Der Branchenverband Game verleiht monatlich die Sales Awards für erreichte Verkaufsmeilensteine. Die Auszeichnungen gibt es jeweils rückwirkend für erreichte Zahlen im zurückliegenden Monat. Heute gibt es drei neue Game Sales Awards.
Das bereits am 5. März veröffentlichte Pokémon Pokopia kann tatsächlich erst jetzt den Meilenstein von 100.000 verkauften Einheiten in Deutschland vermelden. Das überrascht vielleicht einige, immerhin gab es um das Spiel einen großen Hype. Doch für den Gold-Award brauchte „Pokopia“ fast drei Monate.
Die nächste Überraschung: Tomodachi Life: Wo Träume wahr werden lief deutlich besser. Während man dem neuen „Tomodachi“-Ableger natürlich durchaus starke Zahlen zugetraut hatte, sind die 200.000 verkauften Einheiten (das gibt den Platin-Award) nach etwa anderthalb Monaten doch ein Ausrufezeichen.
Tomodachi Life hat sich damit in Deutschland deutlich stärker verkauft als Pokémon Pokopia. Der ein oder andere hätte es wahrscheinlich genau andersherum eingeschätzt, oder? Das Nintendo-Duo komplettiert in diesem Monat ein Xbox-Spiel: Forza Horizon 6 wird ebenfalls mit dem Gold-Award für 100.000 verkaufte Einheiten ausgezeichnet.
So entstehen die Zahlen
Der Branchenverband kumuliert die Zahlen bis zu einem Jahr nach der Veröffentlichung. Als Grundlage für die Ermittlung der plattformübergreifenden Verkaufszahlen zieht man die Daten des Branchenpanels GSD der Video Game Europe heran.
Zusätzlich können Publisher ihre kumulierten digitalen Verkäufe an den Branchenverband melden, der diese dann mit einfließen lässt. Welche Publisher das allerdings tatsächlich auch tun, ist nicht bekannt.
via Game, Bildmaterial: Pokémon Pokopia, The Pokémon Company, Nintendo, Game Freak, Koei Tecmo

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