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Inside Final Fantasy VII Remake: Square Enix veröffentlicht erstes Video mit Entwickler-Kommentaren

Square Enix hat heute eine neue Videoreihe zu Final Fantasy VII Remake gestartet. Darin kommen zahlreiche Entwickler des Spiels zu Wort. Daneben gibt es aber auch Szenen aus dem Spiel zu sehen und einige der bekannten Melodien im neuen Gewand untermalen das Ganze.

Bei der ersten Folge von Inside Final Fantasy VII Remake handelt es sich um eine allgemeine Einführung, welche Einblicke in die Entstehungsgeschichte des Remakes gibt und auch für Neulinge in die Geschichte einführt. Hier sind die interessantesten Aussagen der Entwickler.

Yoshinori Kitase (Produzent)

Der Grund, warum wir beschlossen, zu Final Fantasy VII zurückzukehren und mit dem Remake-Projekt zu beginnen, geht auf 2012 zurück, als wir die Ausstellung zum 25. Jubiläum von Final Fantasy veranstalteten. Es war also ein guter Zeitpunkt, über die Zukunft von Final Fantasy nachzudenken.

Tetsuya Nomura (Director & Concept Design)

Ich dachte, es wird viele Fans geben, die das Original gespielt haben, und nachdem über 20 Jahre vergangen sind, wird es auch viele neue Fans geben. Ich hatte den Eindruck, dass die Balance richtig sein musste und es etwas sein musste, das beide Gruppen genießen können. Darauf habe ich am meisten geachtet.

Es dauert ca. zehn Stunden, die Midgar-Abschnitte im Original durchzuspielen. Diese Abschnitte liefen viel flüssiger ab als in meiner Erinnerung. Aber ich hatte den Eindruck, dass wir noch mehr tun konnten. Ihr reist häufig durch die Slums, aber es kam mir nicht so vor, als setzten wir viel vom oberen Teil der Stadt ein, und ich dachte, das hätten wir tun sollen.

Ich denke, ihr bekommt einen besseren Eindruck von Midgar als beim ersten Mal. Dabei geht es nicht nur um die Kulissen und Orte, sondern auch die Bürger […]. Natürlich sind eure Kameraden in Avalanche jetzt auch ausgeformte Charaktere. Ihr bekommt einen besseren Eindruck von ihrem Leben.

Wir hatten die Welt von Final Fantasy VII schon in Advent Children realistisch dargestellt, doch natürlich sind seit dem zehn Jahre vergangen. Advent Children befindet sich also im Kern von Final Fantasy VII Remake, und manch einer erinnert sich vielleicht, dass es superrealistisch war.

Im Vergleich zum Original FFVII war Advent Children natürlich realistischer. Vielleicht nicht so sehr aus heutiger Sicht. Wir streben mit Final Fantasy VII Remake nach dem heutigen Niveau von Realismus. Falls wir versucht hätten, es 100% fotorealistisch zu machen, wie bei echten Menschen, dann hätte es etwas vom Charakter des Originals verloren. Wir gingen mit dem Realismus so weit, wie wir konnten, ohne diese Linie zu überschreiten.

Naoki Hamaguchi (Co-Director – Game Design / Programmierung)

FFVII hat viele Fans und um selbst nur die Geschichte in Midgar richtig für ein modernes Publikum darzubieten, wird eine gewaltige Menge an Daten und Spielinhalt benötigt. Es bietet die gleiche Menge Spielinhalt wie ein vollständiges, nummeriertes FF-Spiel.

Es wurden so viele Details in das Design eingearbeitet, dass es nicht auf eine einzige Blu-ray-Disc passt. Wir haben genug Inhalt für zwei Blu-ray-Discs erstellt, also macht euch keine Sorgen. Es ist ein umfangreiches Spiel, obwohl die Geschichte sich nur bis zur Flucht aus Midgar spannt.

Wir überlegten, wie das klassische ATB-Kampfsystem aussehen würde, wenn es in dieser Ära erstellt würde. Dafür ist es besser, alles nahtlos zu gestalten, anstatt Kämpfe und Erkundung separat zu halten. Das verleiht dem Spielstil auf natürliche Weise etwas mehr Action und somit neues Flair. Aber wir wollten auch die positiven Aspekte des ATB-Systems behalten, daher war gleich zu Beginn die Frage, wie wir dieses mit einem Action-Kampfsystem verbinden. Wir haben sehr genau darauf geachtet, wie das ganze System aufgebaut war.

Teruki Endo (Battle Director)

Es gibt die Action-Steuerung und das taktische Befehlsmenü. Die taktische, strategische Seite des Kampfes aus dem Original wird stärker betont. Die Action-Elemente erschaffen Dynamik und ein ganz neues Niveau des Eintauchens. Wir fügten diese als ersten Schritt ein, um die Spieler mit taktischen Befehlen vertraut zu machen. Damit die Steuerung für die Spieler einfach und leicht zu implementieren ist, und sie ihre Hirnleistung auf ihr taktisches Denken und die Auswahl der richtigen Befehle konzentrieren können.

Keiji Kawamori (Music Supervisor)

Wir setzen neue Arrangements und komplett neue Melodien für die neuen Szenen ein, doch die Musik aus dem Original war brillant, also war der Druck für die neue Musik groß. Doch aufgrund der grafischen Verbesserung der Erzählung war es wichtig, sie richtig hinzubekommen.

