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Wie Final Fantasy Resonance gegen Widerstand der Square-Enix-Führung dennoch entstand

Noch haben wir keine konkreten, weltweiten Verkaufszahlen zu Final Fantasy Resonance aber eines kann man wohl schon sagen: Sowohl bei der Presse, als auch bei den Fans kommt das erste Final Fantasy in HD-2D-Optik sehr gut an.

Das war nicht immer so. Speziell kurz nach der Ankündigung waren viele Fans skeptisch, weil Final Fantasy Resonance seine Wurzeln im Mobile-Game Final Fantasy Brave Exvius hat. Tatsächlich verdankt Resonance seine Existenz der Idee, aus Final Fantasy Brave Exvius ein vollwertiges Spiel für Konsolen zu basteln.

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Brave Exvius sei „zu gut, um unspielbar zu werden“, erklärte Producer Keisuke Nakashima schon kurz nach der Ankündigung rückblickend. Die Idee, aus Brave Exvius ein Konsolenspiel ohne Gacha-Mechaniken zu machen, stieß jedoch zunächst auf wenig Gegenliebe. So gab es „anfangs einigen Widerstand gegen diese Idee seitens der Führungskräfte von Square Enix“, wie der Producer erklärt.

Dort war man eher an einer einfachen Portierung interessiert, die kostengünstiger wäre und keinen langen Entwicklungszyklus erfordern würde. Nakashima war das aber zu wenig. „Ich wollte diesen Weg nicht einschlagen. Ich wollte eine Originalversion für Konsolen schaffen, die ein vollwertiges Spielerlebnis bietet“, so Nakashima in einem Interview mit Bloomberg.

Nakashima erwähnte außerdem, dass er auf einer Pressetour für Brave Exvius war und dabei viele Leute traf, die zwar Interesse an dem Titel hatten, aber von den Gacha-Mechaniken nicht begeistert waren. Auch dieses Feedback trug dazu bei, dass Final Fantasy Resonance entstand.

„Es war wirklich enttäuschend, zu hören, dass die Leute das Spiel allein wegen der Gacha-Elemente nicht spielen wollten. Das war ein weiterer Grund, warum wir daraus ein Konsolenspiel machen wollten, um es einem breiteren Publikum zugänglich zu machen“, so Nakashima.

via Nintendo Everything, Bildmaterial: Final Fantasy Resonance, Square Enix, Team Asano, Lancarse

1 Kommentar

  1. Finde ich toll, das Nakashima die Führungskräfte überzeugen konnte. Das wäre wenn Matsuda noch die Position eines CEO nicht möglich gewesen. Aber hier sieht man schon das auch, mit wenig Widerstand hat sich die Chefetage doch noch dazu überreden lassen.

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