Das Remake von The Legend of Zelda: Ocarina of Time* modernisiert nicht nur Grafik und Präsentation. Auch Link selbst spielt sich deutlich zeitgemäßer: Er scheint beweglicher zu sein, die Kämpfe wirken flüssiger und die Kamera lässt sich frei steuern. Außerdem können wir ihn jetzt auch selbst springen lassen.
Eigentlich alles gute Nachrichten. GameRant sieht darin allerdings auch eine Herausforderung für Nintendo: Was passiert mit den Bossen, wenn Link plötzlich wesentlich komfortabler und agiler zu kontrollieren ist?
Die Bosse kennt man inzwischen auswendig
Ocarina of Time war nie dafür bekannt, seine SpielerInnen mit enorm komplexen Bosskämpfen zu überfordern. Typisch für Zelda funktionieren viele Begegnungen vielmehr wie ein abschließendes Rätsel des jeweiligen Dungeons.
Oft kommt dabei genau der Gegenstand zum Einsatz, den Link kurz zuvor gefunden hat. Gohmas Auge bietet sich beispielsweise geradezu für die Schleuder an. Hat man den entscheidenden Kniff einmal verstanden, werden viele Kämpfe entsprechend überschaubar.
Für NeueinsteigerInnen mag das weiterhin eine Herausforderung darstellen. Wer Ocarina of Time seit 1998 allerdings unzählige Male gespielt hat, kennt die Abläufe womöglich längst auswendig. Und genau hier sieht GameRant Potenzial für Verbesserungen.
Wenn Link besser wird, sollten es die Bosse auch?
Dabei geht es ausdrücklich nicht darum, aus Ocarina of Time plötzlich ein Black Myth: Wukong zu machen oder den Bossen einfach mehr Lebenspunkte und stärkere Angriffe zu verpassen.
Stattdessen könnten kleinere Überraschungen und zusätzliche Mechaniken dafür sorgen, dass selbst VeteranInnen ihre bekannten Strategien zumindest teilweise überdenken müssen. Das klassische Puzzle-Prinzip der Bosskämpfe könnte dabei vollständig erhalten bleiben.
Ob Nintendo tatsächlich größere Änderungen an den Bossen vorgenommen hat, wissen wir bislang nicht. Der Gedanke ist dennoch nachvollziehbar: Wenn Link im Remake deutlich beweglicher und das Kämpfen komfortabler wird, müssen die alten Gegner mit diesen neuen Möglichkeiten erst einmal mithalten können.
Vielleicht wartet bei Gohma, Phantom-Ganon und Co. also doch noch die eine oder andere Überraschung auf diejenigen, die glauben, jeden ihrer Schritte längst auswendig zu kennen. Aber was ist eure Meinung?
The Legend of Zelda: Ocarina of Time erscheint am 5. November 2026 – hier bei Amazon* oder Media Markt* vorbestellbar – exklusiv für Nintendo Switch 2. Tolle Vorbestellerboni gibt’s übrigens auch, dazu haben wir hier alles für euch gesammelt.
via GameRant, Bildmaterial: Zelda: Ocarina of Time, Nintendo

Wenn ich mich Recht erinnere, wurden die Boss kämpfe in den 3d Remakes auch überarbeitet.
Da habe ich auch erst Mal komisch geschaut...
Finde es wirklich toll das dieses Reamke kommt, aber vom Hype hab ich mich nicht anstecken lassen.
100% werde ich es spielen aber für max 30€ oder weniger im sale oder gebraucht. Denn sobald man sich an die optik und Steuerung gewöhnt hat, ist es zu 95% einfach nur das selbe Spiel.
Da wäre mir ein Oot 2 oder so lieber gewesen.
Da allerdings ff resonance, wow forever und gta 6 zeitnah kommen und im Dezember noch das neue Dragon Quest Monster und nächstes Jahr Tomb Raider und Kirby, habe ich viel Zeit zum warten bis der Preis sinkt
Nagut, wenn wir jetzt damit anfangen, können wir täglich über ein neues Thema diskutieren. Oder es dann einfach auf nur noch einen einzigen Artikel runterbrechen: "Brauchen wir dieses Ocarina of Time Remake? überhaupt"
Also man kann ja wirklich schon wieder überall Spekulatius kaufen, und bei dem Spiel hier ist es auch nicht anders. Man hat von den Bossen einfach noch nichts wirklich gesehen, um das irgendwie großartig beurteilen zu können. Ich denke, auch die Bosse werden wie Link ein erweitertes Moveset erhalten und anders agieren als im Original. Aber es werden halt die selben Bosse sein, man kennt sie. Und das geht dann eben wieder wie ein Bumerang zurück zur eigentlichen Frage, ob es das Remake braucht oder man auch einfach seinen 3DS oder die NSO App anschmeißen kann. Oder das recht aufwändige Remaster auf PC von Moddern.
Und das neue Remake wird einfach eine weitere Option sein, den Klassiker spielen zu können. Ich habe damit mittlerweile meinen Frieden gefunden, während viele YouTuber noch am Copium zwecks neuen Dungeons und Orten schnüffeln oder eben komplett überarbeitete Bosse erwarten. Wobei ich halt wirklich glaube, dass die Bosse überarbeitet werden. Die waren ja, wie Link selbst, alle relativ simpel gestrickt und zeigten eben, dass die Entwicklung von 3D-Titeln noch relativ am Anfang stand.
Das mit den unter 30 Euro bei einem Nintendo-Titel ist aber sportlich bemessen : D Also selbst auf dem Gebrauchtmarkt werden die Spiele schon relativ preisstabil angeboten. Aber es ist auch kein klassischer Vollpreistitel. Ob das Remake aber mal wirklich auf- oder gar unter 30 Euro fallen wird, schwer zu sagen.
Ich finde, das muss sogar sein, dass sie das Encounterdesign auf die neuen Möglichkeiten im Kampf anpassen. Was ist sonst der Sinn dahinter, wenn Link zwar agiler ist, die Gegner aber immer noch genauso agieren und fähig sind wie im Original? Dann hätte man mehr Möglichkeiten, die am Ende aber überflüssig sind. Gleiches gilt übrigens auch für den Sprungknopf. Wenn sie nun nichts in der Spielwelt einbauen, was diesen tatsächlich nötig macht, sehe ich es als eine ebenfalls überflüssige Änderung.
Denn das Spiel war einfach ursprünglich damit designed, dass man nicht selber springen braucht, und auch, dass die Kämpfe eben langsamer sind, weil Links Bewegungsmöglichkeiten langsamer und eingeschränkter waren. Die Systeme in Spielen sind ja nicht unabhängig und nur eines davon zu verändern während man die anderen so lässt wäre nicht so geil.
Vermutlich die Definitive Edition von dem Spiel. Dank exzellenter Performance hab ich unglaublich Spaß an dem Spiel und die düstere Atmosphäre bleibt ebenfalls erhalten.