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Neue Nebenquests und mehr: Das Zelda-Remake hält weitere Überraschungen bereit

Wie viel darf sich ein Remake erlauben, ohne den Charme des Originals zu verlieren? Genau diese Frage beschäftigt derzeit viele Fans von The Legend of Zelda: Ocarina of Time. Nintendo scheint beim kommenden „Switch 2“-Remake schließlich großen Wert darauf zu legen, dem Nintendo-64-Klassiker möglichst treu zu bleiben.

Doch offenbar gibt es mehr Veränderungen, als zunächst angenommen. Aktuelle Previews zeigen neue Nebenquests, anspruchsvollere Minispiele und sogar kleinere Anpassungen an den bekannten Dungeons. Wir konnten übrigens auch schon ein paar Stunden mit dem Remake verbringen.

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Auch bei GamesRadar sorgt das inzwischen für deutlich mehr Vorfreude. Dort hatte man zunächst befürchtet, dass Nintendo mit dem Remake etwas zu vorsichtig umgehen könnte.

Neue Aufgaben für alte Zelda-Hasen

Der bekannte Zelda-YouTuber Zeltik hat in seiner aktuellen Vorschau einige dieser Neuerungen vorgestellt. Eine davon wartet direkt auf dem Marktplatz von Hyrule-Stadt.

Dort hat der Besitzer eines Trankladens plötzlich ein Problem mit einem herumkrabbelnden Käfer. Link bekommt deshalb eine leere Flasche, um den unerwünschten Besucher einzufangen. Erledigt ihr die Aufgabe, dürft ihr die Flasche behalten und bekommt sie sogar mit einem roten Heiltrank gefüllt.

Das klingt zunächst nach einer Kleinigkeit, ist aber durchaus interessant. Schließlich gab es diese Nebenquest im Original nicht. Das erhöht anscheinend auch die maximale Kapazität der Flächen auf fünf.

Ursprünglich waren es maximal vier. Auf Screenshots können jetzt auch fünf Slots gesehen werden. Ob Nintendo noch weitere solcher Aufgaben in Hyrule versteckt hat, bleibt abzuwarten.

Auch die Dungeons bleiben nicht völlig unangetastet

Neben neuen Nebenaufgaben hat Nintendo offenbar auch an einigen bestehenden Herausforderungen geschraubt.

So gibt es beispielsweise eine schwierigere Variante des Schießbuden-Minispiels, bei der euch deutlich weniger Zeit bleibt, um sämtliche Ziele zu treffen. Vielleicht gefällt euch ja die neue Bewegungssteuerung.

Noch spannender dürften für langjährige Fans allerdings die Veränderungen an den Dungeons sein. Zeltik zeigt in seiner Vorschau kleinere Anpassungen am Aufbau des Waldtempels.

Dabei handelt es sich offenbar nicht um eine vollständige Neugestaltung. Die Veränderungen könnten aber dafür sorgen, dass selbst erfahrene SpielerInnen nicht jeden Abschnitt sofort auswendig kennen.

Genau darin sieht auch GamesRadar einen großen Vorteil. Das Remake soll schließlich nicht nur schöner aussehen, sondern idealerweise auch jenen Fans noch kleine Überraschungen bieten, die das Original bereits unzählige Male durchgespielt haben.

Ob die Neuerungen am Ende tatsächlich ausreichen, um Hyrule wieder frisch wirken zu lassen, erfahren wir schon bald. Nintendo veröffentlichte in der Zwischenzeit zwei neue Werbeclips mit neuen Zeilen. Schaut doch mal rein!

The Legend of Zelda: Ocarina of Time, das ihr z. b. bei Amazon* und im Nintendo Store* vorbestellen könnt, erscheint am 5. November 2026 exklusiv für Nintendo Switch 2. Die Zelda-Switch-2-Konsole und weiteres Zubehör kommt schon am 29. Oktober. Die zwei neuen amiibo zu Junger Link und Junger Zelda sind ebenfalls angekündigt, kommen allerdings erst 2027.

via GamesRadar, Bildmaterial: Zelda: Ocarina of Time, Nintendo

2 Kommentare

  1. Na also, genau solche kleinen Änderungen haben sich langjährige Fans doch gewünscht. Ein paar neue Nebenquests, kniffligere Minispiele und leichte Anpassungen an den Dungeons, ohne das Original grundlegend zu verändern. Einen komplett neuen Dungeon würde ich allerdings nicht erwarten.

  2. Das klingt zunächst nach einer Kleinigkeit, ist aber durchaus interessant. Schließlich gab es diese Nebenquest im Original nicht. Das erhöht anscheinend auch die maximale Kapazität der Flächen auf fünf.


    Wir haben die Diskussion ja aktuell im Thread zum Remake. Für viele wirkt es eher wie eine weitere Bequemlichkeitsanpassung, um das Spiel einfacher zu machen. Du bekommst nun eine Flasche mehr, die besonders im letzten Kampf den Unterschied machen kann. Dass man diese Flasche dann durch so eine Mini-Mini Quest bekommt, ist natürlich besser, als wenn man sie einfach irgendwo in einer Kiste findet, aber es bewegt sich doch auf einem durchaus überschaubaren Niveau.

    Noch spannender dürften für langjährige Fans allerdings die Veränderungen an den Dungeons sein. Zeltik zeigt in seiner Vorschau kleinere Anpassungen am Aufbau des Waldtempels.


    Auch hier das gleiche. Man hatte diesen besagten Abschnitt bei einigen YouTubern gesehen, die ihr gefilmtes Material geteilt haben. Und bei dem Video von Zeltik sieht man besagten Abschnitt, der so nicht im Original war. Er hat die Vermutung, dass man durch diesen neuen Weg besser an eine goldene Skulltula kommt, die im Original-Dungeon sehr versteckt war.

    Bisher wirken diese Neuerungen alle nach Convenience Neuerungen für neue Spieler, um ihnen etwas das Leben zu erleichtern.

    Ich kann mir persönlich auch nicht vorstellen, dass man damit jetzt wirklich jemanden hervorlockt, der wirklich auf echten neuen Content aus ist. Dafür müsste halt ein ausgiebig überarbeiteter Master Quest Modus bzw. ein neuer Hero Mode angekündigt werden, der das Spiel grundlegend einmal verändert und neu durchmischt. Nicht mit neuen Dungeons, sondern aber einer ordentlich neu arrangierten Overworld und ebenfalls neu arrangierten Dungeons.

    Das klingt jetzt von mir auch schon wieder sehr kleinlich und in Richtung "Ok, die sind mit nichts zufrieden, was man anbietet", aber so ist es jetzt nicht. Das wäre halt nur nichts, wofür ich dieses Remake nun exklusiv spielen würde. Das hat unglaublich wenig mit neuem Content zu tun. Dass man aber ausgerechnet die Minispiele etwas anspruchsvoller gestaltet, überrascht mich, da ich mir immer noch vorstellen könnte, dass viele damit ihre Probleme haben werden.

    Dieses Minispiel mit den Truhen, wofür man eigentlich die Lens of Truth (mittlerweile eher die Shades of Truth in diesem Remake) benötigt, wird es ja auch noch geben. Das Minispiel könnte man mit einem einzigen Guide ohne Probleme ohne das Items spielen. Da würde ich mir wünschen, dass man dort irgendeine Überraschung einbaut, die es ein wenig anspruchsvoller macht, an die Belohnung zu kommen.

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