Sony hat den aktuellen Geschäftsbericht vorgelegt, aus dem hervorgeht, dass weltweit inzwischen 92,2 Millionen PS5-Konsolen ausgeliefert wurden. Bei diesen Zahlen handelt es sich um Auslieferungen bis zum 31. Dezember 2025.
Auf das letzte Quartal entfallen dabei konkret 8 Millionen Geräte. Oder in anderen Worten: die über fünf Jahre alte PlayStation 5 wurde im Weihnachtsgeschäft 2025 häufiger ausgeliefert aus die brandneue Nintendo Switch 2. Denn die schaffte „nur“ 7 Millionen im zurückliegenden Quartal.
Zur Wahrheit gehört aber auch: Im Weihnachtsquartal 2024 wurde die PS5 weltweit 9,5 Millionen Mal ausgeliefert, da erzielte man also noch ein weitaus stärkeres Ergebnis. Angesichts der Gesamtverkaufszahlen der Konsole ist ein kleiner Schwund aber sicherlich auch zu erwarten.
Angesichts der immer noch sehr guten Zahlen scheint es jedenfalls nachvollziehbar, dass Analysten wie David Gibson aktuell erwarten, dass Sony den Lebenszyklus der PS5 noch ein wenig hinauszögern will.
Mit steigender Hardwarebasis steigen auch die Zahlen der aktiven PSN-Nutzenden. 132 Millionen waren es monatlich zum 30. September, was drei Millionen mehr sind als im Vorjahr. Auf PS4 und PS5 wurden gemeinsam 97,2 Millionen Spiele verkauft, davon 13,2 Millionen First-Party-Games. Das sind 1,3 Millionen respektive 1,6 Millionen mehr als im Vorjahr.
via Gematsu, Bildmateral: Sony Interactive Entertainment

Man dazu aber auch sagen, dass “ausgeliefert” nicht gleich “Verkauf an Endkunden” bedeutet. Zumindest aus Sicht des deutschen Einzelhandels wurde man mit Konsolen zugeschwemmt. Aber die Verkäufe waren eher schleppend.
Warum sollte sich die PS5 im Weihnachtsgeschäft auch nicht gut verkauft haben? Wenn man bedenkt, was 2025 an Spielen rauskam und für 2026 so ansteht, machte es doch selten so viel Spaß PS5-Besitzer/in zu sein, wie jetzt. Und der Umstand, dass es auf der PS5 keine GKCs gibt, dürfte auch keinen Wettbewerbsnachteil darstellen.