelle Eindruck jedoch eine behutsame Auffrischung des Bekannten und kein Grund, das Spiel allein wegen seiner technischen Neuerungen noch einmal zu kaufen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-309764 size-full" src="https://jpgames.de/wp-content/uploads/2026/10/Tales-of-Eternia-Remastered_2026_06-09-26_jpg008.jpg" alt="" width="1920" height="1080" srcset="https://jpgames.de/wp-content/uploads/2026/10/Tales-of-Eternia-Remastered_2026_06-09-26_jpg008.jpg 1920w, https://jpgames.de/wp-content/uploads/2026/10/Tales-of-Eternia-Remastered_2026_06-09-26_jpg008-300x169.jpg 300w, https://jpgames.de/wp-content/uploads/2026/10/Tales-of-Eternia-Remastered_2026_06-09-26_jpg008-1024x576.jpg 1024w, https://jpgames.de/wp-content/uploads/2026/10/Tales-of-Eternia-Remastered_2026_06-09-26_jpg008-768x432.jpg 768w, https://jpgames.de/wp-content/uploads/2026/10/Tales-of-Eternia-Remastered_2026_06-09-26_jpg008-1536x864.jpg 1536w" sizes="auto, (max-width: 1920px) 100vw, 1920px" /></p>
<h2 style="text-align: center;">Ein bisschen Facelift, kein neues Abenteuer</h2>
<div class="review-quote">
<p>Tales of Eternia Remastered zeigt, dass ein gutes JRPG nicht zwingend eine umfassende Neuauflage braucht, um auch heute noch zu unterhalten. Die Reise durch zwei verfeindete Welten lebt von ihrer sympathischen Gruppe, dem flotten Kampfsystem und einer Abenteuerstruktur, die dem Spieler noch etwas Eigenständigkeit zutraut. Gerade die Mischung aus lockeren Gruppendialogen, klassischer Erkundung und einer Geschichte über Vorurteile verleiht dem Spiel einen Charme, der auch nach all den Jahren nicht vollständig verblasst ist.</p>
<p>Technisch sollte man allerdings keine Wunder erwarten. Die Überarbeitung fällt behutsam aus und lässt den ursprünglichen Look weitgehend unangetastet. Wer eine moderne Neuinterpretation oder eine sichtbar aufpolierte Präsentation erwartet, dürfte enttäuscht sein. Der größte Mehrwert liegt nicht in der Grafik, sondern in der Möglichkeit, den Klassiker auf aktuellen Plattformen mit einigen zusätzlichen Komfortfunktionen zu erleben.</p>
<p>Diese Hilfen sind zugleich die sinnvollste Neuerung des Remasters. Sie können wiederkehrende Kämpfe entschärfen und die Orientierung erleichtern, ohne die ursprüngliche Spielerfahrung zwangsläufig zu verändern. Besonders erfreulich ist, dass sie sich anpassen oder deaktivieren lassen. So entscheidet jeder selbst, ob er sich den Weg zeigen lassen oder lieber eigene Umwege in Kauf nehmen möchte.</p>
<p>Tales of Eternia Remastered ist kein großes Comeback, sondern eine behutsame Rückkehr. Für Fans klassischer JRPGs wartet hier ein sympathisches Abenteuer, dessen größte Stärke nicht in technischen Neuerungen, sondern in seinem zeitlosen Kern liegt. Wer das Original bereits kennt, bekommt allerdings nur wenige Gründe für eine erneute Reise. Für Neueinsteiger und Nostalgiker ist Eternia dagegen eine gute Gelegenheit, einen Klassiker nachzuholen. Mit etwas weniger Frust, aber immer noch genügend Raum, sich selbst den Weg durch zwei verfeindete Welten zu bahnen.</p>
</div>
<p>&nbsp;</p>
<div class="short-review">
<h2><i class="fas fa-book"></i> Story</h2>
<section>Die Geschichte rund um zwei verfeindete Welten überzeugt mit sympathischen Charakteren, unterhaltsamen Gruppendialogen und Themen wie Vorurteile und Verständigungsprobleme. Zwar bleibt die Handlung stellenweise vorhersehbar, doch der Charme der Gruppe trägt das klassische JRPG-Abenteuer bis zum Schluss.</section>
<h2><i class="fas fa-gamepad"></i> Gameplay</h2>
<section>Das flotte Kampfsystem bietet trotz seiner eingeschränkten Bewegungsfreiheit mehr taktische Tiefe, als es zunächst vermuten lässt. Praktische Komfortfunktionen wie abschaltbare Zufallskämpfe und zusätzliche Wegweiser erleichtern die Reise, ohne die klassische Spielstruktur grundlegend zu verändern.</section>
<h2><i class="fas fa-paint-brush"></i> Grafik</h2>
<section>Die farbenfrohen Umgebungen und charmanten Charakter-Sprites bewahren den Look des PlayStation-Originals. Die technischen Verbesserungen fallen allerdings so überschaubar aus, dass das Remaster optisch kaum einen echten Mehrwert bietet.</section>
<h2><i class="fas fa-music"></i> Sound</h2>
<section>Der abwechslungsreiche Soundtrack unterstreicht sowohl die heiteren Gruppenmomente als auch die dramatischen Ereignisse und bleibt angenehm im Gedächtnis. Auch die Sprachausgabe verleiht den Figuren zusätzliche Persönlichkeit und gehört zu den gelungenen Aspekten der Neuauflage.</section>
<h2><i class="fas fa-question"></i> Sonstiges</h2>
<section>Die neuen Komfortfunktionen machen den Klassiker zugänglicher und lassen sich erfreulicherweise an die eigenen Vorlieben anpassen. Für Neueinsteiger und Nostalgiker ist die Rückkehr nach Eternia eine schöne Gelegenheit, einen JRPG-Klassiker nachzuholen.</section>
</div>
<p>Bildmaterial: Tales of Eternia Remastered, <a href="https://de.bandainamcoent.eu/tales-of/tales-of-eternia-remastered" target="_blank" rel="noopener">Bandai Namco</a>, TOSE</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://jpgames.de/2026/10/im-test-tales-of-eternia-remastered-hat-bietet-einen-charme-der-auch-nach-jahren-nicht-verblasst-ist/">Im Test! Tales of Eternia Remastered hat einen Charme, der auch nach Jahren nicht verblasst</a> erschien zuerst auf <a href="https://jpgames.de">JPGAMES.DE</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Im Test! Final Fantasy Resonance kombiniert 40 Jahre der Serie zu grandiosem Gesamtpaket</title>
		<link>https://jpgames.de/2026/10/im-test-final-fantasy-resonance-kombiniert-40-jahre-der-serie-zu-grandiosen-gesamtpaket/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jan]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 20 Oct 2026 13:01:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[PC]]></category>
		<category><![CDATA[Test]]></category>
		<category><![CDATA[TOP]]></category>
		<category><![CDATA[Final Fantasy Resonance]]></category>
		<category><![CDATA[Gold-Award]]></category>
		<category><![CDATA[Lancarse]]></category>
		<category><![CDATA[Square Enix]]></category>
		<category><![CDATA[Team Asano]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://jpgames.de/?p=309644</guid>

