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Xbox testet werbefinanziertes Cloud-Streaming für eure bereits gekauften Spiele

Microsoft startet ein neues Experiment im Bereich Cloud-Gaming, bei dem das Unternehmen ab sofort eine werbefinanzierte Option testet, mit der ausgewählte, bereits gekaufte Spiele aus der eigenen Bibliothek kostenlos gestreamt werden können.

Die Testphase steht zunächst Mitgliedern des Xbox-Insider-Programms zur Verfügung. Das Prinzip funktioniert ähnlich wie bei bekannten Modellen, beispielsweise GeForce NOW: Bevor eine Streaming-Session startet, wird ein Werbeblock geschaltet – laut Berichten bis zu zwei Minuten.

Als Gegenleistung erhalten SpielerInnen eine einstündige Spielzeit, um den ausgewählten Titel zu spielen. Nach Ablauf der Stunde lässt sich das Spiel nach einem weiteren Werbeblock fortsetzen.

Microsoft betont ausdrücklich, dass Werbeunterbrechungen ausschließlich vor Beginn der Spielsession stattfinden. Während des Spiels oder der Geschichte wird keine Werbung angezeigt. Das heißt: keine Gameplay-Unterbrechungen durch Werbung.

Während Xbox Cloud Gaming bisher zwingend an ein „Game Pass Ultimate“-Abo gekoppelt war, soll dieses Angebot völlig ohne laufende Abo-Gebühren auskommen. Eine Abo-Pflicht gibt es also nicht.

Microsoft sieht den Vorteil vor allem darin, SpielerInnen ohne teure Hardware den Zugang zu aktuellen Xbox-Series-Titeln zu erleichtern. Diese spielen Fans dann auf Last-Gen-Konsolen wie der Xbox One, Smart-TVs oder Mobilgeräten.

Microsoft verspricht strengere Qualitätsstandards für Marken und Werbepartner. Werbeanzeigen müssen klar als solche erkennbar sein, einen Mehrwert bieten und zur jeweiligen Plattform passen. Ob und wann das werbefinanzierte Streaming für alle Xbox-Nutzer ausgerollt wird, hängt vom Feedback der Insider-Testphase ab.

Bildmaterial: Xbox

2 Kommentare

  1. Weil dann sicherlich die Abo-Preise für Streaming-Only So Hoch wären, dass das Viel Zu Viele Nicht mit machen würden und Sony somit sicherlich Über die Hälfte (vll. sogar Über 3/4) an sonst potentieller Next-Gen-Nutzerbasis einbüßen würde.

    ...

    Naja...
    Oder eben So oder so in etwa, wie hier bei @Topic.

    ...

    Microsoft betont ausdrücklich, dass Werbeunterbrechungen ausschließlich vor Beginn der Spielsession stattfinden. Während des Spiels oder der Geschichte wird keine Werbung angezeigt. Das heißt: keine Gameplay-Unterbrechungen durch Werbung.

    Mag ja sein...
    Aber eine Unterbrechung "ins Leere" ...
    Und dann Sowas...

    Als Gegenleistung erhalten SpielerInnen eine einstündige Spielzeit, um den ausgewählten Titel zu spielen. Nach Ablauf der Stunde lässt sich das Spiel nach einem weiteren Werbeblock fortsetzen.

    Kommt dann ja letztendlich wohl Nach jeweiliger Stunde aufs Gleiche raus.

    ...

    Ein Konsequenter Cut nach ner Stunde kann also Beispielsweise Höchstwahrscheinlich Auch während nem Kampf oder während nem Autorennen erfolgen.

    Also entweder man nutzt die Stunde dann vll. Nicht genauso frei, wie Ohne jenem Cut (nach ner Stunde) , da man sich vll. entsprechend jenem Cut (nach ner Stunde) einrichtet (vll. ja dazu genötigt fühlt oder so) ...
    Oder es hat wohl in irgendeiner anderen Weise Auswirkungen auf den Spielverlauf und den Spielfluss und den Nutzer und dessen Nutzungsverhalten usw.

  2. Während wir im anderen Thread noch darüber diskutieren, ob und wann PlayStation vielleicht den Weg hin zu reinem Cloud-Gaming einschlagen könnte, testet Xbox hier bereits einen möglichen Baustein dieser Zukunft.

    Microsoft probiert hier aktuell aus, wie weit sich werbefinanziertes Cloud-Gaming bei den Spielern durchsetzen lässt.

    Sie erproben damit nicht nur die Technik , sondern untersuchen vor allem wohl die Akzeptanz der Nutzer . Die entscheidende Frage ist: Sind Spieler bereit, einen kurzen Werbeblock in Kauf zu nehmen, wenn sie dafür ohne Abo und ohne zusätzliche Hardware spielen können?

    Sollte dieses Modell funktionieren, könnte es ein weiterer Schritt weg von der klassischen Konsole als Mittelpunkt hin zu einem plattformunabhängigen Xbox-Ökosystem sein, dass wohl irgendwann nur auf Streaming aufgebaut wird.


    Ich sehe diesen Ansatz allerdings eher kritisch. Zwar klingt es auf den ersten Blick attraktiv, Spiele ohne zusätzliches Abo und ohne neue Hardware nutzen zu können, aber gerade beim Gaming könnte Werbung ein schwieriger Balanceakt werden. Spieler, wie ich auch, sind es gewohnt, ein Produkt zu kaufen und dann ohne weitere Unterbrechungen nutzen zu können. Ein Werbeblock vor dem Start mag noch akzeptabel sein, könnte aber auch als Einstieg in ein Modell gesehen werden, bei dem Nutzer immer stärker zwischen kostenlosen, werbefinanzierten Angeboten und kostenpflichtigen Premium-Zugängen aufgeteilt werden.

    Ich habe das Spiel bereits bezahlt – warum soll ich jetzt noch Werbung anschauen, um es nutzen zu können? Bei einem kostenlosen Dienst wie YouTube akzeptieren viele Nutzer Werbung, weil sie den Inhalt kostenlos bekommen. Bei einem gekauften Spiel ist die Erwartung eine andere: Der Kaufpreis sollte normalerweise den Zugang zum Produkt abdecken.

    Die Werbung soll also vermutlich nicht das Spiel finanzieren, sondern die zusätzlichen Kosten des Cloud-Betriebs abdekcen. Aus Microsofts Sicht wäre die Logik: „Du besitzt das Spiel, aber wir stellen dir kostenlos einen Gaming-PC in unserem Rechenzentrum zur Verfügung – dafür gibt es Werbung.“ ...

    Ob Spieler diese Argumentation akzeptieren, ist genau das, was Microsoft mit dem Test herausfinden dürfte. Der größte Widerstand könnte weniger gegen Werbung an sich gehen, sondern gegen das Gefühl, für etwas bereits Bezahltes erneut eine Hürde akzeptieren zu müssen.

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