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Spieler automatisiert Ressourcen-Farming in Pokopia und versklavt dafür seine Pokémon

Pokémon Pokopia sorgt weiterhin für beeindruckende Bauprojekte in der Community. Ähnlich wie in Minecraft versuchen sich Spielerinnen und Spieler daran, immer komplexere Systeme zu erschaffen.

Erst kürzlich sorgte eine Spielerin für Aufsehen, als sie unter ihrer Insel ein funktionierendes U-Bahn-System errichtete. Jetzt geht die Community noch einen Schritt weiter: Dazu gehört auch eine vollautomatische Ressourcen-Farm. Es geht um unbegrenzte Ressourcen.

Eine Farm, die komplett alleine arbeitet

Der japanische Twitter-User nanapercent788 präsentierte kürzlich eine besonders ausgeklügelte Konstruktion: eine vollständig automatisierte Ressourcen-Farm in Pokémon Pokopia. Das System nutzt (manche würden sagen: versklavt) mehrere Pokémon, die gemeinsam dafür sorgen, dass Materialien gesammelt, transportiert und verarbeitet werden – ganz ohne Eingreifen der SpielerInnen.

Die Konstruktion basiert auf der Wasserphysik des Spiels. Strömungen bewegen die gesammelten Materialien automatisch durch das System. Mehrere Pokémon sammeln anschließend die Gegenstände ein und transportieren sie zu zwei Sammel-Boxen. Dort übernehmen schließlich ein Montecarbo und ein Machollo die Weiterverarbeitung der Rohstoffe.

Ist das System einmal aufgebaut, läuft alles vollständig automatisch. Ein Video dazu seht ihr bei Twitter. Der Entwickler der Farm hat sogar eine Schritt-für-Schritt-Anleitung veröffentlicht, damit andere SpielerInnen ihre eigene automatische Pokopia-Farm errichten können.

Perfekt für große Bauprojekte

Die Konstruktion bietet enorme Vorteile für Spielerinnen und Spieler, die größere Bauprojekte umsetzen möchten. Ressourcen können dauerhaft gesammelt werden, ohne ständig selbst Materialien in der Spielwelt suchen zu müssen.

Der Ersteller empfiehlt allerdings einen kleinen Trick: Wer die Farm laufen lässt, sollte eine Sicherheitskamera im Spiel platzieren und diese auf die Pokémon am Ende der Produktionskette richten. Danach kann man das Spiel einfach laufen lassen, während die Farm weiterarbeitet.

Der Erfolg von Pokémon Pokopia zeigt sich auch in den Verkaufszahlen. Seit dem Veröffentlichungsdatum am 5. März konnte sich das Spiel bereits über zwei Millionen Mal innerhalb von nur vier Tagen verkaufen. Gleichzeitig arbeitet Entwickler Omega Force bereits an kommenden Updates, die Fehler beheben und zusätzliche Komfortfunktionen einführen sollen. Erst kürzlich gab es einen ersten Patch.

Was ist das beeindruckendste Bauprojekt, das ihr bisher in Pokémon Pokopia gesehen habt?

via GameRant, Bildmaterial: Pokémon Pokopia, The Pokémon Company, Nintendo, Game Freak, Koei Tecmo

1 Kommentar

  1. Quasi Palworld.XD

    Und "versklavt" und zum "kämpfen gezwungen", werden sie ja nach Meinung einiger auch in den Haupt Pokemon Spielen XD

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