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Im Test! Switch Sports Resort ist der beste Ableger seit 2009 – und enttäuscht trotzdem

Titel Nintendo Switch Sports Resort
Japan 22. Oktober 2026
Nintendo
Nordamerika 22. Oktober 2026
Nintendo
Europa 22. Oktober 2026
Nintendo
System Nintendo Switch 2
Getestet für Nintendo Switch 2
Versionsnummer 1.1.0
Entwickler Nintendo EPD
Genres Sportsimulation
Texte
Deutschland Nordamerika Japan
Vertonung Deutschland Nordamerika Japan

Man mag es kaum glauben, aber Nintendos Sports-Reihe gehört zu den erfolgreichsten Marken des Unternehmens überhaupt. Zur Einordnung: Das ursprüngliche Wii Sports verkaufte sich über 80 Millionen Mal, wobei das Spiel in weiten Teilen der Welt natürlich direkt der Wii beilag.

Der Nachfolger Wii Sports Resort brachte es immerhin noch auf über 33 Millionen Einheiten. Damit belegten die beiden Spiele gleich zwei Podiumsplätze unter den meistverkauften Wii-Titeln aller Zeiten. Nicht schlecht für ein bisschen Bowling, Tennis und Schwertkampf im heimischen Wohnzimmer.

Auf der Wii U folgte mit Wii Sports Club eine Art Neuauflage des Originals, die allerdings ein wenig außer Konkurrenz läuft. Schließlich erschien das Spiel auf der ohnehin schwächelnden Wii U und sorgte mit seinem ziemlich merkwürdigen Abo- beziehungsweise Mietmodell damals für einiges Stirnrunzeln.

2022 ging die Reihe schließlich mit Nintendo Switch Sports in die nächste Runde. Mit rund 18 Millionen verkauften Einheiten war auch dieser Ableger kommerziell ein beachtlicher Erfolg. Um den Ruf der Reihe stand es allerdings weniger rosig. Zu wenige Inhalte zum Start und der Eindruck, dass Nintendo hier deutlich mehr Liebe hätte investieren können, sorgten für reichlich Kritik. Für viele Fans war ohnehin klar: Die ultimative Sports-Erfahrung hatte Nintendo bereits 2009 mit Wii Sports Resort abgeliefert.

Wuhu Island, wir haben dich vermisst!

Da überrascht es eigentlich kaum, dass Nintendo nach all den Jahren erneut die Koffer packt und uns zurück ins sonnige Urlaubsparadies rund um Wuhu Island schickt. Schließlich gibt es wohl kaum einen anderen Ort, der bei Fans der Reihe derart viele schöne Erinnerungen weckt. Sonne, Strand und jede Menge sportliche Aktivitäten – was will man eigentlich mehr?

Genau dorthin verschlägt es uns jetzt nämlich wieder. Am 22. Oktober erscheint mit Nintendo Switch Sports Resort der neueste Ableger der Reihe exklusiv für Nintendo Switch 2. Ob Nintendo den (Sport-)Geist vergangener Tage tatsächlich wieder einfangen konnte und wie uns der erneute Urlaub auf Wuhu Island gefallen hat, verraten wir euch in unserem Test. Also Sportschuhe an, Joy-Con geschnappt und ab in den Flieger!

Viel Nostalgie, wenig Neues

»Dass Nintendo nach all den Jahren gerade einmal zwei komplett neue Sportarten auf die Beine stellt, finde ich schlicht enttäuschend.«

Es geht also zurück auf die Insel! Und für viele, mich eingeschlossen, ist dieser Ausflug mit einer gehörigen Portion Nostalgie verbunden. Was habe ich damals nicht sämtliche Sportarten bis zum Erbrechen gespielt, Highscores gejagt und Wuhu Island bis in den letzten Winkel erkundet? Irgendwann kannte ich die Insel vermutlich besser als meine eigene Heimatstadt. Vor allem aber hatte ich eine unvergessliche Zeit, an die ich mich bis heute gerne zurückerinnere.

