Final Fantasy VII Remake
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Final Fantasy VII Remake: Diese Story-Änderung spaltet die Fans

Falls ihr neugierig seid, um was es hier geht, ihr euch aber keinesfalls spoilern wollt: Es geht hier um eine Szene aus der Demo vom Final Fantasy VII Remake. Falls ihr sie gespielt habt, kennt ihr die Szene also. Habt ihr sie nicht gespielt: Die Demo behandelt die ersten Spielminuten. Es handelt sich also um eine Szene vom Anfang des Spiels. Darüber hinaus kommen Szenen aus offiziellen Trailern zu Sprache. Es wird nur eine einzige Szene angesprochen, die weder in der Demo noch in Trailern zu sehen war, die jedoch im Original direkt an die Ereignisse anschließt. Das zur Einordnung. Noch habt ihr trotzdem die Chance, die Artikelansicht wieder zu verlassen! Keine Angst, wer Final Fantasy VII, die Remake-Demo und die bisherigen größten Trailer kennt, hat nichts zu befürchten…

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Dass Square Enix für das Final Fantasy VII Remake auch Änderungen an der Story vornehmen würde, war eigentlich zu erwarten.

Mit Sicherheit werden Aspekte eher eingeführt als im Original, es wird hoffentlich auch am Storytelling und am Pacing geschraubt, aber es wird auch Änderungen geben.

So kann es nur sein, wenn man gleichzeitig auch über Charaktere intensiver schreiben möchte, vollkommen neue Charaktere und neue Nebenaufgaben einführt und Schauplätze erweitert.

Die Explosion in Reaktor 1

Eine dieser Änderungen zeigt sich gleich zu Beginn und es wird sehr spannend sein zu sehen, wo sie uns hinführt. Nach Ankunft am Reaktor 1 bahnt sich die Gruppe ihren Weg bis ins Innere des Reaktors. Der Schauplatz ist im Remake ausgeschmückt, es gibt neue Dialoge und Sequenzen. Vor allem aber die Szene nach der Explosion der Bombe erregt die Fans. Denn sie ist gänzlich neu und gibt der Story einen neuen Twist. Als die Gruppe den Kampf gegen den Wachskorpion erfolgreich bestritten hat und die Flucht antritt, explodiert Jessies Bombe. Wobei – von einer Explosion kann man kaum sprechen. Ein laues Lüftchen, selbst der Kampf gegen den Wachskorpion richtete mehr Schaden an.

In der darauffolgenden Sequenz wirft der Shinra-Präsident mit ernster Miene seinem rechten Arm Heidegger einen Blick zu. Der weiß sofort, was zu tun ist, als hätte man es vorher abgesprochen. Per Knopfdruck setzt er eine Art Selbstzerstörung in Gang, die verheerend ist und letztlich nicht nur zur kompletten Zerstörung des Reaktors führt, sondern auch im Umfeld im Sektor heftigen Schaden anrichtet und zahlreiche Opfer fordert. Im Original spielte es sich anders ab. Hier war tatsächlich die Bombe von Avalanche für die Zerstörung verantwortlich. Die Explosion war nicht weniger riesig als im Remake, wie eine Zwischensequenz auch damals zeigte.

Kaum Selbstzweifel bei Avalanche im Original

Die Mitglieder von Avalanche zeigten danach im Originalspiel kaum Selbstzweifel angesichts der Zerstörung. Die Entwickler ließen Wedge mit brennendem Po als Letzten aus dem Fluchttunnel laufen, was der Szene zusätzlich an Ernsthaftigkeit nahm. Im Zug unterhält man sich über Geld und Cloud. Kontakt mit der Bevölkerung gibt es später in den Passagierabteilen. Die meisten Passagiere flüchten ins nächste Abteil, als Avalanche eintritt. Offensichtlich aus Angst vor Pöbelei.

Ein Passagier kommentiert die Zerstörung damit, dass sich die Gruppe da „ganz schön was ausgedacht“ habe. Ihr Anführer müsse ganz schön „gerissen“ sein. Klingt eher nach Anerkennung als nach Ablehnung. Von einem NPC in Sektor 7 erfährt man davon, dass Unschuldige ums Leben gekommen sind. Beim anschließenden Treffen im Siebten Himmel spielt das keine Rolle. Dass die Explosion ein bisschen größer ausgefallen ist als offenbar geplant, erfährt man optional von Jessie. Sie müsse sich verrechnet haben sagt sie, als man sie im Versteck anspricht. (Das wäre, ganz nebenbei, ein gutes Schlupfloch in den neuen Plot.) Aber ein großes Thema wird daraus nicht, im Gegenteil. Barret sagt: Die nächste Explosion wird noch größer!

