Nachdem Atlus zuletzt die neue englische Sprecherbesetzung vorgestellt hatte, gibt es nun den bislang umfangreichsten Blick auf Persona 4 Revival. In einer rund 22 Minuten langen Präsentation liefert das Entwicklerteam zahlreiche neue Details zur Neuauflage und zeigt dabei nicht nur die überarbeitete Grafik, sondern auch mehrere neue Gameplay-Systeme.
Gleich zu Beginn nimmt sich Atlus etwas Zeit für die Geschichte der Reihe und ordnet Persona 4 innerhalb des Franchise ein. Dabei wird sowohl auf die ursprüngliche Veröffentlichung als auch auf Persona 4 Golden eingegangen, bevor der Fokus vollständig auf das Remake wechselt.
Neue Einblicke in Inaba und zahlreiche Gameplay-Neuerungen
Anschließend folgt eine ausführliche Vorstellung der Handlung. Wie im Original verschlägt es den Protagonisten in die ländliche Kleinstadt Inaba, wo er dem Geheimnis des mysteriösen „Midnight Channel“ und einer Reihe ungewöhnlicher Vorfälle auf den Grund gehen muss.
Dabei bekommen Fans erstmals ausführlich die neuen englischen Stimmen der Hauptfiguren zu hören. Atlus hatte bereits bestätigt, dass sämtliche englischen SprecherInnen für Persona 4 Revival neu besetzt wurden. Im Verlauf der Präsentation werden die wichtigsten Charaktere noch einmal einzeln vorgestellt.
Auch das bekannte Grundgerüst des Spiels bleibt erhalten. Tagsüber besucht ihr die Schule, verbringt Zeit mit Freunden und baut Social Links auf. Nachts erkundet ihr die Welt hinter dem Midnight Channel, kämpft gegen Schatten und stärkt eure Personas.
Neben der deutlich verbesserten Grafik präsentiert Atlus auch eine modernisierte Benutzeroberfläche. Gleichzeitig wurde bestätigt, dass sämtliche Social Links und Story-Events vollständig vertont sein werden.
Neue Kampfsysteme und komplett überarbeitete Musik
Im Kampfsystem kehren bekannte Mechaniken wie „1 More“ und die „All-Out Attack“ selbstverständlich zurück. Darüber hinaus führt Persona 4 Revival jedoch mehrere neue Systeme ein.
Neu ist die Funktion „Guarding“, mit der sich Angriffe außerhalb von Kämpfen blocken lassen. Dadurch können SpielerInnen entweder mit einem Vorteil in Gefechte starten oder bestimmten Konfrontationen sogar komplett ausweichen.
Mit „Send Flying“ lassen sich Statuseffekte zwischen Gegnern übertragen. Der aus neueren Persona-Spielen bekannte „Baton Pass“ erlaubt es, einen Zug direkt an ein anderes Teammitglied weiterzugeben. Hinzu kommt mit „Prime Time“ eine neue Ultimate-Mechanik, bei der SP-Kosten für kurze Zeit auf null reduziert werden und anschließend ein besonders mächtiger Abschlussangriff ausgelöst werden kann.
Natürlich widmet sich die Präsentation auch den Personas selbst sowie dem Velvet Room. Für langjährige Fans der Reihe dürfte dies zwar vertrautes Terrain sein, NeueinsteigerInnen erhalten jedoch eine ausführliche Einführung in die wichtigsten Systeme.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Musik. Während der Präsentation sind zahlreiche bekannte Stücke aus Persona 4 zu hören, die für Revival komplett neu arrangiert und als Vollversionen aufgenommen wurden. Atlus betont dabei mehrfach, den Charakter und die Atmosphäre des Originals bewahren zu wollen, ergänzt die Neuauflage aber gleichzeitig um neue Kompositionen.
Für Neulinge und Veteranen
Zum Abschluss richtet sich Produzent Kazuhisa Wada direkt an die Fans. Persona 4 Revival soll die Erfahrungen aus Persona 3 Reload nutzen, gleichzeitig aber seinen ganz eigenen Charme bewahren. Darüber hinaus betont Wada, dass sich das Spiel nicht nur an langjährige Fans richtet, sondern auch einen idealen Einstiegspunkt für komplette Neulinge der Reihe darstellen soll.
Persona 4 Revival erscheint am 18. Februar 2027 für PlayStation 5, Xbox Series und PC via Steam. Darüber hinaus wird das Rollenspiel direkt zum Start im Game Pass verfügbar sein. Was die 250 Euro teure Collector’s Edition* alles zu bieten hat, erfahrt ihr übrigens hier.
Die Präsentation:
Bildmaterial: Bildmaterial: Persona 4 Revival, Atlus, P-Studio

Ich hab es auf der Vita durchgespielt und möchte keinen zweiten Durchgang mehr starten. Dafür war es einfach zu lange. Doch je mehr ich vom remaster sehe, desto mehr hätte ich doch Lust darauf
Freu mich so dermaßen drauf - mein liebster Teil der Reihe in strahlendem neuen Gewand. 😍
Hab mich damals auf der Vita sogar zur Platin durchgekämpft und von allen collectibles die ich besitze sind meine kleinen Persona 4 Figuren mir am heiligsten haha.
Spiele gerade mit meinem besten Kumpel zur „Vorbereitung“ Persona 5 - er hat nämlich noch nie Persona gespielt, war aber immer interessiert.
Zum 4er Remake hab ich ihn natürlich auch längst verpflichtet. 🤭
3 x auf der Vita durchgespielt, 2 x auf der PS2 und 1 x auf der Switch (leider sterile deutsche Texte)
Bin gespannt.
Ganz ehrlich? Ich habe das Gefühl, dass man sich seit P5R eher an neue Spieler richtet als an Veteranen. Die Balance der Spiele leidet immer mehr unter einer Flut an Systemen, die die Reibung immer weiter aushebeln. So hat man ja in P3R schon einige der ursprünglichen Einschränkungen abgeschwächt oder durch neue Systeme kompensiert. Bei P4R stehe ich dem auch eher skeptisch gegenüber, dass gerade die neue Prime Time nicht zu broken sein könnte.
Vermutlich hat man mit P5 einfach gemerkt, dass das größere Publikum eben nicht bei JRPG Veteranen liegt, die gerne durch Dungeons crawlen, sondern bei den Spielern, die lieber mit unterhaltsamen Charakteren abhängen. Alles natürlich total okay, aber ich hoffe zumindest, dass P4R da bedachter vorgeht als P3R.
Volle Zustimmung, ist auch relativ offensichtlich. Deshalb bin ich so ein Freund davon das wenigstens die alten Spiele wieder zugänglich gemacht werden. Aber alleine daran scheitert es ja schon ständig.