					<description><![CDATA[<p>Fast 40 – sorry.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://jpgames.de/2026/10/im-test-final-fantasy-resonance-kombiniert-40-jahre-der-serie-zu-grandiosen-gesamtpaket/">Im Test! Final Fantasy Resonance kombiniert 40 Jahre der Serie zu grandiosem Gesamtpaket</a> erschien zuerst auf <a href="https://jpgames.de">JPGAMES.DE</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div style="float: right; margin-left: 10px; margin-bottom: 10px;">
<table style="border: 0px solid #c0d4ea; font-family: verdana; font-size: 0.8em; height: 363px;" width="238">
<tbody>
<tr>
<td style="background-color: transparent; border-width: 0px 1px 1px 0px; border-style: solid; border-color: #c0d4ea; -moz-border-top-colors: none; -moz-border-right-colors: none; -moz-border-bottom-colors: none; -moz-border-left-colors: none; text-align: justify;"><strong>Titel</strong></td>
<td style="background-color: transparent; border-width: 0px 0px 1px; border-style: solid; border-color: #c0d4ea; -moz-border-top-colors: none; -moz-border-right-colors: none; -moz-border-bottom-colors: none; -moz-border-left-colors: none;">Final Fantasy Resonance</td>
</tr>
<tr style="text-align: justify;">
<td style="background-color: transparent; border: 0px solid #C0D4EA; border-bottom: 1px solid #C0D4EA; border-right: 1px solid #C0D4EA;" rowspan="2"><strong><img loading="lazy" decoding="async" class="" src="https://jpgames.de/wp-content/uploads/static/Icon-Japan.gif" alt="Japan" width="60" height="38" /></strong></td>
<td style="background-color: transparent; border: 0px solid #C0D4EA; border-bottom: 1px solid #C0D4EA;">22. Oktober 2026</td>
</tr>
<tr style="text-align: justify;">
<td style="background-color: transparent; border: 0px solid #C0D4EA; border-bottom: 1px solid #C0D4EA;">Square Enix</td>
</tr>
<tr style="text-align: justify;">
<td style="background-color: transparent; border: 0px solid #C0D4EA; border-bottom: 1px solid #C0D4EA; border-right: 1px solid #C0D4EA;" rowspan="2"><strong><img loading="lazy" decoding="async" class="" src="https://jpgames.de/wp-content/uploads/static/Icon-NA.gif" alt="Nordamerika" width="60" height="38" /></strong></td>
<td style="background-color: transparent; border-width: 0px 0px 1px; border-style: solid; border-color: #c0d4ea; -moz-border-top-colors: none; -moz-border-right-colors: none; -moz-border-bottom-colors: none; -moz-border-left-colors: none; text-align: left;">22. Oktober 2026</td>
</tr>
<tr style="text-align: justify;">
<td style="background-color: transparent; border: 0px solid #C0D4EA; border-bottom: 1px solid #C0D4EA;">Square Enix</td>
</tr>
<tr style="text-align: justify;">
<td style="background-color: transparent; border: 0px solid #C0D4EA; border-bottom: 1px solid #C0D4EA; border-right: 1px solid #C0D4EA;" rowspan="2"><strong><img loading="lazy" decoding="async" class="" src="https://jpgames.de/wp-content/uploads/static/Icon-EU.png" alt="Europa" width="60" height="38" /></strong></td>
<td style="background-color: transparent; border-width: 0px 0px 1px; border-style: solid; border-color: #c0d4ea; -moz-border-top-colors: none; -moz-border-right-colors: none; -moz-border-bottom-colors: none; -moz-border-left-colors: none;">22. Oktober 2026</td>
</tr>
<tr style="text-align: justify;">
<td style="background-color: transparent; border: 0px solid #C0D4EA; border-bottom: 1px solid #C0D4EA;">Square Enix</td>
</tr>
<tr style="text-align: justify;">
<td style="background-color: transparent; border-width: 0px 1px 1px 0px; border-style: solid; border-color: #c0d4ea; -moz-border-top-colors: none; -moz-border-right-colors: none; -moz-border-bottom-colors: none; -moz-border-left-colors: none; text-align: left;"><strong>System</strong></td>
<td style="background-color: transparent; border: 0px solid #C0D4EA; border-bottom: 1px solid #C0D4EA;">PlayStation 5, Xbox Series, Nintendo Switch 1/2, PC</td>
</tr>
<tr style="text-align: justify;">
<td style="background-color: transparent; border: 0px solid #C0D4EA; border-bottom: 1px solid #C0D4EA; border-right: 1px solid #C0D4EA;"><strong>Getestet für</strong></td>
<td style="background-color: transparent; border: 0px solid #C0D4EA; border-bottom: 1px solid #C0D4EA;">PC (Steam)</td>
</tr>
<tr style="text-align: justify;">
<td style="background-color: transparent; border: 0px solid #C0D4EA; border-bottom: 1px solid #C0D4EA; border-right: 1px solid #C0D4EA;"><strong>Versionsnummer</strong></td>
<td style="background-color: transparent; border: 0px solid #C0D4EA; border-bottom: 1px solid #C0D4EA;">1.0.1.0.</td>
</tr>
<tr style="text-align: justify;">
<td style="background-color: transparent; border: 0px solid #C0D4EA; border-bottom: 1px solid #C0D4EA; border-right: 1px solid #C0D4EA;"><strong>Entwickler</strong></td>
<td style="background-color: transparent; border: 0px solid #C0D4EA; border-bottom: 1px solid #C0D4EA;">Square Enix, LANCARSE Ltd.</td>
</tr>
<tr style="text-align: justify;">
<td style="background-color: transparent; border: 0px solid #C0D4EA; border-bottom: 1px solid #C0D4EA; border-right: 1px solid #C0D4EA;"><strong>Genres</strong></td>
<td style="background-color: transparent; border: 0px solid #C0D4EA; border-bottom: 1px solid #C0D4EA;">JRPG</td>
</tr>
<tr style="text-align: justify;">
<td style="background-color: transparent; border: 0px solid #C0D4EA; border-bottom: 1px solid #C0D4EA; border-right: 1px solid #C0D4EA;"><strong>Texte<br />
</strong></td>
<td style="background-color: transparent; border: 0px solid #C0D4EA; border-bottom: 1px solid #C0D4EA;"><strong><img loading="lazy" decoding="async" class="" src="https://jpgames.de/wp-content/uploads/static/Flagge-Deutschland.jpg" alt="Deutschland" width="25" height="16" /> <img loading="lazy" decoding="async" class="" src="https://jpgames.de/wp-content/uploads/static/Icon-NA.gif" alt="Nordamerika" width="25" height="16" /> <img loading="lazy" decoding="async" class="" src="https://jpgames.de/wp-content/uploads/static/Icon-Japan.gif" alt="Japan" width="25" height="16" /></strong></td>
</tr>
<tr style="text-align: justify;">
<td style="background-color: transparent; border: 0px solid #C0D4EA; border-bottom: 1px solid #C0D4EA; border-right: 1px solid #C0D4EA;"><strong>Vertonung</strong></td>
<td style="background-color: transparent; border: 0px solid #C0D4EA; border-bottom: 1px solid #C0D4EA;"><strong> <img loading="lazy" decoding="async" class="" src="https://jpgames.de/wp-content/uploads/static/Icon-NA.gif" alt="Nordamerika" width="25" height="16" /> <img loading="lazy" decoding="async" class="" src="https://jpgames.de/wp-content/uploads/static/Icon-Japan.gif" alt="Japan" width="25" height="16" /></strong></td>
</tr>
</tbody>
</table>
</div>
<p>Entschuldigt bitte meine Umgangssprache, aber: <strong>Was für ein absoluter No-Brainer!</strong> Jahrelang begeistert Square Enix JRPG-Fans weltweit mit einem fantastischen Grafikstil, der klassische Pixelkunst mit modernen Texturen und Animationen zu einem puren Augenschmaus verbindet.</p>
<p>Star Ocean hat davon profitiert, Octopath Traveler hat davon profitiert, Live A Live hat davon profitiert und ganz besonders Dragon Quest hat davon profitiert. Doch die eine Marke, die das Unternehmen auf die Weltbühne katapultiert hat und tiefe Wurzeln im klassischen 2D-Stil besitzt, wurde bislang übergangen.</p>
<p>Nicht mehr! Es hat zwar den Verlust eines Mobile-Gacha-Spiels gebraucht, aber die Belohnung ist ein wahr gewordener Traum für junge und alte Fans des Genres. <strong>Final Fantasy Resonance</strong> ist das erste Spiel der wohl bekanntesten JRPG-Reihe im patentierten HD-2D-Look und begeistert auf sämtlichen Ebenen.</p>
<p>Gespaltene Gemüter, wie sie bei den großen Serienteilen fast immer zu erwarten sind, dürfte es hier wahrscheinlich nicht geben. Aus der Asche von Final Fantasy Brave Exvius erhebt sich, wie der Phönix selbst, ein grandioses Rollenspiel.</p>
<h3>Crystals Are a Girl’s Best Friend</h3>
<p>Es beginnt, wie es immer beginnen muss: Die elementaren Kristalle, welche die Balance der Welt bewahren und seit unzähligen Jahren gut geschützt werden, sind in Gefahr. Die Geschworenen Sechs, eine kleine Gruppe schier übermächtig erscheinender Gegner, tauchen wortwörtlich aus dem Nichts auf und machen es sich zur Aufgabe, ebendiese Kristalle zu zerstören.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-307991 size-full" src="https://jpgames.de/wp-content/uploads/2026/09/final-fantasy-resonance-gamescom-preview-04-weltkarte.jpg" alt="" width="1920" height="1080" srcset="https://jpgames.de/wp-content/uploads/2026/09/final-fantasy-resonance-gamescom-preview-04-weltkarte.jpg 1920w, https://jpgames.de/wp-content/uploads/2026/09/final-fantasy-resonance-gamescom-preview-04-weltkarte-300x169.jpg 300w, https://jpgames.de/wp-content/uploads/2026/09/final-fantasy-resonance-gamescom-preview-04-weltkarte-1024x576.jpg 1024w, https://jpgames.de/wp-content/uploads/2026/09/final-fantasy-resonance-gamescom-preview-04-weltkarte-768x432.jpg 768w, https://jpgames.de/wp-content/uploads/2026/09/final-fantasy-resonance-gamescom-preview-04-weltkarte-1536x864.jpg 1536w" sizes="auto, (max-width: 1920px) 100vw, 1920px" /></p>
<p>Vorhang auf für unsere Protagonisten Rain und Lasswell. Ersterer ist ein junger Luftschiffkommandant des Königreichs Grandshelt, letzterer sein Stellvertreter. Die seit ihrer Kindheit befreundeten Kameraden versuchen, sich den Bösewichten, die nicht ganz zufällig an die Richter aus Final Fantasy XII erinnern, in den Weg zu stellen.</p>
<p>Doch vergebens: Der Erdkristall fällt und die beiden entkommen nur knapp mit dem Leben.</p>
<p>Zusammen mit Fina, einem mysteriösen Mädchen, das selbstverständlich an Amnesie leidet, sowie einer hoch motivierten Mechanikerin, deren Name sich auf Cid reimt und die nicht auf den Mund gefallen ist, geht es anschließend los. Kristalle müssen gerettet und Feinde vernichtet werden.</p>
<h3>Herzklopfen</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-307995 size-full" src="https://jpgames.de/wp-content/uploads/2026/09/final-fantasy-resonance-gamescom-preview-08-boss.jpg" alt="" width="1920" height="1080" srcset="https://jpgames.de/wp-content/uploads/2026/09/final-fantasy-resonance-gamescom-preview-08-boss.jpg 1920w, https://jpgames.de/wp-content/uploads/2026/09/final-fantasy-resonance-gamescom-preview-08-boss-300x169.jpg 300w, https://jpgames.de/wp-content/uploads/2026/09/final-fantasy-resonance-gamescom-preview-08-boss-1024x576.jpg 1024w, https://jpgames.de/wp-content/uploads/2026/09/final-fantasy-resonance-gamescom-preview-08-boss-768x432.jpg 768w, https://jpgames.de/wp-content/uploads/2026/09/final-fantasy-resonance-gamescom-preview-08-boss-1536x864.jpg 1536w" sizes="auto, (max-width: 1920px) 100vw, 1920px" /></p>
<p>Schon anhand dieser kurzen Einführung wird klar, dass sich Final Fantasy Resonance zahlreicher vertrauter Stilmittel bedient. Fans des Genres können mittlerweile ein Lied davon singen. Zu behaupten, die Geschichte sei eine Achterbahnfahrt aus unvorhersehbaren Wendungen und komplexen, tiefgründigen Charakteren, wäre wahrlich übertrieben.</p>
<p>Passend zum Look bietet das Spiel vielmehr eine geradlinige Erzählung, die trotz einiger Klischees von Anfang bis Ende mitreißt, die eine oder andere unerwartete Wendung bereithält und für Tränen der Freude wie auch der Trauer sorgt.</p>
<p>Trotz ihrer fehlenden Komplexität wächst die Heldengruppe schnell ans Herz und hält bis zur letzten Sekunde bei Laune. Selbst die ebenfalls eher einfach gehaltenen Nebenmissionen führen neue Charaktere ein und liefern stets interessante Informationen über die Welt. Langeweile kommt so kaum auf.</p>
<p>Die Geschichte wird in gut inszenierten Sequenzen erzählt, in denen die Pixelfiguren trotz ihrer begrenzten Darstellung eine erstaunliche Bandbreite an Emotionen vermitteln. Selbst schwere Körbchen schwingen liebevoll daher. Unterstützt werden sie von den schönen Charakter-Artworks von Yusuke Naora. Schade nur, dass sich während der Dialoge maximal die Mimik der Artworks verändert, die Körperdarstellung bleibt statisch.</p>
<h3>Hexerei</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-306288 size-full" src="https://jpgames.de/wp-content/uploads/2026/07/Final-Fantasy-Resonance_2026_07-15-26_001-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1440" srcset="https://jpgames.de/wp-content/uploads/2026/07/Final-Fantasy-Resonance_2026_07-15-26_001-scaled.jpg 2560w, https://jpgames.de/wp-content/uploads/2026/07/Final-Fantasy-Resonance_2026_07-15-26_001-300x169.jpg 300w, https://jpgames.de/wp-content/uploads/2026/07/Final-Fantasy-Resonance_2026_07-15-26_001-1024x576.jpg 1024w, https://jpgames.de/wp-content/uploads/2026/07/Final-Fantasy-Resonance_2026_07-15-26_001-768x432.jpg 768w, https://jpgames.de/wp-content/uploads/2026/07/Final-Fantasy-Resonance_2026_07-15-26_001-1536x864.jpg 1536w, https://jpgames.de/wp-content/uploads/2026/07/Final-Fantasy-Resonance_2026_07-15-26_001-2048x1152.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></p>
<p>Auch die unglaublich starke japanische und englische Synchronisation trägt zur gelungenen Präsentation bei. Einen kleinen Wermutstropfen gibt es aber: Nicht alle Dialoge sind vertont.</p>
<p>Besonders dramatische oder wichtige Storysequenzen erhalten sogar ein zusätzliches Upgrade. Diese sind grandios inszeniert und kombinieren 2D- mit 3D-Effekten auf beeindruckende Weise. Hier haben die Entwickler alles gegeben und das merkt man in jedem Pixel. Wenn die Kamera dramatisch über die Szenerie schwingt, die Pixelcharaktere verheerende magische 3D-Angriffe entfesseln und sich sogar CGI-Sequenzen dazumischen, wirkt das fast wie Hexerei. Absolut überwältigend.</p>
<p>Davon können sich nicht nur andere HD-2D-Titel eine Scheibe abschneiden, sondern moderne JRPGs im Allgemeinen. Hut ab.</p>
<h3>Nostalgische Töne</h3>
<p><a href="https://jpgames.de/wp-content/uploads/2026/08/final-fantasy-resonance-noctis.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-307371 size-full" src="https://jpgames.de/wp-content/uploads/2026/08/final-fantasy-resonance-noctis.jpg" alt="" width="1920" height="1080" srcset="https://jpgames.de/wp-content/uploads/2026/08/final-fantasy-resonance-noctis.jpg 1920w, https://jpgames.de/wp-content/uploads/2026/08/final-fantasy-resonance-noctis-300x169.jpg 300w, https://jpgames.de/wp-content/uploads/2026/08/final-fantasy-resonance-noctis-1024x576.jpg 1024w, https://jpgames.de/wp-content/uploads/2026/08/final-fantasy-resonance-noctis-768x432.jpg 768w, https://jpgames.de/wp-content/uploads/2026/08/final-fantasy-resonance-noctis-1536x864.jpg 1536w" sizes="auto, (max-width: 1920px) 100vw, 1920px" /></a></p>
<p>Wenn Final Fantasy draufsteht, muss natürlich auch ein starker Soundtrack her und den gibt es hier. Ebenso wie bei Story und Optik wird Altes gekonnt mit Neuem verwoben. Bekannte Melodien mischen sich mit neuen, treibenden Kompositionen von Noriyasu Agematsu, die stark an eine Zeit vor den 2000er-Jahren erinnern.</p>
<p>Zugegeben: Das Niveau von Nobuo Uematsu, Takeharu Ishimoto oder Yoko Shimomura wird nicht ganz erreicht und gerne hätten es wesentlich mehr Stücke sein dürfen. Dennoch rundet der starke Soundtrack die Klangkulisse wunderbar ab.</p>
<h3>Taktik statt Leerlauf</h3>
<p>Gekämpft wird selbstverständlich in einem rundenbasierten Kampfsystem. Und ebenso wie bei allen anderen Aspekten des Spiels ist auch hier eine beachtliche Menge Leidenschaft und Wissen aus der langen Seriengeschichte hineingeflossen. Die Zugreihenfolge wird jederzeit gut sichtbar angezeigt, das Kampftempo lässt sich nach Belieben einstellen, die Kampfanimationen sind klasse und jeder Charakter übernimmt eine spezifische Rolle.</p>
<p>Viele Zahnräder greifen harmonisch ineinander und sorgen für ein ausgesprochen rundes und spaßiges Spielerlebnis. Es gibt kaum Wartezeiten, stattdessen sind die Kämpfe schnell, taktisch und unheimlich belohnend.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-307994 size-full" src="https://jpgames.de/wp-content/uploads/2026/09/final-fantasy-resonance-gamescom-preview-07-dungeon.jpg" alt="" width="1920" height="1080" srcset="https://jpgames.de/wp-content/uploads/2026/09/final-fantasy-resonance-gamescom-preview-07-dungeon.jpg 1920w, https://jpgames.de/wp-content/uploads/2026/09/final-fantasy-resonance-gamescom-preview-07-dungeon-300x169.jpg 300w, https://jpgames.de/wp-content/uploads/2026/09/final-fantasy-resonance-gamescom-preview-07-dungeon-1024x576.jpg 1024w, https://jpgames.de/wp-content/uploads/2026/09/final-fantasy-resonance-gamescom-preview-07-dungeon-768x432.jpg 768w, https://jpgames.de/wp-content/uploads/2026/09/final-fantasy-resonance-gamescom-preview-07-dungeon-1536x864.jpg 1536w" sizes="auto, (max-width: 1920px) 100vw, 1920px" /></p>
<p>Die Stärken und Schwächen der Gegner müssen stets beachtet werden, denn neben einer HP-Leiste besitzen sie auch eine Schockleiste, die Fans bereits aus Final Fantasy XIII oder Final Fantasy XVI kennen dürften. Greift man gezielt die Schwachstellen der Feinde an, leert sich diese Schockleiste schneller.</p>
<p>Ist sie vollständig geleert, wird nicht nur der nächste Angriff des Gegners verhindert, der angreifende Charakter erhält zudem einen zusätzlichen Angriff und kann verheerenden Schaden verursachen. Das genaue Timing eines Schocks muss also immer im Blick behalten werden.</p>
<h3>Pump it</h3>
<p>Mit bis zu vier Charakteren stürzt man sich in diese hoch motivierenden Kämpfe. Doch sie kämpfen nicht allein: Jeder Charakter kann eine Vision ausrüsten. Dabei handelt es sich um die prominent beworbenen, altbekannten Final-Fantasy-Charaktere, die ihre Kräfte mit den Helden von Final Fantasy Resonance teilen.</p>
<p>Kurz gesagt: Es handelt sich um ein erweitertes Job-System. Während die ursprünglichen Charaktere ihre festen Rollen wie Heiler oder Tank im Kampf einnehmen, verleihen die Visionen ihnen einen Zweitjob. Kombiniert man etwa Fina als Heilerin mit Terra aus Final Fantasy VI, kann die Magierin plötzlich vernichtende schwarzmagische Attacken verschiedener Elemente nutzen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-307867 size-full" src="https://jpgames.de/wp-content/uploads/2026/08/Final-Fantasy-Resonance_2026_08-24-26_071-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1440" srcset="https://jpgames.de/wp-content/uploads/2026/08/Final-Fantasy-Resonance_2026_08-24-26_071-scaled.jpg 2560w, https://jpgames.de/wp-content/uploads/2026/08/Final-Fantasy-Resonance_2026_08-24-26_071-300x169.jpg 300w, https://jpgames.de/wp-content/uploads/2026/08/Final-Fantasy-Resonance_2026_08-24-26_071-1024x576.jpg 1024w, https://jpgames.de/wp-content/uploads/2026/08/Final-Fantasy-Resonance_2026_08-24-26_071-768x432.jpg 768w, https://jpgames.de/wp-content/uploads/2026/08/Final-Fantasy-Resonance_2026_08-24-26_071-1536x864.jpg 1536w, https://jpgames.de/wp-content/uploads/2026/08/Final-Fantasy-Resonance_2026_08-24-26_071-2048x1152.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></p>
<p>Dabei teilen die Visionen nicht nur aktive, sondern auch zahlreiche passive Fähigkeiten. Über eine separate EP-Leiste steigen Visionen bis Level 9 auf und verleihen dem Charakter, der sie ausgerüstet hat, permanente passive Boni. Neue aktive Fähigkeiten kommen ebenfalls hinzu. Wechselt man die Vision, etwa nachdem sie vollständig aufgelevelt wurde, behält der Charakter alle permanenten Verbesserungen. Nicht-permanente Fähigkeiten können anschließend zusätzlich neben einer neuen Vision ausgerüstet werden.</p>
<p>Das kostet allerdings FP, von denen jeder Charakter nur ein begrenztes Kontingent besitzt. Dieses steigt wiederum, je mehr Visionen mit ihm aufgelevelt werden. So ist man ständig motiviert, möglichst viele verschiedene Visionen zu finden, vollständig aufzuleveln und regelmäßig zu wechseln. Das Experimentieren und der Aufbau der eigenen Gruppe machen unglaublich viel Spaß und sorgen für eine extrem hohe Motivation.</p>
<h3>Schockierend</h3>
<p>Wer sein Team richtig aufstellt und gezielt einsetzt, kann sogar schnell ganze Gegnergruppen schocken. Das löst einen sogenannten Radikalschock aus. Dadurch erhält nicht nur jeder Charakter einen Zusatzzug, sondern auch eine der ausgerüsteten Visionen kann ihren ultimativen Angriff entfesseln.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-307152 size-full" src="https://jpgames.de/wp-content/uploads/2026/08/final-fantasy-resonance-cloud.jpg" alt="" width="1920" height="1080" srcset="https://jpgames.de/wp-content/uploads/2026/08/final-fantasy-resonance-cloud.jpg 1920w, https://jpgames.de/wp-content/uploads/2026/08/final-fantasy-resonance-cloud-300x169.jpg 300w, https://jpgames.de/wp-content/uploads/2026/08/final-fantasy-resonance-cloud-1024x576.jpg 1024w, https://jpgames.de/wp-content/uploads/2026/08/final-fantasy-resonance-cloud-768x432.jpg 768w, https://jpgames.de/wp-content/uploads/2026/08/final-fantasy-resonance-cloud-1536x864.jpg 1536w" sizes="auto, (max-width: 1920px) 100vw, 1920px" /></p>
<p>In fantastisch inszenierten und butterweich eingefügten CGI-Sequenzen nutzen bekannte Pro- und Antagonisten der Final-Fantasy-Reihe ihre ikonischen Spezialangriffe. Diese richten entweder gewaltigen Schaden an oder erholen die Gruppe. Plant man geschickt um diesen Umstand herum, kann man selbst aus einem schweren Kampf mit vollen HP hervorgehen.</p>
<p>Beendet man einen Kampf im Schockzustand, mit einem übermächtigen Angriff oder ohne Schaden genommen zu haben, winken zudem nicht unerhebliche Boni auf Erfahrungspunkte und Geld.</p>
<h3>Esper, Ekstase und Erkundung</h3>
<p>Das war noch nicht alles: Hinzu kommen die ikonischen Esper, die man auf der Weltkarte findet und die fast immer eine kleine Prüfung bereithalten. Fina kann eine dieser beliebten Beschwörungen im Kampf an ihre Seite rufen. Als unabhängige Teilnehmer unterstützen sie die Gruppe für drei Runden und beenden ihren Auftritt ebenfalls mit einem ultimativen Angriff.</p>
<p>Auch die Limitrausch-Attacken sind wieder an Bord. Je nach passiver Fähigkeit, ausgerüsteter Vision oder eingesetzter Fertigkeit füllt sich die Limit-Leiste und ermöglicht schließlich einen fantastisch inszenierten Angriff, der im Schockzustand natürlich besonders hohen Schaden verursacht. Bei jedem Element wurde aus der langen Final-Fantasy-Historie geschöpft und das funktioniert einfach hervorragend.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-307875 size-full" src="https://jpgames.de/wp-content/uploads/2026/08/Final-Fantasy-Resonance_2026_08-24-26_079-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1440" srcset="https://jpgames.de/wp-content/uploads/2026/08/Final-Fantasy-Resonance_2026_08-24-26_079-scaled.jpg 2560w, https://jpgames.de/wp-content/uploads/2026/08/Final-Fantasy-Resonance_2026_08-24-26_079-300x169.jpg 300w, https://jpgames.de/wp-content/uploads/2026/08/Final-Fantasy-Resonance_2026_08-24-26_079-1024x576.jpg 1024w, https://jpgames.de/wp-content/uploads/2026/08/Final-Fantasy-Resonance_2026_08-24-26_079-768x432.jpg 768w, https://jpgames.de/wp-content/uploads/2026/08/Final-Fantasy-Resonance_2026_08-24-26_079-1536x864.jpg 1536w, https://jpgames.de/wp-content/uploads/2026/08/Final-Fantasy-Resonance_2026_08-24-26_079-2048x1152.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></p>
<p>Noch ein kleiner Tipp: Als erfahrener JRPG-Fan würde ich einen höheren Schwierigkeitsgrad empfehlen. Die Kämpfe machen so viel Spaß und man möchte Charaktere sowie Visionen möglichst schnell aufleveln, sodass Story-Dungeons auf der Standardstufe rasch trivial werden können.</p>
<p>Falls es dann doch zu viel wird, lässt sich der Schwierigkeitsgrad jederzeit anpassen.</p>
<p>Wie jedes klassische Final Fantasy bietet auch Resonance eine schön designte Weltkarte, malerische Städte und dunkle Dungeons. Letztere kommen oft mit einem kleinen Kniff daher, sind aber, ebenso wie die Weltkarte selbst, ein wenig zu klein geraten. An den liebevoll gestalteten Umgebungen gibt es ansonsten nichts auszusetzen. So sieht Leidenschaft für das Genre aus.</p>
<p>Wer die Weltkarte erkundet, wird stets belohnt: mit optionalen Bossen, Esper oder neuen Visionen. Die Motivation bleibt dadurch hoch. Puristen sollten jedoch aufhorchen, denn das Spiel nimmt den Spieler stark an die Hand. Questmarker sind jederzeit eindeutig, auch unbekannte Orte sind auf der Weltkarte bereits markiert und Schnellreisen sind von Anfang an möglich. Etwas mehr Freiheit hätte dem Abenteuer gutgetan.</p>
<h3>Performing fine</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-306293 size-full" src="https://jpgames.de/wp-content/uploads/2026/07/Final-Fantasy-Resonance_2026_07-15-26_018-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1440" srcset="https://jpgames.de/wp-content/uploads/2026/07/Final-Fantasy-Resonance_2026_07-15-26_018-scaled.jpg 2560w, https://jpgames.de/wp-content/uploads/2026/07/Final-Fantasy-Resonance_2026_07-15-26_018-300x169.jpg 300w, https://jpgames.de/wp-content/uploads/2026/07/Final-Fantasy-Resonance_2026_07-15-26_018-1024x576.jpg 1024w, https://jpgames.de/wp-content/uploads/2026/07/Final-Fantasy-Resonance_2026_07-15-26_018-768x432.jpg 768w, https://jpgames.de/wp-content/uploads/2026/07/Final-Fantasy-Resonance_2026_07-15-26_018-1536x864.jpg 1536w, https://jpgames.de/wp-content/uploads/2026/07/Final-Fantasy-Resonance_2026_07-15-26_018-2048x1152.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></p>
<p>Abschließend noch ein kurzes Wort zur Performance: stark. Selbst auf dem vergleichsweise leistungsschwachen Steam Deck läuft das Spiel bei maximalen Grafikeinstellungen butterweich mit 60 FPS, bis die Weltkarte gegen Ende noch zugänglicher wird. Dann wird der schwache Pocket-PC in seine Knie gezwungen, dennoch macht es Freude, dass auch moderne Spiele noch eine überzeugende Performance abliefern.</p>
<p>Die Ladezeiten sind kurz, das Bild ist scharf und das Gesamtpaket wirkt technisch sehr überzeugend. Mit größeren Problemen dürfte keine Plattform zu kämpfen haben, auch wenn Nintendos erste Generation der Nintendo Switch anscheinend nur die 30 FPS knackt.</p>
<h2 style="text-align: center;">Praise Be</h2>
<div class="review-quote">
<p><a href="https://jpgames.de/wp-content/uploads/2022/02/gold-award.gif"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-full wp-image-247651" src="https://jpgames.de/wp-content/uploads/2022/02/gold-award.gif" alt="" width="175" height="175" /></a>Was für eine Überraschung. <strong>Final Fantasy Resonance</strong> erhebt sich wie ein Phönix aus der Asche eines Mobile-Gacha-Spiels und kombiniert das Wissen aus 38 Jahren Seriengeschichte zu einem grandiosen Gesamtpaket. Es ist die perfekte Verbindung aus moderner Technik und dem klassischen Charme alter JRPGs.</p>
<p>Gepaart mit einer ordentlichen Portion Nostalgie durch die Visionen und bekannten Ikonografien der Final-Fantasy-Reihe lässt das Spiel jedes Fanherz höherschlagen. Doch nicht nur Fans sollten zugreifen: Selbst Genre-Neulinge werden hier gigantischen Spaß haben.</p>
<p>Trotz altbekannter Klischees fesselt die Geschichte von der ersten Sekunde an. Trotz geringer Songvielfalt und nicht vollständig vertonter Dialoge überzeugen Soundtrack und Synchronisation in hohem Maße. Ich kann Final Fantasy Resonance trotz einiger kleiner Schwächen uneingeschränkt empfehlen.</p>
</div>
<p>&nbsp;</p>
<div class="short-review">
<h2><i class="fas fa-book"></i> Story</h2>
<section>Trotz einiger vorhersehbarer Wendungen und Klischees bleibt die Geschichte von Anfang bis Ende spannend, lustig, dramatisch und toll inszeniert.</section>
<h2><i class="fas fa-gamepad"></i> Gameplay</h2>
<section>Erfahrungen aus 38 Jahren Final-Fantasy-Geschichte treffen auf ein schnelles, rundenbasiertes Kampfsystem mit viel Freiheit zum Experimentieren, hoher Motivation und großem Spaßfaktor.</section>
<h2><i class="fas fa-paint-brush"></i> Grafik</h2>
<section>HD-2D in all seiner nostalgischen Pracht. Malerische Städte, atmosphärische Dungeons und eine schöne, wenn auch kleine Weltkarte werden geboten. Dazu kommen fantastisch inszenierte Storysequenzen sowie interessante Kombinationen aus 2D, 3D und CGI. Designtechnisch eine absolute Wucht.</section>
<h2><i class="fas fa-music"></i> Sound</h2>
<section>Starke japanische und englische Synchronisation, auch wenn leider nicht alle Dialoge vertont sind. Der überzeugende und nostalgische Soundtrack kombiniert neue und alte Melodien. Er erreicht zwar nicht die Speerspitze der altehrwürdigen Reihe und bietet etwas zu wenig Vielfalt, bleibt aber ein großer Pluspunkt.</section>
<h2><i class="fas fa-question"></i> Sonstiges</h2>
<section>Ein absolut rundes Gesamtpaket. Neben der Hauptstory gibt es so einiges zu tun. Jede Nebenmission erzählt eine kleine, interessante Geschichte und Leveln hat nur selten so viel Spaß gemacht.</section>
</div>
<p>Bildmaterial: Final Fantasy Resonance, <a href="https://www.square-enix.com/finalfantasyresonance/de_DE/" target="_blank" rel="noopener">Square Enix</a>, Team Asano, Lancarse</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://jpgames.de/2026/10/im-test-final-fantasy-resonance-kombiniert-40-jahre-der-serie-zu-grandiosen-gesamtpaket/">Im Test! Final Fantasy Resonance kombiniert 40 Jahre der Serie zu grandiosem Gesamtpaket</a> erschien zuerst auf <a href="https://jpgames.de">JPGAMES.DE</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Im Test! Switch Sports Resort ist der beste Ableger seit 2009 – und enttäuscht trotzdem</title>
		<link>https://jpgames.de/2026/10/im-test-switch-sports-resort-ist-der-beste-ableger-seit-2009-und-enttaeuscht-trotzdem/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ludwig]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 20 Oct 2026 13:00:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[SW2]]></category>
		<category><![CDATA[Test]]></category>
		<category><![CDATA[TOP]]></category>
		<category><![CDATA[Nintendo]]></category>
		<category><![CDATA[Nintendo Switch Sports Resort]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://jpgames.de/?p=309635</guid>