Im Final Fantasy VII Remake wird ein anderes Bild gezeichnet

Final Fantasy VII Remake - Barret spricht
Barret stimmt die Gruppe im E3-Trailer auf den Widerstandskampf ein.

Im Remake zeichnet sich ein anderes, vor allem umfangreicheres Bild. In meiner fast vierstündigen Anspielsession von Final Fantasy VII Remake konnte ich weitere Einblicke gewinnen, die über die öffentliche Demo hinausgehen. Nicht über alles darf ich schreiben, aber das ist auch nicht nötig. Denn schaut man sich das bisher veröffentlichte offizielle Material an, gibt es bereits genug Anhaltspunkte. Ich will deshalb nicht zu sehr ins Detail gehen, aber die Zerstörung ist nicht nur materieller Art, auch zahlreiche Menschen sind (wie im Original) zu Schaden gekommen. Das wird diesmal auch visuell sehr deutlich. Auf dem japanischen PlayStation-Account bei YouTube findet ihr ein umfangreiches Gameplay-Video, welches das Ausmaß der Zerstörung zeigt.

Barret stimmt die Gruppe ein: »Wir kämpfen für die richtige Sache. Und wenn es Opfer fordert, dann ist es halt so.«

Auch die Gruppe nimmt das alles wahr und es kommen Zweifel auf, die auch geäußert werden. Barret zerstreut diese Zweifel mit einer Ansprache. „Ihr dürft das große Ganze nicht aus den Augen verlieren. Alle Dinge, für die es sich zu kämpfen lohnt, verlangen Opfer!“, sagt er untertitelt im E3-Trailer. (Die deutsche Dub wird später übersetzt mit: „Wir kämpfen für die richtige Sache. Und wenn es Opfer fordert, dann ist es halt so.“)

Tifa zeigt Zweifel an den Plänen der Gruppe

Im Siebten Himmel angekommen, eröffnet Cloud Tifa, dass er gehört habe, sie halte nicht viel von den Plänen. „Ich verstehe, dass wir nur mit großen Aktionen etwas verändern können. Aber doch nicht so. Ich weiß… einfach nicht weiter“, antwortet Tifa. Ebenfalls im E3-Trailer. (Die deutsche Dub wird später übersetzt mit: „Einfach mit netten Bitten ist Shinra nicht beizukommen, das weiß ich ja selbst. Aber trotzdem… ich weiß nicht weiter.“) Im Englischen wird die letzte Zeile sogar mit „I feel trapped“ übersetzt, was ihr Dilemma noch deutlich mehr unterstreicht.

Final Fantasy VII Remake - 7th Heaven
Ebenfalls im E3-Trailer eröffnet Tifa Cloud ihre moralischen Zweifel an den Aktionen.

Weicht die Änderung das Handeln von Avalanche auf?

Die Kritiker an dieser Änderung bringen nun ins Feld, dass die Sache für den Spieler nun moralisch deutlich angenehmer gelöst ist. Immerhin kann man ja irgendwie gar nichts für die Zerstörung und die Opfer. Argumentation: Ohne das zusätzliche Wirken von Shinra wäre es gar nicht zu diesem Ausmaß der Zerstörung gekommen. Shinra nutzt den Anschlag, um Avalanche in der Bevölkerung zusätzlich zu diskreditieren. Auf Kosten der Bevölkerung natürlich, aber das weiß diese ja nicht und das macht es noch schlimmer. Shinra geht aus der Sache im Remake jedenfalls noch deutlicher als Bösewicht heraus als noch im Original. Avalanche hingegen mit sichtbaren Zweifeln, aber es muss nun mal getan werden, was getan werden muss, nicht wahr? „Disneyfication!“, sagen manche Fans.

