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Geld allein reicht nicht mehr: Erste Händler in Japan schränken „Switch 2“-Käufe deutlich ein

Nachdem Nintendo im Zuge der neuesten Geschäftszahlen eine bevorstehende Preiserhöhung der Nintendo Switch 2 angekündigt hatte, scheint die Nachfrage in Japan aktuell noch einmal deutlich anzuziehen. Besonders kurz vor dem neuen Preis greifen einige Händler jetzt offenbar zu ungewöhnlichen Maßnahmen.

Während die Preissteigerung in vielen Regionen (darunter auch Deutschland) erst zum 1. September greifen soll, wird die Konsole in Japan bereits ab dem 25. Mai teurer. Die ursprünglich vergleichsweise günstige „Japan-Only“-Version der Switch 2 kostete 49.980 Yen (umgerechnet rund 270 Euro) und lag damit deutlich unter den internationalen Preisen. Künftig sollen dort allerdings 59.980 Yen fällig werden, was ungefähr 325 Euro entspricht.

Lange Schlangen und ungewöhnliche Verkaufsbedingungen

Die angekündigte Anpassung sorgt laut aktuellen Berichten bereits für lange Warteschlangen vor mehreren Elektronikmärkten in Japan. Viele KäuferInnen möchten sich die Konsole offenbar noch zum bisherigen Preis sichern.

Besonders auffällig ist dabei die Vorgehensweise der bekannten Handelskette Bic Camera. Dort soll die Nintendo Switch 2 inzwischen nur noch an Kunden verkauft werden, die eine hauseigene Bezahlkarte besitzen. Ohne entsprechende Kundenkarte gibt es demnach teilweise keine Möglichkeit mehr, die Konsole zum aktuellen Preis zu erwerben.

Ganz neu ist diese Strategie allerdings nicht. Bereits während der schwierigen PS5-Verfügbarkeit setzten japanische Händler wie Yodobashi ähnliche Maßnahmen ein, um die hohe Nachfrage besser kontrollieren zu können und Stammkunden zu bevorzugen.

Welche übrigens doch durchaus sehr spezielle Maßnahme sich Bic Camera in Japan für Pokemon-Karten überlegt hat, um auch gezielt „Scalpern“ vorzubeugen, erfahrt ihr hier.

Auswirkungen der Preiserhöhung bleiben abzuwarten

Noch ist unklar, wie stark sich die neue Preisstruktur langfristig auf die Nachfrage der „Switch 2“ auswirken wird. Trotz der Erhöhung gilt die japanische Version weiterhin als vergleichsweise günstig, dennoch kommt der Schritt für viele Verbraucher überraschend schnell.

Mit Blick auf die kommenden Titel wird die „Switch 2“ für Nintendo selbstredend weiterhin eine zentrale Rolle spielen. Spannend bleibt nun vor allem, ob sich die aktuelle Kaufwelle nach dem Inkrafttreten der neuen Preise wieder beruhigt.

via The Gamer, Bildmaterial: Nintendo

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