News

Falls es ein Final Fantasy VI Remake geben sollte, dann nicht von Naoki Hamaguchi

Wir haben es noch bestens in Erinnerung: Ein Remake zu Final Fantasy VI würde 20 Jahre dauern, um es fertigzustellen, so Yoshinori Kitase einst. Seine Antwort war natürlich im Kontext der Remake-Trilogie zu Final Fantasy VII (sprich: mit 3D-realistischer Grafik) zu sehen und man durfte auch einen gewissen Spaß unterstellen.

Kein Spaß ist das für Naoki Hamaguchi, der ins mindestens zehnte Jahr der Entwicklung seiner Remake-Trilogie geht. 2015 wurde Final Fantasy VII Remake angekündigt, die Arbeiten dürften noch früher gestartet haben. Ein Projekt wie Final Fantasy VI Remake kann sich Hamaguchi persönlich deshalb nicht vorstellen.

„Da ich als Kind das Original von FF6 gespielt habe und es gewissermaßen eine meiner Wurzeln als Gamer war, kann man jetzt, da ich als Entwickler selbst Spiele produziere, sehen, wie sich das in meiner Arbeit widerspiegelt“, so Hamaguchi gegenüber Gamer Braves.

„Da ich all diese Zeit für die Produktion des Remakes von FF7 aufgewendet habe, sollte ich dann auch die Remakes einer weiteren Serie übernehmen?“, fragt Hamaguchi selbst und liefert die Antwort: „Anstatt selbst ein weiteres Remake-Projekt zu leiten, würde ich lieber einen neuen Schöpfer hinzuziehen und mich selbst in den Hintergrund stellen, um ihn zu unterstützen und ermutigen, anstatt selbst die Leitung eines neuen Remake-Projekts zu übernehmen“, sagte Hamaguchi.

Im Anschluss an seine „20 Jahre“-Aussage stellte Kitase übrigens einst klar: Es gäbe „sicherlich Möglichkeiten“ für ein Remake-Projekt zu Final Fantasy VI. Schließlich gibt es auch noch andere Stile als den „superrealistischen Foto-Real-Art-Stil“ der Remake-Trilogie zu Final Fantasy VII. Und na klar, das wissen auch Fans: HD-2D. Konkrete Pläne gäbe es allerdings nicht, so Masaaki Hayasaka (Producer von Dragon Quest III HD-2D) zuletzt.

Bildmaterial: Final Fantasy VI, Square Enix

7 Kommentare

  1. Ich würde es cool finden, wenn es den Art Style des SNES Packshots hätte. Ich hätte gern ein Final Fantasy, was Yoshitaka Amanos Zeichnungen honoriert.

    Final Fantasy VI - Wikipedia


    Nicht zu vergessen: der Diorama-Stil, welcher derzeit bei DQ7-Reimagined zu Einsatz kommt. Den könnte ich mir ausgesprochen gut in einem FF6-Remake vorstellen.

    Du hast dabei das wichtigste Detail vergessen. Welche Haarfarbe soll Terra haben, ikonisches Brünett oder das ikonische Grün?^^ *Im Hintergrund läuft die Millionshow-Jingle*

  2. Welche Haarfarbe soll Terra haben, ikonisches Brünett oder das ikonische Grün?

    In diesem konkreten Fall würde ich mich wohl tatsächlich für das ikonische Grün entscheiden. In meiner Welt ist sie seit jeher eine weibliche Version meines Nicknamegebers, welcher ebenfalls grünhaarig ist (wie die zahlenmäßig vermutlich eher überschaubaren Kenner/innen wissen).:D

  3. Ich würde es cool finden, wenn es den Art Style des SNES Packshots hätte. Ich hätte gern ein Final Fantasy, was Yoshitaka Amanos Zeichnungen honoriert.

    Du meinst wie damals bei Legend of Kartia? Das Spiel war ja durchzogen von seinen Artworks. ^ ^

    Ach und natürlich grüne Haare.

  4. „Da ich all diese Zeit für die Produktion des Remakes von FF7 aufgewendet habe, sollte ich dann auch die Remakes einer weiteren Serie übernehmen?, fragt Hamaguchi selbst und liefert die Antwort: „Anstatt selbst ein weiteres Remake-Projekt zu leiten, würde ich lieber einen neuen Schöpfer hinzuziehen und mich selbst in den Hintergrund stellen, um ihn zu unterstützen und ermutigen, anstatt selbst die Leitung eines neuen Remake-Projekts zu übernehmen“, sagte Hamaguchi.

