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SEGA legt bei den Umsätzen zu – und kommende Spiele machen Hoffnung auf noch mehr

SEGA Sammy hat seine Geschäftszahlen für die drei Monate bis zum 30. Juni 2026 vorgelegt und kann insgesamt auf einen positiven Start in das neue Geschäftsjahr blicken. Der Nettoumsatz stieg gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 17,3 Prozent auf 95 Milliarden Yen. Auch der für das Gaming-Geschäft wichtige Bereich Entertainment Contents entwickelte sich besser als erwartet.

Dieser erzielte einen Umsatz von 68,4 Milliarden Yen, was einem Plus von 1,1 Prozent entspricht. Der operative Gewinn des gesamten Unternehmens lag bei 2,3 Milliarden Yen, nachdem im entsprechenden Vorjahreszeitraum noch ein Verlust verbucht worden war.

Vollpreisspiele stark, free-to-play schwächer

Vor allem die Verkäufe von Vollpreisspielen sowie Einnahmen aus dem Lizenzgeschäft und von Rovio entwickelten sich gut. Weniger zufrieden ist SEGA dagegen mit seinen Free-to-play-Titeln, deren Ergebnisse „etwas hinter den Erwartungen zurückgeblieben“ seien. Das Unternehmen möchte deshalb den Betrieb bestehender Spiele in diesem Bereich weiter stärken.

Die großen Neuerscheinungen des aktuellen Geschäftsjahres stehen ohnehin erst noch bevor. Ab dem dritten Quartal sollen die wichtigen Titel nach und nach veröffentlicht werden. Dazu gehören unter anderem Stranger Than Heaven im Januar 2027 und Persona 4 Revival im Februar 2027.

Bei beiden Spielen stimmen SEGA die bisherigen Signale optimistisch. Wunschlisteneinträge und Videoaufrufe würden sich positiv entwickeln. Entsprechend möchte das Unternehmen die Aufmerksamkeit bis zur jeweiligen Veröffentlichung weiter steigern, um das Verkaufspotenzial möglichst vollständig auszuschöpfen.

Auch beim Lizenzgeschäft erwartet SEGA in den kommenden Quartalen weiteres Wachstum. Helfen sollen Jubiläen, Adaptionen bekannter Marken und neue Titel von Rovio. Bei den Angry-Birds-MacherInnen musste SEGA zuvor allerdings eine Wertminderung von rund 200 Millionen US-Dollar verbuchen. CEO Haruki Satomi begründete diese unter anderem mit schnellen Veränderungen des Marktumfelds sowie damit, dass sich Rovios Beacon-Technologie nicht wie geplant vollständig in SEGAs Mobile-Titel integrieren ließ.

via Games Industry, Bildmaterial: SEGA

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