Aber ist es so? Geht Avalanche aus diesen ersten Spielminuten als „der Gute“, Shinra als „das Böse“ heraus? Ich denke, so viel ändert sich an der moralischen Ausgangslage nicht. Denn zwar weiß der Spieler um die Manipulation von Shinra, nicht aber die Gruppe. Sie wollte zwar offensichtlich nicht eine so große Explosion, nimmt sie aber letztlich mit aller Zerstörung und allen Opfern trotzdem in Kauf. Oder wollte sie vielleicht doch so eine große Explosion, aber es ist (wie im Original) nur etwas schiefgelaufen? Das wissen wir nicht, aber: Avalanche war es, die den Anschlag verübt haben. Shinra nutzt die Situation nur für seine Zwecke. Der Rucksack ist schwer und die Machenschaften von Shinra nehmen Avalanche nicht aus der Verantwortung. Den Anschlag haben sie verübt und es ist natürlich auch nicht vorher planbar, ob es zu unschuldigen Opfern kommt oder nicht.

Wo führen die Neuerungen im Final Fantasy VII Remake hin?

Der Präsident von Shinra: »Freut euch, kleine Narren aus den Slums. Denn von heute an seid ihr Agenten aus Wutai!«

Ich finde es eine interessante Änderung von Square Enix. Eine, die eine Vielzahl an neuen Betrachtungen ermöglicht. Ich bin sehr gespannt, wo uns das hinführt. Möglicherweise mitten in eine Auseinandersetzung zwischen Wutai und Shinra? Das lassen andere bereits veröffentlichte Sequenzen und Trailer vermuten. Im TGS-Trailer eröffnet der Shinra-Präsident der Gruppe: „Freut euch, kleine Narren aus den Slums. Denn von heute an seid ihr Agenten aus Wutai!“. Die kann damit sichtbar nichts anfangen. Der Präsident tritt nach: „Ihr habt eure Rolle immer noch nicht begriffen.“ (Später in der deutschen Dub übersetzt mit: „Das ist zu hoch für euch ihr dämliche Ratten.“)

Final Fantasy VII Remake
Der Shinra-Präsident eröffnet der Gruppe im TGS-Trailer ihre neue „Rolle“ für Shinra.

Dass die Änderung das Handeln von Avalanche entschärft, dem kann ich jedenfalls nicht beipflichten. Im Gegenteil, die neuen Darstellungen sorgen dafür, dass klar wird, dass sich Avalanche sehr viel mehr Gedanken um die eigenen Aktionen macht, als es im Original deutlich wurde. Und sich trotz allem sehr bewusst für terroristische Anschläge entscheidet. Und es ist ja nicht so, dass dies die einzige Möglichkeit wäre. Andere Splittergruppen von Avalanche (wir wissen aus der Demo von Jessie, dass es diese Gruppen gibt) ziehen offenbar gezielte Attentate auf den Shinra-Präsidenten vor (wir wissen von Heidegger aus der Demo von mindestens einem Attentat).

Das Ziel, die Machenschaften von Shinra zu beenden über das Leben von Unschuldigen zu stellen, das ist schon ein schwerer moralischer Schuh, den sich Avalanche da zu Spielbeginn bewusst anzieht. Zumal im Remake eben deutlich wird, dass sie das Drumherum sehr wohl gut wahrnehmen. Und, soviel kann man denke ich verraten, auch da der Kampf gegen den Airbuster bereits gezeigt wurde: Man darf auch nicht vergessen, dass nach all den Geschehnissen auch noch und trotzdem der Anschlag auf Reaktor 5 erfolgt.

„Feel good“-Änderung für den Spieler?

Der Blick des Spielers auf die Geschehnisse mag ein anderer sein, aber sicher keiner, der angenehmer ist. Kritiker der Änderung sagen, nun könne der Spieler all die schlimmen Dinge auf das „böse Shinra“ schieben. Dem würde ich nicht zustimmen. Im Original konnte der aufmerksame Spieler sogar noch darauf hoffen, dass die riesige Explosion vielleicht am Unvermögen der Gruppe lag. Auch wenn der cholerische Barret offenbar zu allem bereit ist. Im Remake steuert der Spieler eine Terrorgruppe in den Kampf, die zwar Selbstzweifel hegt, die sie aber letztlich nicht von ihrem Handeln abhalten. Wir steuern sogar eine Splittergruppe, die vom konservativen Flügel ihrer Widerstandsbewegung rausgeworfen wurde, weil ihre Pläne als „drastisch“ gelten. Gegen ein Shinra, das offenbar zu jedem Opfer bereit ist, um Avalanche (und Wutai) noch schlechter dastehen zu lassen. Und den ersten Knopf drückt weiterhin Avalanche und der Spieler.

