Erst vor wenigen Wochen sorgte Xbox für Gesprächsstoff, als das Unternehmen einigen seiner NutzerInnen offenbar nahelegte, ihre Konsole doch einfach zu verkaufen. Jetzt schlägt Sony in eine ähnliche Kerbe. Allerdings gibt es bei PlayStation sogar Geld vom Hersteller selbst.
Wie ein Beitrag im ResetEra-Forum zeigt, bewirbt Sony derzeit über die offizielle PlayStation-App eine neue Eintauschaktion. Dabei können PS5-BesitzerInnen ihre Konsole zurückgeben und dafür bis zu 400 US-Dollar erhalten.
Das klingt zunächst nach einem ziemlich ordentlichen Angebot. Schließlich sind die Preise für PlayStation-Hardware in den vergangenen Jahren nicht gerade gesunken. Ganz so einfach ist die Sache allerdings nicht.
Bis zu 400 US-Dollar für eine gebrauchte PS5
Auf die Aktion aufmerksam machte der ResetEra-Nutzer Jay_Horror. Seinen Angaben zufolge verschickt Sony entsprechende Benachrichtigungen direkt über die PlayStation-App.
Für eine gewöhnliche PlayStation 5 inklusive zweier Controller sollen dabei bis zu 400 US-Dollar möglich sein. Interessant ist vor allem, dass das Geld offenbar direkt auf das eigene Bankkonto ausgezahlt werden kann. Ein Einkaufsgutschein für den PlayStation Store ist demnach nicht zwingend erforderlich.
Damit wäre die Aktion besonders für diejenigen interessant, die ihre PS5 ohnehin verkaufen möchten. Zum Vergleich: Zum ursprünglichen Verkaufsstart kostete die Digital Edition 399,99 Euro, während für das Modell mit Laufwerk 499,99 Euro fällig wurden.
Wer seine Konsole damals gekauft hat, könnte also einen beträchtlichen Teil des ursprünglichen Kaufpreises zurückbekommen.
Allerdings gibt es einen wichtigen Haken: Bislang ist nicht vollständig geklärt, wer für die Aktion infrage kommt und welche Bedingungen gelten. Auch eine Verfügbarkeit in Deutschland ist derzeit nicht bestätigt. Die genannten Beträge beziehen sich auf den US-Markt.
Was steckt hinter Sonys Angebot?
Eine offizielle Erklärung für die Aktion gibt es bislang nicht. Denkbar wäre, dass Sony seinen Bestand an gebrauchten Konsolen aufstocken möchte, um diese anschließend wiederzuverkaufen.
Eine andere Möglichkeit: Das Unternehmen möchte bestehende PS5-BesitzerInnen zu einem Upgrade bewegen. Schließlich gibt es mit der PS5 Pro mittlerweile eine leistungsfähigere Alternative, die allerdings auch deutlich teurer ausfällt.
Gerade angesichts der gestiegenen Konsolenpreise könnte ein Eintauschprogramm für manche durchaus attraktiv sein. Wer ohnehin auf eine PS5 Pro umsteigen möchte, könnte so zumindest einen Teil der Kosten abdecken.
Für alle anderen dürfte sich die Frage stellen, ob es sich lohnt, eine funktionierende Konsole abzugeben. Schließlich sind die maximal 400 US-Dollar nicht garantiert und hängen vermutlich auch vom Zustand der Hardware sowie den genauen Teilnahmebedingungen ab. Ob Sony das Programm künftig ausweitet oder auch hierzulande anbietet, bleibt abzuwarten.
via GameRant, Bildmaterial: Sony Interactive Entertainment

Seh ich auch so. Gerade bei Publishern wie SE, von denen ich doch ziemlich viele Titel hole, ist es sehr ärgerlich, dass sie ausschließlich auf GKC setzen. Da ist für mich auch die PS5 aktuell der sichere, physische Hafen.
