Mit Sicherheit haben sich bereits viele von euch durch Resident Evil Requiem gegruselt. Ein prominenter Serienveteran hat sich hingegen noch nicht dazu durchgerungen. Hideki Kamiya, seines Zeichens Director von Resident Evil 2, ist bekanntlich (und ironischerweise) kein großer Freund des Horror-Genres und traut sich entsprechend auch nicht an das jüngste Kapitel der Serie.
Einen vorsichtigen Blick hat Kamiya trotzdem auf das Spiel geworfen, um danach auf Twitter scherzhaft um einen „Non Scary“-Modus zu bitten. So könne er die Rätsel und Kämpfe genießen, ohne zu bibbern; das Blut würde in seiner Idealvorstellung durch Kirschblütenblätter ausgetauscht.
Der offizielle Account zum Spiel hat mittlerweile auf seine Bitte reagiert. Einen ganzen Spielmodus könne man nicht bieten, aber zumindest für einen entschärften Bildeindruck aus dem Spiel reicht es. Dieser zeigt die infizierte Sängerin mit rosa Wangen und Katzenohren beim Angriff auf Grace. Ist ja schon mal ein Anfang!
Kein Scherz sind die bisher fünf Millionen verkauften Einheiten und die jüngste Ankündigung, nach der uns demnächst eine Story-Erweiterung, Minispiele und ein Fotomodus erwarten. Alle Details dazu lest ihr hier.

Ich hatte nie Angst. Ich weiß noch als ich mal mit einem Kumpel RE3 gespielt hatte, und als Nemesis durchs Fenster sprang. Mein Kumpel ist aus dem Zimmer gerannt, und ich ganz gelassen, dann kam er irgendwann rein "Ist es vorbei?". Aber jeder empfindet es halt anders.
Achja diese Version hatte ich auch irgendwann mal, war witzig damals.
Es ist n horrorspiel. Wenn es zu krass ist einfach lets play gucken oder weglassen. Man muss nicht ein game für jedermann anpassen, dass verwässert nur.
Ich glaube, es geht hier nicht so sehr um "gruseln" im Sinne von "Angst vor den Gegener haben", als mehr um den atmosphärischen Druck. Das ist eine Wahrnehmungssache und die gehört dazu. Ich bin ehrlich gesagt der Meinung, dass Menschen, die das nicht so wahrnehmen ihre Zeit verschwenden. Ein Horrorspiel zu spielen, ohne die Atmosphäre richtig zu fühlen macht doch das ganze Spielerlebnis kaputt. Da kann man auch ein normales Action-Adventure spielen.
Was ich mir wünschen würde, ist ein absoluter Casual -/Story-Modus. Ich habe zwar keines der neuen REs gespielt, da mir die Richtung, in den die Spiele sich entwickelten nicht zugesagt hat, aber z.B. Silent Hill f war mir selbst auf dem niedrigsten Schwierigkeitsgrad zu schwer, z.B. durch die Tatsache, dass man keine Heilgegenstände kaufen kann. Sowas könnte man in so einem Modus dann ermöglichen.
Ach naja Kamiya hat da ne Menge geschrieben, weil genug Deppen ihn wieder mit Beleidigungen und co zuspammen (Und da soll sich wer fragen, warum er so Blockier-freudig ist) 😅
Find ich aber schon witzig, dass ausgerechnet dieser Kerl so ein kleiner Angsthase bei Gruselzeugs ist. Ihm scheint einfach schon das Aussehen der Zombies zu gruseln. Also quasi son Modi, wie bei vielen Spielen inzwischen, die Rücksicht auf Spinnenphobie nehmen, wäre wohl das, was er sich wünscht, da er eben die Story und Rätsel in Resident Evil sehr mag und gerne spielen würde.
Fand das Video auch ganz witzig, wo die bei Clover Studios gemeinsam das neue Resident Evil spielen und Kamiya da seine Kommentare macht xD Es ist eh immer schön zu sehen, was für eine angenehme Atmosphäre bei Clover zu herrschen scheint.