					<description><![CDATA[<p>Es wäre viel mehr drin gewesen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://jpgames.de/2026/10/im-test-switch-sports-resort-ist-der-beste-ableger-seit-2009-und-enttaeuscht-trotzdem/">Im Test! Switch Sports Resort ist der beste Ableger seit 2009 – und enttäuscht trotzdem</a> erschien zuerst auf <a href="https://jpgames.de">JPGAMES.DE</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div style="float: right; margin-left: 10px; margin-bottom: 10px;">
<table style="border: 0px solid #c0d4ea; font-family: verdana; font-size: 0.8em; height: 363px;" width="238">
<tbody>
<tr>
<td style="background-color: transparent; border-width: 0px 1px 1px 0px; border-style: solid; border-color: #c0d4ea; text-align: justify;"><strong>Titel</strong></td>
<td style="background-color: transparent; border-width: 0px 0px 1px; border-style: solid; border-color: #c0d4ea;">Nintendo Switch Sports Resort</td>
</tr>
<tr style="text-align: justify;">
<td style="background-color: transparent; border: 0px solid #C0D4EA; border-bottom: 1px solid #C0D4EA; border-right: 1px solid #C0D4EA;" rowspan="2"><strong><img loading="lazy" decoding="async" class="" src="https://jpgames.de/wp-content/uploads/static/Icon-Japan.gif" alt="Japan" width="60" height="38" /></strong></td>
<td style="background-color: transparent; border: 0px solid #C0D4EA; border-bottom: 1px solid #C0D4EA;">22. Oktober 2026</td>
</tr>
<tr style="text-align: justify;">
<td style="background-color: transparent; border: 0px solid #C0D4EA; border-bottom: 1px solid #C0D4EA;">Nintendo</td>
</tr>
<tr style="text-align: justify;">
<td style="background-color: transparent; border: 0px solid #C0D4EA; border-bottom: 1px solid #C0D4EA; border-right: 1px solid #C0D4EA;" rowspan="2"><strong><img loading="lazy" decoding="async" class="" src="https://jpgames.de/wp-content/uploads/static/Icon-NA.gif" alt="Nordamerika" width="60" height="38" /></strong></td>
<td style="background-color: transparent; border-width: 0px 0px 1px; border-style: solid; border-color: #c0d4ea; text-align: left;">22. Oktober 2026</td>
</tr>
<tr style="text-align: justify;">
<td style="background-color: transparent; border: 0px solid #C0D4EA; border-bottom: 1px solid #C0D4EA;">Nintendo</td>
</tr>
<tr style="text-align: justify;">
<td style="background-color: transparent; border: 0px solid #C0D4EA; border-bottom: 1px solid #C0D4EA; border-right: 1px solid #C0D4EA;" rowspan="2"><strong><img loading="lazy" decoding="async" class="" src="https://jpgames.de/wp-content/uploads/static/Icon-EU.png" alt="Europa" width="60" height="38" /></strong></td>
<td style="background-color: transparent; border-width: 0px 0px 1px; border-style: solid; border-color: #c0d4ea;">22. Oktober 2026</td>
</tr>
<tr style="text-align: justify;">
<td style="background-color: transparent; border: 0px solid #C0D4EA; border-bottom: 1px solid #C0D4EA;">Nintendo</td>
</tr>
<tr style="text-align: justify;">
<td style="background-color: transparent; border-width: 0px 1px 1px 0px; border-style: solid; border-color: #c0d4ea; text-align: left;"><strong>System</strong></td>
<td style="background-color: transparent; border: 0px solid #C0D4EA; border-bottom: 1px solid #C0D4EA;">Nintendo Switch 2</td>
</tr>
<tr style="text-align: justify;">
<td style="background-color: transparent; border: 0px solid #C0D4EA; border-bottom: 1px solid #C0D4EA; border-right: 1px solid #C0D4EA;"><strong>Getestet für</strong></td>
<td style="background-color: transparent; border: 0px solid #C0D4EA; border-bottom: 1px solid #C0D4EA;">Nintendo Switch 2</td>
</tr>
<tr style="text-align: justify;">
<td style="background-color: transparent; border: 0px solid #C0D4EA; border-bottom: 1px solid #C0D4EA; border-right: 1px solid #C0D4EA;"><strong>Versionsnummer</strong></td>
<td style="background-color: transparent; border: 0px solid #C0D4EA; border-bottom: 1px solid #C0D4EA;">1.1.0</td>
</tr>
<tr style="text-align: justify;">
<td style="background-color: transparent; border: 0px solid #C0D4EA; border-bottom: 1px solid #C0D4EA; border-right: 1px solid #C0D4EA;"><strong>Entwickler</strong></td>
<td style="background-color: transparent; border: 0px solid #C0D4EA; border-bottom: 1px solid #C0D4EA;">Nintendo EPD</td>
</tr>
<tr style="text-align: justify;">
<td style="background-color: transparent; border: 0px solid #C0D4EA; border-bottom: 1px solid #C0D4EA; border-right: 1px solid #C0D4EA;"><strong>Genres</strong></td>
<td style="background-color: transparent; border: 0px solid #C0D4EA; border-bottom: 1px solid #C0D4EA;">Sportsimulation</td>
</tr>
<tr style="text-align: justify;">
<td style="background-color: transparent; border: 0px solid #C0D4EA; border-bottom: 1px solid #C0D4EA; border-right: 1px solid #C0D4EA;"><strong>Texte<br />
</strong></td>
<td style="background-color: transparent; border: 0px solid #C0D4EA; border-bottom: 1px solid #C0D4EA;"><strong><img loading="lazy" decoding="async" class="" src="https://jpgames.de/wp-content/uploads/static/Flagge-Deutschland.jpg" alt="Deutschland" width="25" height="16" /> <img loading="lazy" decoding="async" class="" src="https://jpgames.de/wp-content/uploads/static/Icon-NA.gif" alt="Nordamerika" width="25" height="16" /> <img loading="lazy" decoding="async" class="" src="https://jpgames.de/wp-content/uploads/static/Icon-Japan.gif" alt="Japan" width="25" height="16" /></strong></td>
</tr>
<tr style="text-align: justify;">
<td style="background-color: transparent; border: 0px solid #C0D4EA; border-bottom: 1px solid #C0D4EA; border-right: 1px solid #C0D4EA;"><strong>Vertonung</strong></td>
<td style="background-color: transparent; border: 0px solid #C0D4EA; border-bottom: 1px solid #C0D4EA;"><strong><img loading="lazy" decoding="async" class="" src="https://jpgames.de/wp-content/uploads/static/Flagge-Deutschland.jpg" alt="Deutschland" width="25" height="16" /> <img loading="lazy" decoding="async" class="" src="https://jpgames.de/wp-content/uploads/static/Icon-NA.gif" alt="Nordamerika" width="25" height="16" /> <img loading="lazy" decoding="async" class="" src="https://jpgames.de/wp-content/uploads/static/Icon-Japan.gif" alt="Japan" width="25" height="16" /></strong></td>
</tr>
</tbody>
</table>
</div>
<p>Man mag es kaum glauben, aber Nintendos Sports-Reihe gehört zu den erfolgreichsten Marken des Unternehmens überhaupt. Zur Einordnung: Das ursprüngliche <strong>Wii Sports</strong> verkaufte sich über 80 Millionen Mal, wobei das Spiel in weiten Teilen der Welt natürlich direkt der Wii beilag.</p>
<p>Der Nachfolger <strong>Wii Sports Resort</strong> brachte es immerhin noch auf über 33 Millionen Einheiten. Damit belegten die beiden Spiele gleich zwei Podiumsplätze unter den meistverkauften Wii-Titeln aller Zeiten. Nicht schlecht für ein bisschen Bowling, Tennis und Schwertkampf im heimischen Wohnzimmer.</p>
<p>Auf der Wii U folgte mit <strong>Wii Sports Club</strong> eine Art Neuauflage des Originals, die allerdings ein wenig außer Konkurrenz läuft. Schließlich erschien das Spiel auf der ohnehin schwächelnden Wii U und sorgte mit seinem ziemlich merkwürdigen Abo- beziehungsweise Mietmodell damals für einiges Stirnrunzeln.</p>
<p>2022 ging die Reihe schließlich mit <strong>Nintendo Switch Sports</strong> in die nächste Runde. Mit rund 18 Millionen verkauften Einheiten war auch dieser Ableger kommerziell ein beachtlicher Erfolg. Um den Ruf der Reihe stand es allerdings weniger rosig. Zu wenige Inhalte zum Start und der Eindruck, dass Nintendo hier deutlich mehr Liebe hätte investieren können, sorgten für reichlich Kritik. Für viele Fans war ohnehin klar: Die ultimative Sports-Erfahrung hatte Nintendo bereits 2009 mit Wii Sports Resort abgeliefert.</p>
<h3>Wuhu Island, wir haben dich vermisst!</h3>
<p>Da überrascht es eigentlich kaum, dass Nintendo nach all den Jahren erneut die Koffer packt und uns zurück ins sonnige Urlaubsparadies rund um <strong>Wuhu Island</strong> schickt. Schließlich gibt es wohl kaum einen anderen Ort, der bei Fans der Reihe derart viele schöne Erinnerungen weckt. Sonne, Strand und jede Menge sportliche Aktivitäten – was will man eigentlich mehr?</p>

<img loading="lazy" decoding="async" width="1920" height="1080" src="https://jpgames.de/wp-content/uploads/2026/09/switch-sports-resort-wuhu.jpg" class="attachment-full size-full" alt="" link="none" columns="1" size="full" ids="308455" orderby="post__in" include="308455" srcset="https://jpgames.de/wp-content/uploads/2026/09/switch-sports-resort-wuhu.jpg 1920w, https://jpgames.de/wp-content/uploads/2026/09/switch-sports-resort-wuhu-300x169.jpg 300w, https://jpgames.de/wp-content/uploads/2026/09/switch-sports-resort-wuhu-1024x576.jpg 1024w, https://jpgames.de/wp-content/uploads/2026/09/switch-sports-resort-wuhu-768x432.jpg 768w, https://jpgames.de/wp-content/uploads/2026/09/switch-sports-resort-wuhu-1536x864.jpg 1536w" sizes="auto, (max-width: 1920px) 100vw, 1920px" />

<p>Genau dorthin verschlägt es uns jetzt nämlich wieder. Am <strong>22. Oktober</strong> erscheint mit <strong>Nintendo Switch Sports Resort</strong> der neueste Ableger der Reihe exklusiv für Nintendo Switch 2. Ob Nintendo den (Sport-)Geist vergangener Tage tatsächlich wieder einfangen konnte und wie uns der erneute Urlaub auf Wuhu Island gefallen hat, verraten wir euch in unserem Test. Also Sportschuhe an, Joy-Con geschnappt und ab in den Flieger!</p>
<h3>Viel Nostalgie, wenig Neues</h3>
<div class="quote-right">»Dass Nintendo nach all den Jahren gerade einmal zwei komplett neue Sportarten auf die Beine stellt, finde ich schlicht enttäuschend.«</div>
<p>Es geht also zurück auf die Insel! Und für viele, mich eingeschlossen, ist dieser Ausflug mit einer gehörigen Portion Nostalgie verbunden. Was habe ich damals nicht sämtliche Sportarten bis zum Erbrechen gespielt, Highscores gejagt und Wuhu Island bis in den letzten Winkel erkundet? Irgendwann kannte ich die Insel vermutlich besser als meine eigene Heimatstadt. Vor allem aber hatte ich eine unvergessliche Zeit, an die ich mich bis heute gerne zurückerinnere.</p>
<p>Entsprechend gespannt war ich auf die Rückkehr. Kann Nintendo dieses Gefühl noch einmal einfangen? Natürlich bin auch ich inzwischen älter geworden und blicke heute etwas anders auf die Spiele meiner Kindheit und Jugend. Aber wenn es Nintendo gelingen würde, auch nur ein bisschen von der damaligen Magie zurückzubringen, wäre ich schon glücklich.</p>
<p>Doch fangen wir von vorne an. Insgesamt <strong>zwölf Sportarten</strong> stehen zur Auswahl. Dazu gesellt sich noch Seilspringen, das allerdings kaum mehr als ein kleines Minispiel ist. Moment mal … zwölf Sportarten? Sind das nicht exakt genauso viele wie damals in Wii Sports Resort von 2009? Na gut, dafür gibt es bestimmt jede Menge neue Disziplinen und Spielmodi, oder? <strong>Um es kurz zu machen: Nein.</strong></p>

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<p>Mit Tennis, Bowling, Boxen und Golf sind gleich vier Sportarten aus dem ursprünglichen Wii Sports vertreten. Dazu kommen Bogenschießen, Tischtennis, Basketball, Propellerflugzeug und Wasserscooter aus Wii Sports Resort sowie Volleyball aus Nintendo Switch Sports. Wirklich neu sind lediglich <strong>Daumenringen und Skateboard</strong>.</p>
<p>Und während Skateboard zumindest frischen Wind verspricht, ist beim Daumenringen nach ein, zwei Runden auch schon wieder die Luft raus. Dass Nintendo nach all den Jahren gerade einmal zwei komplett neue Sportarten auf die Beine stellt, finde ich schlicht enttäuschend. Ihr könnt mir doch nicht erzählen, dass den EntwicklerInnen in dieser ganzen Zeit nicht mehr eingefallen ist! Das ärgert mich tatsächlich mehr, als es vielleicht sollte.</p>
<h3>Alles beim Alten – wirklich alles?</h3>
<p>Nun könnte man natürlich argumentieren, dass die alten Sportarten auch heute noch Spaß machen. Und das stimmt sogar! Tennis, Bowling, Golf und Boxen funktionierten schon damals hervorragend und tun es auch heute noch. Gleiches gilt für Disziplinen wie Tischtennis oder Bogenschießen.</p>
<p>Das Problem ist nur: <strong>Teilweise spielen sich die Sportarten praktisch genauso wie vor fast 20 Jahren.</strong> Grundsätzlich ist das nichts Schlechtes, schließlich muss man ein funktionierendes Konzept nicht zwangsläufig neu erfinden. Ein bisschen mehr spielerische Tiefe, zusätzliche Möglichkeiten oder einfach etwas Abwechslung hätten den altbekannten Disziplinen aber wirklich gutgetan.</p>

