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Final Fantasy VII Remake: Square, das wird Enix!

Bildmaterial: Final Fantasy VII Remake, Square Enix

Eine Video-Kolumne von SpeckObst

Bei der E3 2018 war Final Fantasy VII Remake einmal mehr nicht zu sehen – drei Jahre nach der offiziellen Ankündigung. SpeckObst hat das zum Anlass genommen, seine Bedenken bezüglich der potentiell riesigen Spielwelt, vermutlich aufkommenden Fetch-Quests und letztlich auch damit einhergehende Probleme beim Pacing der Geschichte in einem interessanten Video festzuhalten. Statt riesiger, aufgeblähter Gebiete mit wenig Inhalten schlägt er eine authentische Umsetzung des Remakes vor, mit vorgerenderten Hintergründen nach heutigen Maßstäben.

Was meint ihr, was sind eure Sorgen für das Final Fantasy VII Remake*? Oder was sind eure Hoffnungen?

Nur gerüchtehalber Probleme bei der Entwicklung

Auch rund um den Nichtauftritt von Final Fantasy VII Remake bei der E3 2018 beteuerte Tetsuya Nomura in mehreren Interviews, wie gut die Entwicklung des Remakes voranschreitet. Gerüchte darum, dass die Arbeit am Spiel jedoch um etwa ein Jahr zurückgeworfen wurde, nachdem CyberConnect2 von der Entwicklung abgezogen wurde, kommen trotzdem auf. Im dritten Jahr nach seiner Ankündigung haben wir aber nicht viel vom Spiel gesehen. Bestenfalls bekamen wir einige Fotos von einer Final-Fantasy-Ausstellung zu Gesicht.

95 Kommentare

  1. @CirasdeNarm

    Ich hab von damals noch die Full Color Edition vom Lösungsbuch hier griffbereit liegen. Ich hab mir das in den letzten Monaten mehr als 1 mal angeschaut, weil ich nicht dauernd das Original nochmal spielen will (das hab ich in meinem Leben oft genug. Das Spiel das ich am öftesten je mehrmals durchgespielt habe). Darin wird jeder Karten Abschnitt abgebildet, auch wenn die Bilder etwas klein sind. Und es sind extrem viele verschiedene Gebiete, mal unabhängig von der World Map. Das habe ich in der Form ab der PS3 Zeit kaum noch gesehen. Glaub kaum das da viel Kopiert werden kann für andere Gebiete. Allein was die Dörfer/Städte angeht. Fauna ok, aber der Rest? Das muss doch alles erstellt werden.

    Man vergisst auch oft wie liniear das Spiel war, was nur durch die World Map aufgelockert wurde und weil man vor und zurück gehen konnte. Mich würde es auch nicht wundern wenn die lauf Wege z.b. von Midgar nach Kalm eher in etwas offenere, linieare Gebiete gehen werden. Ähnlich FF12/Tales of. Die World Map ging mir bei Ni no 2 schon auf die Nerven. Ich brauch das heute gar nicht mehr zwingend, aber auch keine buhu Open World.

    So gut wie HZD auch war, es war ein Fauna und Flora Spiel, eine Stadt und der Rest war das Minimum was für Abwechslung sorgte wie z.b. die Brutstätten, oder diese "Stadt" am Felsen mit der Arena. Klar hat es zur Story gepasst, aber warum soll es nur eine Stadt geben und ein abgebrannte Dorf? Im DLC war ja nicht mal ein Dorf, das war nen Lager. Klar hat gepasst, aber ist halt nä.

    Edit:

    Midgar hat schon viele Orte und überall gabs Story Sequenzen. Die Slums, Zug Friedhof, der Turm wo gewisse Leute sterben, das Gebiet beim Markt, Markt selbst, Kirche, Aerith zuhause, Reaktor innen, Zuggleis Weg, Spielplatz, Shinra Gebäude innen mit Etagen, Kanalisation, Don's Haus innen ist auch nicht sooo klein, Straße bei der Flucht.

    Ist halt nur die Frage was davon verwendet wird und wie se es aufblasen und erweitern. Sofern der Inhalt des Gameplay Trailers noch aktuell ist, haben wir ja auch die Flucht gesehen, die schon fast 1:1 war in Modern.