Mitsuo Suzuki (Komponist)

Die Musik verändert sich dynamisch, um sich der Szene anzupassen. Diese Art Musik wurde auch in Final Fantasy VII Remake eingebaut. Besonders, weil die Szenen nun auch Dialoge enthalten.

Es gibt z. B. eine Szene, die drei verschiedene Versionen eines Tracks benötigt. Das Tempo und die Komposition sind für alle gleich, genau wie der Zeitpunkt, zu dem die Melodie einsetzt. Aber die Arrangements sind unterschiedlich. Alle drei werden parallel abgespielt und gehen in die verschiedenen Versionen über, wechseln frei zwischen ihnen hin und her.

Es ist wie… hmm… wie eine fantastische Darbietung eines DJs! Der es flüssig ablaufen lässt.

Masashi Hamauzu (Komponist)

Indem die Musik sich nahtlos verändert, um die Entwicklung in der jeweiligen Szene zu reflektieren, können die emotionalen Höhepunkte von passender Musik begleitet werden. Und wenn Szenen plötzlich eine ruhigere Stimmung erfordern, dann geschieht dieser Übergang natürlich und nicht abrupt, passend zu den Taten des Spielers und der Grafik.

Takako Miyake (Environment Director)

Das Hauptmotiv für das Weltdesign war: Was wäre, wenn Midgar in echt existieren würde? Für die Teile, die im Original der Vorstellung der Spieler überlassen wurden oder nicht auf dem Bildschirm waren, haben wir viele überzeugende, realistische Details hinzugefügt, um sie zu glaubwürdigen Orten zu machen.

Midgar ist eine geschlossene, fiktionale Stadt, die wir so erstellten, dass Spieler ein Gefühl für die Existenz des Ortes entwickelten, indem sie an den dramatischen Momenten der Einwohner und Charaktere teilnahmen.

Final Fantasy VII Remake erscheint am 10. April 2020 hierzulande für PlayStation 4. Bei Amazon winkt Vorbestellern exklusiv als Bonus* ein dynamisches „Sephiroth“-Theme für eure PS4. Außerdem gibt es auch noch die Beschwörungsmateria „Chocobo-Küken“. Die Deluxe Edition des Spiels beinhaltet ein Steelbook, ein Artbook und eine Soundtrack-CD. Vorbesteller der Deluxe Edition erhalten unter anderem bei Amazon* zusätzlich die Beschwörungsmateria „Kaktor“.

Das Spiel ist der erste Teil des Remake-Projekts und deckt die Handlung bis zur Flucht der Gruppe aus Midgar ab und taucht tiefer in die Ereignisse ein als das Original. Derzeit könnt ihr eine Demo ausprobieren, welche bereits eine Story-Änderung offenbarte. Wir hatten bereits die Gelegenheit, noch über die Demo hinaus zu spielen.

Inside Final Fantasy VII Remake – Folge 1: Einführung

Bildmaterial: Final Fantasy VII Remake, © 1997, 2020 SQUARE ENIX CO., LTD. All Rights Reserved. CHARACTER DESIGN: TETSUYA NOMURA / ROBERTO FERRARI. LOGO ILLUSTRATION: ©1997 YOSHITAKA AMANO

23 Kommentare

  1. eine neue IP wäre mir zwar lieber, da ich komplett den Überblick in Kingdom Hearts verloren habe, aber besser als garnichts
  2. Das eine schließt das andere nicht aus. Ich hoffe dass Verum Rex ein eigenes Spiel wird und zu 100% den Versus XIII Plot verwendet nur eben mit anderen Personen und Namen. Und dann kann das ganze auch gerne in Kingdom Hearts wandern, war ja bei den FF Welten auch schon so. Aber KH jetzt im Stile von Verum Rex weiterzuführen, fände ich extremst bescheiden weil sie dann gezwungenermaßen auch wieder Disney reinmischen müssten. Fände ich nicht gut und wäre eine echte Verwässerung. KH sollen sie doch mit Riku weiterführen und nicht mit Yosora.

    Ich weis viele von euch lieben KH aber ich kann es schon seit Teil 2 nicht mehr leiden. Schon allein wegen der verworrenen Story fände ich es gut wenn sie komplett neu anfangen.
  3. Es ist ja noch nicht Mal bekannt, ob Disney-Charaktere auftauchen werden. Angeblich ist man darauf aus, die KH Reihe ohne Disney fortzuführen, nur dann müsste sich Square freikaufen.
    Ich denke aber der Zug ist abgefahren mit versus XIII. Außerdem, soviel bekannt ist über die Welt auch nicht. Der Trailer war beeindruckend, aber dass waren die von anderen Games auch...das Endprodukt ist entscheidend.
  4. Der Plot hat trotzdem noch Potential und an der Ressonanz zum Verum Rex Teaser hat man gesehen dass das Interesse noch da ist. Auch beim Ende von Remind sind die Fans ausgeflippt weil es "Versus"-like ausgesehen hat. Wäre dumm sowas nicht zu nutzen...der Versus Zug ist in der Tat abgefahren aber das gilt nicht für die Geschichte und Planung dahinter.
    Bei KH3 hat man gesehen dass Disney wohl eindeutig mehr zu sagen hat als Square denn nicht umsonst gab es keine FF Charas mehr. Ich glaube auch nicht dass Disney KH fallen lassen würde.
  5. Hahaha....
    Wenn man das Insidevideo startet und schon vor dem Laden weiss welche Mucke am Anfang gespielt wird.
    :D :D :D <X

    So wirkt es auf mich wenn Cloud oder andere storyrelevante Charaktere neben NPCs entlang laufen...
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