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<p>Abseits der eigentlichen Sportarten warten immerhin noch kleinere Herausforderungen. Beim Tischtennis gilt es beispielsweise, Dosen abzuräumen, während beim Bowling wieder einmal 100 Pins auf ihren großen Auftritt warten. Macht das Spaß? Klar, zumindest für ein paar Runden. Nur gab es diese Herausforderungen bereits auf der Wii. Dass Nintendo manche davon nahezu eins zu eins übernimmt, wirkt dann doch ziemlich einfallslos. Zwei, drei neue Minispiele gibt es zwar ebenfalls, aber auch die hat man meist nach wenigen Versuchen gesehen.</p>
<p>Ein wenig mehr Motivation bietet da schon der neue <strong>Inselkrone-Modus</strong>. Hier arbeitet ihr euch innerhalb der einzelnen Sportarten nach und nach nach oben, tretet gegen immer stärkere GegnerInnen an und fordert schließlich den jeweiligen Inselkönig beziehungsweise die Inselkönigin heraus. Das ist eine nette Ergänzung, die zumindest für eine Weile zum Weiterspielen motiviert. Allzu viel solltet ihr allerdings auch hier nicht erwarten.</p>
<p>Immerhin gibt es dabei ein Wiedersehen mit einer echten Legende: <strong>Matt</strong> ist zurück! Ja, genau der Matt. Wer damals auf der Wii regelmäßig die Boxhandschuhe geschnürt hat, dürfte sich noch bestens an ihn erinnern. Manche Gegner vergisst man eben nie.</p>
<h3>Die Bewegung macht’s!</h3>
<div class="quote-right">»Ein gemütlicher Abend mit ein paar Leuten, dazu eine Runde Bowling, Tischtennis oder Tennis und schon ist der Spaß praktisch vorprogrammiert.«</div>
<p>Nach all dem Gemecker wird es Zeit für etwas Positives. Denn bei der Steuerung macht Nintendo glücklicherweise vieles richtig. Sie ist angenehm eingängig und schon nach wenigen Sekunden hat man den Dreh raus. Viel erklären muss man hier wirklich nicht – Joy-Con schnappen und loslegen!</p>

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<p>Die <strong>Joy-Con sind dabei Pflicht</strong> – entweder einzeln oder als Paar. Der Handheld-Modus wird entsprechend nicht unterstützt. Gespielt wird also entweder im Tischmodus oder ganz klassisch vor dem Fernseher, am besten im Stehen. Schließlich wollen wir uns beim Sport ja auch ein bisschen bewegen.</p>
<p>Die Bewegungssteuerung funktioniert dabei größtenteils richtig gut und reagiert teilweise erstaunlich präzise und direkt. Ein deutlicher Fortschritt gegenüber den Wii-Zeiten, als man die Wii-Fernbedienung gefühlt ständig auf eine ebene Fläche legen musste, um sie neu zu kalibrieren. Das bleibt uns hier glücklicherweise erspart. Hin und wieder gibt es zwar kleinere Aussetzer bei der Bewegungserkennung, im Großen und Ganzen funktioniert das Ganze aber in Ordnung.</p>
<h3>Gemeinsam macht’s einfach mehr Spaß</h3>
<p>Und tatsächlich machen auch fast alle Sportarten nach wie vor richtig Laune. Besonders dann, wenn man ein paar FreundInnen zusammentrommelt. Genau das würde ich euch auch empfehlen, denn hier spielt Nintendo Switch Sports Resort seine größten Stärken aus.</p>
<p>Ein gemütlicher Abend mit ein paar Leuten, dazu eine Runde Bowling, Tischtennis oder Tennis und schon ist der Spaß praktisch vorprogrammiert. Man lacht, ärgert sich über knapp verpasste Punkte und fordert natürlich sofort eine Revanche. Genau diese unkomplizierte Geselligkeit war schon immer das Herzstück der Sports-Reihe.</p>
<p>Und daran hat sich glücklicherweise auch nach all den Jahren nichts geändert.</p>
<h3>Alte Miis und neue Gesichter</h3>
<p>Natürlich feiern auch die sogenannten <strong>Sportsmates</strong> aus Nintendo Switch Sports ihre Rückkehr. Entweder man mag die neuen Figuren oder eben nicht. Zum Glück dürfen aber auch weiterhin die guten alten Miis auf den Sportplatz. Immerhin!</p>
<p>Was mir hingegen richtig gut gefällt, sind die unzähligen kosmetischen Gegenstände, mit denen sich die eigene Spielfigur individualisieren lässt. Hier hat Nintendo im Vergleich zum direkten Vorgänger ordentlich nachgelegt. Die Auswahl ist deutlich größer und bietet jede Menge Möglichkeiten, der eigenen Figur einen persönlichen Anstrich zu verpassen.</p>
<p>Für abgeschlossene Aktivitäten gibt es sogenannte <strong>Spocco-Punkte</strong>, die sich gegen neue Gegenstände eintauschen lassen. Zusätzlich warten in den einzelnen Sportarten kleinere Herausforderungen, die ein wenig an klassische Achievements erinnern. Wer diese Aufgaben erfüllt, darf sich über weitere Punkte und Outfits freuen. Eine nette Motivation, um auch abseits der normalen Partien noch ein paar Runden dranzuhängen.</p>

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<p>Einen kleinen Haken gibt es allerdings: Die Gegenstände werden in rotierenden Kollektionen angeboten, im Oktober beispielsweise passend zu Halloween. Dazu kommt eine Art Gacha-Mechanik im Shop. Das klingt zunächst schlimmer, als es tatsächlich ist, denn <strong>Echtgeld spielt hier keine Rolle</strong>. Und nach einigen Runden hat man in der Regel auch die gewünschten kosmetischen Belohnungen zusammen.</p>
<h3>Wuhu Island könnte schöner sein</h3>
<p>Optisch hinterlässt Nintendo Switch Sports Resort dagegen einen eher durchwachsenen Eindruck. Grundsätzlich geht der bunte, freundliche Look völlig in Ordnung und auf der Switch 2 läuft das Spiel angenehm flüssig mit gefühlt 60 Bildern pro Sekunde. Trotzdem habe ich mich mehrfach gefragt, ob hier nicht deutlich mehr möglich gewesen wäre.</p>
<p>Gerade bei den freieren Aktivitäten, etwa beim Rundflug über Wuhu Island, fallen die grafischen Schwächen auf. Sowohl an Land als auch auf dem Wasser wirkt die Umgebung stellenweise erstaunlich schlicht. Kanten flimmern, der Landschaft fehlt es an Details und insgesamt vermisse ich ein wenig die räumliche Tiefe. So schön die Rückkehr auf die Insel auch ist, grafisch präsentiert sie sich leider nicht unbedingt von ihrer besten Seite.</p>
<p>Teilweise wirkt das Ganze sogar so, als hätte es problemlos auf der Wii U oder der ersten Switch erscheinen können. Für einen exklusiven Switch-2-Titel hätte ich mir hier einfach etwas mehr erwartet. Immerhin gibt es technisch ansonsten wenig zu meckern: Bugs oder Glitches sind mir während meiner Spielzeit nicht begegnet.</p>
<p>Musikalisch geht Nintendo ebenfalls auf Nummer sicher. Der Soundtrack ist angenehm, gelegentlich sogar etwas eigenwillig, aber insgesamt wenig spektakulär. Besonders schön wird es natürlich, wenn plötzlich die ikonischen Melodien aus Wii Sports Resort anklingen. Da kommen sofort Erinnerungen hoch!</p>
<p>Trotzdem hätte ich mir gewünscht, dass Nintendo nicht nur auf die musikalische Nostalgie setzt, sondern dem neuen Ableger auch ein paar wirklich eigene, unverwechselbare Stücke spendiert. Denn so schön die alten Melodien auch sind: Ein bisschen frischer Wind hätte Wuhu Island definitiv nicht geschadet.</p>

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<h3>Gemeinsam schwitzen – auch online</h3>
<p>So gut wie jede Sportart lässt sich sowohl lokal als auch online spielen. Dabei habt ihr die Wahl, ob ihr euch ganz entspannt mit anderen messen oder lieber um Punkte und Ranglistenplätze kämpfen wollt. Eine schöne Sache, schließlich lebt die Sports-Reihe seit jeher davon, gemeinsam mit anderen ein paar sportliche Runden zu drehen.</p>
<h3>Wuhu Island hat noch einiges zu bieten</h3>
<p>Eine Sache möchte ich allerdings noch einmal gesondert hervorheben: die sogenannten <strong>Hobbysportarten</strong>. Dazu gehören Propellerflugzeug, Skateboard und Wasserscooter. Wie damals auf der Wii könnt ihr damit Wuhu Island auf eigene Faust erkunden. Diesmal allerdings nicht nur aus der Luft, sondern auch zu Land und auf dem Wasser.</p>
<p>Und das ist tatsächlich eine richtig tolle Sache! Schließlich habe ich mir schon damals gewünscht, die Insel auf möglichst viele verschiedene Arten erkunden zu können. Jetzt darf ich endlich auch mit dem Skateboard über Wuhu Island düsen oder mit dem Wasserscooter die Küsten abfahren. Und glaubt mir: Es lohnt sich!</p>
<p>Schon während<a href="https://jpgames.de/2026/10/angespielt-nintendo-switch-sports-resort-reicht-nostalgie-fuer-das-grosse-comeback/"> unserer Preview</a> fiel auf, dass sich die Insel ordentlich verändert hat. Hier und da erkennt man noch vertraute Orte wieder, vieles ist allerdings neu und lädt zum Entdecken ein. Gerade diese Mischung aus Nostalgie und frischen Eindrücken macht für mich einen großen Teil des Reizes aus.</p>
<p>Mit ziemlich großer Wahrscheinlichkeit werde ich deshalb auch diesmal wieder die meiste Zeit in diesen Modi verbringen. Schließlich warten noch zahlreiche <strong>Spocco-Fotos</strong> darauf, entdeckt zu werden. Dazu kommen die komplett neuen <strong>Insel-Missionen</strong>, die zusätzliche Beschäftigung bieten. Wer Wuhu Island gerne bis in den letzten Winkel erkundet, bekommt hier also einiges zu tun.</p>
<p>Tatsächlich waren es genau diese drei Aktivitäten, die mir während meines Tests am meisten Spaß gemacht haben. Einfach mal ohne großen Wettbewerbsdruck über die Insel zu streifen, neue Ecken zu entdecken und die Atmosphäre zu genießen – genau das habe ich an Wii Sports Resort damals so geliebt.</p>

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<h3>Wo ist mein „Nice Job“ geblieben?</h3>
<p>Eine Kleinigkeit muss ich allerdings noch loswerden: Ich vermisse die motivierende Stimme aus Wii Sports und Wii Sports Resort! Dieses herrlich enthusiastische „Amazing!“ oder „Nice!“ nach einer gelungenen Runde hatte einfach etwas. Alles Lob der Welt geht hier an Josh Millman.</p>
<p>Stattdessen kommentiert nun eine deutsche Stimme das Geschehen, die ungefähr so viel Begeisterung versprüht wie ein Finanzbeamter beim Sortieren von Steuerunterlagen. Und nein, einfacher Sprachwechsel hilft hier nicht, das Gleiche trifft auf die neue englische Stimme zu.</p>
<p><span style="font-size: 1rem;">Vielleicht spricht da wieder die Nostalgie aus mir, aber ein bisschen mehr Begeisterung hätte dem Ganzen wirklich gutgetan.</span></p>
<h2 style="text-align: center;">Der beste Ableger seit Resort – aber …</h2>
<div class="review-quote">
<p>Nintendo Switch Sports Resort ist der beste Ableger der Reihe seit Wii Sports Resort. Das klingt zunächst nach einem großen Kompliment, war angesichts der letzten beiden Vertreter allerdings auch nicht sonderlich schwer.</p>
<p>Die Rückkehr nach Wuhu Island weckt jede Menge schöne Erinnerungen und gerade die Hobbysportarten haben mir wieder richtig viel Spaß gemacht. Die Insel auf eigene Faust zu erkunden, neue Ecken zu entdecken und einfach ein bisschen Urlaub zu machen, funktioniert auch heute noch wunderbar. Dazu kommt die gelungene Bewegungssteuerung, die besonders gemeinsam mit FreundInnen für jede Menge unterhaltsame Stunden sorgt.</p>
<p>Umso ärgerlicher ist es, dass Nintendo ansonsten so wenig Neues wagt. Gerade einmal zwei wirklich neue Sportarten, zahlreiche nahezu unveränderte Disziplinen und teilweise direkt übernommene Minispiele sind für einen neuen Ableger nach all den Jahren schlicht zu wenig.</p>
<p>Auch technisch hätte ich mir von einem exklusiven Switch-2-Spiel deutlich mehr erwartet. Die umfangreichen Anpassungsmöglichkeiten und der neue Inselkrone-Modus sind zwar nette Ergänzungen, können den Mangel an frischen Ideen aber nicht vollständig ausgleichen.</p>
<p>Am Ende bleibe ich deshalb mit gemischten Gefühlen zurück. Einerseits hatte ich wirklich Spaß mit Nintendo Switch Sports Resort und werde vermutlich noch einige Stunden auf Wuhu Island verbringen. Andererseits kann ich mich des Eindrucks nicht erwehren, dass Nintendo hier viel zu sehr auf die Nostalgie der Fans vertraut. Ein bisschen von der Magie vergangener Tage ist tatsächlich zurückgekehrt, aber eben längst nicht die ganze. Ein guter und unterhaltsamer Sports-Ableger, der mit etwas mehr Mut und frischen Ideen so viel mehr hätte sein können.</p>
</div>
<p>&nbsp;</p>
<div class="short-review">
<h2>Story</h2>
<section>Eine klassische Geschichte oder gar einen Story-Modus bzw. eine Kampagne gibt es nicht. Dafür lädt das überarbeitete Wuhu Island mit zahlreichen Geheimnissen und Aktivitäten zum Erkunden ein.</section>
<h2><i class="fas fa-gamepad"></i> Gameplay</h2>
<section>Die eingängige und präzise Bewegungssteuerung macht besonders mit FreundInnen viel Spaß. Allerdings bieten die zwölf Sportarten erschreckend wenig Neues und setzen größtenteils auf Altbewährtes.</section>
<h2><i class="fas fa-paint-brush"></i> Grafik</h2>
<section>Der farbenfrohe Look ist nett und das Spiel läuft angenehm flüssig. Für einen exklusiven Switch-2-Titel wirkt die Grafik allerdings stellenweise ziemlich altbacken und detailarm.</section>
<h2><i class="fas fa-music"></i> Sound</h2>
<section>Der Soundtrack ist solide und punktet vor allem mit nostalgischen Melodien aus Wii Sports Resort. Die wenig motivierende deutsche Sprecherstimme kann hingegen nicht mit dem Charme der alten Ableger mithalten.</section>
<h2><i class="fas fa-question"></i> Sonstiges</h2>
<section>Lokale und Online-Multiplayer-Modi, zahlreiche kosmetische Belohnungen und der Inselkrone-Modus sorgen für zusätzliche Motivation. Das größte Highlight bleiben allerdings die drei Hobbysportarten, mit denen sich Wuhu Island ausgiebig erkunden lässt.</section>
</div>
<p>Bildmaterial: Nintendo Switch Sports Resort, <a href="https://www.nintendo.com/de-de/Spiele/Nintendo-Switch-2-Spiele/Nintendo-Switch-Sports-Resort-3115652.html" target="_blank" rel="noopener">Nintendo</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://jpgames.de/2026/10/im-test-switch-sports-resort-ist-der-beste-ableger-seit-2009-und-enttaeuscht-trotzdem/">Im Test! Switch Sports Resort ist der beste Ableger seit 2009 – und enttäuscht trotzdem</a> erschien zuerst auf <a href="https://jpgames.de">JPGAMES.DE</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Angespielt! Das Romancing SaGa 3 Remake ist modern, aber immer noch ziemlich eigenwillig</title>
		<link>https://jpgames.de/2026/10/angespielt-das-remake-von-romancing-saga-3-ist-modern-aber-immer-noch-ziemlich-eigenwillig/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ludwig]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 17 Oct 2026 06:30:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[PS5]]></category>
		<category><![CDATA[TOP]]></category>
		<category><![CDATA[Vorschau]]></category>
		<category><![CDATA[Romancing SaGa 3: Destinies United]]></category>
		<category><![CDATA[Square Enix]]></category>
		<category><![CDATA[Xeen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://jpgames.de/?p=309582</guid>

					<description><![CDATA[<p>Schon die zweite Neuauflage.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://jpgames.de/2026/10/angespielt-das-remake-von-romancing-saga-3-ist-modern-aber-immer-noch-ziemlich-eigenwillig/">Angespielt! Das Romancing SaGa 3 Remake ist modern, aber immer noch ziemlich eigenwillig</a> erschien zuerst auf <a href="https://jpgames.de">JPGAMES.DE</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Lange Zeit war <strong>Romancing SaGa</strong> außerhalb Japans eher ein Nischenthema. Inzwischen investiert Square Enix allerdings wieder verstärkt in die traditionsreiche Rollenspielreihe. Zuletzt erschien im Oktober 2024 mit Romancing SaGa 2: Revenge of the Seven eine umfangreiche Neuauflage des zweiten Teils. Das von xeen entwickelte Remake modernisierte das Original mit einer vollständig dreidimensionalen Spielwelt, neuen Charaktermodellen, Sprachausgabe und einem zugänglicher gestalteten Kampfsystem.</p>
<p>2027 folgt nun also auch die Neuauflage des dritten Teils. Dieser wurde <a href="https://jpgames.de/2019/09/romancing-saga-3-erscheint-am-11-november-auch-im-westen/">bereits 2019</a> mit einem Remaster bedacht und erschien damit erstmals offiziell im Westen. Ursprünglich wurde <strong>Romancing SaGa 3</strong> am 11. November 1995 für das Super Famicom in Japan veröffentlicht und bildete damals den Abschluss der ursprünglichen Romancing-SaGa-Trilogie.</p>
<p>Mit <strong>Romancing SaGa 3: Destinies United</strong> möchte Square Enix den Klassiker nun noch einmal grundlegend modernisieren. Das Rollenspiel erscheint am <strong>16. Februar 2027</strong> für Nintendo Switch 2, Nintendo Switch, PlayStation 5, Xbox Series und PCs via Steam.</p>
<p>Verantwortlich für die Neuauflage zeichnet das Entwicklerteam hinter <strong>Trials of Mana</strong> und <strong>Romancing SaGa 2: Revenge of the Seven</strong>. Dabei bleibt das Remake dem für die Reihe charakteristischen Freiform-Szenariosystem mit seinen verzweigten Handlungssträngen treu.</p>
<p>Wir hatten jetzt die Gelegenheit, die auf der diesjährigen <strong>Tokyo Game Show</strong> präsentierte Demo selbst auszuprobieren. Ob auch der dritte Teil von seiner umfassenden Modernisierung profitiert und wie sich das neue Kampfsystem schlägt, verraten wir euch in unserem &#8222;Angespielt&#8220;.</p>

