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Die neue Switch 2: Weniger Akku und mehr Gewicht – aber wohl dennoch die bessere Wahl

Seit Ende August befindet sich in Europa eine neue Revision der Nintendo Switch 2 im Handel. Von außen unterscheidet sie sich kaum vom bisherigen Modell, im Inneren hat Nintendo allerdings eine entscheidende Änderung vorgenommen: Der Akku lässt sich künftig deutlich einfacher vom Nutzer selbst austauschen.

Hintergrund sind neue EU-Vorgaben, nach denen viele elektronische Geräte ab Februar 2027 einen leichter austauschbaren Akku besitzen müssen. Nintendo hat dafür nicht nur die „Switch 2“, sondern auch die entsprechenden Controller angepasst. Nach und nach soll weiteres Zubehör folgen.

Wie ein erster Vergleich des YouTube-Kanals Nintendúo zeigt, bringt der Umbau allerdings kleine Nachteile mit sich. Die neue Switch 2 ist inklusive Joy-Con 2 rund ein Dutzend Gramm schwerer, während die Akkukapazität von 5.220 auf 5.172 mAh sinkt. Das entspricht allerdings nicht einmal einem Prozent und soll in der Praxis lediglich wenige Minuten Laufzeit kosten. Diese kleinen Änderungen hatte Nintendo aber schon vorher kommuniziert.

So erkennt ihr die neue „Switch 2“

Deutlich wichtiger ist die Reparierbarkeit. Beim ursprünglichen Modell war der Akku stark verklebt und nur umständlich erreichbar. Bei der neuen Revision liegen die benötigten Schrauben wesentlich zugänglicher, außerdem verdeckt der Wärmeschild den Akku nicht mehr. Mit dem von Nintendo vorgesehenen Verfahren soll sich die Batterie dadurch künftig einfacher selbst austauschen lassen.

Wer gezielt nach dem neuen Modell sucht, muss allerdings genau hinschauen. Auf der Verpackung und Konsole findet sich unter anderem der neue „OSM“-Code, während sich auch die Seriennummer geändert hat und nun mit der Kennung „HLE“ anstelle von „HAE“ beginnt. Zusätzlich sind bei abgenommenem Joy-Con 2 im oberen Bereich der Schiene Schrauben zu erkennen.

Für Besitzer der bisherigen „Switch 2“ gibt es damit kaum einen Grund zum Wechsel. Wer die Konsole allerdings ohnehin neu kaufen möchte, bekommt mit der Revision trotz minimal höherem Gewicht und etwas kleinerem Akku vor allem einen langfristigen Vorteil: Wenn die Batterie nach einigen Jahren nachlässt, muss nicht zwangsläufig gleich die gesamte Konsole zum Service.

Der Vergleich des Innenlebens:

via Nintendo Everything, Bildmaterial: Nintendo

1 Kommentar

  1. Grundsätzlich sehr löblich, auch, wenn es nicht aus eigenem Willen geschehen, sondern neuer gesetzlicher Vorgaben zu verdanken ist. Man fragt sich beim Anschauen des Videos, warum es nicht gleich so konzipiert wurde wie bei der neuen Revision. Ging beim DS und 3DS schließlich auch mit einer bzw. zwei Schrauben, um an den Akku ranzukommen.

    Ich hoffe sehr, dass der neue Akku nur eingelegt und nicht wieder verklebt ist. Habe bei meiner Switch zwar noch keinen Akku tauschen müssen, dafür beim Handy eines Verwandten und ... boah, das ist ein Act den Kleber von der Handyschale und später noch vom Akku zu lösen. Soll angeblich gemacht werden, um die Dimensionen klein zu halten, aber 1-2 Millimeter mehr Dicke und dafür Schrauben und Clips zu verwenden, würden der Reparaturfreundlichkeit sehr entgegenkommen.

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