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Nagoshi Studio praktisch tot: Die Chancen auf Gang of Dragon gehen gegen null

Nachdem die chinesischen Großinvestoren von NetEase und Tencent diversen Studios – unter anderem vielen japanischen Persönlichkeiten – den Geldhahn zugedreht hatten, traf es im Sommer auch die Nagoshi Studio.

Im März wurde bekannt, dass NetEase seine finanzielle Unterstützung für Gang of Dragon eingestellt hatte. Kurioserweise nur wenige Wochen nach der ersten Enthüllung des heißerwarteten Projekts des Yakuza-Schöpfers Toshihiro Nagoshi im Rahmen der Game Awards.

Nagoshi machte sich dann auf die Suche nach einem Geldgeber, aber es gibt keine Hinweise darauf, dass diese Suche erfolgreich war. Ganz im Gegenteil: LinkedIn-Profile von Entwicklern des Studios sprachen eine andere Sprache. Jetzt könnte der letzte Nagel in den Sarg geschlagen worden sein.

Wie Journalist Andy Robinson im neuen VGC-Podcast erklärt, sei Nagoshi Studio faktisch tot. „Nagoshi Studio – es wurde zwar nicht offiziell bekannt gegeben, aber das Studio gibt es nicht mehr“, sagte Robinson. „Ich habe gehört, dass [Toshihiro Nagoshi] sich kürzlich sogar bei anderen Studios beworben hat, daher kann man wohl mit Fug und Recht sagen, dass es vorbei ist, was extrem enttäuschend ist.“

Das ist – oder war – Gang of Dragon

Action, harte Kämpfe, Waffen, coole Typen, bekannte Schauspieler und Shinjuku – das waren die Zutaten für Gang of Dragon. Das sah nach Nagoshi aus. Vielleicht sogar etwas nach den früheren Yakuza-Spielen.

Laut der Steam-Seite (die noch online ist) handelt es sich um ein Action-Adventure, das euch in die Rolle von Shin Ji-seong verschlägt. Der vom bekannten amerikanisch-südkoreanischen Schauspieler Ma Dong-seok verkörperte Protagonist ist hochrangiges Mitglied eines koreanischen Syndikats mit Sitz in Kabukicho.

via The Gamer, Bildmaterial: Gang of Dragon, Nagoshi Studio

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