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Falcom macht es wieder: Das nächste große Trails-Abenteuer könnt ihr schon jetzt beginnen

Die Spatzen riefen es bereits von den Dächern, jetzt gibt es Gewissheit: Wie schon beim ersten Teil bekommt auch Trails in the Sky 2nd Chapter eine ziemlich umfangreiche Demo spendiert. GungHo Online Entertainment und Falcom haben die kostenlose Probierversion für PlayStation 5, Nintendo Switch und PC via Steam veröffentlicht.

Eine separate Demo für Nintendo Switch 2 gibt es hingegen nicht. Die Switch-Version lässt sich dank Abwärtskompatibilität aber auch auf der neuen Konsole spielen. Der gesamte Fortschritt aus der Demo kann später in die Vollversion übernommen werden.

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Umfangreich wie eh und je

Inhaltlich bietet die Demo einen ersten Vorgeschmack auf Estelles nächstes Abenteuer. Nach den Ereignissen des Vorgängers macht sie sich auf die Suche nach Joshua und bekommt es dabei mit den Enforcern von Ouroboros zu tun. Passend zur Veröffentlichung der Demo gibt es außerdem das Opening zum neuen Abenteuer.

Die Demo fällt dabei alles andere als knapp aus: Laut den Entwicklern warten rund zehn Stunden Spielzeit auf euch. Sie umfasst den Prolog „A Young Girl’s Decision“ und reicht bis zum Ende des ersten Kapitels „A Looming Shadow“. Wer außerdem über abgeschlossene Speicherdaten aus Trails in the Sky 1st Chapter verfügt und diese in der Demo lädt, schaltet direkt zum Start die „Classic Style SC Costumes“ frei.

Wer zur Switch-Version greift, kann diese außerdem für 4,99 US-Dollar auf die Nintendo Switch 2 Edition upgraden. Im Westen erscheint Trails in the Sky 2nd Chapter sowohl physisch als auch digital für PlayStation 5, Nintendo Switch 2 und Nintendo Switch – bei Amazon* werdet ihr fündig. Positiv fällt außerdem auf, dass auf eine Game-Key-Card verzichtet wird. Gleichzeitig verzögert sich diese und die Version der ersten Switch leider bis auf den 29. September, wie vorher kommuniziert wurde.

Trails in the Sky 2nd Chapter erscheint weltweit, zumindest digital, am 17. September 2026 für PlayStation 5, Nintendo Switch 2, Nintendo Switch und PC via Steam. Damit bleibt noch knapp ein Monat Zeit, um sich mit der Demo auf Estelles nächste große Reise vorzubereiten.

Das Opening:

via RPG Site, Bildmaterial: Trails in the Sky 2nd Chapter, GungHo Online Entertainment, Falcom

30 Kommentare

  1. Ich persönlich finde aucj das mehr als genug Arbeit in die Remakes gegangen ist das sie 60€ rechtfertigen (höher aber nicht).

    Wo ich aber absolut zustimme ist die Kritik an den dlcs und microtransactionen die sind einfach schlecht und überteuert. Hier sind für mich falcom und atlus mitunter die schlimmsten bei den japanischen Entwicklern (zumindest von dne Spielen die ich spiele).

  2. Ich verstehe die Diskussion ehrlich gesagt auch nicht so ganz. Die Behauptung, die Trails-Spiele seien „immer das Gleiche“, finde ich schon ziemlich schwierig – gerade weil es sich um eine aufeinander aufbauende Reihe handelt, bei der Charaktere, Handlung und Welt über viele Teile hinweg miteinander verbunden sind (und unterscheidet sich damit grundlegend z.B. von Final Fantasy).

    Natürlich kann man kritisieren, dass sich Falcom beim Gameplay nicht jedes Mal neu erfindet. Das Kampfsystem wird aber durchaus weiterentwickelt, und gerade bei den Remakes von Trails in the Sky wurde technisch und grafisch ein gewaltiger Sprung gemacht. Das Original und die Neuauflage sind eben nicht einfach dasselbe Spiel mit höherer Auflösung. Die Welt wurde komplett neu aufgebaut, die Charaktere sind wesentlich detaillierter, es gibt neue Animationen, Voice Acting, überarbeitete Inszenierungen usw.

    Ob einem das persönlich 60 Euro wert ist, steht natürlich auf einem anderen Blatt. Aber so zu tun, als hätte Falcom einfach ein altes Spiel genommen, einen Filter darübergelegt und würde dafür jetzt Vollpreis verlangen, wird dem tatsächlichen Aufwand meiner Meinung nach nicht gerecht.

    Und was die DLCs betrifft: Ja, die schiere Menge kann erstmal abschreckend wirken. Aber man sollte schon unterscheiden, was davon tatsächlich notwendig ist. Der Großteil davon ist kosmetischer Natur und für das eigentliche Spiel völlig irrelevant. Das ist im Prinzip ähnlich wie bei Atlus und Persona: Man kann sich über die Monetarisierung ärgern, aber man muss nicht plötzlich mehrere hundert Euro ausgeben, um das vollständige Spielerlebnis zu bekommen.

