Dass Nintendo bei großen Projekten häufig mit anderen Studios zusammenarbeitet, ist längst kein Geheimnis. Besonders eng ist die Zusammenarbeit mit dem Entwicklerstudio Monolith Soft, das vor allem durch die „Xenoblade Chronicles“-Reihe bekannt ist.
Jetzt hat das Studio selbst neue Einblicke in seine Arbeit an The Legend of Zelda gegeben – und dabei auch einen kleinen Blick in die Zukunft der Reihe gewagt.
Monolith Soft arbeitet seit über einem Jahrzehnt an Zelda
Auf seiner Website beschreibt Monolith Soft erstmals ausführlicher die eigene Rolle bei der Entwicklung der Reihe. Demnach begann die Zusammenarbeit bereits mit The Legend of Zelda: Skyward Sword im Jahr 2011, nachdem das Studio 2007 von Nintendo übernommen worden war.
Seitdem unterstützte das Team mehrfach die Hauptentwickler bei Nintendo. Zu den Projekten, an denen Monolith Soft beteiligt war, zählen unter anderem A Link Between Worlds, Breath of the Wild und Tears of the Kingdom. Gerade bei den großen Open-World-Abenteuern spielte das Studio eine wichtige Rolle – etwa bei der Gestaltung der weitläufigen Spielwelten.
Unterstützung auch für kommende Zelda-Spiele geplant
Auch in Zukunft wird Monolith Soft offenbar an der Reihe beteiligt sein. Die Website macht deutlich, dass das Studio weiterhin als Support-Entwickler an kommenden Zelda-Projekten arbeiten möchte. Konkrete Details zu aktuellen Arbeiten nennt das Unternehmen jedoch nicht.
Damit bleibt offen, woran genau das Team derzeit beteiligt ist. Denkbar wäre beispielsweise Unterstützung bei einem möglichen „Ocarina of Time“-Remake für die neue Nintendo-Konsole – ein Projekt, über das schon länger spekuliert wird, das aber bislang nicht offiziell bestätigt wurde. Ebenso möglich ist, dass Monolith Soft bereits am nächsten großen Hauptteil nach „Tears of the Kingdom“ mitarbeitet.
Im Dezember letzten Jahres wurde in einem Interview mit Daiki Iwamoto, dem General Manager der Zelda-Reihe bei Nintendo, bekannt, dass Monolith Soft eine „zentrale Rolle“ bei der Entwicklung der kommenden Zelda-Spiele spielen soll. Typisch für Nintendo ist dabei, dass die genaue Rollenverteilung oft erst bekannt wird, wenn ein Spiel bereits erschienen ist und die Credits über den Bildschirm laufen.
Während Fans also gespannt auf neue Zelda-Abenteuer warten, dürfte auch ein anderes Projekt von Monolith Soft im Fokus stehen: Hinweise deuten darauf hin, dass das Studio parallel an einem neuen Xenoblade Chronicles arbeiten könnte. Bis Nintendo seine Pläne offiziell enthüllt, bleibt jedoch vieles Spekulation.
via GameRant, Bildmaterial: The Legend of Zelda: Skyward Sword HD, Nintendo

Für mich immer noch einer der größten Verschwendungen von Talent (natürlich abgesehen von Entlassungen). Wenn man sich einfach mal vorstellt was Monolith alles für spiele hätte veröffentlichen können wenn sie neben Xenobalde nicht an Zelda usw. hätten arbeiten müssen sondern kleine 20-30h Rpgs als Nebenprojekte hätten machen können. Was Story rpgs angeht ist ja bei Nintendo abgesehen von Xenoblade eh tote Hose, dies wäre also die Chance mehrere kleine und vielleicht sogar experimentelle story rpgs zu veröffentlichen, aber nein die Manpower und das talent wird für andere Projekte verschwendet.
Keine. Dann hätten sie das zusätzliche Team, welches sich nur auf Nintendo Marken konzentriert nie gegründet. Wozu auch? Es existiert nur dafür, wie auch die expliziten Stellenbeschreibung für genau dieses Team verraten. Daher ist das auch keine Verschwendung.
Monolith Soft hat das schon gut gelöst, in dem man das Ganze voneinander trennt, damits einander nicht beeinträchtigt.
Zumal die ohnehin immer weiter wachsen.
Wahrscheinlich sind ihre wertvolle Arbeit für Nintendo IPs auch mit ein Grund, warum man ihnen weiterhin Chancen gegeben hat, obwohl ihre Originalspiele erst mit Xenoblade 2 gewinnbringend wurden. Wer weiß, ob Monolith Soft ansonsten überhaupt noch geben würde, realistisch betrachtet.