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<h3>Ein Schicksal, das sich alle 300 Jahre wiederholt</h3>
<p>Die Handlung von Romancing SaGa 3 spielt in einer Welt, die von einem mysteriösen kosmischen Ereignis geprägt wird. Alle 300 Jahre ereignet sich das sogenannte <strong>Morastrum</strong>, eine Sonnenfinsternis, die sämtlichen in diesem Zeitraum geborenen Kindern das Leben nimmt. Nur ein einziges Kind überlebt: das sogenannte <strong>Kind des Schicksals</strong>.</p>
<p>Diese Überlebenden besitzen das Potenzial, die Geschichte der gesamten Welt grundlegend zu verändern. In der Vergangenheit gingen aus ihnen sowohl eine zerstörerische als auch eine rettende Gestalt hervor. Entsprechend groß ist die Bedeutung des nächsten Kindes des Schicksals.</p>
<p>Eine Sache ist dabei besonders wichtig zu verstehen: <strong>Die drei Romancing-SaGa-Spiele erzählen jeweils eigenständige Geschichten.</strong> Ihr müsst die Vorgänger also nicht gespielt haben, um euch im dritten Teil zurechtzufinden.</p>
<p>Typisch für die Reihe ist außerdem das bereits erwähnte Freiform-Szenariosystem. Statt einer streng vorgegebenen Handlung erwarten uns unterschiedliche Charaktere, Perspektiven und verzweigte Handlungsstränge, die uns vergleichsweise viele Freiheiten lassen.</p>

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<p>In unserer kurzen Anspielsession blieb allerdings noch einiges ziemlich kryptisch. Die gezeigten Ereignisse warfen zunächst mehr Fragen auf, als sie beantworteten. Das muss natürlich nichts Schlechtes sein, schließlich konnten wir nur einen sehr kleinen Ausschnitt der Geschichte erleben.</p>
<h3>Ein Klassiker im neuen Gewand</h3>
<p>Die wohl offensichtlichste Neuerung betrifft natürlich die <strong>Grafik</strong>. Während das Original noch auf klassische Pixeloptik setzte, präsentiert sich Romancing SaGa 3: Destinies United nun mit vollständig dreidimensionalen Umgebungen und grundlegend überarbeiteten Charaktermodellen.</p>
<p>Das Ergebnis kann sich durchaus sehen lassen. Die Spielwelt wirkt deutlich lebendiger und auch die Figuren haben ein ordentliches optisches Upgrade erhalten. Ganz ohne kleinere Schwächen kommt die Präsentation allerdings nicht aus.</p>
<p>So wirkten manche Texturen während unserer Anspielsession noch etwas matschig. Auch einige Gegnermodelle haben einen leicht cartoonartigen Look, der sicherlich nicht jedem gefallen dürfte. Andererseits passt dieser Stil durchaus zur etwas eigenwilligen Ästhetik der Reihe. Man muss ihn eben mögen.</p>

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<p>Technisch machte das Spiel auf der <strong>normalen PlayStation 5</strong> einen weitgehend flüssigen und soliden Eindruck. Größere Probleme konnten wir während unserer kurzen Spielzeit jedenfalls nicht feststellen.</p>
<p>Eine weitere wichtige Neuerung betrifft die <strong>Sprachausgabe</strong>. Zahlreiche Ereignisse und Dialoge sind nun vertont, wahlweise auf Japanisch oder Englisch. Das sorgt gerade in den erzählerischen Abschnitten für eine deutlich modernere Präsentation.</p>
<p>Auch musikalisch hat Square Enix Hand angelegt. Die bekannten Stücke wurden neu arrangiert, wobei auch Komponist <strong>Kenji Ito</strong> an den Arrangements beteiligt war.</p>
<p>Besonders erfreulich für deutschsprachige Fans: <strong>Romancing SaGa 3: Destinies United bietet deutsche Bildschirmtexte.</strong> Darauf mussten wir beim Remaster von 2019 noch verzichten.</p>

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<h3>Zwei Demos, zwei unterschiedliche Schwerpunkte</h3>
<p>Unsere Anspielsession war in zwei separate Abschnitte unterteilt, die jeweils einen anderen Schwerpunkt setzten. Beide waren bereits auf der Tokyo Game Show spielbar und auf eine maximale Spielzeit von <strong>jeweils 25 Minuten</strong> ausgelegt.</p>
<p>Der erste Abschnitt trug den Titel <strong>„Rettet den verschwundenen Gon!“</strong> und konzentrierte sich stärker auf die Geschichte. Hier übernahmen wir die Rolle von Katarina und erkundeten gemeinsam mit Sarah, Thomas, Julian und Monika den Palast des Erzdämons.</p>
<p>Ziel war es, den verschwundenen Gon zu retten. Dabei standen vor allem die Erkundung, Dialoge und das Kennenlernen grundlegender Spielmechaniken im Vordergrund. Ein Bosskampf durfte am Ende natürlich ebenfalls nicht fehlen.</p>
<p>Deutlich kampflastiger ging es dagegen im zweiten Abschnitt <strong>„Begegnung mit Gwayne“</strong> zur Sache. Diesmal führte uns das Abenteuer in den Unterschlupf des gleichnamigen Drachens. Unsere Gruppe bestand aus Khalid, Ellen, Peony, Robin und Flurry.</p>

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<p>Hier sollten wir vor allem die taktischen Möglichkeiten des überarbeiteten Kampfsystems kennenlernen und uns schließlich einem anspruchsvolleren Bossgegner stellen. Praktisch war dabei, dass wir zwischen drei Schwierigkeitsgraden wählen konnten: <strong>Casual, Normal und Hard (Classic)</strong>.</p>
<p>Gerade diese Auswahl dürfte vielen SpielerInnen entgegenkommen. Schließlich genießt die SaGa-Reihe seit jeher den Ruf, vergleichsweise komplex und stellenweise ziemlich anspruchsvoll zu sein. Dass der höchste Schwierigkeitsgrad ausdrücklich als „Classic“ bezeichnet wird, kommt sicherlich nicht von ungefähr.</p>
<h3>Rundenkämpfe mit überraschend viel Tiefgang</h3>
<p>Das Kampfsystem bleibt seinen Wurzeln treu und läuft weiterhin <strong>rundenbasiert</strong> ab. Allerdings hat Square Enix einige Mechaniken modernisiert und die Benutzeroberfläche überarbeitet, wodurch die Gefechte etwas zugänglicher wirken.</p>
<p>Eine wichtige Rolle spielt dabei das <strong>Zeitleisten-Kampfsystem</strong>. Dieses zeigt uns an, in welcher Reihenfolge die einzelnen Charaktere und Gegner ihre Aktionen ausführen. Besonders gefährliche gegnerische Angriffe lassen sich dadurch frühzeitig erkennen, sodass wir unsere nächsten Schritte entsprechend planen können.</p>
<p>Ebenfalls wieder mit dabei ist das bekannte <strong>Glimmer-System</strong>. Dabei können unsere Figuren mitten im Kampf spontan neue Techniken erlernen. Das sorgt immer wieder für kleine Überraschungsmomente und macht die Charakterentwicklung besonders interessant. Die überarbeitete Benutzeroberfläche hilft außerdem dabei, entsprechende Möglichkeiten besser nachzuvollziehen.</p>
<p>Noch mehr taktische Tiefe bringen die <strong>Formationen</strong> ins Spiel. Je nachdem, wie wir unsere Gruppenmitglieder positionieren, profitieren diese von unterschiedlichen Vorteilen. Dabei kommt es nicht nur darauf an, wer vorne oder hinten steht. Auch die Zusammenstellung der gesamten Gruppe spielt eine wichtige Rolle.</p>

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<p>Fällt beispielsweise ein Charakter im Kampf aus, können die Vorteile der gewählten Formation verloren gehen. Wer sich hier richtig hineinfuchst, dürfte entsprechend viel Zeit mit der Optimierung seiner Gruppe verbringen können. Die Möglichkeiten sind jedenfalls ziemlich umfangreich.</p>
<p>Hinzu kommen die <strong>vereinten Angriffe</strong>. Über eine aufladbare Leiste können wir besonders mächtige Kombinationsattacken ausführen, bei denen mehrere Gruppenmitglieder gemeinsam zuschlagen. Im Grunde handelt es sich dabei um eine Art Ultimate-Angriff, den man natürlich möglichst im richtigen Moment einsetzen sollte.</p>
<p>Auch die <strong>Schwächen der Gegner</strong> werden nun deutlicher dargestellt. So lässt sich besser erkennen, welche Angriffe besonders effektiv sind und welche Gegner von Flächenattacken getroffen werden. All diese Anpassungen sorgen dafür, dass die Kämpfe insgesamt übersichtlicher und nachvollziehbarer ausfallen, ohne dabei ihren taktischen Anspruch zu verlieren.</p>
<p>Ganz perfekt ist das Kampfsystem nach unserem ersten Eindruck allerdings noch nicht. Manche Auseinandersetzungen können sich durchaus etwas in die Länge ziehen. Dafür machen die Gefechte grundsätzlich Spaß und auch die teils aufwendigen Kampfanimationen können sich sehen lassen.</p>
<p>Gerade bei den größeren Gegnern wurde schnell deutlich, wie wichtig es ist, die unterschiedlichen Systeme sinnvoll miteinander zu kombinieren. Einfach nur die stärksten Angriffe auszuwählen, dürfte zumindest auf den höheren Schwierigkeitsgraden nicht immer zum Erfolg führen.</p>

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<h2 style="text-align: center;">Ein vielversprechendes Comeback</h2>
<div class="review-quote">
<p>Nach unserer kurzen Anspielsession hinterlässt <strong>Romancing SaGa 3: Destinies United</strong> einen durchaus positiven Eindruck. Square Enix scheint auch beim dritten Teil einen guten Mittelweg zwischen einer umfangreichen Modernisierung und den Eigenheiten des Originals gefunden zu haben.</p>
<p>Die neue Grafik, die Sprachausgabe und insbesondere die deutschen Bildschirmtexte sind willkommene Verbesserungen. Auch das überarbeitete Kampfsystem weiß mit seinen zahlreichen taktischen Möglichkeiten zu gefallen, wenngleich sich manche Gefechte etwas ziehen können.</p>
<p>Natürlich konnten wir bislang nur einen kleinen Ausschnitt des Abenteuers erleben. Gerade die verzweigte Handlung und das Freiform-Szenariosystem werden erst über längere Zeit zeigen müssen, wie gut das Konzept heute noch funktioniert.</p>
<p>Wer mit der eigenwilligen SaGa-Formel etwas anfangen kann oder bereits am Remake des zweiten Teils Gefallen gefunden hat, dürfte sich aber auch auf Romancing SaGa 3: Destinies United freuen können. Der erste Eindruck macht jedenfalls Lust auf mehr.</p>
</div>
<p>Bildmaterial: Romancing SaGa 3: Destinies United, <a href="https://www.square-enix.com/saga/de/games/romancing-saga-3-destinies-united/" target="_blank" rel="noopener">Square Enix</a>, Xeen</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://jpgames.de/2026/10/angespielt-das-remake-von-romancing-saga-3-ist-modern-aber-immer-noch-ziemlich-eigenwillig/">Angespielt! Das Romancing SaGa 3 Remake ist modern, aber immer noch ziemlich eigenwillig</a> erschien zuerst auf <a href="https://jpgames.de">JPGAMES.DE</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Angespielt! Eternal Anima ist ein spannendes Zeitreise-JRPG mit ganz viel Potenzial</title>
		<link>https://jpgames.de/2026/10/angespielt-eternal-anima-ist-ein-spannendes-zeitreise-jrpg-mit-ganz-viel-potenzial/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Eric]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 16 Oct 2026 05:15:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[TOP]]></category>
		<category><![CDATA[Vorschau]]></category>
		<category><![CDATA[Eternal Anima]]></category>
		<category><![CDATA[Marvelous]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://jpgames.de/?p=309554</guid>