    Edit Bilder bis Midgar Ende.
  2. Als jemand,d er erst letztens FF VII bis Niblheim gespielt hat: Nein, die Gebiete in FF VII sind sehr klein. Auch Midgar. Dons Haus besteht aus vier Räumen, hatte das viel größer in Erinenrung. ^^' Aber kaum ein Dungeon besteht aus mehr als vier, fünf Bildschirmen (in diesen Anfangsgebieten). Junon war auch noch riesig in meiner Erinnerung, aber da gibt es ja wirklich kaum was.

    Das Problem ist ja eher, dass in einem Spiel mit realistischen propoertionen das viel zu winzig wäre und nicht lebendig. Deswegen wird man, allein um das Gefühl von damals zu emulieren, wahrscheinlich fünfmal so viel Content entwickeln müssen wie damals. Auch mehr NPCs und Interaktionsmöglichkeiten. Ansonsten kann man sich das ja sparen.
  3. SixOldShoes schrieb:

    das ist ein ambitioniertes Projekt diese kleine World Map in Dimensionen heutiger Grafikstandards ist einfach so Immens das es wenn man mich fragen würde, ein Remake unmöglich ist, es sei denn man macht Abstriche, grafische.
    So groß wären die grafischen Abstriche womöglich gar nicht, man müsste einiges halt nur etwas kleiner darstellen. Aber wenn ich mir die World Map aus FF 7 im Stile jener aus den beiden "Ni No Kunis" vorstelle, geht mir (obwohl es nicht das Maximum des technisch Möglichen ist) wirklich das Herz auf und viele andere Fans würde es vermutlich auch nicht stören. Dann hätte das Spiel eben zwei verschiedene Grafikstile, einen aus der Vogelperspektive (Weltkarte) und einen aus der Third-Person-View (Städte, Dungeons) - so ist es obendrein abwechslungsreicher.
    Das Projekt wäre damit leichter umsetzbar und trotzdem schön anzuschauen, was ich besser fände als Technikprotz um jeden Preis.
  4. VenomSnake schrieb:

    Naja wenn man das Spiel einem Studio entreißt was man angeblich nicht gut findet kann man von schlechter Planung sprechen als einer der sich AM BESTEN mit Final Fantasy, JRP und generell Videospiele auskennt nehme ich mir die Freiheit zu behaupten, dass ich der erfahrenste und aufgeklärteste über das Projekt bin.
    Naja du schreibst wieder sehr impulsiv und sehr kritisch, ich sehe das durchaus so das SE kleinere Studios unterstützen wollte, sicherlich hauptsächlich um Arbeit auszulagern, aber im Grunde ist es eine Win Win Situation gewesen. Das kleine Studio kann wachsen, macht sich einen Namen und kriegt sehr viel Erfahrung für ihre eigenen Projekte. SE profitiert davon das Arbeitskräfte besser auf andere Projekte aufgeteilt werden, sprich alle sind nicht überarbeitet sondern motiviert was zu reißen, ein nicht zu unterschätzender Faktor in der Kreativbranche und darüberhinaus, denn die Mitarbeiter kriegen auch mit wie unbeteiligte auf das Projekt blicken.

    Ich weiß nicht wie wie die beiden auseinander gegangen sind, soweit ich weiß ist das sehr einseitig aufgebauscht worden durch die Medien Stichwort "Clickbait".

    Ich halte es für ziemlich normal das wenn man merkt dass das Parnterstudio offentsichtlich überfordert ist oder zu unerfahren, das man das Projekt lieber wieder selbst in die Hand nimmt. Wie die beiden auseinander gegangen sind, weiß man nicht.

    Vergleiche zu anderen Projekten von SE kann man ziehen, sehe ich aber immer problematisch weil man letztendlich das ganze stigmatisiert.

    SE hat durchaus Probleme wie sie sich nach außen darstellen und sie treffen sicherlich Entscheidungen die nicht immer wohlwollend sind, aber das Unternehmen wäre schon lange Weg wenn man nicht wüsste was man tut. Hier verlassen wir aber die eigene Wahrnehmung und die Reduzierung von bestimmten Titeln auf SE.

    Daher nur, es ist nicht immer so wie man denkt.



    Izanagi schrieb:

    Mich stört es immer etwas dass alle die Entwicklung eines FF7 Remakes als "Weltaufgabe der Spieleindustrie" ansehen. Ich bin der Meinung dass es garantiert nicht mehr Aufwand ist als jedes andere, gute openworld RPG. Zumal andere RPG´s auch noch verzweigte Storyverläufe haben, was bei FF7 nicht der Fall ist. Ich kann mir auch nicht vorstellen dass es dort NPC´s geben wird die einen festen Tagesablauf haben werden da es wohl keinen Tageszyklus geben wird usw.

