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Wassertempel-Macher nutzt das Zelda: Ocarina of Time Remake für späte „Hausaufgaben“

Wer kennt ihn nicht, den sagenumwobenen Wassertempel aus The Legend of Zelda: Ocarina of Time? Wo war noch gleich dieser eine kleine Schlüssel? Und warum musste man eigentlich ständig ins Menü, um die Eisenstiefel an- und auszuziehen? Der Dungeon dürfte bei so manchen Zelda-Fans bis heute für unangenehme Erinnerungen sorgen.

Seit einigen Tagen stehen bereits die ersten beiden Teile von Nintendos Entwicklerinterview zum kommenden Remake bereit. Jetzt sind auch die letzten beiden Teile der Reihe „Frag die Entwickler“ erschienen. Und die liefern erneut einige interessante Einblicke in die Entwicklung.

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Besonders spannend sind diesmal die Aussagen von Director HokWai Ng und Zelda-Producer Eiji Aonuma zum berüchtigten Wassertempel. Ein Dank geht an dieser Stelle auch an Stealth auf Twitter, der auf die entsprechende Passage aufmerksam gemacht hat.

Aonuma hatte nach 28 Jahren noch eine Rechnung offen

Grundsätzlich möchte Nintendo die ursprünglichen Dungeon-Mechaniken beibehalten. Allerdings wurden kleinere Anpassungen vorgenommen, um die Orientierung und Spielbarkeit zu verbessern. Dazu gehören beispielsweise Objekte, die den Weg deutlicher kennzeichnen, oder leicht veränderte Raumaufteilungen.

Beim Wassertempel wurde Aonuma im Interview allerdings besonders persönlich. Schließlich war er bereits an der Entwicklung des Originals maßgeblich beteiligt. „Ich hatte noch etwas nachzuholen: Ich wollte etwas am Wassertempel ändern, den ich vor 28 Jahren erschaffen habe“, erklärt Aonuma lachend. Die amerikanische Übersetzung an dieser Stelle übrigens: „I had some overdue homework.“

„Weil er im Originalspiel dafür bekannt war, besonders schwierig zu sein, habe ich das Team gebeten, in dieser Version einige Anpassungen zu machen“, so Aonuma weiter. Ursprünglich wollte er mit dem Dungeon vor allem die besondere Atmosphäre unter Wasser vermitteln. Als begeisterter Freitaucher faszinierten ihn die veränderten Geräusche und das Gefühl, sich in einer völlig anderen Welt zu befinden.

Doch die komplexe Struktur und die häufigen Wechsel zwischen verschiedenen Gegenständen machten den Dungeon letztlich deutlich umständlicher als beabsichtigt. Besonders das ständige Öffnen des Menüs erschwerte die Orientierung.

Genau hier setzt das Remake an. Wie Director HokWai Ng erklärt, wurden einige Wände durch gitterartige Strukturen ersetzt. Dadurch können SpielerInnen nun in angrenzende Räume hineinsehen und sich leichter orientieren. Auch das Ein- und Ausblenden bestimmter Objekte wurde vereinfacht.

Der Wassertempel soll also nicht grundsätzlich leichter werden, sondern vor allem verständlicher und angenehmer zu erkunden sein.

Auch die Bosse wurden angepasst

Die EntwicklerInnen haben sich allerdings nicht nur die Dungeons vorgenommen. Auch bei den Bosskämpfen gibt es kleinere Änderungen.

Als Beispiel nennt das Team Gohma, den ersten Boss des Spiels. Im Original war nicht immer eindeutig erkennbar, wann die Kreatur verwundbar war.

Im Remake schützt Gohma deshalb seine Schwachstelle mit den beiden Armen am Kopf, solange kein Angriff möglich ist. Sobald sich eine Gelegenheit bietet, wird das entsprechend deutlicher sichtbar.

Für das Entwicklerteam war das offenbar ein wichtiger Moment. Man habe erkannt, wie sich ein bekannter Kampf verständlicher gestalten lässt, ohne dabei seine ursprüngliche Funktionsweise grundlegend zu verändern.

Wir haben uns auch schon die ersten beiden Teile des Interviews angesehen. Dabei werfen wir einen Blick auf den eigentlichen Grund der Neuauflage und was es mit dem neuen Director auf sich hat.

Ob der überarbeitete Wassertempel damit tatsächlich seinen berüchtigten Ruf verliert, können wir schon bald selbst herausfinden. The Legend of Zelda: Ocarina of Time, das ihr hier bei Amazon* und im Nintendo Store* vorbestellen könnt, erscheint am 5. November 2026 exklusiv für Nintendo Switch 2.

via Stealth auf Twitter, Nintendo, Bildmaterial: Zelda: Ocarina of Time, Nintendo

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