    Hamaguchis Aussagen klingen da weniger nach Frust und mehr nach einem bewussten Schritt nach vorn. Nach den extrem fordernden Jahren mit FF´VII Remake/Rebirth scheint er nicht einfach "genug zu haben“, sondern erkennt, wie belastend und kreativ einschränkend es ist, immer wieder große Remake-Projekte zu leiten.

    Er betont seine tiefe Verbindung zu Final Fantasy, gerade FF6 als prägende Wurzel macht aber klar, dass er lieber neuen kreativen Köpfen Raum geben möchte. Statt selbst jedes Remake zu führen, sieht er sich eher in einer unterstützenden, mentorhaften Rolle.

    Das wirkt weniger wie der Wunsch, Final Fantasy hinter sich zu lassen, sondern vielmehr wie der Versuch, Monotonie durch kreative Wiederholung zu vermeiden und gleichzeitig frische Ideen zu fördern. Ein Zeichen von Reife und vielleicht auch ein Hinweis darauf, dass Square Enix langfristig einen Generationswechsel in der kreativen Leitung vorbereitet.

    Allein die Tatsache, dass es kein Großprojekt wie Final Fantasy VII Remake wird, lässt darauf schließen, dass es sich eher um einen Titel auf AA-Niveau handeln könnte. Wichtig wäre dabei allerdings, keinen externen Third-Party-Entwickler einzubinden, der mit der Marke nicht vertraut ist.

    Tomoya Asano, gemeinsam mit ARTDINK und Square Enix (Team Asano), hat mit HD-2D bereits bewiesen, dass man auch mit begrenzterem Budget hochwertige (was damals gemeint war das es auch so kostspielig war HD2D-Spiele sind kostspieliger als ihr glaubt, sagt der Producer von Triangle Strategy) und stilistisch starke Spiele umsetzen kann. Sollte man diesen Ansatz wählen, wäre das immer noch besser als nichts.

    Trotzdem wäre ein vollwertiges 3D-Remake natürlich die deutlich bessere Lösung, gerade bei einem so umfangreichen Titel. Ein moderner 3D-Ansatz könnte Spielmechaniken, Erzähltempo und Präsentation wesentlich zeitgemäßer gestalten, ohne die Identität der Reihe zu verlieren.

    Am Ende hängt alles davon ab, wie viel Budget, Zeit und kreative Freiheit Square Enix bereit ist zu investieren. Qualität entsteht nicht nur durch Technik, sondern vor allem durch eine klare Vision und Erfahrung mit der Marke. In letzter Zeit habe ich jedoch starke Zweifel, ob es sich lohnt, dieses Risiko für die Entwicklungskosten und den potenziellen Umsatz einzugehen.

    Für die jüngere Generation müsste das Spiel ebenfalls attraktiv sein, doch viele würden vermutlich direkt sagen: „Was ist das wieder?! Ein Remake aus deiner Zeit?“ – so wie meine Tochter es immer sagt. Retro-Spiele verkaufen sich zwar noch wie Butter, aber in den nächsten 3–5 Jahren sollten Entwickler ernsthaft darüber nachdenken, neue IPs oder Fortsetzungen zu produzieren, anstatt sich nur auf nostalgische Remakes zu verlassen.

    Ich würde es cool finden, wenn es den Art Style des SNES Packshots hätte. Ich hätte gern ein Final Fantasy, was Yoshitaka Amanos Zeichnungen honoriert.

    Final Fantasy VI - Wikipedia


    Du hast dabei das wichtigste Detail vergessen. Welche Haarfarbe soll Terra haben, ikonisches Brünett oder das ikonische Grün?^^ *Im Hintergrund läuft die Millionshow-Jingle*

    Früher hatte Terra Branford in Final Fantasy VI auf SNES und in Yoshitaka Amanos Original-Artworks (Auf "Yoshitaka Amano The Complete Prints Art Book Illustration") grüne Haare, das war ihr ikonischer Look. Auf der PSOne, in den GCI-Cutscenes, wurde sie dann allerdings blond/brünett dargestellt, was viele Fans erstmal irritierte.

    Als aber Dissidia: Final Fantasy (PSP) Terra wieder blond gezeigt wurde, gab es auf Fan-Seiten wie Final-Fantasy.de richtig Diskussionen, inklusive wildester Verschwörungstheorien das waren noch Zeiten :D. Für viele bleibt das grüne Haar aber einfach das klassische, ikonische Terra.

An dieser Stelle siehst du nur die letzten 5 Kommentare. Besuche das Forum um die komplette Diskussion zu diesem Thema zu sehen.