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Die Bandai Namco Studios sind raus aus den Schulden – dank Kirby und Mario Kart

Die Bandai Namco Studios sind wieder zurück in den schwarzen Zahlen. In den letzten beiden Jahren sorgten vor allem die Verluste von Blue Protocol für finanzielle Probleme für die Studios. In 2025 machte man dagegen wieder einen Nettogewinn von 9,68 Millionen US-Dollar.

Die Entwicklerstudios des Publishers Bandai Namco Entertainment sind vor allem für unterstützende Tätigkeiten bekannt, so halfen sie 2025 bei der Entwicklung von Nintendos Kirby Air Riders und Mario Kart World. Eigene Titel sind Code Vein II sowie das etwas ältere Tekken 8.

Die Jahre 2023 und 2024 bleiben damit vorerst die einzigen Verlustjahre für die Bandai Namco Studios. Die erheblichen Verluste von rund 27 Millionen US-Dollar wurden unter anderem Blue Protocol und weiteren eingestellten Projekten zugeschrieben.

Das groß angelegte MMORPG erfüllte Bandai Namcos Erwartungen nicht und wurde in Japan vorzeitig eingestellt. Das Projekt wurde von Tencent übernommen, umbenannt und weitergeführt. Das Studio „Bandai Namco Online“ überlebte den Fehlschlag nicht und wurde nach dem Scheitern des Projekts aufgelöst und in Bandai Namco Studios eingegliedert.

Apropos eingliedern: Die Niederlassung der Bandai Namco Studios in Singapur machte kürzlich erst Schlagzeilen. Sie wurde von Nintendo gekauft. Nintendo erklärte im März, die Übernahme solle die eigene Entwicklungsstruktur stärken. Das Studio in Singapur hatte zuvor unter anderem auch an der Splatoon-Reihe gearbeitet.

via Automaton Media, Bildmaterial: Kirby Air Riders, Nintendo, Bandai Namco

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