„Tales of“-Fans halten sich seit Jahren mit Neuauflagen älterer Spiele über Wasser. Mit Tales of Arise erschien der letzte Ableger der Serie im Jahr 2021 – und seitdem warten Fans auf die Ankündigung eines Nachfolgers.
Der Producer der Serie meldete sich jetzt in einem neuen Interview mit der japanischen Famitsu zu Wort und entschuldigte sich bei den Fans für „das lange Warten“ – dabei versicherte er, dass das Team mit Hochdruck an einem neuen Spiel arbeiten würde.
Yusuke Tomizawa räumt zunächst ein, dass die Reihe ein bedeutendes Erbe habe – und dass die Möglichkeiten der Fans, mit früheren Titeln und deren Charakteren zu interagieren, immer geringer wurden. Auch ein Spiel nach einem Live-Service-Modell habe es nie zur Serie gegeben, weshalb es schwierig geworden war, die Fans bei Laune zu halten.
Um dem entgegenzuwirken, sei das Tales of Remastered Project ins Leben gerufen worden. Die Resonanz auf das Projekt und auch zum neu angekündigten Remaster von Tales of Eternia hätten die Erwartungen dabei übertroffen.
Die Messlatte ist gestiegen
Gleichzeitig erklärte der Producer aber auch, dass ein brandneuer Teil, welcher die Erwartungen der Fans an die Serie gerecht würde, für die Stärke der „Tales of“-Marke ebenfalls „absolut unerlässlich“ sei.
„Die Messlatte ist gestiegen, was den Umfang der Entwicklung und andere Faktoren angeht, und ehrlich gesagt haben wir die Spieler schon ziemlich lange warten lassen“, sagt Tomizawa. „Auch wenn wir bisher noch keine konkreten Informationen teilen konnten, arbeiten wir weiter daran und denken dabei an die Zukunft der Serie.“
Die Grundlage für die „Tales of“-Serie seien weiterhin Charaktere, die Spieler „lange Zeit lieben“ könnten. Hier wolle Tomizawa keine Kompromisse eingehen. Bis wir die Charaktere aus dem neuen „Tales of“ kennenlernen, dauert es aber wohl noch. Zunächst erscheint Tales of Eternia Remastered am 16. Oktober.
via Automaton Media, Bildmaterial: Tales of Eternia Remastered, Bandai Namco, TOSE

Okay, dann lass uns bei genau den Spielen bleiben, die du gespielt hast: Tales of Zestiria und Tales of Berseria.
Du schreibst, die deutsche Übersetzung sei dort voller Schreibfehler, Grammatikfehler und so schlecht gewesen, dass man manchmal raten musste, was gemeint ist. Das klingt extrem – und passt leider nicht zu dem, was in den deutschen Tests steht.
Hier ein paar konkrete Quellen (alles seriöse deutsche Gaming-Seiten):
Zu Tales of Zestiria:
• MANIAC.de schreibt in ihrem Test: „freue mich über die gelungene Lokalisation“ und lobt ausdrücklich die „gelungene Übersetzung“.
Link: https://www.maniac.de/tests/tales-of-zestiria-im-test-ps4/
• Internet-ABC.de: „die englische Vertonung und die deutsche Übersetzung sind sehr gut gelungen.“
Link: https://www.internet-abc.de/eltern/spielet…es-of-zestiria/
Zu Tales of Berseria:
• Eurogamer.de: „Die deutschen Untertitel sind jedoch solide und keiner muss sich fürchten, dass ihm etwas entgehen könnte.“
Link: https://www.eurogamer.de/tales-of-berseria-test
• 4P.de (sehr ehrlicher Test): „Bei den deutschen Untertiteln wurde hin und wieder zwar etwas geschlampt, unterm Strich ist die Qualität allerdings solide.“
Link: https://www.4p.de/test/tales_of_berseria/3012137
Das sind keine Einzelfälle – die deutschen Versionen wurden in den Reviews als gut bis solide bewertet. Natürlich gibt es in textlastigen JRPGs mit vielen Skits und Humor immer mal eine etwas holprige Formulierung (das passiert bei fast jeder Lokalisierung). Aber von „voller Fehler“, „manchmal nicht gewusst, was gemeint war“ oder „alles drin an Grammatikfehlern“ steht in keinem der Tests etwas. Wäre das so extrem gewesen, hätten die Reviewer das definitiv erwähnt.
Du sagst selbst „okay ist nicht gut“. Die Reviews sagen aber nicht nur „okay“ – sie sagen „sehr gut gelungen“, „gelungene Lokalisation“ und „solide“. Das ist schon eine klare positive Bewertung für eine Text-Übersetzung.
