Nintendos Klage gegen die Palworld-Entwickler Pocketpair dürfte am Ende ziemlich wenig bringen. Laut Berichten wird Nintendo, wenn die Klage gegen den Palworld-Entwickler Pocket Pair später dieses Jahres beendet sein wird, sehr wenig oder sogar nichts gewinnen.
Die Klage läuft schon seit 2024 und Gegenstand sind drei Patente, die Pocketpair in ihrem Spiel verletzt haben sollen. Zunächst forderten Nintendo und The Pokemon Company eine einstweilige Verfügung gegen Palworld, die die Veröffentlichung des Spiels blockieren würde. Stattdessen änderte Pocketpair mehrere Spielmechaniken im Spiel. Seitdem sind beispielsweise die Pal Spheres deutlich weniger präsent im Spiel und auch die Gleiter wurden abgeändert.
Die Gerichtsverhandlung ist für den 1. Oktober geplant. Die Urteilsbekanntgabe erfolgt am 9. November. Von der ursprünglichen Klage sind allerdings nur noch wenige Punkte übrig. Daher gelten die meisten der Ansprüche von Nintendo und TPC nur für ältere Palworld-Versionen. Dazu betrifft die Klage nur Verkäufe in Japan. Die Schadensersatzforderungen sind daher begrenzt.
„Selbst wenn – was weit von einer Gewissheit entfernt ist – Nintendo alle üblichen Hürden überwältigte, […] wäre das Maximum, was es erhalten könnte, 5 Millionen Yen, das Äquivalent von 30.000 US-Dollar,“ berichtet Gamesfray.
„Bei diesem Rechtsstreit geht es wirtschaftlich gesehen nicht mehr um etwas Wesentliches. Es geht um eine hypothetische einstweilige Verfügung, die für aktuelle Produktversionen nicht gilt, und (wenn überhaupt) um einen geringen Schadenersatz für einen Zeitraum, in dem Pocketpair in Japan nur begrenzte neue Umsätze erzielte“, so die weitere Einschätzung.
Im Kontext wirkt die Zahl tatsächlich klein: Aus einem aktuellen Finanzbericht des Konzerns geht hervor, dass Nintendo im aktuellen Geschäftsjahr Prozesskosten in stolzer Höhe von 6,4 Milliarden Yen (etwa 35 Millionen Euro) zu stemmen hat. Mit den „Palworld-Erlösen“ wird man dieses Loch also nicht stopfen.
Pocketpair blickt währenddessen optimistisch auf Version 1.0 von Palworld am 10. Juli – und möglicherweise auch Palworld Mobile, das nach wie vor keinen offiziellen Termin hat.
via VGC, Bildmaterial: Palworld, Pocketpair

Gut so - ich hoffe, die Prozesskosten waren für Nintendo weit höher als der "Schadenersatz", den sie meiner Meinung nach eh nicht verdient haben.
Ich mag Nintendo immer noch, ich mag einige ihrer Spiele (wenn auch weniger als früher), ich respektiere sie dafür, dass sie ihre Studios nicht wie Dreck behandeln und sie nicht schließen, wenn sie auch nur ansatzweise "unter den Verkaufserwartungen" sind, ich weiß, dass zumindest beim Animal Crossing - Team und bei Monolith Soft tolle Arbeitsbedingungen herrschen. Das ist alles super - aber das hier war Mist. Murks mit Mayonnaise. Quatsch mit Soße. Blödsinn im Burrito. Facepalm auf Pfannkuchen. Unsinn aus dem Untergeschoss. Ein Becknacktheitsbankett. Dummheit im DumDumGeschoss. Das war eine Resident Evil-Anspielung. Ich habe keine Lust mehr, mir weitere Begriffe für diesen Schwachfug auszudenken.
Hauptsache, Nintendo hat nichts davon und hat mal was auf die Finger bekommen. Hoffentlich lassen sie diesen Verlust nicht an den Falschen aus.
ja gut so nintendo kann und soll auch mal auf die fresse fliegen(sry für die wort wahl war aber passend) und so mal einsehn das selbst nintendo ideen von wo anders sich ab schaut würde jeder ein patent auf was auch immer den kann einer hin gehn ein patent auf das wort und gegenenstand schwert den dürfte auch keiner mehr schwester oder so nutzen nicht mal lerser schwerter oder so also vondaher
Das zeigt halt auch wieder, dass es bei diesen Gerichtsverfahren für Nintendo nicht wirklich um das Geld geht, sondern einfach darum ein Statement zu setzen. Man will abschrecken und so das eigene geistige Eigentum schützen. Leider in diesem, wie auch vielen anderen Fällen mittlerweile, viel zu übertrieben, so dass es wahrscheinlich am Ende mehr vom eigenen Ruf gekostet hat, als es an Schutz für das eigene geistige Eigentum.
Es wirkt halt wirklich so, als ob Furukawa der Anwaltsabteilung komplett freie Hand lässt und lediglich die Anweisung gibt durchzugreifen, koste es was es wolle. Würde aber auch zu seinen Führungsstil passen. Diese Niederlage gegen Palworld wird daran wohl auch nichts ändern. Eine Schande, dass man das ganze Geld, was man mit dem Switch Erfolg generierte für so einen Unfug ausgibt, anstatt in noch mehr Spiele oder vielleicht auch mal qualitative Hardware zu investieren, Stichpunkt Joycons.