Jetzt seid ihr dran! Wie findet ihr diese Neuerungen im Remake?

Final Fantasy VII Remake erscheint am 10. April 2020 hierzulande für PlayStation 4. Bei Amazon winkt Vorbestellern exklusiv als Bonus* ein dynamisches „Sephiroth“-Theme für eure PS4. Außerdem gibt es auch noch die Beschwörungsmateria „Chocobo-Küken“. Die Deluxe Edition des Spiels beinhaltet ein Steelbook, ein Artbook und eine Soundtrack-CD. Vorbesteller der Deluxe Edition erhalten unter anderem bei Amazon* zusätzlich die Beschwörungsmateria „Kaktor“.

Bildmaterial: Final Fantasy VII Remake, © 1997, 2020 SQUARE ENIX CO., LTD. All Rights Reserved. CHARACTER DESIGN: TETSUYA NOMURA / ROBERTO FERRARI. LOGO ILLUSTRATION: ©1997 YOSHITAKA AMANO

129 Kommentare

  1. Josti schrieb:

    Und gerade die Wandlung von moralisch grauen zu heldenhaften Charakteren macht für viele eine Charakterentwicklung erst interessant. Vergleichbar in etwa mit Han Solo.

    Prinzipiell schon. Man sollte aber auch sehen, welche Charaktere im Original überhaupt eine Charakterentwicklung durchmachen und wie gut diese geschrieben ist.

    Jesse, Biggs und Wedge machen keine Entwicklung durch. Sind auch nicht dazu gedacht. Barret leider nur zum Teil. Er hat seinen Arc in Midgar und seinen Arc mit Dyne. Dazwischen passiert aber nichts weiter mit ihm.

    Hier wird dieser narrative Wandel hingegen deutlich intensiviert. Nach der ersten Aktion hat das Team seine Zweifel. Doch Barret hält eine große Rede, dass man Opfer bringen muss, weil man das große Ganze sehen muss. Damit überzeugt er die Anderen gegen ihre Gewissensbisse, die nächsten Missionen durchzuziehen. Und ist so ganz persönlich für ihren Tod mitverantwortlich. Im Original hat er Shinra sowieso die Schuld für alles gegeben und konnte es irgendwie auch.

    Hier kommt Barret aus der eigenen Schuld aber einfach nicht mehr raus. Und darauf muss er dann zukünftig iwie klarkommen. Das wurde im Original leider nie weiter thematisiert.



    Josti schrieb:

    eigentlich sind Avalanche ja die Guten [...] Die Reaktion der Charaktere spielt für mich erstmal keine Rolle, weil ich mit ihrer Schuld letztendlich nicht wirklich mitfühlen kann, da ich ja als Spieler bereits weiß, dass Avalanche eigentlich keine Schuld trifft, unabhängig von ihrer eigenen Intention.

    Und das verwässert meiner Meinung nach die Wirkung beim Spieler. Weil dieser eben nicht hinterfragen kann, ob seine Entscheidung bzw. den Weg, den laut in der Narrative beschreiten muss, moralisch vertretbar ist.

    All das sehe ich im Orignal viel deutlicher als hier. Im Original wird Shinra gleich zu Beginn als das böse Imperium eindrucksvoll eingeführt. Barret quatscht einen die ganze Zeit damit voll und die ganze Szenerie könnte von den Bildern und der Musik her garnicht böser sein. Kurze Zeit später treffen wir auf die Turks, den Präsi, Scarlett, Heidegger, den Verhältnissen in den Slums usw.

    Und wenn ich als Spieler gegen das übermächtige böse Imperium kämpfe um den Planeten zu retten, dann fühle ich mich selbstredend als Heldentruppe und hinterfrage nicht die Methoden, durch die das Spiel mich führt. Von Graubereich ist da nicht zu denken.

    Interpretationsraum findet man vielleicht, wenn man ein paar bestimmte NPCs anspricht, aber ich denke mal, die allerwenigsten nahmen das damals wirklich ernst.


    Was das Remake betrifft:

    Wie schonmal geschrieben, ohne Avalanche hätte es die Explosion und Shinras Einschreiten nicht gegeben und somit verbleibt alle Schuld im Endeffekt bei ihnen. Sie werden nur mit den Folgen direkter konfrontiert.