Vielleicht hattest du bei ein paar einzelnen Stellen Pech oder es war eine sehr subjektive Wahrnehmung (bei Humor und Wortspielen ist das manchmal Geschmackssache). Aber pauschal „nie richtig gut“ und „voller Fehler, dass man raten musste“ für Zestiria und Berseria ist einfach nicht haltbar, wenn man die damaligen Tests liest.
Falls du konkrete Beispiele für diese schlimmen Fehler hast (Screenshots oder Zitate), würde ich die gerne sehen – dann kann man das besser einordnen. Ansonsten scheinen die deutschen Versionen dieser beiden Teile deutlich besser angekommen zu sein, als du es in Erinnerung hast.
Und hier die Quelle zu meinem Feedback zum Spiel, direkt im Anschluss des Durchspielens, sprich mit frischen Erinnerungen geschrieben (ich glaub damals hat ich mir gar noch beim Spielen Notizen gemacht, damit ichs nicht vergesse xD) (unter Sonstiges weiter unten, der fünfte Absatz sogar mit Beispielsatz. Ich zitiere: "Allein schon eine Stelle, bei der gesagt wird, dass man sich etwas Ruhe, aufgrund der Strapazen, gönnen soll. Hier steht im deutschen einfach mal "Sei ruhig"")
(Zu Zestiria würde ich auch gern nochmal nachschauen aber da hab ich damals meine Feedbacks noch nicht geschrieben zu den Spielen. Das müsste daher irgendwo im Zestiria Thread drinnen sein, wo es mir grad doch zu mußig ist es rauszusuchen. 😅 Meine Erfahrung war da aber halt ähnlich. Erinnere mich gar noch an einer Stadt, in die man kann, wo ne Sequenz kam und das Geschriebene nicht wirklich sinn ergab, weil da irgendwas falsch war. Man verstand natürlich, was im Kontext gemeint gewesen war aber der Fehler war dennoch dabei^^)
htps://forum.jpgames.de/index.php?thread/4840-als-letztes-durchgespielt/&postID=937343#post937343
Schön wenn die, wenn dies nicht beim.
Die Frage ist halt auch immer, wie sehr man auf solche Dinge achtet und welche Synchroversion man auswählt. Bei englischer, hören die meisten, die englisch auch verstehen ja doch eher zu, als zu lesen. Japanisch können dagegen natürlich erheblich weniger Leute und lesen daher mehr. Haben aber dadurch auch weniger den Vergleich, wie sehr es voneinander abweicht. Bei mir wechselt es auch je nach Laune bzw. wie ich welche Stimmen finde, welche Sprachfassung ich nutze. Wobei ich bei Spielen, wo auch bei den Kämpfen gesprochen wird eher englisch nehme, um da auch bisschen was verstehen zu können.
Viele Spieletests sind ja wirklich heutzutage eher nur noch "Hobby Leute", die das nie gelernt haben, weshalb die sehr subjektiv wurden, leider. Bei einem Zelda Breath of the Wild stand auch nirgends was von den miserablen Hit Boxen. Bei jedem Stream, den ich dazu sah, haben sich die Spieler aber genau über das aufgeregt
Hinterher fand das aber auch bei denen keine Erwähnung mehr, weil ihnen andere Dinge wichtiger waren. Beim Spielen hast du bestimmt so einige Dinge bemerkt aber du erinnerst dich eher an andere Sachen, die dir eher im Gedächtnis blieben. Das ist ja auch ziemlich normal. Jeder hat da seine eigene Gewichtung. Und so ist es halt auch bei vielen heutigen Reviews. Dabei müsste man eigentlich das Gesamtwerk betrachten. Wenn wir es mit einer Deutscharbeit in der Schule vergleichen und es wirklich rein objektiv bewerten würden gäbe es vielleicht ne 4
Und das ist es eben.
Danke für den Link zu deinem alten Post – hab ihn mir angeschaut. Du hast da wirklich frisch nach dem Durchspielen von Tales of Berseria (81 Stunden, 8,5/10) geschrieben und ein konkretes Beispiel gebracht: Die Stelle, wo es um Ruhe gönnen wegen der Strapazen geht und im Deutschen einfach „Sei ruhig“ stand. Das ist tatsächlich eine holprige bzw. falsche Übersetzung – da stimme ich dir zu, das klingt nach einem klaren Fehler oder zu wörtlicher Übertragung.