					<description><![CDATA[<p>Erster Anwärter für das JRPG 2027? </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://jpgames.de/2026/10/angespielt-eternal-anima-ist-ein-spannendes-zeitreise-jrpg-mit-ganz-viel-potenzial/">Angespielt! Eternal Anima ist ein spannendes Zeitreise-JRPG mit ganz viel Potenzial</a> erschien zuerst auf <a href="https://jpgames.de">JPGAMES.DE</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Vor kurzem hat uns Marvelous nach Paris eingeladen, um Muramasa: Revenant Blades anzuspielen. <a href="https://jpgames.de/2026/10/angespielt-muramasa-revenant-blades-sieht-vielversprechend-aus/" target="_blank" rel="noopener">Einen Bericht dazu findet ihr hier</a>! Doch nicht nur den Action-Klassiker durften wir uns dort anschauen, sondern auch einen komplett neuen Titel, der direkt aus dem Hause Marvelous kommen wird. Ich durfte eine knappe Stunde mit einer frühen Version von Eternal Anima verbringen, einem klassisch angehauchten JRPG. Und mein erster Eindruck sagt mir: Das wird geil!</p>
<h3>Auf in die Vergangenheit!</h3>
<p>Viel über die Story von Eternal Anima kann und darf ich nicht sagen – denn viel davon haben wir bei der Anspielsession gar nicht mitbekommen. Im Allgemeinen weiß man auf jeden Fall, dass wir in dem JRPG den Charakter Wade auf eine Reise durch die Zeit begleiten werden.</p>
<p>Bei der Anspielsession wurde ich von den zusätzlichen Figuren Neria, MOS und Martii begleitet. Bei MOS handelt es sich um eine Art autonomen Roboter, dem „Magick-Operated Sentinel“. Die Partygröße beläuft sich also auf vier Charaktere. Ob es im Rahmen der Story weitere Figuren geben wird, wissen wir nicht.</p>
<p>Von dem, was wir gesehen haben, wirkt die Story auf jeden Fall interessant – aber mehr sagen wir an der Stelle nicht und konzentrieren uns lieber auf das Gameplay! Was wir sagen können: Die Charaktere, die ihr bekommt, können unterschiedliche Job-Klassen erlernen! Dies erinnert an ähnliche Systeme wie in Final Fantasy oder Bravely Default.</p>
<p>In der Welt könnt ihr alte Waffen finden. Der Hauptcharakter Wade kann mithilfe seiner „Inheritance“-Ability diese dann anfassen und mithilfe der Erinnerungen neue Jobs und Fähigkeiten freischalten. So wurde aus dem Schwertträger in der Session ein Bogenschütze. Das Job-System erlaubt aber, dass ihr zwei Klassen ausrüsten und im Kampf zwischen ihnen wechseln könnt. Somit könnt ihr euch einen ganz besonderen Spielstil aufbauen, der situationsbedingt angepasst werden kann.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-309653 size-full" src="https://jpgames.de/wp-content/uploads/2026/11/Copy-of-Anima.jpg" alt="" width="1920" height="1080" srcset="https://jpgames.de/wp-content/uploads/2026/11/Copy-of-Anima.jpg 1920w, https://jpgames.de/wp-content/uploads/2026/11/Copy-of-Anima-300x169.jpg 300w, https://jpgames.de/wp-content/uploads/2026/11/Copy-of-Anima-1024x576.jpg 1024w, https://jpgames.de/wp-content/uploads/2026/11/Copy-of-Anima-768x432.jpg 768w, https://jpgames.de/wp-content/uploads/2026/11/Copy-of-Anima-1536x864.jpg 1536w" sizes="auto, (max-width: 1920px) 100vw, 1920px" /></p>
<p>Jede Klasse lässt euch Fähigkeiten erlernen, die ihr in einer Art Skillbuch-Bibliothek ausrüsten könnt. Wir konnten zum Zeitpunkt der Session drei Skills ausrüsten – Schlösser mit einer Level-Anzeige auf dem Skillbuch-Regal verrieten aber, dass es hier im Laufe des Spiels noch mehr Optionen geben wird. Während wir zu dem Zeitpunkt nur die Klasse von Wade ändern konnten, so wurde uns auf Nachfrage bestätigt, dass auch die anderen Partymitglieder andere Jobs erlernen können.</p>
<h3>Spannende Kämpfe, die euch nachdenken lassen</h3>
<p>Man kann bei Eternal Anima wirklich oft von einer klassischen Erfahrung sprechen. Ihr lauft durch Dörfer, um die Story voranzutreiben, und begebt euch über eine Weltkarte in Dungeons, um dort Monster und Bosse zu bekämpfen. Die Monster laufen sichtbar durch die Level und können von euch angegriffen werden, um einen Vorteil im Kampf zu erhalten. Vor den Bossen gibt es einen Heilungs-Punkt, der euch die kommende Schlacht erleichtern soll.</p>
<p>Was mir beim Erkunden gefallen hat: Lauft ihr zum Erkunden der Gegend in abgelegene Gebiete, dann findet ihr dort gern mal eine Kiste oder etwas, um das Weiterkommen zu ermöglichen. Das ist nichts Neues, aber manchmal gibt es dann auch ein kleines Loch, durch das ihr springen könnt. Der Ausgang befindet sich dann wieder am Hauptweg. Das beschleunigt das Erkunden der Level ungemein.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-309654 size-full" src="https://jpgames.de/wp-content/uploads/2026/11/Copy-of-Overview.jpg" alt="" width="1920" height="1080" srcset="https://jpgames.de/wp-content/uploads/2026/11/Copy-of-Overview.jpg 1920w, https://jpgames.de/wp-content/uploads/2026/11/Copy-of-Overview-300x169.jpg 300w, https://jpgames.de/wp-content/uploads/2026/11/Copy-of-Overview-1024x576.jpg 1024w, https://jpgames.de/wp-content/uploads/2026/11/Copy-of-Overview-768x432.jpg 768w, https://jpgames.de/wp-content/uploads/2026/11/Copy-of-Overview-1536x864.jpg 1536w" sizes="auto, (max-width: 1920px) 100vw, 1920px" /></p>
<p>Jetzt aber zu dem, was mich am Spiel am meisten begeistert hat: das Kampfsystem! Hier hat man sich von diversen Spielen inspirieren lassen, um sein eigenes Gericht zu zaubern. Hier sah ich eine interessante Mischung aus Grandia und Bravely Default. Zu Beginn jeder Runde nutzt Wade seine Voraussicht-Fähigkeit, um in die Zukunft zu blicken. Dies bedeutet, dass ihr direkt sehen könnt, was eure Feinde machen werden, wen sie angreifen und wie viel Schaden das macht. Und nun muss taktisch vorgegangen werden!</p>
<p>Denn anhand einer Zeitlinie könnt ihr auch sehen, wann der Gegner angreifen wird. Nun müsst ihr überlegen: Blocke ich den Angriff einfach oder versuche ich, den Gegner komplett aus dem Konzept zu bringen? Hierfür gibt es die Knockback- und Break-Systeme. Ihr könnt die Schwachpunkte der Feinde sehen.</p>
<p>Jetzt müsst ihr Skills aus der jeweiligen Kategorie verwenden, um diese Schwächen anzugreifen. Macht ihr das, wird der Gegner auf der Zeitlinie zurückgeworfen. Schmeißt ihr den Feind bis ans Ende der Linie, gibt es einen Break. Das bedeutet: Der Feind greift in dieser Runde gar nicht an und ihr habt erfolgreich einen Angriff, der möglicherweise einen Charakter besiegt hätte, abgewehrt!</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-309655 size-full" src="https://jpgames.de/wp-content/uploads/2026/11/Copy-of-La-Boset.jpg" alt="" width="1920" height="1080" srcset="https://jpgames.de/wp-content/uploads/2026/11/Copy-of-La-Boset.jpg 1920w, https://jpgames.de/wp-content/uploads/2026/11/Copy-of-La-Boset-300x169.jpg 300w, https://jpgames.de/wp-content/uploads/2026/11/Copy-of-La-Boset-1024x576.jpg 1024w, https://jpgames.de/wp-content/uploads/2026/11/Copy-of-La-Boset-768x432.jpg 768w, https://jpgames.de/wp-content/uploads/2026/11/Copy-of-La-Boset-1536x864.jpg 1536w" sizes="auto, (max-width: 1920px) 100vw, 1920px" /></p>
<h3>Ein bisschen Hirnschmalz muss sein</h3>
<p>Dabei könnt ihr aber nicht einfach nur die Skills auswählen und dann ist alles gut. Denn je nach ausgewähltem Angriff werdet ihr auf der Zeitlinie unterschiedlich platziert. Ihr müsst also genau planen, welcher Charakter welche Attacke einsetzt, um erfolgreich den Gegner zu brechen.</p>
<p>Bei den normalen Gegnern war das alles gut machbar und gar nicht so schwer. Doch der finale Boss der Anspielsession hatte es echt in sich! Ein wichtiger Knackpunkt ist nämlich: Nutzt ihr die Schwächen eines Gegners aus, so werden diese danach für kurze Zeit gesperrt und der Gegner immun dagegen. Es heißt also dann, entweder defensiv zu arbeiten oder für einen schnellen Sieg zu sorgen.</p>
<p>In normalen Kämpfen sollte man dennoch mitdenken und die Reihenfolge der Feinde beachten. Denn diese sind in zwei Reihen aufgeteilt, so wie eure Party. Gegner in der hinteren Reihe können nur mit Fernangriffen attackiert werden oder wenn die erste Reihe besiegt ist. Ist in der hinteren Reihe also ein stärkerer Gegner, schaltet lieber auf den Bogen um oder nutzt Magie. Sonst gehen die HP eurer Charaktere vielleicht schneller nach unten, als es euch lieb wäre.</p>
<p>Bei dem Boss der Anspielsession hatte es dann auch wirklich Klick gemacht. Dort konnte ich mich dann ein wenig in das Kampfsystem verlieben und ich habe einen ersten Eindruck davon bekommen, was uns erwarten wird. Ich kann mir wirklich gut vorstellen, dass Marvelous uns hier ein paar echt knackige Gegner in den Weg stellen wird, bei denen man gut durchplanen muss.</p>
<p>Was ich dabei übrigens toll finde: Ihr könnt verschiedene Skill-Sets speichern und zwischen diesen jederzeit außerhalb der Kämpfe wechseln. Geht ihr in einen Bosskampf und merkt schnell, das wird nichts, könnt ihr auf Knopfdruck den Kampf neu beginnen und vorher eure Ausrüstung und Fähigkeiten ändern. Kein nerviges Spiel beenden und neu laden oder warten, bis man besiegt wird. Hier wurde mitgedacht!</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-309656 size-full" src="https://jpgames.de/wp-content/uploads/2026/11/Copy-of-Abilities-Cust.jpg" alt="" width="1920" height="1080" srcset="https://jpgames.de/wp-content/uploads/2026/11/Copy-of-Abilities-Cust.jpg 1920w, https://jpgames.de/wp-content/uploads/2026/11/Copy-of-Abilities-Cust-300x169.jpg 300w, https://jpgames.de/wp-content/uploads/2026/11/Copy-of-Abilities-Cust-1024x576.jpg 1024w, https://jpgames.de/wp-content/uploads/2026/11/Copy-of-Abilities-Cust-768x432.jpg 768w, https://jpgames.de/wp-content/uploads/2026/11/Copy-of-Abilities-Cust-1536x864.jpg 1536w" sizes="auto, (max-width: 1920px) 100vw, 1920px" /></p>
<h3>Verstärkt eure Fähigkeiten</h3>
<p>Das System mit dem Brechen der Feinde anhand der Schwächen erinnerte mich schon stark an Bravely Default, doch auch ein anderes System fand seinen Weg in überarbeiteter Form in Eternal Anima. Im Kampf sammeln eure Charaktere sogenannte BP, die Boost Points. Diese können verwendet werden, um eure Skills zu verstärken.</p>
<p>Das kann schon sehr hilfreich sein, um die Oberhand zu gewinnen. Ihr könnt aber die Boost Points auch nutzen, um den speziellen Angriff eines Charakters zu verwenden. So konnte Martii damit das komplette Team heilen und MOS geht nach einem Angriff in einen speziellen Modus über. Man muss also abschätzen, ob man die BP für einen Spezialangriff nutzt oder um zum Beispiel einen Skill zu verstärken.</p>
<p>Übrigens kann mithilfe von Skills auch das Terrain verändert werden. Ein Eis-Angriff vereist das Feld und bringt einen Effekt. Soweit ich das nun verstanden habe, kann man mehr BP erhalten, wenn man Fähigkeiten mit dem Attribut des Terrains nutzt. Es wirkte aber auf mich, als würde es im finalen Spiel dann mehrere solcher feldverändernden Effekte geben, die dann auch andere Dinge bewirken können. Wer weiß also, was man hier noch zusätzliches Schönes machen kann. Das ist also etwas, das wir euch im finalen Review auf jeden Fall noch einmal ausführlicher erklären werden!</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-309657 size-full" src="https://jpgames.de/wp-content/uploads/2026/11/Copy-of-Cutscene.jpg" alt="" width="1920" height="1080" srcset="https://jpgames.de/wp-content/uploads/2026/11/Copy-of-Cutscene.jpg 1920w, https://jpgames.de/wp-content/uploads/2026/11/Copy-of-Cutscene-300x169.jpg 300w, https://jpgames.de/wp-content/uploads/2026/11/Copy-of-Cutscene-1024x576.jpg 1024w, https://jpgames.de/wp-content/uploads/2026/11/Copy-of-Cutscene-768x432.jpg 768w, https://jpgames.de/wp-content/uploads/2026/11/Copy-of-Cutscene-1536x864.jpg 1536w" sizes="auto, (max-width: 1920px) 100vw, 1920px" /></p>
<h3>Ein schön animiertes Abenteuer</h3>
<p>Auch visuell konnte mich Eternal Anima bisher überzeugen. Die Gegenden wirkten idyllisch und malerisch gestaltet. Im Kampf und beim Erkunden setzt der Titel auf einen Stil, der Bravely Default auch nicht ganz unähnlich ist – aber noch einmal deutlich mehr Details einbringt. Die Semi-Chibi-Figuren sind detailliert gestaltet und haben einen riesigen Charme.</p>
<p>Die Portrait-Bilder sind nicht groß animiert, bewegen aber in Gesprächen immerhin ihren Mund. Dafür sind sie aber unfassbar hübsch! Aus irgendeinem Grund trifft der Artstyle bei mir persönlich genau ins Schwarze und ich habe mich total verliebt. Das ist aber natürlich Geschmackssache. Ich denke aber, hier werden sich viele Spielende ebenfalls verlieben und in eine schöne Welt eintauchen können.</p>
<p>Im Kampf sind die Animationen größtenteils kurz gehalten, aber hübsch animiert. Die mithilfe von BP genutzten Spezialangriffe sind dann effektvoller und haben eine deutlich größere Animation. Die sahen nun in der frühen, angespielten Version schon sehr cool aus und machen Bock auf mehr. Die Gegner-Designs sind ebenfalls bisher schon recht kreativ gewesen. Vor allem der Boss, eine mit Pflanzen bewachsene Muschel, zeigte viel Potenzial für kreative Ideen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-309658 size-full" src="https://jpgames.de/wp-content/uploads/2026/11/Copy-of-Smithy.jpg" alt="" width="1920" height="1080" srcset="https://jpgames.de/wp-content/uploads/2026/11/Copy-of-Smithy.jpg 1920w, https://jpgames.de/wp-content/uploads/2026/11/Copy-of-Smithy-300x169.jpg 300w, https://jpgames.de/wp-content/uploads/2026/11/Copy-of-Smithy-1024x576.jpg 1024w, https://jpgames.de/wp-content/uploads/2026/11/Copy-of-Smithy-768x432.jpg 768w, https://jpgames.de/wp-content/uploads/2026/11/Copy-of-Smithy-1536x864.jpg 1536w" sizes="auto, (max-width: 1920px) 100vw, 1920px" /></p>
<h2 style="text-align: center;">Ein vielversprechendes Abenteuer</h2>
<div class="review-quote">
<p>Ich bin nach der Anspielsession wirklich extrem heiß auf Eternal Anima. Es hat alle Punkte, die ich in einem JRPG haben möchte: ein klassisches JRPG mit Oberwelt und Dungeons, Erkunden in selbigen wird belohnt, eine hoffentlich spannende Story und ein richtig interessantes Job- und Kampfsystem.</p>
<p>Die Gespräche haben mich auch zum Lachen bringen können und die Charaktere wirkten sympathisch. Der Grafikstil konnte mich auch komplett überzeugen. Eternal Anima wird bei mir garantiert ein Day-1-Kauf und wer Spiele wie Bravely Default, Grandia oder Final Fantasy mag, der sollte hier auf jeden Fall beide Augen draufwerfen. Wenn der Titel das, was er in der zugegeben kurzen Anspielzeit versprochen hat, über eine gute Spielzeit halten kann, dann wird das ein absolutes Fest. Ich freue mich drauf!</p>
</div>
<p>&nbsp;</p>
<p>Transparenz: Die Reise und der Aufenthalt beim Anspielevent in Paris wurden dem Autor gesponsert. Bildmaterial: Eternal Anima, <a href="https://marvelousgames.com/games/eternal-anima" target="_blank" rel="noopener">Marvelous</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://jpgames.de/2026/10/angespielt-eternal-anima-ist-ein-spannendes-zeitreise-jrpg-mit-ganz-viel-potenzial/">Angespielt! Eternal Anima ist ein spannendes Zeitreise-JRPG mit ganz viel Potenzial</a> erschien zuerst auf <a href="https://jpgames.de">JPGAMES.DE</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Angespielt! Final Fantasy VII Revelation zeigt in der neuen Demo seine kämpferische Seite</title>
		<link>https://jpgames.de/2026/10/angespielt-final-fantasy-vii-revelation-zeigt-in-der-neuen-demo-seine-kaempferische-seite/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ludwig]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 Oct 2026 06:50:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[PS5]]></category>
		<category><![CDATA[TOP]]></category>
		<category><![CDATA[Vorschau]]></category>
		<category><![CDATA[Final Fantasy VII Revelation]]></category>
		<category><![CDATA[Square Enix]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://jpgames.de/?p=309550</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die Vorfreude steigt.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://jpgames.de/2026/10/angespielt-final-fantasy-vii-revelation-zeigt-in-der-neuen-demo-seine-kaempferische-seite/">Angespielt! Final Fantasy VII Revelation zeigt in der neuen Demo seine kämpferische Seite</a> erschien zuerst auf <a href="https://jpgames.de">JPGAMES.DE</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Da kommt im nächsten Jahr etwas Großes auf uns zu. Seit der Enthüllung des dritten und letzten großen Teils der <strong>Final-Fantasy-VII-Remake-Trilogie</strong> haben wir hier bei uns jede noch so kleine Information rund um das Spiel aufgesaugt und bis ins kleinste Detail auseinandergenommen.</p>
<p>Nun ist das Analysieren von Trailern oder das Lesen von Pressemitteilungen und Interviews natürlich eine Sache. Viel mehr Spaß macht es allerdings, selbst Hand anzulegen. Gesagt, getan: Auf der diesjährigen Gamescom hatten wir bereits die Gelegenheit, eine erste spielbare Demo auszuprobieren, die sich vor allem um die <strong>Highwind und die offene Spielwelt</strong> drehte. Alle Informationen dazu findet ihr selbstverständlich in unserem entsprechenden <a href="https://jpgames.de/2026/09/angespielt-final-fantasy-vii-revelation-verspricht-ein-grandioses-finale-zu-werden/">Anspiel-Bericht</a>.</p>
<p>Kurz darauf machte allerdings schon eine zweite Demo die Runde, die vor allem im Rahmen der diesjährigen <strong>Tokyo Game Show 2026</strong> öffentlich präsentiert wurde. Wer nicht zufällig selbst vor Ort war, dem dürften einige Einzelheiten bislang noch entgangen sein. Wir hatten inzwischen aber ebenfalls die Gelegenheit, uns diese zweite Demo ausführlicher zu Gemüte zu führen.</p>
<p>Und diesmal ging es deutlich actionreicher zur Sache. Wie sich die neuen spielbaren Charaktere schlagen und was das überarbeitete Kampfsystem zu bieten hat, verraten wir euch in unserem zweiten &#8222;Angespielt&#8220;.</p>
<h3>Auf den Spuren von Sephiroth</h3>
<p>Im Gegensatz zur deutlich offeneren Gamescom-Demo konzentriert sich die zweite Anspielversion vor allem auf die <strong>Handlung und das Kampfsystem</strong>. Rund 30 Minuten dauert der gezeigte Abschnitt, der uns in den sogenannten <strong>Wirbelwind-Irrgarten</strong> führt.</p>

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<p>Dort befindet sich Cloud gemeinsam mit seinen MitstreiterInnen auf dem Weg zu Sephiroth. Der Abschnitt dürfte vergleichsweise früh im Spiel angesiedelt sein, irgendwo im ersten Kapitel und damit nicht allzu lange nach den Ereignissen von Final Fantasy VII Rebirth. Auch einen kurzen Blick auf Nibelheim bekommen wir im Rahmen einer Vision zu sehen.</p>
<p><strong>An dieser Stelle eine kleine Spoilerwarnung:</strong> Im Folgenden gehen wir auf einige Ereignisse und Charaktere ein, die insbesondere das Ende von Rebirth betreffen könnten. Wer möglichst unvoreingenommen in den dritten Teil starten möchte, sollte entsprechend vorsichtig weiterlesen.</p>

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<p>Zu Beginn des gezeigten Abschnitts schließt sich auch <strong>Cid Highwind</strong> der Gruppe an, die damit insgesamt acht Mitglieder umfasst. Das gemeinsame Ziel ist klar: Sephiroth erreichen.</p>
<p>Auf dem Weg dorthin erwarten uns neben zahlreichen Kämpfen auch wieder kleinere Erkundungspassagen. So bewegen sich unsere Charaktere beispielsweise an Felswänden entlang, klettern über Hindernisse und überwinden größere Abgründe. Die bekannten Kletter- und Parkour-Elemente der Vorgänger sind also ebenfalls wieder mit von der Partie.</p>
<h3>Vier Jobs für ein neues Kampfsystem</h3>
<p>Besonders spannend war für uns natürlich die Gelegenheit, <strong>Vincent Valentine und Cid Highwind erstmals als vollwertige Gruppenmitglieder</strong> ausführlicher auszuprobieren. Schließlich gehörten die beiden bereits in Rebirth zum erweiterten Figurenensemble, waren dort aber noch nicht regulär spielbar.</p>
<p>Gleichzeitig konnten wir uns einen ersten Eindruck vom neuen <strong>FITS-System</strong>, beziehungsweise dem <strong>WEAR-System</strong> in der deutschen Fassung, verschaffen.</p>
<p>WEAR steht dabei für „widerstandsfähige Einsatzbekleidung mit augmentierter Resonanz“. Ja, genau. Hinter dieser etwas sperrigen Bezeichnung verbirgt sich allerdings eine durchaus interessante Erweiterung des bekannten Kampfsystems.</p>

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<p>Vereinfacht gesagt führt das System <strong>vier unterschiedliche Jobs</strong> ein, die den Charakteren zusätzliche Fähigkeiten und Fertigkeiten verleihen. Dabei handelt es sich um den <strong>Ritter</strong>, der vor allem defensive Möglichkeiten bietet, den <strong>Krieger </strong>für offensive Angriffe, den <strong>Schwarzmagier</strong> zur Verstärkung der Magie und den <strong>Beschwörer</strong>, der unterschiedliche Wesen zur Unterstützung herbeirufen kann.</p>
<p>Passend dazu verändern sich auf Wunsch auch die Outfits der Charaktere. Wer allerdings lieber beim gewohnten Erscheinungsbild bleiben möchte, kann die Fähigkeiten der Jobs auch mit der Standardkleidung verwenden.</p>
<p>In unserer Demo waren die jeweiligen Jobs allerdings fest vorgegeben. Ein Wechsel war entsprechend noch nicht möglich. Trotzdem konnten wir bereits einen guten Eindruck davon gewinnen, wie sich das neue System auf die Kämpfe auswirkt.</p>
<p>So konnte Cloud beispielsweise in seiner Beschwörer-Rolle bekannte Esper wie <strong>Ifrit, Shiva und Titan</strong> direkt über das Kampfmenü herbeirufen. Die beschworenen Wesen unterstützen ihn anschließend für eine begrenzte Zeit im Gefecht.</p>
<p>Das erweitert die ohnehin schon zahlreichen Möglichkeiten des Kampfsystems und dürfte gerade bei anspruchsvolleren Gegnern für zusätzliche taktische Tiefe sorgen.</p>
<h3>Vincent Valentine: Zwischen Schusswaffe und Monster</h3>
<p>Ein besonderes Augenmerk lag natürlich auf <strong>Vincent Valentine</strong>, der sich spielerisch deutlich von den übrigen Gruppenmitgliedern unterscheidet.</p>
<p>In seiner menschlichen Gestalt setzt Vincent vor allem auf seine Schusswaffe und greift Gegner aus der Distanz an. Durch mehrere aufeinanderfolgende Treffer kann er seine Spezialfähigkeiten verbessern und damit zunehmend stärkere Angriffe entfesseln.</p>