    Der Spieler weiß zwar, dass Shinra daran beteiligt war. Avalanche und die Bevölkerung wissen es aber halt nicht. Dadurch hat der Spieler nun die "Shinra Perspektive" hinzugewonnen, aber er verliert dadurch halt nicht die "Avalanche Perspektive". Diese würde er daduch verlieren, wenn Avalanche direkt mitbekommen hätte, dass es eigentlich Shinra war. Du spielst das Spiel nun also nicht mehr nur aus einer Perspektive sondern wirst gefordert, dich in verschiedene Perspektiven hineinzuversetzen. Auch innerhalb von Avalanche.

    Dadurch durchlebst du die Hinterfragung auf mehreren Ebenen mit und kannst sie bei Bedarf in deinen eigenen Gedanken und vllt auch bezogen auf die eigene Lebensrealität weiterspinnen. Und deswegen kann ich da erstmal keine Verwässerung feststellen. Dadurch wirkt die Prämisse für mich viel komplexer als je in einem FF zuvor, weil halt eben nicht alles so gerade aus läuft.

    Josti schrieb:

    Das schließt sich ja nicht mit dem aus, was ich schreibe, im Gegenteil. Ich würde es sogar mutiger finden, wenn SE den ursprünglichen Ansatz im Original weiterverfolgt hätte. Denn gerade kontroverse Thematiken verleihen meiner Ansicht nach einer Geschichte erst die richtige Würze und macht sie dadurch spannender.

    Ich versteh den Gedankengang dahinter schon. Aber ich halte das eher für eine Fehleinschätzung, denn man hat ja so nur den Tunnelblick der Protagonisten und da man deren Handlungen vor sich selbst rechtfertigen kann, weil Shinra als das Böse gilt, interessiert man sich eher weniger für das Leid der Anderen.

    Die Situation ist jetzt aber halt eben, dass wir die Situation provoziert, aber eigentlich nicht ausgelöst haben, obwohl wir es aber eigentlich schon wollten. Und nun sind wir mit dem damit verbundenen Leid konfrontiert, und bereuen es teilweise, es getan zu haben, obwohl wir es eigentlich nicht getan haben, was die Charaktere aber ja nicht wissen. Und ich frag mich die ganze Zeit schon, ob das Team noch davon erfahren wird, was wirklich passiert ist und wie sie darauf reagieren würden/werden. Für mich das die reinste Achterbahnfahrt der Gefühle werden.



    Josti schrieb:

    Weil es vielleicht viele Spieler gibt, die im Original keine Beliebigkeit sehen, sondern einen interessanten Ansatz, bei welchem man selber mal ein bisschen Hirnschmalz einsetzten kann. Und wenn man dies nicht möchte, hat man trotzdem noch ein gutes Spiel.

    Ich würde das eher umdrehen. Ich finde es absolut klasse, dass wir nun mehr erfahren als vorher. Das wir die Wahrheit über Dinge erfahren, über die wir 20 Jahre höchstens spekulieren konnten. Und wer diesen Nostalgie-Bonus nicht hat, bekommt trotzdem ein gutes Spiel. Mit politischen Intrigen, mit innerparteilichen Konflikten, mit einem Action-ATB Hybrid KS. Und die Resonanz spricht im Großen und Ganzen doch für sich. :thumbup:
  2. Bastian.vonFantasien schrieb:

    Ich kann mich nicht daran erinnern das damals die Spieler durch das Spiel gerannt sind. Im Gegenteil. Man hatte es wie kein anderes Game ausgekostet und versucht secrets zu finden die es nicht gab.

    Ja, weil es soviele Fehler hatte, die man entdecken konnte und diesen Reiz auslösten. Diese waren aber nie vorgesehen sondern vor allem Bugs, Glitches, unfertige Plots. Interessantes Zeug für Nerds aber mehr auch nicht.



    Bastian.vonFantasien schrieb:

    Es war für alle immer das perfekte Game.

    Naja, man sollte die Kirche schon im Dorf lassen. Es war vllt für seine Zeit das perfekte Game, was auch nicht allzu schwer war. Und für viele ist es auch das beste FF. (Der internationale Konsens geht aber dann doch eher in Richtung FF6). Aber dann hörts dann auch langsam auf.


    Bastian.vonFantasien schrieb:

    Ich würde das Original, welches mich mit der Handlung, trotz ihrer Einfachheit und ihrem kindlichen Charme, immer vorziehen.

