2026 markiert nicht nur das 40-jährige Jubiläum von Super Mario Bros., sondern auch von The Legend of Zelda. Während Nintendo bislang auffällig still bleibt, lohnt sich ein Blick zurück – auf die Entstehungsgeschichte eines Spiels, das Videospielgeschichte schrieb, und auf seinen Schöpfer Shigeru Miyamoto.
„Ein ganz normaler Junge wird in eine Reihe unglaublicher Ereignisse verwickelt und entwickelt sich zu einem Helden.“ So beschrieb Miyamoto 1994 die ursprüngliche Idee hinter Zelda. Inspiration fand er in seiner eigenen Kindheit, als er die ländliche Umgebung Japans erkundete und eines Tages den Eingang zu einer Höhle entdeckte.
Dieses Gefühl von Neugier, Mut und Entdeckung wollte er in ein Spiel übertragen. „Ich wollte ein Spiel entwickeln, in dem der Spieler das Gefühl der Entdeckung erleben kann, während er die Welt bereist“, erklärte er. „Das spiegelt sich auch im Titel wider: The Legend of Zelda.“
Ein Schwert, eine Höhle und ein riesiges Hyrule
Am 21. Februar 1986 erschien das Spiel zunächst für das japanische Famicom-Disk-System. Die Geschichte ist heute legendär: Der junge Link soll Ganon stoppen, der das Triforce der Kraft an sich gerissen hat. Prinzessin Zelda zerstreut das Triforce der Weisheit in acht Teile über Hyrule – und wird daraufhin gefangen genommen. Link beginnt sein Abenteuer mit nichts – außer einer auffälligen Höhle direkt vor ihm. Wer sie betritt, erhält ein Schwert. Erkundung wird belohnt – ein Designprinzip, das bis heute die Reihe prägt.
Miyamoto wollte mehr als nur Textabenteuer: „Adventure-Games und RPGs sind Spiele, bei denen man die Geschichte allein durch Dialoge vorantreibt, aber wir wollten, dass die Spieler tatsächlich das physische Gefühl erleben, einen Controller zu benutzen und die Figur durch die Welt zu bewegen.“
Dungeons sollten mit einem einfachen Kartensystem erkundet werden, Rätsel gehörten von Anfang an dazu – auch wenn sie dem Team einiges Kopfzerbrechen bereiteten. „Als wir beschlossen hatten, dass es in Zelda Rätsel und Puzzles geben sollte, war das auch mit viel Unsicherheit verbunden“, gab Miyamoto zu.
Mit 364 Screens, neun labyrinthartigen Dungeons und einer versteckten „Second Quest“ war Hyrule für damalige Verhältnisse gewaltig. Zudem war Zelda das erste Modulspiel mit Batteriespeicher auf dem Famicon und später NES – Fortschritte konnten direkt auf dem Modul gesichert werden. Eine Revolution, die das Medium nachhaltig prägte.
Ein Vermächtnis, das bis heute wirkt
Vier Jahrzehnte später hat sich The Legend of Zelda stark weiterentwickelt – doch viele Grundelemente sind geblieben: das Erkunden von Dungeons (mehr oder weniger), Herzcontainer, Feen, Bomben, Pfeile und natürlich das Triforce.
Was mit der Reihe zum Jubiläum und darüber hinaus passiert, ist leider noch nicht klar. Nintendo-Präsident Shuntarō Furukawa wich kürzlich noch gekonnt Fragen zu Plänen zum Jubiläum aus. Wann und in welche Richtung sich die Reihe vielleicht bewegen könnte, steht auch noch in den Sternen. Immerhin gab es erst kürzlich Gerüchte darüber, welches zelda-typische „Gimmick” uns in einem neuen Teil erwarten könnte. Im nächsten Jahr wartet immerhin der Live-Action Zelda-Film auf uns. Erste offizielle Bilder wurden bereits letztes Jahr veröffentlicht.
Was verbindet ihr mit der Reihe? Und welche Wünsche hattet ihr persönlich zum Jubiläum?
via VGC, Bildmaterial: The Legend of Zelda: Ocarina of Time, Nintendo

Irgendwie wäre es nice gewesen, wenn wenigstens der Zelda Film dieses Jahr zum Jubiläum erschienen wäre, wenn wir schon spieltechnisch nichts bekommen 😅
Das beschreibt die Situation eigentlich ganz gut:
Ist halt einfach ein schlechtes Timing. Wirklich das Einzige was noch kommen könnte, wären halt echt Zelda Ports. Ansonsten ists halt einfach nicht menschenmöglich was neues zu präsentieren, nachdem die 2D, sowie 3D Zelda Sparte noch vor gar nicht so langer Zeit bedient wurden. Das nennt man halt einfach Pech^^
Weiß grad gar nicht wann der komische Zelda Film mit Mido-Link kommen soll. Eventuell wird man einfach sowas ausrufen wie "ab heute beginnen wir die Feierlichkeiten für ein Jahr", ums dann im Film münden zu lassen und das Jubiläum so doch noch für etwas PR auszunutzen xD Wahrscheinlich wärs aber besser, wenn mans einfach lassen würde, anstatt es so halbherzig anzugehen. Soll man sich lieber schon Gedanken um das 50. Jubiläum machen. Da muss man wirklich irgendwas bringen, sonst wär das wirklich traurig^^
Über einen Port oder Remake eines älteren Titels würde ich mich auch freuen. 😅 Ich mochte das Links Awakening Remake ganz gern.