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Filme, Animationen – und vielleicht Anime: Nintendo-Präsident spricht über die Zukunft

In wenigen Monaten ist es so weit: Der Super Mario Galaxy Film kommt in die Kinos. Und auch Fans von The Legend of Zelda haben Grund zur Vorfreude, denn der angekündigte Zelda-Film soll 2027 folgen. Doch offenbar sind das für Nintendo nur die ersten Schritte.

In einem aktuellen Interview hat sich Nintendo-Präsident Shuntaro Furukawa ausführlich zu den langfristigen Plänen rund um Filme und animierte Inhalte geäußert – und dabei sogar eine Anime-Zukunft nicht komplett ausgeschlossen.

Qualität vor Tempo

Im Gespräch mit der japanischen Zeitung Kyoto Shimbun (und maschinell übersetzt von VGC) betonte Furukawa, wie wichtig es Nintendo sei, von Anfang an tief in die Filmproduktionen eingebunden zu sein. Diese Herangehensweise sei Teil der Firmen-DNA und gelte nicht nur für Spiele, sondern ebenso für Filme und Merchandise.

Wörtlich erklärt er: „Durch diesen konsequenten Ansatz gewinnen wir nach und nach das Vertrauen unserer Kunden, was letztendlich nicht nur zu einer Steigerung der Bekanntheit unserer Figuren führt, sondern sie schließlich zu Fans macht.“

Angeblich geht es Nintendo dabei nicht ausschließlich um schnelle Gewinne. Vielmehr stehe im Fokus, die eigenen Charaktere auch außerhalb von Spielen bekannter zu machen: „Wir ignorieren zwar kurzfristige Gewinne nicht, aber unser Hauptaugenmerk liegt darauf, die Bekanntheit unserer Charaktere über unsere Spiele hinaus zu steigern. Mit Filmen können wir auch Menschen in Regionen erreichen, in denen Spielkonsolen noch nicht weit verbreitet sind.“

Ein wichtiger Baustein dafür ist Nintendo Pictures, das aus dem 2022 übernommenen Studio Dynamo Pictures hervorgegangen ist. Erste kleine Projekte wie die animierten Pikmin-Kurzfilme hätten laut Furukawa gezeigt, welches Potenzial in weiterem Video-Content steckt: „Wir haben kürzlich zwei kurze Videos mit Pikmin-Charakteren veröffentlicht und aufgrund der Resonanz das Potenzial für die Entwicklung weiterer Videoinhalte erkannt.“

Ein Vorteil von Filmen und Animationen sei laut Furukawa zudem ihre Langlebigkeit: „Spiele unterliegen im Laufe der Zeit zwangsläufig Einschränkungen, beispielsweise wenn ältere Software mit dem Wechsel der Hardware-Generationen nicht mehr spielbar ist. Ein Vorteil von Videoinhalten ist jedoch, dass sie, wenn sie gut sind, über einen langen Zeitraum hinweg auf verschiedenen Plattformen genutzt werden können.“

Ein Blick Richtung Anime

Auf die Frage, ob Nintendo eines Tages auch eine seiner Marken als Anime-Serie umsetzen könnte, zeigte sich Furukawa vorsichtig offen: „Ich denke, es wäre ziemlich schwierig, diesen Punkt zu erreichen“, erklärte er, schob aber nach, dass es durchaus ein langfristiges Ziel sein könne, wenn man es schafft, „unverwechselbare Werke, die einzigartig für Nintendo sind“ zu kreieren.

Unterm Strich klingt das nach klaren Ambitionen: Mario und Zelda sind offenbar erst der Anfang. Wie schnell und in welcher Form Nintendo diesen Weg weitergeht, bleibt offen – aber die Tür für mehr Filme, Animationen und vielleicht sogar Anime steht zumindest einen Spalt breit offen. Welche Nintendo IP würde ihr euch als Anime wünschen?

via VGC, Bildmaterial: The Legend of Zelda: A Link to the Past, Nintendo

1 Kommentar

  1. nen Zelda-Anime wäre definitiv etwas, das ich zumindest begrüßen täte, gab es in der Vergangenheit ja schließlich schon ne Zeichentrickserie..

    Das in modern, mit schönem Zeichenstil ect. und mit gut geschriebene Story die aus mehr unverwechselbaren guten Charakteren besteht, als bloß nur Link, Zelda und Ganon, zumindest so gute Story, das man es schafft damit mindestens 24 - 60 gute Folgen mit zu füllen, so das der Anime auch mehr als bloß 1 Staffel hat, wäre nicht schlecht

    Denn das hier, ist alles andere, als zeitgemäß xD

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    Das stammt noch aus Zeiten des uralten Link-Designs von Zelda II praktisch, wo man versucht hat der Ebenbild von Link danach zu orientieren..

    bevor man dann mit Zelda 3 den Stilwechsel hierzu machte

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    was dann stilistische Basis wurde für alles, was danach folgte für Nintendo 64 und Gamecube, before man dann mit Breath of the Wild den großen Bruch machte hin zu das hier

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    Allein das wird es für ein Anime heutzutage aber schon schwierig machen, da man für sich selbst erstmal die Frage beantworten müsste, was für einen Designstil von Link man überhaupt nutzen will dafür, will man lieber nen nostalgischen Link, oder lieber den neuartigen BotW/TotK-Link, der nicht mehr viel gemeinsam hat mit dem eigentlichen grünen Recken der Vergangenheit

    ich fidn das beste Weltkonzept für nen Anime hätte immer noch der dritte Zelda-Teil, so wie's dieser Jemand hier gemacht hat als Fan Conzept

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    da das Prinzip der Licht und Schattenwelt aus Gegenwart und Vergangenheit, so wie es gewissermaßen auch Ocarina of Time wiedergegeben hat, sich am besten eigenen täte.

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