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<p>Richtig interessant wird es allerdings, wenn Vincent seine andere Seite zum Vorschein bringt. Durch Gedrückthalten von <strong>R1</strong> kann er sich in ein vierbeiniges, mit mächtigen Klauen ausgestattetes Monster verwandeln.</p>
<p>In dieser Gestalt geht Vincent deutlich aggressiver vor und konzentriert sich auf schnelle, kraftvolle Nahkampfangriffe. Gleichzeitig kann er Gegner besonders effektiv in den <strong>Schockzustand</strong> versetzen, was natürlich gerade bei größeren Gegnern ausgesprochen nützlich ist.</p>
<h3>Cid Highwind: Mit dem Speer mitten ins Getümmel</h3>
<p>Auch <strong>Cid Highwind</strong> lässt sich nun erstmals innerhalb der Remake-Trilogie direkt steuern. Und wie zu erwarten war, unterscheidet sich sein Kampfstil deutlich von dem seines düsteren Mitstreiters.</p>
<p>Statt auf Schusswaffen oder Verwandlungen setzt Cid auf seinen <strong>langen Speer</strong>, mit dem er schnelle Angriffskombinationen ausführt und Gegner ordentlich unter Druck setzen kann.</p>
<p>Besonders seine Luftangriffe spielen dabei eine wichtige Rolle. Cid bewegt sich ausgesprochen dynamisch über das Schlachtfeld und kann seine Gegner mit schnellen Kombinationen bearbeiten.</p>
<p>Damit fügt er sich gut in das bereits sehr abwechslungsreiche Kampfsystem ein, ohne sich wie eine bloße Kopie eines anderen Gruppenmitglieds anzufühlen.</p>

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<h3>Ein ziemlich geradliniger Weg zum Boss</h3>
<p>Während wir in der ersten Demo noch die offene Spielwelt und die Möglichkeiten rund um die Highwind erkunden konnten, fiel der zweite Abschnitt deutlich <strong>linearer und geradliniger</strong> aus.</p>
<p>Der Wirbelwind-Irrgarten führte uns durch vergleichsweise schlauchartige Areale, in denen vor allem die Kämpfe im Mittelpunkt standen. Größere Erkundungsmöglichkeiten oder überraschende Abzweigungen gab es in diesem Abschnitt kaum.</p>
<p>Dafür bekamen wir es mit einer ganzen Reihe unterschiedlicher Gegner zu tun. Neben kleineren, eher unbedeutenden Widersachern wartete unter anderem ein <strong>Gigas als Zwischenboss</strong> auf uns.</p>

<img loading="lazy" decoding="async" width="1802" height="1014" src="https://jpgames.de/wp-content/uploads/2026/10/final-fantasy-vii-revelation-tgs-demo-preview-09.jpg" class="attachment-full size-full" alt="" link="none" columns="1" size="full" ids="309619" orderby="post__in" include="309619" srcset="https://jpgames.de/wp-content/uploads/2026/10/final-fantasy-vii-revelation-tgs-demo-preview-09.jpg 1802w, https://jpgames.de/wp-content/uploads/2026/10/final-fantasy-vii-revelation-tgs-demo-preview-09-300x169.jpg 300w, https://jpgames.de/wp-content/uploads/2026/10/final-fantasy-vii-revelation-tgs-demo-preview-09-1024x576.jpg 1024w, https://jpgames.de/wp-content/uploads/2026/10/final-fantasy-vii-revelation-tgs-demo-preview-09-768x432.jpg 768w, https://jpgames.de/wp-content/uploads/2026/10/final-fantasy-vii-revelation-tgs-demo-preview-09-1536x864.jpg 1536w" sizes="auto, (max-width: 1802px) 100vw, 1802px" />

<p>Den Höhepunkt bildete schließlich ein größerer Bosskampf gegen <strong>Jenova-Tod</strong>. Und hier zeigte das Spiel noch einmal, was im überarbeiteten Kampfsystem steckt.</p>
<p>Jenova setzt unter anderem auf großflächige Feuerattacken, denen wir möglichst rechtzeitig ausweichen müssen. Gleichzeitig schützt sie ihren Körper mit mehreren Tentakeln, die wir zunächst ausschalten müssen, bevor wir ihr effektiv zusetzen können.</p>
<p>Gerade in diesem Kampf konnten wir die unterschiedlichen Fähigkeiten unserer Gruppenmitglieder gut ausprobieren. Das Zusammenspiel aus bekannten Mechaniken und den neuen Möglichkeiten durch das WEAR-System sorgte dabei für reichlich Action.</p>
<p>Wer die ersten beiden Teile der Remake-Trilogie gespielt hat, wird sich ohnehin sofort wieder zurechtfinden. Die grundlegenden Mechaniken bleiben vertraut und funktionieren weiterhin sehr gut. Gleichzeitig sorgen die neuen spielbaren Charaktere und das Jobsystem dafür, dass sich auch die bekannten Figuren etwas anders spielen.</p>
<p>Ob das WEAR-System langfristig tatsächlich für mehr taktische Tiefe sorgt oder die Kämpfe vielleicht sogar etwas überlädt, wird sich allerdings erst in der Vollversion zeigen.</p>

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<h3>Technisch gewohnt auf höchstem Niveau</h3>
<p>Auch technisch hinterließ die zweite Demo einen ausgesprochen runden Eindruck. Gespielt haben wir auf einer <strong>normalen PlayStation 5</strong>, auf der der gezeigte Abschnitt sehr gut lief.</p>
<p>Natürlich muss man dabei berücksichtigen, dass es sich um ein vergleichsweise kleines und schlauchartiges Level handelte. Hier dürfte es technisch deutlich einfacher sein, eine überzeugende Präsentation abzuliefern als in den großen offenen Gebieten der ersten Demo.</p>
<p>Dennoch gab es während unserer Anspielsession wenig zu beanstanden. Die Präsentation bewegt sich wieder auf dem gewohnt hohen Niveau, das man inzwischen von der Remake-Trilogie erwartet.</p>
<p>Das gilt nicht nur für die Optik, sondern auch für die Inszenierung. Die <strong>deutschen SynchronsprecherInnen</strong> liefern erneut eine überzeugende Leistung ab und auch die musikalische Untermalung weiß einmal mehr zu gefallen. Gerade in den größeren Kämpfen entsteht dadurch wieder diese besondere Mischung aus Spektakel und Atmosphäre, die bereits die beiden Vorgänger ausgezeichnet hat.</p>

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<h2 style="text-align: center;">Die Vorfreude steigt</h2>
<div class="review-quote">
<p>Nach der eher auf Erkundung ausgelegten Gamescom-Demo zeigte sich der dritte Teil der <strong>Final-Fantasy-VII-Remake-Trilogie</strong> diesmal von seiner deutlich actionreicheren Seite. Und auch dieser Eindruck fällt ausgesprochen positiv aus. Vor allem <strong>Vincent Valentine und Cid Highwind</strong> bringen mit ihren unterschiedlichen Kampfstilen frischen Wind in die ohnehin schon abwechslungsreichen Gefechte. Das neue WEAR-System verspricht darüber hinaus zusätzliche taktische Möglichkeiten, auch wenn wir dessen volles Potenzial aufgrund der vorgegebenen Jobs noch nicht ausprobieren konnten.</p>
<p>Ansonsten fühlt sich vieles angenehm vertraut an. Das Kampfsystem funktioniert weiterhin hervorragend, die Inszenierung ist gewohnt spektakulär und auch technisch gab es auf der normalen PS5 wenig zu beanstanden. Natürlich war die Demo mit ihren rund 30 Minuten und dem sehr linearen Aufbau nur ein kleiner Ausschnitt des Gesamtspiels. Zusammen mit unseren Eindrücken von der Gamescom zeichnet sich aber bereits ein äußerst vielversprechendes Bild ab. Die Vorfreude auf das große Finale der Trilogie ist jedenfalls noch einmal deutlich gestiegen.</p>
</div>
<p>Bildmaterial: Final Fantasy VII Revelation, <a href="https://www.square-enix.com/ffvii/de/games/revelation/" target="_blank" rel="noopener">Square Enix</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://jpgames.de/2026/10/angespielt-final-fantasy-vii-revelation-zeigt-in-der-neuen-demo-seine-kaempferische-seite/">Angespielt! Final Fantasy VII Revelation zeigt in der neuen Demo seine kämpferische Seite</a> erschien zuerst auf <a href="https://jpgames.de">JPGAMES.DE</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Angespielt! Zelda: Ocarina of Time verzaubert heute noch genauso wie vor beinahe 30 Jahren</title>
		<link>https://jpgames.de/2026/10/angespielt-zelda-ocarina-of-time-verzaubert-heute-noch-genauso-wie-vor-beinahe-30-jahren/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[pino]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 14 Oct 2026 13:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[SW2]]></category>
		<category><![CDATA[TOP]]></category>
		<category><![CDATA[Vorschau]]></category>
		<category><![CDATA[Nintendo]]></category>
		<category><![CDATA[The Legend of Zelda: Ocarina of Time]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der N64-Meilenstein neu aufgelegt.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://jpgames.de/2026/10/angespielt-zelda-ocarina-of-time-verzaubert-heute-noch-genauso-wie-vor-beinahe-30-jahren/">Angespielt! Zelda: Ocarina of Time verzaubert heute noch genauso wie vor beinahe 30 Jahren</a> erschien zuerst auf <a href="https://jpgames.de">JPGAMES.DE</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Machen wir uns nichts vor: Spricht man von <strong>den gefeiertsten Spielen aller Zeiten, muss man selbstverständlich auch von „Ocarina of Time“ sprechen</strong>. Kaum ein Titel hat ein Genre so nachhaltig geprägt wie Links ambitionierter Sprung in die dritte Dimension. Die Konsequenz: Lobeshymnen, die heute so laut klingen wie 1998, als das Meisterwerk sein Debüt auf Nintendo 64 feierte.</p>



<p>Während dieser Lobgesang nach wie vor gerechtfertigt ist, lässt sich nicht von der Hand weisen, dass die einst so „revolutionäre Grafik“ und „perfekte Steuerung“ zwangsläufig in die Jahre gekommen sind.</p>
<p>Wie gut also, dass passend zum 40. Jubiläum der Serie ein umfassend modernisiertes Remake in den Startlöchern steckt, das dem Genre-Meilenstein zu neuem Glanz verhelfen soll. <strong>Wir haben bereits zwei Stunden in die heiß erwartete Neuauflage reingespielt</strong>.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Altes Meisterwerk, neuer Glanz</h3>



<p>Wir starten unsere Anspielrunde im heimeligen Kokiri-Dorf, das visuell gleich mal zum ausführlichen Staunen einlädt. Ihr werdet die Direct-Ausgabe zum Spiel verfolgt haben und um die visuelle Detailliebe wissen, die Nintendo hier auffährt.</p>
<p>Zugegeben: <strong>Ich bin mit einer guten Portion Skepsis ins Hands-on</strong>, fremdelte ich eingangs doch mit dem für Nintendo untypisch realistischen Look. Böse Zungen könnten hier einen Vergleich zu ambitionierten Fan-Projekten anstellen, denen das Traditionsunternehmen in der Vergangenheit zuverlässig die Stecker zog.</p>

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<p><strong>Als ich den zipfelmützigen Helden selbst durch sein Dörfchen navigiere, fallen die Bedenken aber schnell von mir ab</strong>. Der geerdete Realismus harmoniert herrlich mit den Figuren, die ihrerseits die skurrilen Designs aus alten Tagen vorbildlich in die Moderne übersetzen. „Star Fox“- und „Majora’s Mask“-Designer Takaya Imamura vermutete im Nachgang der Präsentation, <a href="https://jpgames.de/2026/09/zelda-veteran-hat-interessante-theorie-zum-aussehen-von-link-im-ocarina-of-time-remake/">dass Shigeru Miyamotos Liebe für das japanische Puppentheater hinter dem Design der Figuren steckt</a>.</p>
<p>Das ist zwar nicht offiziell bestätigt, die Ähnlichkeit zu Werken wie Shin Sanjūshi ist aber nicht von der Hand zu weisen. Wie dem auch sei: Mir fällt jedenfalls ein Stein vom Herzen, dass meine Skepsis unbegründet war. <strong>„Ocarina of Time“ ist ein echter Hingucker</strong>, lässt dabei aber keineswegs den magischen Charme des Originals vermissen.</p>



<p>Mein letzter Durchgang liegt mit der 3DS-Neuauflage übrigens schon über zehn Jahre zurück – das Kokiri-Dorf kenne ich trotzdem wie meine Westentasche. Ich schnappe mir also das Schwert und sammle das nötige Kleingeld, um einen zweckdienlichen Deku-Schild zu erwerben.</p>

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<p>Dann werde ich beim arroganten Gartenzwerg Mido vorstellig, der mich nur zähneknirschend zum großen Deku-Baum durchlässt. Fans erinnern sich gleich an die folgende Audienz, die im Remake umso pompöser inszeniert ist. <strong>Der gewaltige Älteste hält seine Ansprache nun voll vertont</strong> – stilecht mit brummiger Erzählerstimme und wahlweise sogar in deutscher Sprache!</p>



<h3 class="wp-block-heading">Süße Nostalgie</h3>



<p>Was im Deku-Baum passiert, wissen Fans. Wie das allerdings im Remake aussieht, müssen wir mit der Vollversion herausfinden – nach dem Fund der Steinschleuder ist nämlich erstmal Schluss. Stattdessen führt uns ein zweiter Spielstand hinaus auf die Ebene von Hyrule.</p>

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<p>Vorher bekommen wir von unserer Kindheitsfreundin Saria aber noch die titelgebende Okarina in die Hände gedrückt. Der rührende Abschied findet erneut im Rahmen einer voll vertonten und charmant inszenierten Zwischensequenz statt.</p>



<p>Im weiten Grün der Hyrule-Ebene lassen wir dann erstmal die Kamera kreisen, um alle Details aufzusaugen. <strong>Dabei gleich auffällig: So „weit“ wie in meiner nostalgischen Erinnerung wirkt das Grasland gar nicht</strong>. Schränkte die N64-Technik seinerzeit noch ein, wie weit wir in die Ferne blicken konnten, sind im Remake sämtliche Points of Interest auf Anhieb erkennbar. Hier erblicken wir Kakarikos Windmühle, dort drüben ragt der mächtige Todesberg in den Himmel. Dann ist da die Lon-Lon-Ranch und na klar, Hyrule-Stadt fällt samt Schloss auch gleich ins Auge.</p>

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<p>Letztere wird dann auch zu unserem Ziel erklärt; wir lassen uns aber Zeit mit unserer Ankunft und erfreuen uns stattdessen an der mächtig aufgebohrten Optik. <strong>Wie die Sonne das Land küsst und das Gras im Wind weht, ist beeindruckend.</strong> Nicht, weil hier neue grafische Maßstäbe gesetzt werden, sondern weil man „Ocarina of Time“ seit beinahe 30 Jahren mit seinem bescheidenen Low-Poly-Look verbindet.</p>
<p>Links erstes 3D-Abenteuer in solch modernisierter Optik live zu erleben, hat schlicht etwas unheimlich Nostalgisches. Da lässt es sich auch verschmerzen, dass die aufwendige visuelle Modernisierung nicht frei von Makeln ist. Wir beobachten vor allem <strong>regelmäßiges Kantenflimmern</strong> – nicht hübsch, aber auch kein Beinbruch.</p>
<p>Äußerst erfreulich gestaltet sich derweil der Umstand, dass der Titel nahezu immer <strong>mit stabilen 60 fps</strong> läuft – Hut ab. Unsere Impressionen stammen übrigens ausschließlich aus dem TV-Modus; auf den Handheld-Modus hatten wir keinen Zugriff.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Ein „gutes“ Remake?</h3>



<p>Auf dem Marktplatz der Stadt angekommen, fallen uns einmal mehr vertraute Szenen in die Augen. Da ist etwa das verliebte Paar, das turtelnd um den Brunnen tanzt; zwei Streithähne, die sich wild gestikulierend Gemeinheiten an den Kopf werfen; ein kleines Mädchen, das einem Huhn nachjagt; und die alte Diva mit ihrem Hund. Wieder sind wir von einem wohligen Gefühl der Nostalgie beflügelt.</p>

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<p>Insbesondere, weil wir diesmal nicht vor einer verwaschenen JPEG-Kulisse agieren, sondern mit frei bedienbarer Kamera durch die detailverliebten Straßen und Gassen spazieren. Überall gehen die ulkigen Stadtbewohner ihrem Alltag nach; es wuselt förmlich an allen Ecken. Das fängt auch die Tonspur vorbildlich ein, <strong>indem wir neben modernisierter Musik allerhand Stadtgemurmel</strong> auf die Ohren gelegt bekommen.</p>



<p>Wir wagen noch einen Abstecher auf den Schießstand und heimsen dank überarbeiteter „Breath of the Wild“-Gyrosteuerung auch gleich einen Preis ein. Dabei drängt sich nochmal der Gedanke auf, ob diese „originalgetreue Adaption“, wie Nintendo sie nennt, nicht hinter ihrem Potenzial bleibt.</p>
<p><strong>Keine Frage, das alles sieht toll aus und fühlt sich gut an, aber wäre ein solches Remake nicht eine hervorragende Gelegenheit, um nicht nur an der Präsentation, sondern gleichermaßen am Spiel als solchem zu schrauben?</strong></p>
<p>Man denke etwa an die Remakes von „Final Fantasy VII“ oder „Resident Evil 2“, die auf vertrautem Fundament fußen und trotzdem ihr eigenes Süppchen kochen. Eine richtige Antwort gibt es hier wohl kaum, sicherlich aber eine große Menge an Stoff für eine Diskussion darüber, was ein „gutes“ Remake ausmacht.</p>



<p>Meine persönlichen Bedenken werden jedenfalls zerschlagen, als uns mit dem dritten Spielstand der mit Abstand spannendste Teil des Hands-on präsentiert wird. <strong>Es geht in den schaurigen Waldtempel</strong>.</p>

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<h3 class="wp-block-heading">Herrenhaus statt Waldtempel</h3>



<p>Dazu schlüpfen wir bekanntlich in die Rolle des erwachsenen Links, mit dem wir erst einmal zwei fiese Werwölfe an der Pforte zum Tempel verhauen. Wie im Original visieren wir Feinde auf Knopfdruck an, um im Folgenden um sie zu tänzeln und bei Bedarf zum Ausweichsprung anzusetzen. <strong>Das geht heute noch genauso sauber von der Hand wie Ende der 90er, sieht aber um einiges schicker aus</strong>. Schlagen wir selbst zu, werden Treffer etwa von schickem Effekt- und Partikelgewitter begleitet, da macht das Verdreschen von Feinden gleich nochmal mehr Spaß.</p>



