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„Er löste Probleme“ – Warum HokWai Ng mit Zelda: Ocarina of Time die große Bühne bekam

Eine der größten Überraschungen rund um das neue The Legend of Zelda: Ocarina of Time ist nicht unbedingt eine spielerische Neuerung, sondern die Wahl des Directors. Denn mit HokWai Ng hat Nintendo die Verantwortung für das Remake einem vergleichsweise unbekannten Entwickler übertragen.

Wir hatten uns Ng und seine bisherigen Arbeiten bereits etwas genauer angesehen. Jetzt hat Zelda-Produzent Eiji Aonuma in einem Interview mit Polygon verraten, warum die Wahl ausgerechnet auf ihn fiel.

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Schon bei Tears of the Kingdom fiel Ng positiv auf

Ganz neu im Zelda-Kosmos ist HokWai Ng natürlich nicht. Er war bereits an The Legend of Zelda: Tears of the Kingdom beteiligt und arbeitete dort an der Planung des Spiels mit.

Genau während dieser Zusammenarbeit wurde Aonuma auf ihn aufmerksam. Besonders beeindruckt habe ihn, wie Ng mit Problemen umgegangen sei. Er habe Schwierigkeiten nicht nur erkannt, sondern auch sehr engagiert und eigenständig nach Lösungen gesucht.

„Er war an der Planung von Tears of the Kingdom beteiligt, und ich habe beobachtet, wie er bei diesem Projekt Probleme sehr entschlossen und proaktiv erkannt und gelöst hat“, so Aonuma. Für Aonuma war das offenbar ein Zeichen dafür, dass Ng bereit für mehr Verantwortung sein könnte.

Seine eigenen Ideen gaben den Ausschlag

Entscheidend war schließlich die Zeit gegen Ende der Entwicklung von Tears of the Kingdom. Damals begann Ng laut Aonuma, eigene Vorschläge für zukünftige Projekte einzubringen.

„Tatsächlich begann er am Ende von Tears of the Kingdom, einige Ideen für zukünftige Projekte vorzustellen“, blickt Aonuma zurück. Dabei entstand bei Aonuma der Eindruck, dass Ng durchaus Interesse an einem Remake haben könnte und bereits eigene Vorstellungen davon besaß, wie sich ein solches Projekt umsetzen ließe.

Also entschied er sich, ihm die Leitung des neuen Ocarina of Time anzuvertrauen. Rückblickend zeigte sich Aonuma mit dieser Entscheidung sehr zufrieden und bezeichnete die Zusammenarbeit als gute Erfahrung. „Ich denke, es war eine gute Entscheidung.“

Ob HokWai Ng künftig noch weitere Zelda-Projekte leiten wird, ließ Aonuma allerdings offen. Zumindest hat er mit dem Remake nun seine erste große Gelegenheit bekommen, sich als Director der Reihe zu beweisen. Wie er sich so als Director geschlagen hat, könnt ihr übrigens auch in unserem Test zum Spiel lesen.

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via Polygon, Bildmaterial: Zelda: Ocarina of Time, Nintendo

1 Kommentar

  1. Freut mich für ihn! Mit dem Ocarina of Time Remake scheint Nintendo hier definitiv die richtige Entscheidung getroffen zu haben. Ich finde es großartig, was ich bisher vom Spiel gesehen habe, und auch die ersten Eindrücke und Wertungen gehen ja regelrecht durch die Decke. Umso schöner, dass jemand, der sich bereits bei Tears of the Kingdom bewiesen hat, nun die Chance bekommen hat, ein solches Meisterwerk neu zum Leben zu erwecken.

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