Als Nintendo die „Switch 2“ vorstellte, sorgte eine Entscheidung für besonders viele Diskussionen: Statt erneut auf ein OLED-Display zu setzen, verbaute das Unternehmen wieder ein LCD-Panel. Vor allem BesitzerInnen der Nintendo Switch OLED zeigten sich überrascht, da diese mit ihren kräftigen Farben und tiefen Schwarzwerten viele Fans überzeugen konnte.
Hinzu kam Kritik, dass das aktuelle LCD-Display qualitativ hinter den Erwartungen zurückbleibe. Zwar gibt es inzwischen Gerüchte über eine überarbeitete LCD-Version der Konsole, doch auch eine OLED-Variante scheint weiterhin nicht vom Tisch zu sein.
OLED soll weiter geprüft werden
Wie ZDNET Korea unter Berufung auf mehrere Industriequellen berichtet, prüft Nintendo weiterhin eine Switch 2 OLED, die Ende 2027 oder Anfang 2028 erscheinen könnte. Sollte sich das Unternehmen für das Modell entscheiden, könnte die Entwicklung bereits gegen Ende dieses Jahres beginnen.
Dem Bericht zufolge steht einer Veröffentlichung allerdings vor allem der Preis im Weg. Nintendo soll zwar den Einsatz eines starren OLED-Panels in Betracht ziehen, habe sich bislang jedoch noch nicht festgelegt. Auch Display-Hersteller Samsung Display soll daran interessiert sein, entsprechende Bildschirme für Nintendo zu liefern.
Steigende Kosten erschweren eine Neuauflage
Bereits bei der ursprünglichen „Switch 2“ entschied sich Nintendo laut BranchenbeobachterInnen für ein LCD-Display, um den Verkaufspreis möglichst niedrig zu halten. Seitdem haben sich die Produktionskosten jedoch weiter erhöht.
Vor allem steigende Speicherpreise und allgemein höhere Hardwarekosten setzen derzeit nahezu alle Konsolenhersteller unter Druck. Ein OLED-Modell würde die Produktionskosten zusätzlich erhöhen und könnte den Verkaufspreis entsprechend weiter steigen lassen. Zudem wurden die Kosten für die neue Nintendo-Hardware erst kürzlich erhöht.
Ob Nintendo den Schritt dennoch wagt, bleibt daher offen. Der aktuelle Bericht zeigt jedoch, dass eine Switch 2 OLED offenbar weiterhin intern diskutiert wird – auch wenn die endgültige Entscheidung wohl maßgeblich von den Kosten abhängen dürfte.
via The Gamer, Bildmaterial: Nintendo

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