Entsprechend gespannt war ich auf die Rückkehr. Kann Nintendo dieses Gefühl noch einmal einfangen? Natürlich bin auch ich inzwischen älter geworden und blicke heute etwas anders auf die Spiele meiner Kindheit und Jugend. Aber wenn es Nintendo gelingen würde, auch nur ein bisschen von der damaligen Magie zurückzubringen, wäre ich schon glücklich.

Doch fangen wir von vorne an. Insgesamt zwölf Sportarten stehen zur Auswahl. Dazu gesellt sich noch Seilspringen, das allerdings kaum mehr als ein kleines Minispiel ist. Moment mal … zwölf Sportarten? Sind das nicht exakt genauso viele wie damals in Wii Sports Resort von 2009? Na gut, dafür gibt es bestimmt jede Menge neue Disziplinen und Spielmodi, oder? Um es kurz zu machen: Nein.

Mit Tennis, Bowling, Boxen und Golf sind gleich vier Sportarten aus dem ursprünglichen Wii Sports vertreten. Dazu kommen Bogenschießen, Tischtennis, Basketball, Propellerflugzeug und Wasserscooter aus Wii Sports Resort sowie Volleyball aus Nintendo Switch Sports. Wirklich neu sind lediglich Daumenringen und Skateboard.

Und während Skateboard zumindest frischen Wind verspricht, ist beim Daumenringen nach ein, zwei Runden auch schon wieder die Luft raus. Dass Nintendo nach all den Jahren gerade einmal zwei komplett neue Sportarten auf die Beine stellt, finde ich schlicht enttäuschend. Ihr könnt mir doch nicht erzählen, dass den EntwicklerInnen in dieser ganzen Zeit nicht mehr eingefallen ist! Das ärgert mich tatsächlich mehr, als es vielleicht sollte.

Alles beim Alten – wirklich alles?

Nun könnte man natürlich argumentieren, dass die alten Sportarten auch heute noch Spaß machen. Und das stimmt sogar! Tennis, Bowling, Golf und Boxen funktionierten schon damals hervorragend und tun es auch heute noch. Gleiches gilt für Disziplinen wie Tischtennis oder Bogenschießen.

Das Problem ist nur: Teilweise spielen sich die Sportarten praktisch genauso wie vor fast 20 Jahren. Grundsätzlich ist das nichts Schlechtes, schließlich muss man ein funktionierendes Konzept nicht zwangsläufig neu erfinden. Ein bisschen mehr spielerische Tiefe, zusätzliche Möglichkeiten oder einfach etwas Abwechslung hätten den altbekannten Disziplinen aber wirklich gutgetan.

Abseits der eigentlichen Sportarten warten immerhin noch kleinere Herausforderungen. Beim Tischtennis gilt es beispielsweise, Dosen abzuräumen, während beim Bowling wieder einmal 100 Pins auf ihren großen Auftritt warten. Macht das Spaß? Klar, zumindest für ein paar Runden. Nur gab es diese Herausforderungen bereits auf der Wii. Dass Nintendo manche davon nahezu eins zu eins übernimmt, wirkt dann doch ziemlich einfallslos. Zwei, drei neue Minispiele gibt es zwar ebenfalls, aber auch die hat man meist nach wenigen Versuchen gesehen.

Ein wenig mehr Motivation bietet da schon der neue Inselkrone-Modus. Hier arbeitet ihr euch innerhalb der einzelnen Sportarten nach und nach nach oben, tretet gegen immer stärkere GegnerInnen an und fordert schließlich den jeweiligen Inselkönig beziehungsweise die Inselkönigin heraus. Das ist eine nette Ergänzung, die zumindest für eine Weile zum Weiterspielen motiviert. Allzu viel solltet ihr allerdings auch hier nicht erwarten.

Immerhin gibt es dabei ein Wiedersehen mit einer echten Legende: Matt ist zurück! Ja, genau der Matt. Wer damals auf der Wii regelmäßig die Boxhandschuhe geschnürt hat, dürfte sich noch bestens an ihn erinnern. Manche Gegner vergisst man eben nie.

Die Bewegung macht’s!

