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Strategiebericht: PlayStation streicht den PC, hat dafür aber viel über KI zu sagen

Im jährlichen Strategiebericht entfernte Sony eine wichtige Erwähnung für den PC, redet dafür aber darüber, wie das Unternehmen Künstliche Intelligenz einsetzen will – ein deutlicher Hinweis darauf, wie man Investoren für die Zukunft der PlayStation und damit auch die nächste Generation der PlayStation-Konsolen begeistern will.

Vorerst wird das einiges kosten, deshalb wird dieses Jahr aus der Zeile „zielt darauf ab, nachhaltiges und profitables Unternehmenswachstum zu erzielen“ nur noch „zielt darauf ab, nachhaltiges Unternehmenswachstum zu erzielen“.

KI in der Entwicklung und im Store

Bereits vor wenigen Wochen berichteten wir, dass Sony plant, KI zu nutzen, um „die Kreativität der Studios freizusetzen und das PlayStation-Erlebnis weiter zu verbessern“. Damit soll vor allem die Produktivität innerhalb seiner Studios durch den Einsatz KI-gestützter Tools steigen. So sollen Entwickler „ihre Zeit wieder stärker in den Aufbau reichhaltigerer Welten und Gameplay-Erfahrungen investieren“ können.

Teil der neuen Strategie wird es auch sein, KI im PlayStation Store einzusetzen. Die Inhalte sollen für jeden einzelnen Nutzer personalisiert und passende Spiele empfohlen werden – dazu wurden bereits verschiedenste Patente eingereicht. Auch Konkurrent Microsoft möchte auf diese Weise versuchen, das Dashboard zu personalisieren. Und bei Valve blendet bei Steam Sales inzwischen selbstbewusst den „persönlichen Kalender“ ein, der personalisierte Spielempfehlungen der vergangenen und kommenden Wochen anzeigt.

Singleplayer-Erlebnisse sollen nicht mehr auf dem PC erscheinen

Im Bericht von 2025 hieß es noch, Sony werde „seine Bemühungen fortsetzen, First-Party-Titel auf mehreren Plattformen wie dem PC bereitzustellen“. Diese Aussage findet sich im Bericht von 2026 jedoch nicht mehr.

Bloomberg berichtete erst vor kurzem, dass PlayStation-Manager Hermen Hulst intern bestätigt habe, dass erzählerische Singleplayer-Spiele künftig exklusiv für PlayStation-Konsolen erscheinen werden. Ein Grund dafür: Vergleichsweise schwache Verkäufe und die Befürchtung, man könne mit den PC-Veröffentlichungen „der Konsolenmarke schaden und die Verkäufe der PlayStation 5 und ihrer Nachfolger beeinträchtigen“.

Das bedeutet, dass kommende First-Party-Spiele wie Intergalactic: The Heretic Prophet oder God of War: Laufey nur auf der PS5 spielbar sein werden. Der südkoreanische Entwickler Shift Up hat sich hingegen entschlossen, Stellar Blade: Blood Rain ohne Unterstützung von Sony zu veröffentlichen. Stellar Blade verkaufte sich gut auf dem PC-Markt, insbesondere in China, das sehr PC- und Mobile-lastig ist.

Kooperationen und Investitionen im KI-Bereich

Stattdessen investiert Sony lieber in die KI. In einer Kooperation mit Amazon entwickelt man aktuell die Sony Engagement Platform, die 760 Terabyte Daten aus über 500 Datensatztypen verarbeitet, um Fans mit ähnlichen Interessen zu vernetzen.

Auch mit Bandai Namco möchte man Synergien bei der KI nutzen – in der generativen KI in der Spieleentwicklung sollen mehrere generative Modelle feinabgestimmt werden, um konsistente Ausgaben im gewünschten Stil zu erzeugen.

via Eurogamer, Game File, Sony, Bildmaterial: Sony Interactive Entertainment

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