Eine Woche nach dem Start des Free‑to‑Play‑Open‑World‑Action-RPG Neverness to Everness haben uns Publisher Perfect World Games und der Entwickler Hotta Studio im Rahmen eines Interviews weitere Einblicke in das Spiel gegeben. Heute sprechen wir über die Designentscheidungen, die Spielwelt und die Entwicklung des Spiels.
Mit der offenen Stadt „Hethereau“ steht vielen SpielerInnen ein großer Sandkasten voller Möglichkeiten zur Verfügung. Die Entwickler sprechen offen darüber, wie schwierig es war, die vielen Systeme des Spiels überhaupt unter einen Hut zu bringen: „Die größte Herausforderung bestand darin, die Erkundung einer offenen Welt, actionreiche Kämpfe, Lebenssimulation und Charakterentwicklung nahtlos miteinander zu verbinden […] um sicherzustellen, dass sich die Systeme nicht unzusammenhängend anfühlten.“
Gleichzeitig spielte die Community eine entscheidende Rolle. Laut Team wurde früh und konsequent auf Feedback reagiert, um Technik, Steuerung und Pacing zu verbessern und dem Spiel eine klarere Identität zu geben: „Von Anfang an haben wir großen Wert darauf gelegt, unseren Spielern zuzuhören […] Durch diese Optimierungen kommt die einzigartige Identität von NTE nun noch deutlicher zum Vorschein.“
Hethereau als lebendige Spielwelt
Im Zentrum steht die Stadt Hethereau, die bewusst wie ein „eigener Charakter“ aufgebaut wurde. Alltag und übernatürliche Phänomene greifen ineinander und prägen die Atmosphäre der Spielwelt: „Hethereau hat seine eigene ‚Persönlichkeit‘ und Geschichte […] es ist eine Stadt, die mit jedem Update wachsen und sich weiterentwickeln wird. Durch neue Regionen, Handlungsstränge und Ereignisse wird Hethereau immer lebendiger und zu einer echten ‚zweiten Welt‘ für unsere Spieler.“
Ein wesentlicher Bestandteil dieses Konzepts ist auch die vertikale Erkundung. Dächer, Hochhäuser, Tunnel und Untergrundbereiche machen die Stadt zu einem mehrdimensionalen Raum: „‚Urban Exploration‘ ist das Herzstück von Hethereau […] wir haben die Stadt von einer flachen Karte in einen vollständig interaktiven, mehrdimensionalen Raum verwandelt.“
Das ist erst der Anfang
Doch mit der aktuellen Ausführung der Stadt soll längst noch nicht Schluss sein: „Unsere langfristige Vision basiert auf einem zweigleisigen Ansatz: Wir werden kontinuierlich völlig neue Stadtteile und Karten-Erweiterungen einführen und gleichzeitig bestehende Gebiete mit neuen Inhalten, Events und Interaktionen bereichern, damit sich Hethereau stets wie neu anfühlt.“
Ergänzt wird das Ganze durch die sogenannten „Anomalien“, die direkt mit der Umgebung interagieren und klassische Grenzen aufbrechen sollen: „Die Verschmelzung von Anomalien und Umgebung ist das eigentliche Markenzeichen des NTE-Erlebnisses […] und vermittelt ein Gefühl von Fantasie und purer Zufriedenheit.“
Im Rahmen unseres Interviews erhielten wir noch weitere interessante Einblicke und Informationen. So wissen wir beispielsweise jetzt, dass das Spiel ebenfalls für GeForce NOW erscheinen wird und woher eigentlich der Name kommt. Weitere Punkte aus unserem Interview folgen noch in den kommenden Tagen.
Bildmaterial: Neverness to Everness, Perfect World Games, Hotta Studio

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