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Nintendo plant angeblich erste „Switch 2“-Revision – und der Grund ist eine EU-Regelung

Die Nintendo Switch 2 könnte in Europa künftig in einer leicht angepassten Version erscheinen. Das berichtet zumindest das japanische Wirtschaftsmedium Nikkei. Demnach arbeitet Nintendo an einer Revision der Konsole, bei der sich der Akku einfach austauschen lässt.

Ein wenig erinnert das an frühere Zeiten – etwa an den klassischen Game Boy, bei dem man einfach neue Batterien einsetzen konnte, wenn der Strom zur Neige ging. Wobei es natürlich jetzt einen ganz anderen Hintergrund hat.

EU-Regelung könnte Änderungen notwendig machen

Der Hintergrund für die mögliche Änderung liegt in der „EU-Batterieverordnung“, die bereits 2023 beschlossen wurde. Sie schreibt vor, dass Geräte mit tragbaren Batterien (Akkus) ab 27. Februar 2027 so gestaltet sein müssen, dass Verbraucher den Akku selbst austauschen können.

Laut Nikkei soll eine entsprechende „Switch 2“-Revision daher für den europäischen Markt geplant sein. Dabei könnten sowohl die Konsole selbst als auch die Joy-Con-Controller so angepasst werden, dass sich ihre Lithium-Ionen-Akkus leichter entfernen oder ersetzen lassen.

In anderen Regionen wie Japan oder den USA könnten hingegen weiterhin Geräte mit der bisherigen Bauweise verkauft werden. Allerdings merkt Nikkei an, dass ähnliche Änderungen auch dort möglich wären – insbesondere dann, wenn das Thema „Right to Repair“ für Verbraucher stärker an Bedeutung gewinnt.

Revisionen sind üblich

Hardware-Revisionen sind üblich, der Anlass aber oft ein anderer. Die meisten Fans kennen sie durch technische Verbesserungen oder gar neue Features. Die erste Switch bekam relativ früh beispielsweise eine äußerlich unveränderte Revision mit deutlich besserer Akkulaufzeit.

Erst vor kurzem sorgte die Switch 2 übrigens bereits mit einem anderen Feature für Schlagzeilen. Nintendo veröffentlichte ein Update mit dem sogenannten Handheld-Boost-Modus, der Switch-Spiele im mobilen Betrieb leistungsstärker laufen lassen kann. In diesem Artikel erfahrt ihr, wie sich das Feature in der Praxis schlägt.

via Nintendo Everything, Bildmaterial: Nintendo

7 Kommentare

  1. Für die Nachhaltigkeit der Konsole definitiv ein Gewinn. Ist schon klasse, wenn auch jeder ohne technische Affinität mühelos Joy-Cons und Konsole selber aufschrauben und den Akkuwechsel leicht eigenständig durchführen kann, ohne sie bei BigN einsenden zu müssen. Wenn dann noch Dritthersteller mit höheren Akkukapzitäten daherkommen, wäre es umso besser.

    Wenn es die Verordnung allerdings schon 2023 gibt, hätten sie vorausschauend auch die originale Switch 2 entsprechend für den europäischen Markt anpassen können. Hätte ihnen die zweite Revision erspart.

  2. Wäre ggf. dann eine Entschuldigung wenn eine coole Special Edition kommt die Switch 2 zu ersetzen 😆

  3. Finde ich auch eine gute Entwicklung unde würde ich begrüßen und ware tatsächlich ein Grund, irgendwann auf ein neueres Modelle umzusteigen.

  4. Da ich noch keine Switch 2 besitze, wäre das für mich dann absolut perfekt :thumbup:
    Ich hoffe das Modell kommt dann vor/mit Pokémon Wind/Welle :whistling:

  5. Jedenfalls ne coole Sache und sollte eigentlich immer Standard sein, den Akku selbst austauschen zu können!

    Persönlich leider zu spät, da ich mir erst vor kurzem schon eine Switch 2 geholt habe und nicht noch länger warten wollte. Man merkt schon dass die Akkulaufzeit echt bescheiden ist. Komischerweise scheint die Switch 2 von meinem Neffen länger zu halten als meine^^. Manche Geräte sollen wohl auch einen Fehler haben, wo die Akkuanzeige nicht ganz korrekt ist. War bei mir auch der Fall, aber das kann man schnell beheben wenn man in dem Sicherheitsmodus geht.

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