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Tales of Crestoria: Neuer Trailer führt euch ins Spiel ein und zeigt alte Bekannte

Tales of Crestoria erscheint zwar leider nicht mehr in diesem Jahr, wie wir wissen. Doch das hält Bandai Namco nicht davon ab, Fans noch kurz vor Weihnachten mit einem neuen Trailer zu beschenken.

Der „Game Introduction Trailer“ ist dabei naturgemäß ziemlich ausführlich. Das Video stellt euch die Story vor, zeigt Nebenquests, neue Charaktere, das Kampfsystem und alte Bekannte.

Zu Verbrechern gebrandmarkt

Tales of Crestoria spielt in einer Welt, in der Menschen dazu verpflichtet sind sogenannte „Vision Orbs“ zu tragen, um damit Verbrecher durch Gebete zu richten. Der Protagonist, Kanata, ist der Sohn eines Mönchs, der ein Dorf leitet. Er ist heimlich in Misella, ein Waisenmädchen, das im Kloster lebt, verliebt.

In einer vom Schicksal geprägten Nacht wird Kanata ein schweres Verbrechen begehen, um jenes Mädchen vor einer Tragödie zu bewahren. Um Kanata zu beschützen, gerät auch Misella mit in das Verbrechen hinein. Hervorgerufen durch das Ereignis haben sich Leute mittels dem Vision Orb gewünscht die beiden zu bestrafen, wodurch sie zu „Verbrechern“ wurden und fortan auf der Flucht vor den „Enforcers“ sind.

Erkundet die Welt, freut euch auf zahlreiche Nebenaufgaben und bekannte Gesichter aus der Tales-of-Serie und natürlich über die serientypischen Skits. Tales of Crestoria erscheint weltweit für iOS- und Android-Geräte, einen neuen Veröffentlichungstermin gibt es noch nicht.

Bildmaterial: Tales of Crestoria, Bandai Namco

10 Kommentare

  1. Sehe ich genauso. Das letzte Tales of sowie Star Ocean für Mobile waren beide eigentlich tolle (casual RPG) Spiele. Sie litten nur enorm darunter, dass sie F2P waren und deswegen spielerisch absolute Nullnummern. Was wäre es cool, wenn sie die für 5 bis 10 Euro als richtige Games verkaufen.

    Aber so brauche ich mir auch Crestoria gar nicht mehr anschauen. Vor allem, wer gibt denn Geld aus, wenn eigentlich klar ist, dass das Spiel in einem Jahr nicht mehr spielbar ist?
  2. Doch bis dahin ist es ein kostenloses Tales, mit einer unbekannten Handlung, neuen Charakteren sowie Wiedersehen mit etlichen alten. Wie könnte ich mir das entgehen lassen?
  3. Ion schrieb:

    Doch bis dahin ist es ein kostenloses Tales, mit einer unbekannten Handlung, neuen Charakteren sowie Wiedersehen mit etlichen alten. Wie könnte ich mir das entgehen lassen?
    Weil es ein Spiel ist und selbst die beste Handlung eine Nullnummer beim Gameplay nicht ausgleichen kann?
    Wenn sie es als animierte Visual Novel machen und den ganzen Gacha verseuchten Gameplay-Mist rauslassen, dann wäre das ein enormer Gewinn. Hier geht es jedoch immer darum, dass die Handlung ins unendliche gestreckt wird und so oder so nie zum Abschluss kommt, da die Spiele vor Abschluss eingestampft werden.
  4. Womöglich weil ich recht selten Videospiele spiele, kann u.a. die Handlung für mich definitiv unbefriedigendes Gameplay ausgleichen. So genieße ich auch die "interaktiven Filme" wie Life is Strange 2 und To the Moon. Darüber hinaus bieten die Verfügbarkeit und relative Unkomplexität von Mobile Games einen Vorteil für spielfreudige Leute, die nicht oft an ihre Konsolen kommen. Und das Spielsystem von Tales of Link gefiel mir tatsächlich verdammt gut.

    Auch das Gacha-System hat für viele seinen Reiz. Es ist wie Sticker sammeln, nur mit erweitertem Nutzen und oft kostenlos, oder Lotto mit natürlich deutlich geringwertigerem, aber erfolgshöherem Gewinn. Wenn man es nicht mag, war es bei z.B. ToLink nicht einmal nötig, sich sehr darauf einlassen zu müssen, um Herausforderungen schaffen zu können.

    In Japan war die Geschichte von ToLink nach zwei - schreiben wir mal: "Staffeln" abgeschlossen, ehe es eingestellt wurde. Asteria und the Rays laufen noch - sowohl storytechnisch als auch auf den Geräten ihrer Nutzer. Über das plötzliche Beenden der Dienste für den Westen bin ich vermutlich verärgerter als viele andere, jedoch lässt sich nicht behaupten, eines dieser drei sei völlig ohne Abschluss abgebrochen worden.
    Dass Bandai Namco das Gacha-System integriert, um Geld anzuhäufen, oder die Unterstützung einer App einstellt, weil sie kein Geld mehr anhäuft, ist mir und hoffentlich jedem bewusst wie die Tatsache, dass Gutscheine nicht in jemandes Postkasten landen, um ihm Wertschätzung auszudrücken. Doch die gleiche natürliche Profitabzielung findet auch im Konsolenbereich statt, z.B. mit Square Enix' "Jubiläumsüberraschung" behufs Final Fantasy XV oder dem löchrigen DLC-Angebot in Europa für die PS4-Version von Persona 4: Dancing All Night. Und das nimmt mir nicht die begeisternde Erfahrung, die ich mit ToLink hatte - und nie gehabt haben würde, hätte ich es nicht ausprobiert.

    Dass ein Mobile Game früher oder später eingestellt wird, ist mein gedanklicher Kompromiss, bevor ich das Spiel beginne.
  5. Okay, ich ziehe es jedoch vor zumindest für eine kleine Summe ein komplettes Spiel zu bekommen, dass ich dann ohne Einschränkungen für "immer" spielen kann.

    Ich mag auch Story-Spiele wie To the Moon und natürlich Visual Novels ohne Gameplay. Und tatsächlich kann man ja bei den meisten Gacha Games einfach auf Auto-Kampf stellen und genau das ist der Knackpunkt, damit sind die Kämpfe eigentlich komplett überflüssig und man könnte sie sich gleich ganz schenken und einfach nur der Story folgen.

    Der Sammelaspekt hat sicher seinen Reiz, da aber Zeitaufwand und Ertrag meist nicht zusammenpassen, insbesondere wenn man rein kostenlos spielt, erachte ich ihn als nettes Beiwerk, wo ich eben nehme was ich kriege aber das war es dann auch. Viele Leute ticken da sicher anders und wollen alle Figuren insbesondere die seltenen aber das ist dann der Punkt, wo sie schnell in die Geldfalle tappen. Im Gegenteil, finde ich diese Glücksspiel-Elemente als höchst fragwürdig. Hier ist dann allerdings auch der Gesetzgeber gefragt das entsprechend zu regulieren.
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