Nachdem zuletzt bereits Nintendo seine aktuellen Geschäftszahlen vorgestellt hatte, zieht nun auch Sega nach. Dabei zeigt sich: Das vergangene Geschäftsjahr lief für den Publisher offenbar deutlich schwächer als erhofft – zumindest im Bereich der Vollpreisspiele.
Wie Sega Sammy Holdings bekannt gab, gingen die Umsätze mit klassischen Vollpreistiteln im Geschäftsjahr bis März 2026 um rund zwölf Prozent zurück. Sowohl neue Veröffentlichungen als auch ältere Katalogtitel verkauften sich schwächer als im Vorjahr. Die Zahlen wurden von Game Biz nochmal aufbereitet.
Mehrere Spiele blieben offenbar hinter den Erwartungen
Im vergangenen Geschäftsjahr veröffentlichte Sega unter anderem Raidou Remastered: The Mystery of the Soulless Army, Shinobi: Art of Vengeance, Sonic Racing: CrossWorld, die „Switch 2“-Version von Persona 3 Reload, Football Manager 26 sowie Yakuza Kiwami 3 & Dark Ties. Einige dieser Veröffentlichungen sollen laut Bericht allerdings hinter den internen Erwartungen geblieben sein.
Die Einnahmen neuer Spiele sanken um elf Prozent, während ältere Titel sogar ein Minus von 12,6 Prozent verzeichneten. Im Free-to-Play-Bereich lief es dagegen etwas besser: Dort stiegen die Umsätze um 14 Prozent. Allerdings wurden diese Zahlen hauptsächlich von bestehenden Spielen getragen, während neuere Projekte wie Persona 5: The Phantom X und Sonic Rumble Party offenbar schwächer abschnitten als erwartet.
Licht am Horizont
Für das laufende Geschäftsjahr (April 2026 – März 2027), zeigt sich Sega dagegen deutlich optimistischer. Das Unternehmen rechnet aktuell mit einem Umsatzwachstum von 41,8 Prozent. Grundlage dafür seien vier große Spiele-Veröffentlichungen, die bis März 2027 erscheinen sollen.
Bereits bestätigt ist darunter Stranger Than Heaven von RGG Studio, das für Winter 2026 geplant ist. Darüber hinaus kündigte Sega zuletzt bereits Projekte wie Persona 4 Revival, ein neues Virtua Fighter sowie Total War: WARHAMMER 40,000 an, auch wenn konkrete Veröffentlichungstermine teilweise noch fehlen.
via Automaton Media, Bildmaterial: SEGA

Kiwami 3 dürfte definitiv ein Titel sein, der hinter den internen Prognosen blieb. Das haben die gehörig versemmelt.
Ich sehe ein wenig die Gefahr, dass man zum japanischen Ubisoft wird. Jährlich was Yakuza-mäßiges bringen, wird nicht auf Dauer funktionieren. Wenn dann noch an der Qualität gespart wird, sieht man an Ubisoft, wie das ausgehen kann.
Noch ist Sega nicht da, noch kann man korrigieren. Es sind zum Glück auch nicht alle Titel aus der Open-World-Hölle und nach Schema F, aber der Vergleich ist nicht ganz von der Hand zu weisen. Pachinko kann das auch alles lange tragen. Aber ich habe lieber ein Sega, dass nicht die immergleichen IPs bespielt oder sich neue IPs ausdenkt, die aber dennoch wieder nur eigentlich gleiche IPs sind.
Anscheinend hat Sega auch ihr "Super Game" eingestellt. Glücklicherweise scheint man sich aber weiterhin auf die ganzen Revivals zu konzentrieren.
Ich hatte hier als erstes die Befürchtung, dass Shinobi eines der Spiele hätte sein können, welches hinter den Erwartungen zurückblieb und das für einen großen Dämpfer in ihrem Revival Programm sorgen könnte. Das wäre echt furchtbar. Zu lesen, dass man aber weiterhin auf die Revivals zu setzen scheint beruhigte mich dann doch nochmal.
