Es war eine der überraschendsten Ankündigung während der Nintendo Direct vor einigen Tagen. Final Fantasy Resonance, das erste „Final Fantasy“ in HD-2D-Grafik. Längst überfällig natürlich.
Das Spiel basiert auf dem ersten Handlungsbogen von Final Fantasy Brave Exvius – ein Mobile-Game. Mit anderen Worten: Square Enix erhält zumindest die Story des Spiels auch über dessen digitalen Tod hinaus. Klar: Da kommt bei NieR-Fans der Neid hoch.
Denn auch innerhalb der NieR-Serie gibt es da ein Mobile-Game, das NieR-Fans gerne wiedersehen würden. NieR Re[in]carnation wurde bereits eingestellt und ist nicht mehr spielbar. Wann erhält NieR Re[in]carnation also die Resonance-Behandlung? Diese Frage wurde auch bei der aktuellen Q&A-Runde bei der Jahreshauptversammlung gestellt.
Der Fragesteller wollte wissen, wie die Unternehmenspolitik bezüglich der Archivierung von Spielen aussieht, um deren „Wert des geistigen Eigentums langfristig“ zu erhalten. Konkret angesprochen wurde dabei auch eine unautorisierte Offline-Version von NieR Re[in]carnation.
Und abschließend: „Sollten Sie nicht als Rechteinhaber eine Vorreiterrolle bei der Bewahrung und Weiterführung des geistigen Eigentums übernehmen?“ Die Antwort, zunächst ausweichend: „Wie wir es unseren Kunden ermöglichen, ein Spiel auch nach Beendigung des Betriebs weiter zu genießen, hängt von der Art des jeweiligen Titels ab.“
Danach geht es zwar konkret um NieR, aber vielversprechend klingt das nicht: „Bei der NieR-Reihe beispielsweise stellen wir Informationen über offizielle Livestreams zur Verfügung. Bei anderen Titeln bewahren wir Zwischensequenzen auf Video-Streaming-Plattformen auf.“
Im Falle von Re[in]carnation gab es übrigens auch ein Artbook post mortem. Man verspricht: „Wir werden auch weiterhin für jeden Titel passende Wege finden, um sicherzustellen, dass die Spieler diese auch nach Beendigung des Betriebs oder nach Abschluss der Geschichte weiterhin genießen können.“
via Square Enix, Bildmaterial: NieR Re[in]carnation, Square Enix, Applibot

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