»Ein gemütlicher Abend mit ein paar Leuten, dazu eine Runde Bowling, Tischtennis oder Tennis und schon ist der Spaß praktisch vorprogrammiert.«

Nach all dem Gemecker wird es Zeit für etwas Positives. Denn bei der Steuerung macht Nintendo glücklicherweise vieles richtig. Sie ist angenehm eingängig und schon nach wenigen Sekunden hat man den Dreh raus. Viel erklären muss man hier wirklich nicht – Joy-Con schnappen und loslegen!

Die Joy-Con sind dabei Pflicht – entweder einzeln oder als Paar. Der Handheld-Modus wird entsprechend nicht unterstützt. Gespielt wird also entweder im Tischmodus oder ganz klassisch vor dem Fernseher, am besten im Stehen. Schließlich wollen wir uns beim Sport ja auch ein bisschen bewegen.

Die Bewegungssteuerung funktioniert dabei größtenteils richtig gut und reagiert teilweise erstaunlich präzise und direkt. Ein deutlicher Fortschritt gegenüber den Wii-Zeiten, als man die Wii-Fernbedienung gefühlt ständig auf eine ebene Fläche legen musste, um sie neu zu kalibrieren. Das bleibt uns hier glücklicherweise erspart. Hin und wieder gibt es zwar kleinere Aussetzer bei der Bewegungserkennung, im Großen und Ganzen funktioniert das Ganze aber in Ordnung.

Gemeinsam macht’s einfach mehr Spaß

Und tatsächlich machen auch fast alle Sportarten nach wie vor richtig Laune. Besonders dann, wenn man ein paar FreundInnen zusammentrommelt. Genau das würde ich euch auch empfehlen, denn hier spielt Nintendo Switch Sports Resort seine größten Stärken aus.

Ein gemütlicher Abend mit ein paar Leuten, dazu eine Runde Bowling, Tischtennis oder Tennis und schon ist der Spaß praktisch vorprogrammiert. Man lacht, ärgert sich über knapp verpasste Punkte und fordert natürlich sofort eine Revanche. Genau diese unkomplizierte Geselligkeit war schon immer das Herzstück der Sports-Reihe.

Und daran hat sich glücklicherweise auch nach all den Jahren nichts geändert.

Alte Miis und neue Gesichter

Natürlich feiern auch die sogenannten Sportsmates aus Nintendo Switch Sports ihre Rückkehr. Entweder man mag die neuen Figuren oder eben nicht. Zum Glück dürfen aber auch weiterhin die guten alten Miis auf den Sportplatz. Immerhin!

Was mir hingegen richtig gut gefällt, sind die unzähligen kosmetischen Gegenstände, mit denen sich die eigene Spielfigur individualisieren lässt. Hier hat Nintendo im Vergleich zum direkten Vorgänger ordentlich nachgelegt. Die Auswahl ist deutlich größer und bietet jede Menge Möglichkeiten, der eigenen Figur einen persönlichen Anstrich zu verpassen.

Für abgeschlossene Aktivitäten gibt es sogenannte Spocco-Punkte, die sich gegen neue Gegenstände eintauschen lassen. Zusätzlich warten in den einzelnen Sportarten kleinere Herausforderungen, die ein wenig an klassische Achievements erinnern. Wer diese Aufgaben erfüllt, darf sich über weitere Punkte und Outfits freuen. Eine nette Motivation, um auch abseits der normalen Partien noch ein paar Runden dranzuhängen.

Einen kleinen Haken gibt es allerdings: Die Gegenstände werden in rotierenden Kollektionen angeboten, im Oktober beispielsweise passend zu Halloween. Dazu kommt eine Art Gacha-Mechanik im Shop. Das klingt zunächst schlimmer, als es tatsächlich ist, denn Echtgeld spielt hier keine Rolle. Und nach einigen Runden hat man in der Regel auch die gewünschten kosmetischen Belohnungen zusammen.

Wuhu Island könnte schöner sein

Optisch hinterlässt Nintendo Switch Sports Resort dagegen einen eher durchwachsenen Eindruck. Grundsätzlich geht der bunte, freundliche Look völlig in Ordnung und auf der Switch 2 läuft das Spiel angenehm flüssig mit gefühlt 60 Bildern pro Sekunde. Trotzdem habe ich mich mehrfach gefragt, ob hier nicht deutlich mehr möglich gewesen wäre.