Ich wünschte mir wirklich, man hät genauer gesagt welche Titel hinter den Erwartungen zurückblieben und welche nicht.
Raidou wird ziemlich sicher eines der Spiele sein, wo man sich mehr erhofft hat. Das hat sich ja nicht wirklich gut verkauft, soweit ich mich entsinne. Aber es ist eben auch sehr speziell. Dazu ist das Spiel auch nicht gut genug um auf lange Sicht mehr Interesse zu generieren.
Bei den anderen genannten, wirds schon schwer zu sagen, welches noch gemeint sein könnte. Ich befürchte etwas, dass man zu hohe Erwartungen an Sonic Crossworlds hatte und hier wirklich auf ein "Mario Kart" Killer gehofft hat, wovon es Zahlentechnisch sehr sehr weit entfernt ist, obwohl man ein gutes Spiel rausgebracht hat und es sich ja eigentlich dennoch gut verkauft. Man neigt bei Sega ja gerne dazu, sich mit ihrem blauen Igel stets das Ziel zu setzen doch nochmal gleich auf mit Mario zu ziehen. Ich weiß aber nicht in weit sich das dann tatsächlich in der Erwartungshaltung widerspiegelt.
Beim Rest sollte man ja eigentlich meinen, dass es Selbstläufer sind. Aber vielleicht haben sich Yakuza und Persona auch etwas abgenutzt, da man diese IP's wirklich sehr ausschlachtet und gerade bei Persona glaube ich die Leute sehr unglücklich damit waren, dass immer wieder neue bessere Versionen kommen. Bei Yakuza könnt ich mir vorstellen, dass das Problem einfach ist, dass viele nicht mithalten können mit den Veröffentlichungen. Das sind ja keine kleinen Spiele. Mir bammelt es auch noch davor mit der Reihe anzufangen. 😅
Naja ich bin gespannt, wie man nun weiter macht bzw. ob man etwas an den Plänen ändern wird, abseits der Einstellung des "Super Games", aufgrund der enttäuschenden Free 2 Play und GaaS Bereiche, wie es heißt, weshalb ich aber auch nicht mehr sicher bin, obs wirklich schade ums Super Game ist, wenn das die maßgebenden Bereiche dafür sind 😅
Hauptsache die Revivals bleiben unangetastet. Das ist und bleibt meiner Ansicht nach das mit Abstand beste, was Sega vielleicht sogar seit dem Dreamcast hervorgebracht hat. (Dabei hat man in der Zeit viel gutes hervorgebracht. Nicht falsch verstehen^^) Bin nachwievor begeistert von dieser Aktion und freue mich auf alles, was da kommen wird.
3 von den 6 Titeln sind Remakes. Das ist interessant.^^
Ich weiß nur durch ein Interview, dass Sonic Racing: CrossWorld hinter den Erwartungen sich befindet. Bei all den Marketing, was man einsetzte, wollte man damit deutlich mehr Leute abholen, was man allerdings nicht geschafft hat.
Einerseits tut es mir leid, dass die coolen Games von Sega nie genug Verkäufe erzielen, wie z.B. Valkyria Chronicles 4, andererseits als Langzeitzocker interessieren mich deren Output nicht. Ich bin habe z.B. nur das neue Shinobi gekauft, aber noch nicht gestartet, aber der Rest führt kein "WOW"-Effekt vor. Viele kritisieren Nagoshi, weil man Titel wie Sakura Taisen Titel und Valkyra Revolution grünes Licht gegeben hat, aber diese Titel sind mir auf dem Papier interessanter als viele dieser aufgewärmten Semmeln, auch wenn darin viel Arbeit geflossen ist, ich bin mit den Originalen mehr als zufrieden als die 3 genannten Remakes. Mir fehlen bei SEGA die kreativen Köpfe, oder Leute, die eine eigene Mentalität haben. Takeshi Ozawa scheint man degradiert zu haben und von Tetsuya Otsubo hört man auch nichts mehr, falls er noch bei SEGA arbeitet. Ich verfolge das seit Jahren nicht mehr, insofern bin ich bei der Personalie mehr als als unwissend unterwegs.