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Nintendo mischt sich ein: Kampf gegen Pokémon-Karten-Scalper geht in die nächste Runde

Der Kampf gegen Scalper beim Pokémon-Sammelkartenspiel geht weiter. Während die Nachfrage nach neuen Erweiterungen ungebrochen hoch ist, haben viele SammlerInnen weiterhin Schwierigkeiten, Produkte zum regulären Preis zu kaufen. Nun will sich auch Nintendo stärker an der Suche nach Lösungen beteiligen.

Bereits im vergangenen Jahr hatte die Pokémon Company verschiedene Maßnahmen eingeführt. Dazu gehören unter anderem Warteschlangen im Pokémon Center, Nachproduktionen beliebter Produkte sowie Vorbestellungen auf Bestellung.

Auch anderswo wird inzwischen zu ungewöhnlichen Mitteln gegriffen: Teilweise gibt es Kaufverbote auf Veranstaltungen, Verkäufe nur nach Ausweiskontrolle oder sogar kleine Quizze, um sicherzustellen, dass die Produkte tatsächlich bei Fans und nicht bei Scalpern landen.

Nintendo und die Pokémon Company arbeiten zusammen

Während der 86. Aktionärsversammlung wurde Nintendo-Präsident Shuntaro Furukawa auf die Situation angesprochen. In der Fragerunde erklärte er: „Uns sind Fälle bekannt, in denen Karten in limitierter Auflage in großen Mengen aufgekauft werden, was zu einem Weiterverkauf zu überhöhten Preisen auf dem Markt führt.“

Weiter führte Furukawa aus, dass die Pokémon Company bereits verschiedene Maßnahmen ergreife – darunter Vorbestellungen, Vereinbarungen mit Marktplatzbetreibern und künftig auch eine Konto-Authentifizierung über die japanische My Number Card für bestimmte Online-Lotterien.

Außerdem betonte er: „Nintendo steht bei Bedarf auch mit The Pokémon Company in Kontakt, um geeignete Möglichkeiten zur Auslieferung der Produkte an die Verbraucher zu erörtern. Wir gehen davon aus, dass The Pokémon Company auch weiterhin Maßnahmen ergreifen wird, um auf dieses Problem zu reagieren.“

Nintendo bestätigt damit offiziell, gemeinsam mit der Pokémon Company an Lösungen gegen den Weiterverkauf durch Scalper zu arbeiten. Ob die neuen Maßnahmen ausreichen, dürfte sich spätestens mit den kommenden, besonders begehrten Erweiterungen zeigen.

via The Gamer, Bildmaterial: Pokémon-Sammelkartenspiel, The Pokémon Company

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