News SW2

Zelda-Veteran hat interessante Theorie zum Aussehen von Link im „Ocarina of Time“-Remake

Seit einigen Tagen wissen wir endlich, wie das kommende Remake von The Legend of Zelda: Ocarina of Time aussehen wird. Dass damit auch Diskussionen über den gewählten Artstyle und insbesondere Links neues Charaktermodell beginnen würden, war fast abzusehen. Schließlich wiederholt sich bei Zelda damit ein Stück weit die Geschichte.

Man denke nur an The Wind Waker zurück. Dessen damals überraschender Cel-Shading-Look sorgte für heftige Diskussionen und brachte dem Spiel sogar den spöttischen Spitznamen „Celda“ ein – eine Kombination aus „Cel-Shading“ und „Zelda“. Heute genießt der Grafikstil längst Kultstatus.

Steckt Miyamotos Liebe zum Puppentheater dahinter?

Zum neuen Ocarina of Time hat sich nun auch Takaya Imamura geäußert. Der Nintendo-Veteran war 32 Jahre beim Unternehmen tätig, entwarf unter anderem die Star-Fox-Charaktere und war am düsteren Look von Majora’s Mask beteiligt. Während seiner Zeit bei Nintendo arbeitete er zudem regelmäßig mit Shigeru Miyamoto zusammen.

Beim Anblick des neuen Link-Modells musste Imamura offenbar an eine ganz bestimmte Leidenschaft Miyamotos denken. Sinngemäß erklärte er, dass bei diesem Design Miyamotos Liebe zu Puppentheatern deutlich durchscheine. Er betonte aber auch, dass diese Aussage einfach nur seine eigene Meinung widerspiegelt.

Ganz abwegig ist die Vermutung nicht. Miyamotos Begeisterung für Puppenspiel ist seit Langem bekannt und zeigte sich besonders deutlich bei Star Fox. Beim neuen Link erinnert der Stil hingegen weniger an klassische Handpuppen und stärker an Marionetten. Entsprechende Vergleiche mit japanischen TV-Marionetten kursieren bereits im Netz.

Unabhängig von der Diskussion um den Look freut sich Imamura selbst auf das Remake. Seit der 3DS-Version habe er Ocarina of Time nicht mehr gespielt. Besonders positiv hebt er bereits die Farbpalette und Beleuchtung der Neuauflage hervor. The Legend of Zelda: Ocarina of Time erscheint am 5. November 2026 für Nintendo Switch 2.

via GamesRadar, Bildmaterial: Zelda: Ocarina of Time, Nintendo

5 Kommentare

  1. Genau das war auch mein Gedanke. Manche kritisieren ja, dass die Umgebungen zu realistisch im Vergleich zu den Figuren sind. Aber das ist ja quasi sowas wie der Diorama Effekt. Und die Charaktermoelle sind da so wie Holz oder Waschefiguren darin. Würde mich ja auch nicht wundern, weil ja auch das Remake zu Links Awakening diesen Stil versucht hat. Nur dort wirkte halt alles plastisch.

  2. Und mein Gedanke war an dem Stil von dem Film der dunkle Kristall^^. Nur irgendwie unfertig und wirkt so'n Mischmasch.

  3. Ich gehöre ja zu denen die das Spiel ganz hübsch finden, aber das liegt eher daran das mich der unteal engine Look nicht wirklich stört, denn die Umgebungsgrafik von dem Spiel sieht halt einfach 1 zu 1 wie z.B. das metal gear solid 3 remake aus. Was für mich ja nicht schlecht ist, es fehlt halt nur komplett der artstil.

    Die npcs dagegen haben wieder einen artstil, welcher aber auch komplett anders ist als der von den wichtigen Charakteren. Diese Unterschiede sind dann doch ein bisschen störend und außerdem finde ich die Charaktwre im Gegensatz zu Umgebung auch nicht besonders hübsch.

    Also an sich immer noch hübsch und kein dealbreake , aber überraschend unkreativ und schlampig von Nintendo.

