Wer nach dem Launch von Splatoon Raiders auf neue Inhalte, Erweiterungen oder regelmäßige Updates gehofft hat, dürfte enttäuscht werden. Nintendo verfolgt beim Singleplayer-Spin-off offenbar einen deutlich anderen Ansatz als bei den bisherigen Teilen der Reihe.
Während etwa Splatoon 2 und Splatoon 3 nach ihrer Veröffentlichung noch umfangreiche DLC-Erweiterungen und zahlreiche Updates erhielten, soll Raiders möglichst genau so bleiben, wie es erschienen ist.
Nur bei „kritischen“ Problemen soll nachgebessert werden
Produzent Seita Inoue erklärte in einem Interview mit Famitsu (via The Gamer und Nintendo Life), dass derzeit weder DLC noch Updates geplant seien, die sich auf die Spielbalance auswirken.
Raiders sei mit dem Ziel entwickelt worden, bereits in seiner ursprünglichen Form eine vollständige Erfahrung zu bieten. Das unterscheide das Spin-off von den bisherigen Splatoon-Spielen, die nach ihrer Veröffentlichung durch neue Inhalte und Updates weiterentwickelt wurden.
Selbst gewöhnliche Updates scheinen entsprechend nicht vorgesehen zu sein. Laut Inoue würde das Team wahrscheinlich nur dann noch einmal Hand anlegen, wenn ein „kritischer“ Fehler entdeckt werden sollte, der behoben werden muss.
Natürlich können sich derartige Pläne nachträglich noch ändern. Zum aktuellen Zeitpunkt sieht Nintendo Splatoon Raiders allerdings offenbar als abgeschlossenes Gesamtpaket – und nicht als Spiel, das über Monate hinweg erweitert werden soll.
Wie gut dieser Ansatz funktioniert und was wir insgesamt vom ersten reinen Singleplayer-Spin-off der Reihe halten, erfahrt ihr übrigens in unserem ausführlichen Test zu Splatoon Raiders. Schaut gerne einmal rein. Das Spiel erschien urprünglich am 23. Juli exklusiv für die Nintendo Switch 2.

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