Mit Spielen wie Drakengard und NieR: Automata hat sich Yoko Taro längst einen Namen gemacht. Seine ungewöhnlichen Geschichten, seine oft düsteren Themen und natürlich seine öffentlichen Auftritte mit der Emil-Maske haben ihn zu einer der bekanntesten Persönlichkeiten der japanischen Spielebranche gemacht.
Doch ausgerechnet der kreative Kopf hinter der NieR-Reihe hat offenbar gar keine großen Ambitionen mehr, weitere Spiele zu entwickeln. Das verriet er kürzlich bei der japanischen Veranstaltung The Tenth Mosaic via 4Gamer und Denfaminicogamer, die am 22. und 23. September stattfand. Aufbereitet und übersetzt wurde es schließlich von Automaton Media.
Mit Drakengard war eigentlich schon alles erreicht
Während einer Gesprächsrunde mit Keisuke Okabe, dem Director von Ender Lilies und Ender Magnolia, ging es unter anderem um die persönlichen Ziele der beiden Entwickler.
Okabe würde beispielsweise gerne einmal ein eigenes JRPG entwickeln, bevorzugt in 3D, möglicherweise aber auch in 2D. Yoko Taro sieht das dagegen deutlich entspannter.
Mit dem ursprünglichen Drakengard habe er bereits so ziemlich alles umsetzen können, was er sich als Spieleentwickler vorgenommen hatte. Seine Träume seien damit eigentlich schon erfüllt gewesen. Alles, was danach kam, betrachtet er gewissermaßen als Zugabe.
Auch finanziell sieht er sich langsam in einer Position, in der er nicht mehr unbedingt arbeiten müsste. Seine Ersparnisse und die spätere Rente könnten ihm demnach bald ausreichen.
„Aus rein emotionaler Sicht ist es also vorbei. Ich habe genug vom Arbeiten, ich will das nicht mehr machen.“, erklärte Yoko Taro.
Warum er trotzdem weitermacht
Einen ziemlich ungewöhnlichen Grund, weiterhin Spiele zu entwickeln, hat er allerdings doch: Demenzprävention.
Yoko Taro habe Geschichten über Menschen gehört, die nach einem arbeitsreichen Leben in den Ruhestand gingen und anschließend an Demenz erkrankten. Deshalb betrachtet er die geistige Herausforderung seiner Arbeit offenbar auch als Möglichkeit, sich weiterhin fit zu halten.
Selbst wenn ihn die Arbeit frustriere, sage er sich deshalb, dass der Stress zumindest gut sei, um einer Demenz vorzubeugen. Wie ernst man diese Aussagen nehmen sollte, bleibt natürlich offen. Schließlich ist Yoko Taro für seinen eigenwilligen Humor bekannt.
Ganz untätig ist er jedenfalls nicht. Zwar liegt sein letztes größeres Spieleprojekt bereits einige Zeit zurück, dafür arbeitet er derzeit am neuen Evangelion-Anime, der Anfang des Jahres angekündigt wurde. Die Produktion entsteht bei Studio Khara und CloverWorks, während Yoko Taro für das Drehbuch verantwortlich ist.
Taro äußerte sich außerdem im April letzten Jahres noch positiv über eine mögliche Fortsetzung der NieR-Reihe, blieb dabei aber wie gewohnt etwas kryptisch. Im November sprach er noch über die vielen Projekte, die es nicht über das Reißbrett hinausschafften.Ob und was er also noch an neuen Spielen aus dem Hut zaubert, bleibt abzuwarten.
via Automation Media, Bildmaterial: Square Enix

Glaube ein neues Nier oder Drakengard soll gut gegen Demenz helfen.
Welche Arbeit?
Wenn man es nicht besser wüsste könnte man meinen er macht schon nichts mehr. Ist er an den ganzen Nier Automata Collabs irgendwie beteiligt?
Steht doch auch im Artikel, das er derzeit am NGE Anime arbeitet.
Was seine Spiele Entwicklung angeht: mehrere seiner jüngeren Projekte wurden während der Entwicklung abgebrochen , während die konkreten Inhalte dieser Projekte bislang nicht öffentlich bekannt sind. Wurde hier auf jp games auch mal berichtet: Viele Projekte, wenig Überlebende: NieR-Schöpfer Yoko Taro erklärt Funkstille
und hier https://www.gamespot.com/articles/nier-…rce=chatgpt.com
Gibt noch mehr als genug für den Taro zu tun, bevor der in Ruhestand gehen kann
Erstmal sollte er dafür sorgen, dass Nier und Drakengard zukunftssicher bleibender die Zeit, wenn er abdankt, das jemand anderes für ihn übernimmt und das sollte jemand sein, den er am besten Erfahrung sammeln lässt erstmal mit Drakengard 1-3 Remastern, die technisch modernisiert erstmal neu raus gebracht werden, um die IP und die Fanbase zu sichern und gleichzeitig auch zu stärken
Und danach kann dann die neue Generation mit Taro als Supervisorblediglich sich an Drakengard 4 endlich setzen um die IP in die Zukunft zu führen, wofür Taro selbst offensichtlich weder die Lust, Inspiration noch Intention mehr für verspürt das selbst noch tun zu wollen, geschweige denn ein Nier Automata noch zu machen als krönenden Abschluss
Also sollte wenigstensdafür sorgen das Zepter würdevoll zu überreichen an nen Nachfolger, der aufgebaut wurde