  4. Also an sich immer noch hübsch und kein dealbreake , aber überraschend unkreativ und schlampig von Nintendo.


    Also Nintendo hier als "Unkreativ" und "Schlampig" zu bezeichnen, kann man so denke ich nicht stehen lassen. Vielleicht ist das ne Impression, die man so beim schnellen schauen des gezeigtem Material bekommt, aber dieses Remake sieht kein bisschen so aus wie diese unzähligen Unreal-Demos. Es sprudelt nur so von Detailverliebtheit, die weder im Original und auch nicht im 3DS Remake zu finden waren. Da ist wirklich ne menge Arbeit reingeflossen und alleine die Optik und der komplette Gameplay-Overhaul werden für ein frisches Spielgefühl sorgen. Der Grafikstil ist in Sachen Zelda eben erneut relativ einzigartig, da man auf realistische Umgebungen setzt, mit diesem Porzellanpuppen-Stil aber schon wieder seinen ganz eigenen Twist hat. Ich denke, damit hat so auch keiner gerechnet. Man hält sich größtenteils an die bekannten Designs, aber hat diese komplett neu interpretiert. Bei Sheik/Shiek setzt man sogar auf ein altes Beta-Material, welches später bereits bei Smash Bros. einmal zum Einsatz kam.

    Ich habe mir auch mal einiges zum Kampfsystem angeschaut. Das Original und das 3D Remake hatten halt dieses relativ simple Chanbara-Kampfsystem, man hat es, wie es zu erwarten war, komplett überarbeitet. Man muss sich alleine mal die Kämpfe gegen diese stark gepanzerten Gerudo-Soldaten anschauen. Ein Hit von denen damals und Link ist durch den gesamten Raum geflogen. Du kannst hier nun deutlich taktischer im Remake vorgehen, so einen Schwung blocken und zum Gegenangriff ausholen. Man kann fortan diese Laserstrahlen dieser Geschütze mit dem Schild reflektieren und den kompletten Strahl auf dieses Geschütz lenken. Das war im Original ebenfalls ne sehr simple Mechanik, die man praktisch identisch aus A Link to the Past übernommen hatte.

    Je genauer man sich das gezeigte Material anschaut, desto mehr erkennt man auch die vielen großen wie kleinen Details an Änderungen.

    Ob man bei den NPC's jetzt mehr hätte machen können, sei dahingestellt. Aber außerhalb von Hyrule Stadt sieht man ja sowieso niemanden. Die ganzen wichtigen Charaktere, wie auch die Crew von der Lon Lon Ranch werden ebenfalls richtig überarbeitet worden sein. Alle anderen NPC's in Hyrule Stadt und Kakariko sind halt Beiwerk, die 1-2 Sätze zu sagen haben (vielleicht im Remake etwas mehr). Zumindest da hat man sich aber bei den Designs relativ nah an der Vorlage gehalten, ohne nun jede einzelne Figur komplett umzubauen. Wenn das Remake aber das optische Niveau durchgehend aufrechterhalten kann, dann sei es ihnen verziehen^^

  5. @Somnium Da ich das Original nicht kenne wird es schon stimmen was du schreibst. Aber ich weiß jetzt nicht was Detailverliebtheit mit den Artstil zu tun hat. Auch spiele die wie 08/15 UE 5 aussehen können sehr detailverliebt sein und nur weil es ein komplett neue Stil für die Zelda Reihe ist macht es das auch nicht besser.

    Wie gesagt ich gehöre ja sogar zu denen die das Spiel hübsch finden aber die Standard UE aussehende Umgebungsgrafik und die Optisch ziemlich beisenden unterschiede zwischen den Hauptcast und den npc ist halt nicht das was ich von Nintendo gewohnt bin. Normerweise bieten sie zwar nie die beste Grafik aber einen durchweg kreativen und einzigartigen Artstil an, was hier halt nicht der fall ist. Kannst da natürlich anderer Meinung sein aber für mich ist es optisch das unkreativste Zelda was ich bis jetzt gesehen habe.

An dieser Stelle siehst du nur die letzten 5 Kommentare. Besuche das Forum um die komplette Diskussion zu diesem Thema zu sehen.