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Einst ein Flop – jetzt gefragt: Der neue „Virtual Boy“ ist in Amerika schon ausverkauft

Einer der größten Konsolen-Flops in der Geschichte von Nintendo erlebt derzeit ein überraschendes Comeback. Der Virtual Boy ist in den USA aktuell komplett ausverkauft. Bei uns ist das Zubehör dagegen weiterhin im Nintendo Store für 79,99 Euro* vorbestellbar und soll am 17. Februar erschienen.

Vom Fehlgriff zum Kultobjekt

Der Virtual Boy gilt bis heute als einer der größten Fehlschläge Nintendos. Das rot-schwarze Headset erschien Mitte der 1990er, verschwand fast genauso schnell wieder vom Markt und brachte es weltweit gerade einmal auf 22 Spiele. Lange Zeit war das Gerät eher ein peinliches Kapitel der Firmengeschichte – doch Nintendo scheint inzwischen bereit, diesen Teil der eigenen Vergangenheit offensiv aufzugreifen.

Im Zuge der Erweiterung der Nintendo-Classics-Bibliothek kündigte Nintendo an, den Virtual Boy in Form eines Zubehörs für Nintendo Switch und „Switch 2“ zurückzubringen. Seit September letzten Jahres konnte das Zubehör vorbestellt werden. Ursprünglich wurde der Preis von 99 US-Dollar (79,99 Euro bei uns) vielfach als zu hoch kritisiert – doch offenbar griffen viele Fans am Ende trotzdem zu.

In den USA vergriffen

Wie unter anderem Nintendeal berichtet, ist der Virtual Boy inzwischen im US-Nintendo-Store ausverkauft. Weitere Kontingente könnten zum offiziellen Start später in diesem Monat folgen – dennoch ist das Interesse bemerkenswert hoch.

Nicht nur das „richtige“ Virtual-Boy-Zubehör ist vergriffen. Auch die deutlich günstigere Papp-Version ist im US-Store nicht mehr erhältlich. Dass Fans selbst zur Budget-Lösung greifen, zeigt, wie groß die Neugier auf dieses kuriose Stück Nintendo-Geschichte aktuell ist.

Die Spiele und ein Blick auf weitere Exoten

Passend dazu wurden die Spiele für das Virtual-Boy-Line-up der Nintendo Classics angekündigt, darunter auch zwei bisher unveröffentliche Games. Ab dem 17. Februar 2026 soll das alles verfügbar sein. Wer generell Interesse an Nintendos exotischer Vergangenheit hat, sollte zudem einen Blick auf den Satellaview werfen. Rund um das Zusatzgerät ist derzeit sogar ein lange vergessener Zelda-Ableger im Gespräch.

via The Gamer, Bildmaterial: Nintendo

2 Kommentare

  1. Ich frag mich da schon, wo der Reiz liegt. Das Ding ist damals aus gutem Grund gefloppt - kaum Spiele, sehr umständliche Handhabung und eine im Verhältnis zu NES und SNES miserable Optik in schwarz und rot. Das Ding wird höchstens ein-, zweimal ausprobiert und verstaubt dann nur wieder in der Ecke. Trotz dessen und des saftigen Preises reißen die Leute es Nintendo aus den Händen. Das verstehe wer will.

  2. Ich frag mich da schon, wo der Reiz liegt. Das Ding ist damals aus gutem Grund gefloppt - kaum Spiele, sehr umständliche Handhabung und eine im Verhältnis zu NES und SNES miserable Optik in schwarz und rot. Das Ding wird höchstens ein-, zweimal ausprobiert und verstaubt dann nur wieder in der Ecke. Trotz dessen und des saftigen Preises reißen die Leute es Nintendo aus den Händen. Das verstehe wer will.

    Nenn das Kind Switch statt WiiU, änder das Aussehen ...


    Zack, läuft.

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