Naja am Ende des Tages ist es eben nur der Wunsch eines einzelnen. Ich halte es für unwahrscheinlich, dass so ein Modi je umgesetzt wird, auch wenns sicherlich irgendwie witzig wär und es als optionalen Modi eh nicht stören würde. Aber bei der Optik und den Detailsgrad den Requiem erreicht hat, ist das wohl Aufwand, der nicht lohnenswert genug wär. Bezweifle, dass es viele neue Kunden mit son Modi geben würde^^
Naja "Grusel" ist auch nicht gleichzusetzen mit "Angsteinflößend" meistens tut es das zwar aber prinzipiell kann sich Grusel auf verschiedenen Weisen bemerkbar machen. Letzten Endes gehts ja eher darum ein unangenehmes, angespanntes Gefühl zu erzeugen. Aber wie sehr empfänglich man dafür ist, hängt wohl auch davon ab, wie sehr man sich in ein Spiel oder Charakter hineinversetzen kann, sowie, wie leicht man Kopfkino verfällt xD
Bei Resident Evil sind die meisten Ableger zugegebenermaßen auch weniger gruselig, sondern mehr action-lastig, Der Horror kommt ja eher vom Setting und der Story, aber ohne jetzt angsteinflößend zu sein. (Ich bin mir nicht mal sicher, ob man Teil 4-6 noch wirklich Survival-Horror nennen kann aber das ist wohl einfach Auslegungssache)
Glaub Teil 1 war der einzige Teil, den ich irgendwo gruselig fand, wobei ich mich da auch nicht mehr ganz erinnern kann. Allerdings war ich da eben auch ein Kind. Fand es auch eher gruselig auf ner spannenden und witzigen Art. Liebe immer noch die Tür öffnen Sequenz. Das ergab so eine fantastische Atmosphäre.
Mittlerweile habe ich auch eher das Gefühl, dass man mehr versucht den Horror durch "Ekel" zu erreichen. So seit Teil 7 irgendwie. Aber "Ekelgefühl" ist eben auch eine Facette vom Horror bzw. Grusel 😅
Na ja, Shinji Mikami hat ja im Grunde auch das erste Resident Evil als Director betreut, weil er n kleiner Schisser ist, bzw. "es nicht mag, Angst zu haben". Wer diese Angst empfindet, der versteht sie auch und kann daher gute Horrorspiele entwickeln. Ich glaub, das war damals der Gedanke dahinter, ihr dürft mir in der Hinsicht aber gern den Kopf waschen und mir sagen, wie falsch ich lieg.
Was Resident Evil angeht... das ist für mich Horror, der im Gameplay liegt. Ich habe generell nicht Angst vor den Kreaturen an sich, aber davor, kaum Ressourcen zu haben oder komplett ohne sie dazustehen. Ich glaub, das liegt daran, dass ich unter Druck ungern Entscheidungen treffe (bin allgemein nicht entscheidungsfreudig) und in einer bedrückenden Atmosphäre schwierige Entscheidungen zu fällen, wie ich meine Ressourcen einsetzen muss, ist nicht immer angenehm für mich.
Ist auch der Grund, warum ich Survival-Horror-Games so gut wie nie auf dem höchsten Schwierigkeitsgrad spiele. Action-Horror-Games ebenso wenig. Sogar Resident Evil 4, mein liebstes Spiel aller Zeiten, nie auf Professionell gespielt. Hab erst letztes Jahr das Resident Evil Remake auf NORMAL gespielt. Wie ich mich zu Code Veronica durchringen konnte... keine Ahnung. Bis zu einem gewissen Grad finde ich den Nervenkitzel nämlich aufregend, danach wird es für mich unangenehm und ich kann es nicht weiterspielen. Ist bei mir schlimmer als mich durch wirklich gruselige Orte voranzutasten, aber genug Ressourcen zu haben.
Hier ist ne kleine Anekdote: Beim Resident Evil 2 Remake steckte ich im Claire B - Szenario auf Standard im ersten Speicherraum im Westflügel komplett fest. Mr. X hat draußen patroulliert, ich wusste ungefähr, wo überall Zombies waren und ich hatte keine Ahnung, wie ich an denen vorbei kommen sollte, Ressourcen reichten vorne und hinten nicht. Hab 15 Minuten in diesem verdammten Speicherraum gestanden, auf die Karte geguckt und verkrampft überlegt, wo ich hin sollte und was ich machen könnte. Hab den Speicherraum nie verlassen. Der Run vorbei. Mein Hirn hat sich komplett blockiert, der Stresslevel war mir zu hoch.
Deswegen mag ich in Survival-Horror-Games auch lieber eine leichtere Herausforderung. Resident Evil 1 und 2 (die Originale) spiele ich locker im normalen Modus. Das originale Resi 3 ist mir zuviel. Das muss ich auf Easy spielen. Nemesis als Stalker macht mich nervlich fertig. Auch ein Grund, warum ich Stalker nicht mag.
Der Grace-Part in Requiem ging insgeasamt aber noch so klar, finde ich. Hatte schnell genug Ressourcen, damit es sich für mich noch angenehm angefühlt hat. Aber auch diesen Teil würde ich vermutlich niemals höher als Standard Klassisch spielen. Wenn überhaupt. Standard Modern hat mir eigentlich schon gereicht.