Nintendo hält sich beim kommenden Remake von The Legend of Zelda: Ocarina of Time* inzwischen kaum noch zurück. Neue Trailer, Gameplay-Szenen und ausführliche Previews haben uns bereits zahlreiche Einblicke in die Neuauflage des N64-Klassikers gewährt.
Doch obwohl wir inzwischen sogar einige der bekanntesten Bossgegner in neuem Glanz bewundern durften, fehlen noch immer ein paar ganz besondere Momente. Fans fragen sich, wie Nintendo diese legendären Szenen wohl angehen mag. Und ob es Neuerungen gibt?
Auch die Kollegen von GameRant haben sich gefragt, welche Geheimnisse Nintendo bislang zurückhält. Wir haben uns inspirieren lassen, drei ihrer Beispiele herausgepickt – und die Liste um drei eigene Favoriten ergänzt.
Achtung: Der folgende Artikel enthält größere Spoiler zur Handlung und zu bestimmten Ereignissen des Originals und damit potenziell natürlich auch zum Remake!
Der Brunnen von Kakariko und Hirnsauger
Fangen wir direkt mit einem der unheimlichsten Orte der gesamten Zelda-Reihe an. Wer damals als Kind den Brunnen von Kakariko erkundet hat, dürfte sich noch gut an dessen beklemmende Atmosphäre erinnern.
Dunkle Gänge, versteckte Gefahren und schließlich die Begegnung mit Hirnsauger, auch bekannt als Dead Hand. Allein die Vorstellung, wie dieser groteske Gegner mit moderner Grafik aussehen könnte, dürfte bei einigen Fans unangenehme Erinnerungen wecken.
Nintendo hat diesen Abschnitt bislang nicht gezeigt. Vielleicht auch ganz bewusst, denn der Brunnen gehört schließlich zu den düstersten und verstörendsten Momenten des Originals.
Das Rennen gegen Basil – und der Sprung in die Freiheit
Ein weiterer Moment, den wir unbedingt sehen möchten, ist Links Befreiung von Epona auf der Lon-Lon-Farm.
Nachdem Basil die Farm übernommen hat, fordert er Link zu einem Pferderennen heraus. Wer ihn besiegt, darf sich zunächst freuen. Doch der hinterlistige Stallbesitzer denkt gar nicht daran, Link und Epona einfach ziehen zu lassen.
Also bleibt nur ein Ausweg: Mit Epona über den Zaun springen und in die Freiheit galoppieren. Gerade dieser Moment war damals unglaublich befriedigend. Mit der neuen Inszenierung und der überarbeiteten Grafik könnte der Sprung noch einmal deutlich eindrucksvoller ausfallen.
Prinzessin Zelda als Erwachsene
Die junge Prinzessin Zelda haben wir im Remake bereits gesehen. Doch wie sieht eigentlich ihre erwachsene Version aus?
Genau diese Frage bleibt bislang unbeantwortet. Nintendo hat uns zwar bereits den erwachsenen Link und sogar Ganondorf gezeigt, hält sich bei Zelda selbst aber auffällig zurück.
Dabei gehört das spätere Wiedersehen mit der Prinzessin zu den wichtigsten Momenten der Geschichte. Wir sind jedenfalls gespannt, wie Nintendo ihr bekanntes Design für das Remake umgesetzt hat.
Der sterbende Soldat in Hyrule-Stadt
Ein Moment, den viele SpielerInnen beim ersten Durchgang möglicherweise komplett verpasst haben, wartet kurz vor einem der größten Wendepunkte des Abenteuers.
Nachdem Link die drei Heiligen Steine gesammelt hat und nach Hyrule-Stadt zurückkehrt, findet er in einer Seitengasse einen schwer verletzten Soldaten. Dieser berichtet von Ganondorfs Verrat und davon, dass Prinzessin Zelda aus dem Schloss fliehen musste. Kurz darauf stirbt er.
Das Besondere: Die Szene ist optional und nur für kurze Zeit verfügbar. Wer nicht im richtigen Moment die Gasse erkundet, bekommt sie möglicherweise niemals zu Gesicht.
Gerade deshalb wäre es spannend zu sehen, wie Nintendo diesen düsteren und leicht zu übersehenden Moment im Remake inszeniert.
Das Biggoron-Schwert
Das Master-Schwert ist zweifellos eine der bekanntesten Waffen der Videospielgeschichte. Doch erfahrene Zelda-Fans wissen, dass es in Ocarina of Time noch eine andere mächtige Klinge gibt.
Das Biggoron-Schwert verursacht bei normalen Treffern doppelt so viel Schaden wie das Master-Schwert. Dafür muss Link allerdings auf seinen Schild verzichten, da er die gewaltige Waffe mit beiden Händen führt.
Besonders in Erinnerung geblieben ist die umfangreiche Tauschquest, die SpielerInnen für den Erhalt des Schwertes absolvieren müssen. Bislang hat Nintendo die legendäre Waffe noch nicht präsentiert. Dabei wäre gerade ihr neues Design interessant. Und wer weiß, vielleicht wurde auch die dazugehörige Quest etwas überarbeitet.
Boris und sein gruseliges Grab auf dem Friedhof
Zum Abschluss noch ein Moment, der ebenfalls einige Kindheitserinnerungen wecken dürfte.
Der Friedhof von Kakariko gehört ohnehin zu den unheimlicheren Orten in Ocarina of Time. Besonders spannend wird es allerdings, wenn Link als Erwachsener das Grab des Totengräbers Boris (Dampé) betritt.
Dort begegnet er dessen Geist, der ihn zu einem Wettlauf durch die verwinkelten Gänge herausfordert. Wer schnell genug ist, erhält den Enterhaken, eines der wichtigsten Werkzeuge des Spiels.
Die düstere Atmosphäre, die engen Gänge und der Wettlauf gegen den Geist könnten mit der neuen Grafik besonders gut zur Geltung kommen. Wir sind jedenfalls gespannt, wie Nintendo diesen Abschnitt umgesetzt hat.
Noch längst nicht alle Geheimnisse gelüftet
Natürlich gibt es noch zahlreiche weitere Szenen, die Nintendo bislang nicht ausführlich gezeigt hat. Und vielleicht ist das auch gut so. Schließlich soll das Remake nicht nur Nostalgie wecken, sondern auch noch ein paar Überraschungen bereithalten. Welche Momente aus dem Original möchtet ihr unbedingt im Remake sehen?
The Legend of Zelda: Ocarina of Time, das ihr hier bei Amazon* und im Nintendo Store* vorbestellen könnt, erscheint am 5. November 2026 exklusiv für Nintendo Switch 2. Die Zelda-Switch-2-Konsole und weiteres Zubehör folgen bereits am 29. Oktober. Zwei neue amiibo zu Junger Link und Junger Zelda sind ebenfalls angekündigt, erscheinen allerdings erst 2027.
via GameRant, Bildmaterial: Zelda: Ocarina of Time, Nintendo

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