Trotz einer interessanten Marketingkampagne voller kleiner Spitzen gegen Nintendo im Vorfeld der Veröffentlichung von Sonic Racing: CrossWorlds blieben die Verkäufe hinter den Erwartungen. Als Ergebnis möchte man nun unter anderem die Marketingstrategie überdenken.
Sonic Racing: CrossWorlds konnte sich nach einer Startphase mit über einer Million Einheiten nicht weiter auf hohem Niveau verkaufen. Zum Vergleich: Sonic x Shadow Generations liegt bei drei Millionen Einheiten und Sonic Frontiers bei knapp fünf Millionen.
Bei Sega hatte man sicherlich Ambitionen, dem großen Rivalen das Wasser zu reichen – insbesondere nach den tendenziell unbeliebten „Open Road“-Strecken und den Entscheidungen im Online-Modus. Doch Mario Kart World liegt – unter anderem dank eines Konsolenbundles – inzwischen bei knapp 15 Millionen verkauften Einheiten. Klar Sache.
Dabei hatte Sega beim Marketing die Unterschiede zum neuen Mario Kart clever herausgestellt: Sonic Creative Officer Takashi Iizuka bezeichnete Sonic Racing: CrossWorlds beispielsweise, als die „nächste Generation der Sonic-Racing-Serie“, die „anders als ein anderes Kart-Racing-Game“ Online-Cross-Platform-Matchmaking erlaube. Auch den „Open Road“-Ansatz nahm man selbstbewusst auf die Schippe.
Schwache Verkaufs- uns Spielerzahlen
Half aber alles nichts: Im Vergleich zu Sonic Racing kratzt sogar das deutlich nischigere Kirby Air Riders an der zwei Millionen Marke mit 1,87 Millionen verkauften Einheiten. Nach aktuellen Informationen liegt es damit ebenfalls vor Sonic Racing: Crossworlds.
Auf Steam kämpft der Titel derweil mit Spielerschwund: Laut SteamDB kann der Titel in den letzten Wochen häufig kaum mehr als 500 SpielerInnen am Tag verzeichnen. Auch ein „Free Play“-Wochenende und ein gratis erspielbarer Goro Majima (Captain Majima) inklusive des Fahrzeugs Goromaru im Mai konnten das nicht ändern.
via GamesRadar, Bildmaterial: Sonic Racing: CrossWorlds, SEGA

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