<p>In den folgenden 60 Minuten haben wir freie Bahn – der gesamte Waldtempel darf erobert werden. Als wir vorfreudig ins Innere des Dungeons stürmen, werden wir von einem überraschenden Anblick begrüßt. <strong>Im Original noch eine karge, grau-braune Ruine, erstrahlt der Tempel im Remake in neuem Glanz</strong>.</p>

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<p>Gedämpftes Laternenlicht beleuchtet holzverkleidete Wände, Bleiglasfenster tauchen Korridore in unterschiedliche Farben und Nebelschwaden huschen über den Boden. Der Waldtempel erinnert beinahe an ein Blutsauger-Schloss, das Herrenhaus aus Resident Evil oder – um beim naheliegenden Nintendo-Beispiel zu bleiben – Luigis schauriges „Mansion“. <strong>Was für ein Facelift!</strong></p>



<p><strong>Spätestens bei der Erkundung des Tempels wollen wir die grundlegend überarbeitete Steuerung nicht mehr missen</strong>. Mit der frei bedienbaren Kamera behalten wir in den verwinkelten Innereien des Dungeons die Übersicht, die damals gern mal flöten ging.</p>
<p>Wir führen unseren Bogen so zielsicher wie nie zuvor, um flammende Pfeile auf eisige Ziele zu feuern, und springen auf Knopfdruck leichtfüßig von einer Plattform zur nächsten. Okay, zugegeben: Letzteres Feature ist angesichts des identischen Level-Designs eher Marke „nice to have“ – aber einem geschenkten Gaul schaut man nicht ins Maul.</p>

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<h2 style="text-align: center;">Zeitloser Spielspaß</h2>

<p>Nachdem wir alle Winkel des Dungeons erkundet und sichergestellt haben, dass sämtliche Schätze erbeutet wurden, machen wir uns auf, den Boss des Tempels aufzumischen. Ihr erinnert euch sicher noch an die Konfrontation mit Phantom-Ganon: Wir scheuchen den Schergen aus Gemälden und schleudern seine Zauber auf ihn zurück – genauso wie damals. Und das bereitet dank intuitiver Steuerung und fantastischer Optik nach wie vor großen Spaß.</p>



<p>Wir sind sogar fast ein bisschen überrascht, wie viel Spaß wir haben, ist die Spielerfahrung im Kern doch identisch zu einem Titel, der beinahe 30 Jahre auf dem Buckel hat. „Ocarina of Time“ beweist mit dem Remake, wie zeitlos gut es ist, und vielleicht ist genau deswegen eine „originalgetreue Adaption“ genau das, was es gebraucht hat.</p>



<p><strong>Warum etwas reparieren, das nicht kaputt ist?</strong> Wir legen den Controller seufzend beiseite – am liebsten hätten wir noch den ganzen Nachmittag weitergespielt. Zum Glück dauert es nicht mehr lang, bis wir unser Abenteuer fortsetzen dürfen – <strong>The Legend of Zelda: Ocarina of Time erscheint am 5. November 2026 für Switch 2</strong>.</p>

<p>&nbsp;</p>

<p>Bildmaterial: Zelda: Ocarina of Time, <a href="https://www.nintendo.com/de-de/Spiele/Nintendo-Switch-2-Spiele/The-Legend-of-Zelda-Ocarina-of-Time-3115664.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Nintendo</a></p>
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		<title>Angespielt! Muramasa: Revenant Blades sieht vielversprechend aus</title>
		<link>https://jpgames.de/2026/10/angespielt-muramasa-revenant-blades-sieht-vielversprechend-aus/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Eric]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 08 Oct 2026 04:00:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[TOP]]></category>
		<category><![CDATA[Vorschau]]></category>
		<category><![CDATA[Marvelous]]></category>
		<category><![CDATA[Muramasa: Revenant Blades]]></category>
		<category><![CDATA[Vanillaware]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Muramasa kehrt zurück!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://jpgames.de/2026/10/angespielt-muramasa-revenant-blades-sieht-vielversprechend-aus/">Angespielt! Muramasa: Revenant Blades sieht vielversprechend aus</a> erschien zuerst auf <a href="https://jpgames.de">JPGAMES.DE</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Ein absoluter 2D-Action-RPG-Klassiker kehrt Anfang nächsten Jahres zurück und bildet somit das erste Vanillaware-Spiel auf dem PC ab. Die Rede ist natürlich von Muramasa: Revenant Blades, ursprünglich auf der Wii als Muramasa: The Demon Blade erschienen.</p>
<p>Das Spiel erschien 2013 auch auf PlayStation Vita und erhielt einige DLCs, welche neue Charaktere hinzugefügt haben. Nun erscheint der Titel als Remaster für aktuelle Plattformen – und wir durften uns die Neuauflage des Spieles vorab anschauen! Dafür hat uns Marvelous zu einer Anspielsession nach Paris eingeladen.</p>
<h3>Ein Klassiker, erstmalig auf PC</h3>
<p>Im Rahmen der Anspielsession dieses Klassikers durfte ich mich zwischen den beiden originalen Standardcharakteren Momohime und Kisuke entscheiden. Im finalen Spiel werdet ihr die Wahl aus insgesamt sechs verschiedenen Charakteren haben. Diese unterscheiden sich im Spielstil, der Story, dem Ort, wo die Story beginnt, und welche Bosse man trifft. Es lohnt sich also auf jeden Fall, alle Charaktere zu spielen!</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-309272 size-full" src="https://jpgames.de/wp-content/uploads/2026/11/32_Momohime_Battle-3-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1440" srcset="https://jpgames.de/wp-content/uploads/2026/11/32_Momohime_Battle-3-scaled.jpg 2560w, https://jpgames.de/wp-content/uploads/2026/11/32_Momohime_Battle-3-300x169.jpg 300w, https://jpgames.de/wp-content/uploads/2026/11/32_Momohime_Battle-3-1024x576.jpg 1024w, https://jpgames.de/wp-content/uploads/2026/11/32_Momohime_Battle-3-768x432.jpg 768w, https://jpgames.de/wp-content/uploads/2026/11/32_Momohime_Battle-3-1536x864.jpg 1536w, https://jpgames.de/wp-content/uploads/2026/11/32_Momohime_Battle-3-2048x1152.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></p>
<p>Ich hatte mich beim Anspielen für Momohime entschieden. Muramasa habe ich damals auf der PlayStation Vita mal angespielt – aber bin irgendwie damals nicht drangeblieben. Nach meiner Session nun völlig irritierend. Der Titel wirft euch erst einmal ohne großes Story-Blabla in das Geschehen und lässt euch einige Gegner bekämpfen, bevor es etwas Story gibt.</p>
<p>Erst vor dem ersten Boss gibt es so wirklich eine Erklärung dafür, was los ist. Mein größter Fehler beim Anspielen: Ich hatte den normalen Schwierigkeitsgrad gewählt. Deswegen war gefühlt das Spiel für mich ein wenig zu einfach – beide Bosse, die ich bekämpfen durfte, waren sehr leicht durch bloßes Draufhauen besiegt.</p>
<p>Wer Muramasa gar nicht kennt: In diesem Hack-’n’-Slash-Abenteuer könnt ihr drei Schwerter ausrüsten und auf Knopfdruck zwischen ihnen wechseln. Sie unterscheiden sich in der Größe und somit in der Angriffsgeschwindigkeit und Stärke. Außerdem hat jedes der hunderten (!) erhaltbaren Schwerter eigene Vorteile und Spezialangriffe. Um diese zu nutzen, muss die Seelenleiste gefüllt sein.</p>
<p>Das heißt also, ihr könnt eure speziellen Angriffe nicht einfach so spammen. In der Anspielsession habe ich ein Schwert erhalten, welches zwei Elektro-Bälle um mich formte. Gefühlt das stärkste Schwert zu dem Zeitpunkt, da es die Lebensleisten der Bosse wegrasierte und größere Gegner-Mengen in Schach hielt.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-309273 size-full" src="https://jpgames.de/wp-content/uploads/2026/11/69_Smithing_Momohime-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1440" srcset="https://jpgames.de/wp-content/uploads/2026/11/69_Smithing_Momohime-scaled.jpg 2560w, https://jpgames.de/wp-content/uploads/2026/11/69_Smithing_Momohime-300x169.jpg 300w, https://jpgames.de/wp-content/uploads/2026/11/69_Smithing_Momohime-1024x576.jpg 1024w, https://jpgames.de/wp-content/uploads/2026/11/69_Smithing_Momohime-768x432.jpg 768w, https://jpgames.de/wp-content/uploads/2026/11/69_Smithing_Momohime-1536x864.jpg 1536w, https://jpgames.de/wp-content/uploads/2026/11/69_Smithing_Momohime-2048x1152.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></p>
<h3>Nicht nur die Schwerter sind scharf – die Zeichnungen ebenfalls!</h3>
<p>In den gespielten 60 Minuten konnte ich schon einen guten Einblick bekommen, wie riesig Muramasa wohl ist. Es gibt so viele Wege, die ihr abseits der Hauptgeschichte betreten und erkunden könnt. Dies wird mit Ausrüstungsgegenständen belohnt oder mit Geld und Heil-Items. Außerdem erhaltet ihr dadurch Gegenstände, um neue Schwerter zu schmieden.</p>
<p>Der namensgebende Schmied Muramasa kann euch jederzeit neue Waffen machen. Vorausgesetzt, ihr habt ausreichend Seelen gesammelt und ausreichend Materialien gefunden. Doch genug vom Spiel selbst – ins Detail gehen wir dann bei unserem Review im Februar! Bei dem frühen Anspielen hatte mich vor allem die Optik und die komplett neue, englische Synchronisation interessiert.</p>
<p>Und was für ein schönes Spiel! Die Optik ist scharf und funktioniert wundervoll in 4K. Die Charaktere und Gegner sehen knackig scharf aus, die Bewegungen sind super animiert. Bei einem 2D-Sidescroller ist einer der wichtigsten Punkte für mich persönlich der Hintergrund. Der war schon in den ursprünglichen Versionen ein Highlight, aber natürlich nicht so hochauflösend und dementsprechend unscharf.</p>
<p>Im Remaster, Muramasa: Revenant Blades, sieht er einfach wunderschön aus. An einer Stelle mit Reisfeldern war mein erster Gedanke, dass ich mir gern mehr scharfe Details gewünscht hätte. Doch das würde den Fokus vom Vordergrund nehmen und somit ergibt sich außerdem das Bild einer Gemälde-Landschaft. Dies ist das Resultat von mühevoller Handarbeit. Denn laut Marvelous-Repräsentant wurden die Hintergründe nicht einfach durch eine Upscaling-KI gejagt und dann die Hände in den Schoß gelegt.</p>
<p>Die Gegenden, die ich bisher sehen konnte, waren auch schon einmal recht abwechslungsreich. Von einem dunklen Wald über einen stürmischen Strand bis hin zu einer klassischen japanischen Stadt in der Nacht. Eine Sache fiel mir aber bei dem letzten Gebiet auf: Der Bildausschnitt fühlt sich manchmal ein wenig zu klein an auf dem möglicherweise großen Bildschirm.</p>
<p>Im Waldgebiet und am Strand sowie in den Reisfeldern fiel das nicht so auf. Wenn man dann aber mehrere Ebenen in dem klassischen Dorf hat, über die man springen muss, dann wäre ein größerer Ausschnitt hilfreich. Eventuell ist das aber auch nur ein Meckern auf hohem Niveau meinerseits und etwas, das gar kein Gedanke für die meisten Leute ist.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-309274 size-full" src="https://jpgames.de/wp-content/uploads/2026/11/31_Kisuke_Battle-3-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1440" srcset="https://jpgames.de/wp-content/uploads/2026/11/31_Kisuke_Battle-3-scaled.jpg 2560w, https://jpgames.de/wp-content/uploads/2026/11/31_Kisuke_Battle-3-300x169.jpg 300w, https://jpgames.de/wp-content/uploads/2026/11/31_Kisuke_Battle-3-1024x576.jpg 1024w, https://jpgames.de/wp-content/uploads/2026/11/31_Kisuke_Battle-3-768x432.jpg 768w, https://jpgames.de/wp-content/uploads/2026/11/31_Kisuke_Battle-3-1536x864.jpg 1536w, https://jpgames.de/wp-content/uploads/2026/11/31_Kisuke_Battle-3-2048x1152.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></p>
<h3>Neue Sprachausgabe auf hohem Niveau</h3>
<p>Die japanische Sprachausgabe in Muramasa passt aufgrund des Settings natürlich sehr gut und trägt zur Atmosphäre bei. Marvelous hat sich aber nicht lumpen lassen und bringt als neue Option eine komplette englische Sprachausgabe mit. Was mich freut und sicherlich auch das mögliche Budget zum Grund hat: Die Sprechenden sind nicht unbedingt super bekannte Synchronschauspielende, welche man gefühlt in jedem AAA-Game hört.</p>
<p>Momohime wird in der Neuauflage zum Beispiel von Alice Himora gesprochen. Sie hatte bisher noch keine wirklich „großen“ Rollen in Videospielen. Die wohl größte Rolle ist Robin aus Honkai: Star Rail, auch in Zenless Zone Zero konnte sie einen der Launch-Charaktere sprechen. Und ich bin wirklich begeistert! Sie spricht Momohime sehr gut, die Stimmlagen passen gut zu dem Charakter.</p>
<p>Die hübsche Yuzuruha, eine unterstützende Kitsune, wird von Amber Lee Connors gesprochen. Hierbei handelt es sich dann schon wieder um eine etwas größere Nummer, die aus zahlreichen Spielen bekannt ist. Sie war kürzlich als Loretta in Fire Emblem: Fortune&#8217;s Weave oder Remielle in Zenless Zone Zero zu hören.</p>
<p>Der andere Hauptcharakter, Kisuke, wird von Khoi Dao gesprochen. Ihn hat man bisher eher in Anime gehört oder als Nebencharakter in Spielen wie Fire Emblem Engage und Albedo in Genshin Impact. Ihn habe ich in meiner Session nicht hören können, da wir uns nur für einen der beiden Charaktere entscheiden durften.</p>
<p>Abseits der Hauptfiguren sind alle NPCs vertont. Das gefällt mir persönlich immer sehr gut – man hätte ja diese „unbedeutenden“ Gespräche einfach unvertont lassen können. Und auch hier hatte ich kein Gespräch, wo ich mir dachte: „Das war jetzt aber von schlechter Qualität!“ Marvelous hat sich also hier konzentriert, an allen Ecken mit hoher Qualität zu arbeiten.</p>
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<p>Doch nicht nur optisch gab es Änderungen. Die Kämpfe selbst laufen größtenteils wie früher ab. Aber euch werden neue Möglichkeiten an die Schwerthand gegeben. Im Original waren Skills an Waffen gebunden und ihr konntet die Skills nicht ändern. In der neuen Auflage könnt ihr die Spezialangriffe meistern und anschließend mit anderen Waffen verwenden. Aktivieren könnt ihr sie durch verschiedene Tastenkombinationen.</p>
<p>Ihr könnt also künftig eure Spielerfahrung komplett selbst gestalten – und sicherlich brutale Kombinationen finden. Dabei könnt ihr unterschiedliche Skills für den Kampf am Boden oder in der Luft ausrüsten. Einen komplett eigenen und einzigartigen Spielstil habe ich in der Demo nun noch nicht erschaffen können, aber ich sehe die Möglichkeiten und die Vision. Gern würde ich noch mehr auf Gameplay-Details und Unterschiede zum Original eingehen &#8230; doch die Anspielzeit war einfach zu kurz, um genauer ins Detail zu schauen.</p>
<h3>Eine großartige Neuauflage steht bevor</h3>
<p>60 Minuten sind bei einem Spiel wie Muramasa keine große Spielzeit. Ich hatte nicht wirklich Zeit viel zu erkunden, aber hatte trotzdem meine Freude. Die Kämpfe sehen stylisch aus, der Soundtrack ist gut und visuell bietet der Titel eine wundervolle 2D-Optik. Die Schwerter spielen sich erstaunlich unterschiedlich und die Gegner-Designs sind wundervoll kreativ. Bei den bisherigen Muramasa-Versionen handelte es sich immer um kleine Geheimtipps auf Konsolen, auf denen sie nicht so aufblühen konnten.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-309276 size-full" src="https://jpgames.de/wp-content/uploads/2026/11/72_Enhance-Skills_Momohime-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1440" srcset="https://jpgames.de/wp-content/uploads/2026/11/72_Enhance-Skills_Momohime-scaled.jpg 2560w, https://jpgames.de/wp-content/uploads/2026/11/72_Enhance-Skills_Momohime-300x169.jpg 300w, https://jpgames.de/wp-content/uploads/2026/11/72_Enhance-Skills_Momohime-1024x576.jpg 1024w, https://jpgames.de/wp-content/uploads/2026/11/72_Enhance-Skills_Momohime-768x432.jpg 768w, https://jpgames.de/wp-content/uploads/2026/11/72_Enhance-Skills_Momohime-1536x864.jpg 1536w, https://jpgames.de/wp-content/uploads/2026/11/72_Enhance-Skills_Momohime-2048x1152.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></p>
<p>Doch durch den Release auf aktuellen Plattformen und erstmalig auch auf PC kann nun jede Person in den Genuss dieses tollen Klassikers kommen. Abseits von der tollen überarbeiteten Optik gibt es nun komplett neu eine Galerie mit zahlreichen Illustrationen, einen Charakter-Viewer, in welchem ihr die Animationen der Figuren anschauen könnt, und einen Classic Mode, welcher die originale Erfahrung der Vita-Version bietet. Wer also ein aufgehübschtes Spielerlebnis haben will, aber die Gameplay-Neuerungen nicht möchte, kann sich hier reinstürzen.</p>
<p>Wer auf stylische Action und beeindruckende 2D-Optik steht, der sollte sich den 4. Februar im Kalender ankreuzen. Denn dann erscheint Muramasa: Revenant Blades auf Nintendo Switch, Nintendo Switch 2, PlayStation 5 und PC. Ich persönlich freue mich darauf, zahlreiche Stunden in der Welt des Klassikers zu versenken. Vielleicht bekommen wir dann bald noch mehr Neuauflagen diverser Vanillaware-Spiele!</p>
<p>Transparenz: Die Reise und der Aufenthalt beim Anspielevent in Paris wurden dem Autor gesponsert. Bildmaterial: Muramasa: Revenant Blades, <a href="https://marvelousgames.com/games/muramasa-revenant-blades" target="_blank" rel="noopener">Marvelous</a>, Vanillaware</p>
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