Die Ankündigung, dass PlayStation ab 2028 keine physischen Spiele auf Disc mehr produzieren möchte, kommt bei einem Teil der Community weiterhin alles andere als gut an.
In den sozialen Netzwerken macht sich der Frust seitdem regelmäßig unter PlayStation-Beiträgen bemerkbar. Eine Petition fordert Sony auf, die Entscheidung umzukehren. Ende August wurde ein handfester Boykott ins Leben gerufen, um diesen Aufrufen auch Druck zu verleihen.
Vom 23. bis 30. August riefen einige Fans zum sogenannten „PlayStation Blackout“ auf. In diesem Zeitraum sollte PlayStation möglichst vollständig gemieden werden, um ein Zeichen gegen die geplante Digitalstrategie zu setzen. Schon im Vorfeld gab es allerdings Zweifel: Der Boykott hatte nicht nur ein festes Enddatum, sondern fand auch in einer Woche ohne große Neuerscheinungen statt.
Offenbar praktisch keine Auswirkungen
Wie der Branchenanalyst Mat Piscatella nun auf Bluesky erklärt, scheint die Aktion tatsächlich weitgehend wirkungslos geblieben zu sein. In den ausgewerteten Daten habe es „keinerlei nennenswerte Veränderungen bei der Spielerzahl oder der Nutzeraktivität“ gegeben. Weder bei der Zahl der SpielerInnen noch beim Engagement sei also eine nennenswerte Veränderung festgestellt worden.
Auch auf Reddit wird inzwischen über die Gründe diskutiert. Ein naheliegender Punkt: Die lautstarken Diskussionen in sozialen Netzwerken bilden nur einen kleinen Teil der gesamten PlayStation-Kundschaft ab. Entsprechend schwierig ist es, aus Online-Protesten tatsächlich eine Bewegung zu machen, die sich deutlich in Nutzungs- oder Verkaufszahlen niederschlägt.
Ob Sony seine Pläne deshalb noch einmal überdenkt, erscheint zumindest auf Basis dieses Boykotts eher unwahrscheinlich. Der „PlayStation Blackout“ selbst scheint Sony jedenfalls nicht sonderlich beeindruckt zu haben. Habt ihr an der Aktion teilgenommen?
via The Gamer, Bildmaterial: Petition „Don’t Kill the Disc“

Ich habe nicht wirklich an der Aktion teilgenommen, ich glaube für ca. 4 Tage war meine PS5 während des Aktionszeitraums sowieso vom Strom, da ich wegen des Network-Tests von Duskbloods anstatt dessen die Docking Station der Switch 2 angeschlossen hatte. Ich habe in der Woche dann aber irgendwann mit Resonance: A Plague Tale Legacy begonnen, die PS5 also wieder ans Netz genommen und eingeschaltet.
Ich muss auch sagen, dass ich diese Aktion von vorneherein nicht besonders sinnig fand. Dass die PS5 mal eine Woche und auch länger aus ist, ist bei mir und wahrscheinlich auch vielen anderen nicht außergewöhnlich. Wie schon an anderer Stelle geschrieben: Wer ein Zeichen für Discs und gegen den digital-only Vertrieb von Playstation-Spielen setzen will, der hört sinnvoller ab sofort auf, Spiele im PSN zu erwerben und zwar nicht bis Ende nächster Woche, sondern dauerhaft.
Ich habe teilgenommen.
Auch die Wochen davor und bis jetzt. 
Selbst wenn ich dran gedacht hätte, hätte ich nicht mitmachen können, da ich sonst meine täglichen Login-Boni bei HSR verloren hätte.
Aber es ist leider so, wie es eigentlich immer ist mit Boykotten, Demonstrationen usw. Das ist eine Verschwendung von Zeit, Ressourcen und Nerven. Außer natürlich man ist eine verachtenswerte Gewerkschaft, die aus purem Egoismus der Gesellschaft Schaden zufügt, um ein Ergebnis zu nötigen. Man müsste mal überlegen, ob das im Sony-Fall auch geht, auch wenn ich nicht wüsste wie.
same XD
War aber ehrlich gesagt zu erwarten, dass der Blackout keine großen Auswirkungen haben wird. 😅 Die lautstarken Stimmen in den sozialen Netzwerken sind halt nur ein kleiner Teil der gesamten PlayStation-Kundschaft.
Ich persönlich kaufe digital schon länger nicht mehr im Playstation Store. Die App lässt mich sowieso nichts kaufen (ich komme in eine Endlosschleife der Verifizierung) und extra die Konsole anzumachen, nur um im Store etwas zu kaufen, mache ich dann auch nicht. XD