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„Vor Square Enix versteckt“ – Yoko Taro machte bei NieR: Automata einfach, was er wollte

Manchmal scheint es besser zu sein, einfach das Spiel zu entwickeln, das man selbst machen möchte. Zumindest könnte man diesen Eindruck bekommen, wenn man auf NieR: Automata und dessen Director Yoko Taro zurückblickt.

In einem Interview mit The Guardian aus dem Jahr 2018 erklärte der Entwickler, dass er bei der Entwicklung von NieR: Automata weitgehend freie Hand hatte – und diese offenbar auch ausnutzen wollte.

„Bei Nier: Automata wurde mir nicht gesagt, dass ich eine bestimmte Zielgruppe ansprechen sollte“, erklärte Yoko Taro damals. „Ich habe einfach das gemacht, was ich wollte, und versucht, mich so gut wie möglich vor Square Enix zu verstecken.“

Weniger nachdenken, einfach machen

Beim ursprünglichen NieR von 2010 hatte man noch stärker darüber nachgedacht, welche Figuren unterschiedliche Zielgruppen ansprechen könnten. So gab es je nach Version einen älteren beziehungsweise jüngeren Protagonisten. Besonders erfolgreich war das Spiel kommerziell allerdings nicht.

„Also haben wir aufgehört, zu viel darüber nachzudenken“, erinnerte sich Yoko Taro. Bei NieR: Automata habe er anschließend schlicht das gemacht, worauf er selbst Lust hatte.

Rückblickend keine ganz schlechte Entscheidung: NieR: Automata hat inzwischen mehr als zehn Millionen Einheiten verkauft und entwickelte sich damit weit über den ursprünglichen Kultstatus der Reihe hinaus zu einem großen Erfolg.

Yoko Taro selbst sieht seine Spiele übrigens offenbar gar nicht als besonders ungewöhnlich an. „Um ehrlich zu sein, glaube ich, dass ich ganz normale Spiele entwickle, die sich an ganz normale Menschen richten“, erklärte er. Erst nach der Veröffentlichung würden dann „seltsame Leute“ seine Spiele finden, sie für seltsam halten und mögen.

Seine eigene Schlussfolgerung dazu fällt gewohnt selbstironisch aus: Vielleicht bedeute das schlicht, dass mit ihm etwas nicht stimme.

via GamesRadar,  Bildmaterial: NieR: Automata, Square Enix

2 Kommentare

  1. Erst nach der Veröffentlichung würden dann „seltsame Leute“ seine Spiele finden, sie für seltsam halten und mögen.

    Den Satz muss ich mir Einrahmen.

    Wie Recht der Mann doch hat. Besonders in der heutigen Zeit.

    Das ist weder ironisch noch stimmt etwas mit Ihm nicht xD

  2. Den Satz muss ich mir Einrahmen.

    Wie Recht der Mann doch hat. Besonders in der heutigen Zeit.

    Das ist weder ironisch noch stimmt etwas mit Ihm nicht xD

    Ich würde sogar sagen, dass er ziemlich richtig im Kopf tickt, dass er probiert, sein Spiel vor den Higher-Ups bei SE zu verstecken *g*

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