Die PS5 Pro ist stärker, allerdings nur von Seiten der Grafik-Einheit. Die CPU-Power ist dieselbe und gleichzeitig kostet die Konsole fast doppelt so viel wie das Standard-Pendant - ohne Laufwerk, wohlgemerkt. Zwar ein Upgrade, aber ein sehr, sehr teures. Finde ich auch nicht lohnenswert.
@Topic: 400€ für eine (wahrscheinlich neuwertige) Konsole + 2 Controller? Selbst auf Ebay kriegst du da um die 450€ für eine Disc-Variante, selbst bei kleinen Macken. Sie günstiger an Sony zu verkaufen würde nur Sinn machen, wenn man zusätzlich z.B. einen Gutschein für eine PS6 erhalten würde im Wert von 100-200€. Dann würde es sich unterm Strich vielleicht rechnen, aber so? Nein. Das ist eine feine Konsole und die werde ich schön weiter bespielen.
Weiß ich nich'... Meine PS5 war zwar das letzte Mal vor einem halben Jahr eingeschaltet, aber verkaufen? Nee. ;/
ist MEINE KONSOLE ich besitz sie und fertig ist meine ich behalte meine konsole nicht einmal für 400 oder 800 bekommen die sie zurück aber was sony gerne machen darf ist meine gaming rente monatlich zahlen da ich mit ps5 xbox seres x und switch 2 in gaming rente geh
Ich verkaufe ehe niemals Konsolen oder Handhelds und solange die noch gut funktionieren, werden die meisten auch noch genutzt.
Die PS5 ist meine Hauptkonsole und solange ich noch kann, kaufe ich dafür meine physischen Games. Ich habe sogar angefangen in Gebrauchtwarenläden nach PS4/PS5 Spielen, welche mich interessieren ich aber noch nicht besitze zu schauen, viele gibt es aber eh nicht davon, weil ich meistens zum Release gekauft habe bis jetzt.
Game-Key-Card für meine Switch 2 habe ich immer noch keine einzige gekauft und werde ich auch nicht, daher bleibt die PS5 vorerst noch meine erste Wahl für neue Games. Wenn die Games nur noch digital erscheinen, werde ich wohl nur noch sehr sehr wenige neue Titel kaufen und die dann auch nur zu einem guten Salespreis, kleine Indiegames sind davon natürlich ausgenommen.
Bis jetzt hatte ich eigentlich recht grosses Glück mit meinen Konsolen und die halten alle sehr lange. Einzig meine Fat-PS2 ging kaputt und die musste ich dann leider durch eine Slim ersetzen. Meine erste Playstation habe ich mal ausgeliehen und niemals zurückbekommen und da habe ich mir dann eine PSOne gekauft. Ich hoffe jetzt einfach, dass meine PS5 noch lange durchhält.
Mich erinnert das Ganze irgendwie an den Gebrauchtmarkt bei Waschmaschinen oder Autos: Alte Geräte werden angekauft, gegebenenfalls aufbereitet, repariert oder umgebaut und anschließend in anderen Ländern wieder zu teilweise deutlich höheren Preisen verkauft. Warum sollte das bei Konsolen anders sein?
Was mich daran besonders stört, ist die Geschäftspolitik dahinter. F..Sony möchte offenbar sogar gebrauchte Konsolen zurückhaben, um sie wieder in den Wirtschaftskreislauf zu bringen und damit erneut Geld zu verdienen. Gleichzeitig wird an allen Ecken und Enden gespart, während wir als Kunden für Hardware, Spiele und Zubehör ohnehin schon ordentlich zur Kasse gebeten werden.
Langsam frage ich mich wirklich, wie weit F..Sony noch gehen möchte. Man hat als Kunde schließlich bereits für seine Konsole bezahlt. Und jetzt soll man sie am besten wieder zurückgeben, damit das Unternehmen daraus erneut Profit schlagen kann? Für mich zeigt das einmal mehr, wie stark mittlerweile alles auf Gewinnmaximierung ausgelegt ist. Wer bei solchen Geschäftspraktiken noch freiwillig mitmacht, ist meiner Meinung nach selbst Teil dieses Kreislaufs.