    Dass es einfach ist sowas zu entwicklen sagt keiner aber ein Witcher 3 z.B. war garantiert auch nicht einfacher. Immerhin haben sie den Vorteil dass sie den Erfolg schon quasi im Nacken haben und wenn sie es versauen sollten dann nur weil ihre "neuen" Ideen das ganze ruinieren.

    Vermutlich war es so geplant dass CC2 in Vorarbeit geht wärend SE Kingddom Hearts 3 fertig entwickelt. So hätte man dann ohne großen Verzug dir erste Episode in 2019 veröffentlichen können.
    Die meisten Hürden hat sich Square Enix selber auferlegt! Das reicht von der viel zu frühen Ankündigung bis hin zum selbstüberzogenen Anspruch an das Spiel. Ich hätte es deutlich sinnvoller gefunden wenn man erst mal ein 1:1 Remake in aktueller Grafik gemacht hätte und alle Zusatzepisoden dann als DLC´s nachgereicht hätte.
    Aber na ja man wird ja sehen was daraus wird aber auf Nomuras Worte lege ich keinen Wert denn auch Tabata hat bei FF15 damals alles in den Himmel gelobt.

    Kelesis schrieb:

    SixOldShoes schrieb:

    das ist ein ambitioniertes Projekt diese kleine World Map in Dimensionen heutiger Grafikstandards ist einfach so Immens das es wenn man mich fragen würde, ein Remake unmöglich ist, es sei denn man macht Abstriche, grafische.
    So groß wären die grafischen Abstriche womöglich gar nicht, man müsste einiges halt nur etwas kleiner darstellen. Aber wenn ich mir die World Map aus FF 7 im Stile jener aus den beiden "Ni No Kunis" vorstelle, geht mir (obwohl es nicht das Maximum des technisch Möglichen ist) wirklich das Herz auf und viele andere Fans würde es vermutlich auch nicht stören. Dann hätte das Spiel eben zwei verschiedene Grafikstile, einen aus der Vogelperspektive (Weltkarte) und einen aus der Third-Person-View (Städte, Dungeons) - so ist es obendrein abwechslungsreicher.Das Projekt wäre damit leichter umsetzbar und trotzdem schön anzuschauen, was ich besser fände als Technikprotz um jeden Preis.


    Wenn ich bedenke das alleine Midgar als Stadt auf einem Konzept beruht das über mehrere Sektoren geht und über mehrere Ebenen, dann ist die Stadt alleine schon riesig. Mann kann das mit mehreren Räumen lösen oder wie du es in einem anderen Thread vorgeschlagen hast mit vorgrenderten hochwertigen Hintergründen. Das Problem was ich sehe und das betrifft das visuelle allgemein, ich glaube nicht das viele es hinnehmen würden wenn man es bspw. wie Ni No Kuni macht wie Kelsis das weiter unten schreibt.

    Ein Final Fantasy steht für Innovation, Mordernität, hohe Standards. Ob das so stimmt darüber kann man gerne streiten. Ich glaube aber dass das von vielen so erwartet wird und die Sache mit Tradition und angemessener guter Story nur von alt Fans so kommt, was unter anderem FFXV Erfolg auch in gewissen Zügen zeigt.

    Mir stellt sich da eher eine grundsätzliche Frage wie, bezogen auf mich der die alten Teile vergöttert, ob ich überhaupt noch die Zielgruppe bin. Ich bin jetzt 28 alt, als ich FF7 gespielt habe war ich 7 Jahre alt.

    Das ist durchaus eine berechtigte Frage, denn bedenkt man wie das Remake geplant wird, Episoden, wahrscheinlich High End Grafik möglichst überall, semi Open World (vielleicht wissen wir nicht) und dann Erweiterung auf die anderen Auskopplungen. Nicht etwas was unbedingt Spieler von damals anspricht aber durchaus Spieler von heute die schon eher ein DLC akzeptieren, die schon eher für etwas wie Games as Service bezahlen würden, die also eher offener mit Veränderungen in die Spielbranche umgehen.

    Wir haben mitlerweile auch eine andere Generation von Spielern unter uns die anders mit Spielen aufgewachsen sind und aufwachsen, gut möglich das wir für Final Fantasy der heutigen Zeit einfach entwachsen sind.

    Deweiteren volle Zustimmung zu CirasdeNarm.
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