Gerade bei den freieren Aktivitäten, etwa beim Rundflug über Wuhu Island, fallen die grafischen Schwächen auf. Sowohl an Land als auch auf dem Wasser wirkt die Umgebung stellenweise erstaunlich schlicht. Kanten flimmern, der Landschaft fehlt es an Details und insgesamt vermisse ich ein wenig die räumliche Tiefe. So schön die Rückkehr auf die Insel auch ist, grafisch präsentiert sie sich leider nicht unbedingt von ihrer besten Seite.

Teilweise wirkt das Ganze sogar so, als hätte es problemlos auf der Wii U oder der ersten Switch erscheinen können. Für einen exklusiven Switch-2-Titel hätte ich mir hier einfach etwas mehr erwartet. Immerhin gibt es technisch ansonsten wenig zu meckern: Bugs oder Glitches sind mir während meiner Spielzeit nicht begegnet.

Musikalisch geht Nintendo ebenfalls auf Nummer sicher. Der Soundtrack ist angenehm, gelegentlich sogar etwas eigenwillig, aber insgesamt wenig spektakulär. Besonders schön wird es natürlich, wenn plötzlich die ikonischen Melodien aus Wii Sports Resort anklingen. Da kommen sofort Erinnerungen hoch!

Trotzdem hätte ich mir gewünscht, dass Nintendo nicht nur auf die musikalische Nostalgie setzt, sondern dem neuen Ableger auch ein paar wirklich eigene, unverwechselbare Stücke spendiert. Denn so schön die alten Melodien auch sind: Ein bisschen frischer Wind hätte Wuhu Island definitiv nicht geschadet.

Gemeinsam schwitzen – auch online

So gut wie jede Sportart lässt sich sowohl lokal als auch online spielen. Dabei habt ihr die Wahl, ob ihr euch ganz entspannt mit anderen messen oder lieber um Punkte und Ranglistenplätze kämpfen wollt. Eine schöne Sache, schließlich lebt die Sports-Reihe seit jeher davon, gemeinsam mit anderen ein paar sportliche Runden zu drehen.

Wuhu Island hat noch einiges zu bieten

Eine Sache möchte ich allerdings noch einmal gesondert hervorheben: die sogenannten Hobbysportarten. Dazu gehören Propellerflugzeug, Skateboard und Wasserscooter. Wie damals auf der Wii könnt ihr damit Wuhu Island auf eigene Faust erkunden. Diesmal allerdings nicht nur aus der Luft, sondern auch zu Land und auf dem Wasser.

Und das ist tatsächlich eine richtig tolle Sache! Schließlich habe ich mir schon damals gewünscht, die Insel auf möglichst viele verschiedene Arten erkunden zu können. Jetzt darf ich endlich auch mit dem Skateboard über Wuhu Island düsen oder mit dem Wasserscooter die Küsten abfahren. Und glaubt mir: Es lohnt sich!

Schon während unserer Preview fiel auf, dass sich die Insel ordentlich verändert hat. Hier und da erkennt man noch vertraute Orte wieder, vieles ist allerdings neu und lädt zum Entdecken ein. Gerade diese Mischung aus Nostalgie und frischen Eindrücken macht für mich einen großen Teil des Reizes aus.

Mit ziemlich großer Wahrscheinlichkeit werde ich deshalb auch diesmal wieder die meiste Zeit in diesen Modi verbringen. Schließlich warten noch zahlreiche Spocco-Fotos darauf, entdeckt zu werden. Dazu kommen die komplett neuen Insel-Missionen, die zusätzliche Beschäftigung bieten. Wer Wuhu Island gerne bis in den letzten Winkel erkundet, bekommt hier also einiges zu tun.

Tatsächlich waren es genau diese drei Aktivitäten, die mir während meines Tests am meisten Spaß gemacht haben. Einfach mal ohne großen Wettbewerbsdruck über die Insel zu streifen, neue Ecken zu entdecken und die Atmosphäre zu genießen – genau das habe ich an Wii Sports Resort damals so geliebt.

Wo ist mein „Nice Job“ geblieben?

