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PlayStation 6 könnte richtig teuer werden: Allein der Speicher soll Sony über 680 US-Dollar kosten

Wer auf die nächste Konsolengeneration wartet, sollte vielleicht schon einmal anfangen zu sparen. Denn die PlayStation 6 könnte deutlich teurer werden, als es sich viele SpielerInnen wünschen würden.

Grund dafür sind unter anderem die weiterhin hohen Preise für Speicherkomponenten. Wie VGC unter Berufung auf den Hardware-Insider KeplerL2 berichtet, sollen allein Arbeitsspeicher und NAND-Flash-Speicher der kommenden Sony-Konsole inzwischen mehr als 680 US-Dollar pro Gerät kosten.

Das behauptete der Insider, der in der Vergangenheit bereits mit zutreffenden Informationen zu AMD-Hardware aufgefallen ist, in einem Beitrag im NeoGAF-Forum. Im Juni sprach er übrigens bereits über erneut gestiegene Produktionskosten der neuen Konsole.

Die KI-Branche macht (auch) Konsolenherstellern das Leben schwer

Laut KeplerL2 lagen die Kosten für diese Komponenten noch deutlich niedriger, als Sony das Hardwaredesign der PlayStation 6 festlegte.

Seitdem sind die Preise für Arbeitsspeicher und Speicherchips allerdings stark gestiegen. Verantwortlich dafür ist insbesondere die enorme Nachfrage durch KI-Rechenzentren, die große Mengen entsprechender Komponenten benötigen.

Das Problem betrifft längst nicht nur Sony. Auch Microsoft arbeitet mit Project Helix an seiner nächsten Xbox-Generation und hat bereits darauf hingewiesen, dass die steigenden Speicherkosten Auswirkungen auf Preisgestaltung und Verfügbarkeit haben könnten.

Die PlayStation 5 ist inzwischen ebenfalls deutlich teurer als zum ursprünglichen Verkaufsstart.

Kostet die nächste PlayStation über 1.000 Dollar?

Angesichts der Entwicklung diskutieren Branchenanalysten bereits darüber, ob die nächste Konsolengeneration erstmals die Marke von 1.000 US-Dollar überschreiten könnte.

Joost van Dreunen, CEO von Aldora, zeigte sich gegenüber GamesIndustry besonders pessimistisch: „Bei diesem Tempo kommt die nächste Generation vielleicht erst 2028 auf den Markt, und wenn es soweit ist, wird der Einstiegspreis bei über tausend liegen.“

Manu Rosier von Newzoo (via VGC) sieht das etwas differenzierter. Zwar könnten Premium-Modelle durchaus vierstellige Preise erreichen, bei den Basismodellen rechnet er jedoch weiterhin mit einem Preis unter 999 US-Dollar. „Die Preise für die Basismodelle der nächsten Generation werden aus psychologischen und marketingtechnischen Gründen wahrscheinlich unter 999 Dollar bleiben.“

Noch handelt es sich bei den angeblichen Speicherkosten der PlayStation 6 um unbestätigte Insiderangaben. Auch ein offizieller Verkaufspreis oder Veröffentlichungstermin steht bislang nicht fest. Die Wahrheit wird mit großer Wahrscheinlichkeit irgendwo in der Mitte liegen.

Klar ist allerdings: Sollten die Komponentenpreise auf diesem Niveau bleiben, dürfte die nächste Konsolengeneration für Hersteller und Kundschaft gleichermaßen eine kostspielige Angelegenheit werden.

via VGC, Bildmaterial: Sony Interactive Entertainment

2 Kommentare

  1. Das wird noch spannend. Die Hater werden Sony für den Preis der neuen Konsole abstrafen. Aber was hilft es, auch Microsoft wird für sein Projekt Helix nicht weniger verlangen können. Der PC Markt tut sich da etwas leichter. Klar kosten da einzelne Komponenten um einiges mehr, verglichen mit letzem Jahr. Jedoch gibt es soviele Anbieter, dass man sich bei Aktionen von Notebooks oder Tower-PCs schon einiges sparen kann. Hab mir im Frühjahr ein Gaming Notebook mit einer RTX 5070, 32GB RAM und 2 TB SSD für 1200 Euro geschnappt. Natürlich muss jeder für sich selbst klären wo seine Schmerzgrenze liegt. Ich würde mir gerne eine PS6 kaufen und die jetzige Konsolengeneration zeigt auch auf, dass Hardware nicht mehr billiger wird. Die PS5 und Xbox Series waren bei Erscheinen günstiger als heute. Somit braucht man auch auf keinen Sale einer PS6 hoffen. Der KI Boom verschliengt Unsummen an Resourcen und ich glaub nicht, dass da Besserung in Sicht ist. Als der Preis der Steam Machine veröffentlicht wurde, haben alle laut aufgestöhnt und deren Rechenpower ist nicht überragend. Und dennoch ist sie auf Steam vergriffen. Sony wird den Preis irgendwo bei 1200 Euro ansetzen. Leider........

  2. Mich hat Sony allein schon wegen dem Disc-Aus als Kunden verloren. Da macht ein immens hoher Einstiegspreis auch keinen Unterschied mehr.

    Da mein über 10 Jahre alter PC auch Anfang des Jahres das Zeitliche gesegnet hat, habe ich auch ausnahmsweise etwas mehr Geld in die Hand genommen für einen mit halbwegs aktueller Hardware und mich komplett auf GOG eingerichtet. Da ist zwar auch alles digital und teilweise mit Mehrarbeit verbunden, weil manche Patches mehr schlecht als recht funktionieren, aber wenigstens kann ich es downloaden und abspeichern wie ich will und spare ein Heidengeld durch die Rabattaktionen.

    Und nach dem, was ich derzeit aus der Moddingszene höre, lohnt es sich vermutlich die PS5 noch zu behalten, bis der aktive Support eingestellt wird. Ich geh nicht ins Detail, aber ich sag nur ECHTE Abwärtskompatibilität.

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