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Dialoge in Persona 4 Revival werden „angepasst“ – aber ein großer Fan-Wunsch ist vom Tisch

Bei Persona 4 Revival stellt sich schon seit der Ankündigung die Frage, wie Atlus mit einem Spiel umgeht, dessen Original inzwischen 18 Jahre zurückliegt. Ein ganz ähnliches Thema hatten wir bereits vor einiger Zeit: Das Remake soll dem JRPG von 2008 treu bleiben, gleichzeitig aber an einigen Stellen modernisiert werden. Jetzt wurde erneut bestätigt, dass davon auch die Dialoge betroffen sind.

Persona-Serienproduzent Kazuhisa Wada erklärte im Gespräch mit GamesRadar auf der Gamescom 2026, dass das Team beim erneuten Blick auf ältere Skripte einige Stellen entdeckt habe, die man heute klarer formulieren würde.

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„Als wir uns ältere Skripte ansahen, die wir für frühere Spiele geschrieben hatten, wurde uns klar, dass es einige Stellen gab, an denen wir das Original hätten verbessern können, zum Beispiel: ‚Oh, das haben wir nicht klar genug formuliert'“, so Wada. „Es gab Informationen, von denen wir angenommen hatten, dass die Spieler sie verstehen würden, was aber nicht der Fall war.“

Die Charaktere sollen trotzdem dieselben bleiben

Entsprechend wurden manche Dialoge für Persona 4 Revival angepasst und moderner formuliert. Atlus möchte damit insbesondere Informationen verständlicher vermitteln, die im Original möglicherweise nicht so eindeutig beim Spieler ankamen. An den eigentlichen Gesprächen oder Persönlichkeiten der Figuren soll sich dadurch jedoch nichts ändern.

„Die meisten Änderungen, die wir vorgenommen haben, dienten dazu, das Gesagte so anzupassen, dass wir all das einbringen konnten, was wir schon immer sagen wollten, um den Kern der Sache effizienter und wirkungsvoller zu vermitteln“, erklärt Wada.

Und weiter: „Aus diesem Grund haben wir die Art und Weise geändert, wie manche Charaktere bestimmte Dialoge formuliert haben. Aber der Dialog selbst ist derselbe geblieben. Die Charaktere sind immer noch dieselben Personen. Wir haben nichts an ihrer Persönlichkeit verändert.“

Kurz gesagt: Die Formulierungen dürfen moderner werden, die Figuren selbst nicht. Wada fasst entsprechend zusammen: „Wir haben die Dialoge angepasst, um sie moderner zu gestalten und die Geschichte wirkungsvoller zu erzählen.“

Dieser Fan-Wusch ist jetzt auch vom Tisch

Eine größere inhaltliche Änderung, nach der Fans schon länger fragen, wird es dagegen nicht geben: Yosuke wird auch in Persona 4 Revival keine Romanze für den männlichen Protagonisten. Wada erklärte dazu, dass eine solche Änderung aus seiner Sicht bedeuten würde, konsequenterweise auch die anderen männlichen Charaktere als Romanzen anzubieten.

Wir hatten übrigens auf der diesjährigen Gamescom bereits die Gelegenheit, Persona 4 Revival selbst anzuspielen. Unsere Eindrücke vom Remake und davon, wie stark sich das neue Inaba vom Original unterscheidet, findet ihr in unserer Vorschau.

Persona 4 Revival erscheint am 18. Februar 2027 für PlayStation 5, Xbox Series und PC via Steam und Microsoft Store. Bei Amazon* könnt ihr physisch vorbestellen, auch für PS5. Zum Start wird das Rollenspiel außerdem im Game Pass verfügbar sein.

via GamesRadar, Bildmaterial: Bildmaterial: Persona 4 Revival, Atlus, P-Studio

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