Die Nintendo Switch 2 konnte im März 2026 in den USA deutlich zulegen. Schätzungen zufolge wurden rund 568.000 Konsolen verkauft – mehr als in den beiden Vormonaten zusammen. Damit liegt die neue Hardware laut Daten von Circana, die wie gewohnt Mat Piscatella teilte, bereits rund 12 Prozent vor der ursprünglichen Switch im vergleichbaren Zeitraum.
Ein zusätzlicher wichtiger Kontext stammt von Branchen-Experte Christopher Dring: Frühere Vergleiche hatten die wichtige Weihnachtsphase der ersten Switch noch nicht berücksichtigt, da diese früher im Jahr erschienen war.
Jetzt, wo dieser Zeitraum einbezogen wird, gewinnt die aktuelle Entwicklung noch einmal deutlich an Aussagekraft und unterstreicht die starke Performance der neuen Konsole zusätzlich.
Insgesamt kommt die Konsole damit auf etwa 5,4 Millionen verkaufte Einheiten in den USA – ein beeindruckender Wert, der historisch nur vom Game Boy Advance übertroffen wird, der in seinem ersten Jahr noch schneller unterwegs war. Nach einer eher verhaltenen Phase rund um das Weihnachtsgeschäft wirkt der März damit wie ein dringend benötigter Schub für Nintendo.
Pokopia als entscheidender Faktor
Als Hauptgrund für den starken März gilt auch Pokémon Pokopia. Das exklusive Spin-off entwickelt sich weltweit zu einem Erfolg und scheint auch in den USA viele SpielerInnen zum Kauf der neuen Hardware bewegt zu haben.
Auch wenn der Titel in den offiziellen US-Charts „nur“ Platz fünf belegte, fehlen hier digitale Verkäufe – die Nintendo traditionell nicht vollständig offenlegt. Der tatsächliche Erfolg dürfte also noch deutlich größer sein. Dass das Spiel für die physische Version auch auf die unbeliebte Game-Key-Card setzt, hat möglicherweise einige Fans dazu gebracht, gleich die digitale Version zu wählen.
via The Gamer, Bildmaterial: Nintendo

Jap. Jetzt soll noch mal einer behaupten, das Spiel ist kein "Systemseller".