Nur noch knapp ein Monat, dann können wir endlich damit beginnen, unser eigenes kleines Pokémon-Paradies aufzubauen. Mit Pokémon Pokopia schlägt die Pokémon-Reihe einen deutlich ruhigeren Weg ein.
Gleichzeitig verdichten sich die Hinweise, dass das Spiel in der legendären Kanto-Region angesiedelt ist – allerdings in einer Form, die viele Fans so nicht erwartet hätten. In Pokémon Pokopia* schlüpfen SpielerInnen nicht in die Rolle eines klassischen Trainers, sondern steuern ein Ditto, das eine menschenähnliche Form annehmen kann.
Ditto statt Trainer, Bauen statt Arenen
Gemeinsam mit Pokémon-Helfern wird gefarmt, gebaut, gecraftet und Land urbar gemacht. Ursprünglich soll Pokopia stärker an Farming-Sims wie Stardew Valley erinnert haben, doch im Laufe der Entwicklung verlagerte sich der Fokus immer mehr in Richtung Konstruktion und kreative Gestaltung – fast ein bisschen wie Minecraft.
Nach dem Ankündigungs- und Übersichts-Trailer begannen Fans, bekannte Elemente wiederzuerkennen. Bestimmte Hügel-Formationen erinnern stark an die Zinnoberinsel, zudem fehlt in sämtlichem Material fast vollständig jede Spur von Menschen oder intakter Infrastruktur. Eine kaputte Pokémon-Arena, ein zerstörtes Pokémon-Center und ein kaputter Kanto-Pokédex deuten darauf hin, dass diese Version von Kanto einen schweren Niedergang erlebt hat.
Ein postapokalyptisches Kanto?
Vermutungen, dass Pokémon Poképia als postapokalyptische Interpretation von Kanto gedacht ist, gibt es schon länger. Demnach wurde die Region nicht durch ein einzelnes Ereignis zerstört, sondern durch schleichende Umweltkatastrophen. Stromausfälle, ein Vulkan auf der Zinnoberinsel und der allmähliche Verfall zentraler Routen sollen zur Aufgabe der Städte geführt haben.
Das Spiel soll in mehrere „Areale“ unterteilt sein, die SpielerInnen nach und nach wiederherstellen. Zum Start sollen unter anderem Alabastia, Vertania City, Marmoria City, Azuria City, Fuchsania City, Orania City und Saffronia City verfügbar sein, während weitere Gebiete – etwa Lavandia, Prismania City oder sogar ein eingefrorenes Indigo-Plateau – als DLC im Raum stehen.
Zahlreiche Fan-Theorien
Was genau zum Verschwinden der Menschheit geführt hat, bleibt offen. Das befeuert zahlreiche Fan-Theorien: War ein legendäres Pokémon wie Mewtu involviert? Gab es Zeitreisen oder Dimensionensprünge wie in Pokémon-Legenden: Arceus?
Viele hoffen, dass Pokopia in einer alternativen Zeitlinie spielt und nicht das fröhliche Kanto aus den Hauptspielen in dieses düstere Szenario mündet. Neue Pokémon-Varianten wie das geisterhafte Schlappchu oder das moosbedeckte Mooslaxo könnten diese Theorie vielleicht stützen.
Was auch immer mit Kanto geschehen ist – ganz verloren scheint die Region nicht. Gemeinsam mit Pokémon-Freunden können Spieler die Welt Stück für Stück wieder aufbauen. Wenn Pokémon Pokopia am 5. März erscheint, werden wir sicher mehr erfahren. Was haltet ihr von den Gerüchten und Vermutungen?
Einen Überblick über die Vorbesteller-Boni für Pokémon Pokopia bekommt ihr übrigens in diesem Artikel. Die Handelsversion (Game Key Card) ist bei Amazon* und im Nintendo Store* bereits vorbestellbar.
via GameRant, Bildmaterial: Pokémon Pokopia, The Pokémon Company, Nintendo, Game Freak, Koei Tecmo

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