    Ich käme garnicht auf den Gedanken, die Spiele auf diese Weise zu vergleichen - eben weil sie so anders sind.



    Bastian.vonFantasien schrieb:

    Final Fantasy 7 schaffte es uns in die Handlung zu saugen. Jetzt verkommen wir zu denkfaulen Kinobesuchern.
    Das fängt ja schon damit an das wir unserem Protagonist aufgrund vorgekauter Synchro keinen Namen mehr geben dürfen. Erst die Tage musste ich beim Hören von Sakimotos Außergewöhnlichen BoF5 Soundtracks daran denken...wie schön es war und wie viel intensiver ich die Texte wahr genommen habe als es noch keine Synchro gab.

    Das SE da nicht wieder zurückgehen würde.... ja mei xD

    Spiel halt das Original im 7th Heaven Mod. Wurde extra für Leute wie dich gemacht und das sogar kostenlos.

    Ich genieße durchaus die alte und neue Variante.


    EDIT


    Bastian.vonFantasien schrieb:

    Es wurde nie etwas hinterfragt. Erst jetzt mit dem Remake fangen die Leute an zu glauben..das ganze Game sei voller Fehler und Lücken gewesen nur weil man diesen Leuten jetzt künstliche Lücken erschafft.

    Sorry, aber dann hast du vom Fandom in den letzten 20 Jahren einfach nichts mitbekommen. Final Fantasy VII gehört mit zu den Games mit den meisten Fantheorien und Mods überhaupt.

    Und ich dachte, ihr regt euch jetzt darüber auf, dass das Remake diese Lücken schließt und wir dadurch zu denkfaulen Kinobesuchern verkommen. Also sind wir jetzt schon denkfaule Kinobesucher, weil das Remake uns zwingt, uns über Lücken Gedanken zu machen oder wie? Ja, ich glaube, so kann man das sagen. ^^
  3. DarkJokerRulez schrieb:

    Bastian.vonFantasien schrieb:

    Es war für alle immer das perfekte Game.
    "Es war für die Meisten immer das perfekte Game." So sollte es Stimmen, Final Fantasy VII war für mich nie das Perfekte Game, wird es auch nie sein. Es gibt besseres :D :thumbsup:
    Pardon me, your right. ^^



    Sorry, aber dann hast du vom Fandom in den letzten 20 Jahren einfach nichts mitbekommen. Final Fantasy VII gehört mit zu den Games mit den meisten Fantheorien überhaupt.
    So siehts aus.
    Einfach wunderbar!
    Da wird man vom Spiel nicht nur zum denken angeregt sondern zum Disskutieren.
    Toll!


    Vlt schaffst du es ja unter all den alten Fantheorien der späten 90er/ Anfang 2000 Diskussionen darüber zu finden ob Avalanche nun den Reaktor hochgejagd hat oder Shinra. Anzeichen mhat es ja angeblich schon immer gegeben und somit müsste das Thema ja schon damals hitzige Diskussionen ausgelöst haben.
    Good Luck.
  4. Hab ich dem Spiel ja auch nie abgesprochen. Kann ich dem Remake aber ebenso nicht absprechen ohne mich damit ein paar Jahre auseinandergesetzt zu haben.

    Löschen kannst du übrigens in dem auf "erweiterte Bearbeitung" gehst und dann oben das Kästchen neben "in den Papierkorb verschieben" anklickst.... von wegen Secrets und so. ;)
  5. Ach du Heilige!
    Und ich hab als gedacht die Funktion gibts hier nicht.
    Nach Jahren endlich herausgefunden. :thumbsup: :thumbsup:

    Jetzt bitte nurnoch diese Editierungen entfernen. Man kommt sich immer vor wie ein Idiot wenn man sich vertippt oder noch etwas hinzufügt.


    Und ich dachte, ihr regt euch jetzt darüber auf, dass das Remake diese Lücken schließt und wir dadurch zu denkfaulen Kinobesuchern verkommen. Also sind wir jetzt schon denkfaule Kinobesucher, weil das Remake uns zwingt, uns über Lücken Gedanken zu machen oder wie? Ja, ich glaube, so kann man das sagen.
    Ach...das hast du Missverstanden. Durch die Vertiefung des Remakes werden automatisch beim Original Lücken geschaffen. ^^
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