    Ich finde deshalb, dass man durchaus kritisch gegenüber Mikrotransaktionen und DLC-Politik sein kann, ohne gleichzeitig das komplette Remake als überteuertes Produkt abzuschreiben.

    Und gerade der Vergleich mit anderen Spielen hinkt meiner Meinung nach etwas. Ein Remake muss nicht automatisch weniger kosten, nur weil die grundlegende Story und das Spieldesign bereits existieren. Mitarbeiter müssen trotzdem bezahlt werden, die Welt muss neu gebaut werden, Assets müssen erstellt oder überarbeitet werden, Animationen entstehen neu, Vertonung kostet Geld und auch die technische Umsetzung ist Arbeit.

    Man kann Trails langweilig finden, man kann mit Falcom nichts anfangen und man kann 60 Euro für das Remake zu viel finden. Alles völlig legitim. Aber die Argumentation „alte Vorlage = wenig Entwicklungsaufwand = darf höchstens X Euro kosten“ greift mir dann doch zu kurz.

  3. Ich glaube allmählich, dass ich einen Denkfehler habe oder zu kurz denke. Mein Gedankengang ist:

    Spiel A hat X Kosten (z.B. Resident Evil 9 oder Trails through daybreak)

    Spiel B hat X Kosten (z.B. Resident Evil 4 Remake oder Trails in the Sky First Chapter)

    Spiel B ist ein Remake und nutzt bereits vorhandene Ressourcen (Story, Textskripte, Teile des Gameplays usw.)

    Spiel A ist kein Remake und muss Story, Texte usw. aus den nichts entwerfen.

    Ist das nicht anwendbar, falsch oder zu einfach gedacht ?

  4. Nicht sicher obs ein Denkfehler ist, eher eine Sache der Gewichtung?

    Natürlich kann es Kosten sparen, wenn Handlung, ein vollständiges Skript, Charakter-Designs, usw. bereits vorhanden sind. Man braucht dann weniger Boardroom-Meetings, um diese Dinge fundamental neu zu denken und es bindet weniger Ressourcen. Damit hat man auch ein klareres Scope, entwickelt weniger, was am Ende nicht genutzt wird.

    Aber selbst da man muss noch entscheiden, wie man mit bereits vorhandenem Material umgeht: Was passt man am Skript an, ändert man die Dungeons fundamental? Fügt man das Spiel stärker in neuere Teile der Reihe ein, oder lässt es mit seinen Einzigartigkeiten bleiben? Letztere Frage kann entscheiden, ob man eher Sachen vom Original oder eher Sachen von neueren Teilen "borgt". Die Resident Evil Remakes gehen beispielsweise durchaus den letzteren Weg und passen alte Spiele an neuere an.

    Aber die Frage ist: Wie viel kostet das im Vergleich zum Rest? Für Spieler mag das nicht so offensichtlich sein, weil viele Story / Charaktere als eines der wertvollsten Elemente ansehen. Aber ich würde sagen, dass sogar bei einem Trails-Game die Kosten für das Skript und die Besprechungen dazu im Vergleich zum Programmieraufwand oder Grafikentwicklung ne ganze Ecke geringer sind.

    Und bei einem vollen 2D -> 3D Remake sind das sogar noch mal deutlich höhere Kosten, die anfallen, weil man hier nur sehr wenig aus dem Original übernehmen kann, abseits der Designs. Soweit ich das verstanden habe (habe das TitS Remake nicht gespielt) ist ja sogar das Kampfsystem ganz anders, so dass man nicht mal Balance Numbers weiterverwenden kann, geschweige denn vom Rest der Systeme.

    Dazu dann volle Vertonung, Animationen, Cutscenes, QA, usw.
    Da kommt schon was zusammen *g*

    Das Einzige, wo ich sagen würde, dass ein Remake definitiv vorteilhaft ist (und daher sind sie auch leider so beliebt bei Publishern und Spielern): Sie haben ein niedrigeres Risiko als eine komplette Neuentwicklung. Selbst wenn das Remake barebones sein sollte, gibt es eine gut abschätzbare Nachfrage. Je beliebter das Original umso größer diese Menge.

  5. Hach, was freue ich mich erneut in die Welt von Liberl eintauchen zu können. Trails in the Sky ist mal wieder ein Spiel, bei dem ich eine kindliche Vorfreude auf etwas fühle, und das, obwohl ich die alten Teile mehrmals durchgespielt habe. Mit dem Remake zu Sky 1 hat Falcom dem Land Liberl einen wunderschönen neuen Anstrich verpasst und um Elemente aus den neueren Teilen erweitert. Als Fan der Trails-Reihe genieße ich die dauerhaften Ankündigungen/Veröffentlichungen der letzten Jahre.

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