Eine Kleinigkeit muss ich allerdings noch loswerden: Ich vermisse die motivierende Stimme aus Wii Sports und Wii Sports Resort! Dieses herrlich enthusiastische „Amazing!“ oder „Nice!“ nach einer gelungenen Runde hatte einfach etwas. Alles Lob der Welt geht hier an Josh Millman.

Stattdessen kommentiert nun eine deutsche Stimme das Geschehen, die ungefähr so viel Begeisterung versprüht wie ein Finanzbeamter beim Sortieren von Steuerunterlagen. Und nein, einfacher Sprachwechsel hilft hier nicht, das Gleiche trifft auf die neue englische Stimme zu.

Vielleicht spricht da wieder die Nostalgie aus mir, aber ein bisschen mehr Begeisterung hätte dem Ganzen wirklich gutgetan.

Der beste Ableger seit Resort – aber …

Nintendo Switch Sports Resort ist der beste Ableger der Reihe seit Wii Sports Resort. Das klingt zunächst nach einem großen Kompliment, war angesichts der letzten beiden Vertreter allerdings auch nicht sonderlich schwer.

Die Rückkehr nach Wuhu Island weckt jede Menge schöne Erinnerungen und gerade die Hobbysportarten haben mir wieder richtig viel Spaß gemacht. Die Insel auf eigene Faust zu erkunden, neue Ecken zu entdecken und einfach ein bisschen Urlaub zu machen, funktioniert auch heute noch wunderbar. Dazu kommt die gelungene Bewegungssteuerung, die besonders gemeinsam mit FreundInnen für jede Menge unterhaltsame Stunden sorgt.

Umso ärgerlicher ist es, dass Nintendo ansonsten so wenig Neues wagt. Gerade einmal zwei wirklich neue Sportarten, zahlreiche nahezu unveränderte Disziplinen und teilweise direkt übernommene Minispiele sind für einen neuen Ableger nach all den Jahren schlicht zu wenig.

Auch technisch hätte ich mir von einem exklusiven Switch-2-Spiel deutlich mehr erwartet. Die umfangreichen Anpassungsmöglichkeiten und der neue Inselkrone-Modus sind zwar nette Ergänzungen, können den Mangel an frischen Ideen aber nicht vollständig ausgleichen.

Am Ende bleibe ich deshalb mit gemischten Gefühlen zurück. Einerseits hatte ich wirklich Spaß mit Nintendo Switch Sports Resort und werde vermutlich noch einige Stunden auf Wuhu Island verbringen. Andererseits kann ich mich des Eindrucks nicht erwehren, dass Nintendo hier viel zu sehr auf die Nostalgie der Fans vertraut. Ein bisschen von der Magie vergangener Tage ist tatsächlich zurückgekehrt, aber eben längst nicht die ganze. Ein guter und unterhaltsamer Sports-Ableger, der mit etwas mehr Mut und frischen Ideen so viel mehr hätte sein können.

 

Story

Eine klassische Geschichte oder gar einen Story-Modus bzw. eine Kampagne gibt es nicht. Dafür lädt das überarbeitete Wuhu Island mit zahlreichen Geheimnissen und Aktivitäten zum Erkunden ein.

Gameplay

Die eingängige und präzise Bewegungssteuerung macht besonders mit FreundInnen viel Spaß. Allerdings bieten die zwölf Sportarten erschreckend wenig Neues und setzen größtenteils auf Altbewährtes.

Grafik

Der farbenfrohe Look ist nett und das Spiel läuft angenehm flüssig. Für einen exklusiven Switch-2-Titel wirkt die Grafik allerdings stellenweise ziemlich altbacken und detailarm.

Sound

Der Soundtrack ist solide und punktet vor allem mit nostalgischen Melodien aus Wii Sports Resort. Die wenig motivierende deutsche Sprecherstimme kann hingegen nicht mit dem Charme der alten Ableger mithalten.

Sonstiges

Lokale und Online-Multiplayer-Modi, zahlreiche kosmetische Belohnungen und der Inselkrone-Modus sorgen für zusätzliche Motivation. Das größte Highlight bleiben allerdings die drei Hobbysportarten, mit denen sich Wuhu Island ausgiebig erkunden lässt.

Bildmaterial: Nintendo Switch Sports Resort, Nintendo

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