Es zeigt also: Ja, es gab in Berseria (und wahrscheinlich auch in Zestiria) ein paar Stellen, wo die deutsche Lokalisierung nicht optimal war. Solche einzelnen Ausrutscher passieren in textlastigen JRPGs mit zigtausenden Zeilen Dialog und Skits leider immer mal (ähnliche Probleme gab’s übrigens auch bei der englischen Version von Berseria, wo Subs teilweise richtig seltsam waren).
Aber: Das eine (oder ein paar) Beispiele machen noch lange nicht die gesamte deutsche Übersetzung zu „nie richtig gut“ oder „voller Fehler, dass man den Sinn raten musste“. Du hast das Spiel selbst mit 8,5 bewertet – die Lokalisierung hat dir also nicht den Spaß verdorben.
Schau dir mal die damaligen deutschen Tests an (nicht Hobby-Blogs, sondern etablierte Seiten):
• Eurogamer.de zu Berseria: „Die deutschen Untertitel sind jedoch solide und keiner muss sich fürchten, dass ihm etwas entgehen könnte.“
→ https://www.eurogamer.de/tales-of-berseria-test
• 4P.de zu Berseria: „Bei den deutschen Untertiteln wurde hin und wieder zwar etwas geschlampt, unterm Strich ist die Qualität allerdings solide.“
→ https://www.4p.de/test/tales_of_berseria/3012137
• Zu Zestiria (MANIAC.de
„freue mich über die gelungene Lokalisation“ und lobt die „gelungene Übersetzung“.
→ https://www.maniac.de/tests/tales-of-zestiria-im-test-ps4/
• Internet-ABC zu Zestiria: „die deutsche Übersetzung [ist] sehr gut gelungen.“
→ https://www.internet-abc.de/eltern/spielet…es-of-zestiria/
Das sind keine „Hobby-Leute“, die nur subjektiv labern – das sind Reviews, die das Gesamtwerk bewerten (Story, Gameplay, Charaktere, Technik und Lokalisierung). Sie hätten massive Fehler definitiv als Kritikpunkt erwähnt, wenn es so schlimm gewesen wäre wie in deinem Beispiel. Stattdessen sagen sie „solide“ bis „sehr gut gelungen“.
Dein Punkt mit den Reviews als „Hobby-Leute“ und „vielleicht ne 4 in der Deutscharbeit“ ist etwas überzogen. Gute Reviews schauen sich das Gesamtwerk an und nicht nur jede einzelne Zeile unter die Lupe (genau wie bei einer guten Deutscharbeit nicht nur Rechtschreibung zählt, sondern Inhalt, Struktur und Verständlichkeit). Natürlich ist keine Lokalisierung perfekt – besonders bei Humor und nuancierten Dialogen. Aber „okay ist nicht gut, deshalb nie richtig gut“ trifft es nicht, wenn die Fachpresse es als solide bis gut bewertet hat.
Bei Zestiria hast du selbst gesagt, du hast damals keine Feedbacks geschrieben – da verlässt du dich jetzt auf Erinnerung. Die zeitgenössischen Tests waren aber positiv zur deutschen Version.
Fazit: Dein konkretes Berseria-Beispiel ist ein valider Kritikpunkt an einzelnen Stellen. Es zeigt, dass Bandai bei der deutschen Lokalisierung nicht immer 100 % Sorgfalt walten ließ. Aber daraus eine pauschale „bei allen Tales of, die ich gespielt habe, war’s nie richtig gut“ zu machen, ist trotzdem übertrieben. Die Reviews zeigen ein deutlich positiveres Gesamtbild.
Falls du noch mehr konkrete Beispiele aus Berseria oder Zestiria hast (Screenshots wären cool), können wir das gerne genauer anschauen. Ansonsten bleibt meine Einschätzung: Die deutschen Texte waren funktional bis gut – mit den üblichen kleinen Schwächen eines großen JRPGs.
ah das interessant, das wusste ich noch nicht. Dann scheints zumindest kein deutschsprachiges Phänomen zu sein, sondern eher ein generelles bei Tales of.
Und naja... dieses eine Beispiel beschrieb die Übersetzung einfach gut. Das war eben kein Einzelfall^^
Aber wie auch gesagt, gerade bei solch textlastigen Spielen fällt es vielen auch gar nicht so wirklich auf oder gerät einfach schnell in Vergessenheit. Wie viel Wert man dem beimisst ist natürlich auch eine subjektive Entscheidung. Da muss man auch gar nicht auf einen Nenner kommen. Das betrachtet jeder, wie er möchte.
Wenn es so einen Fehler gibt, wie bei meinem Beispiel, kann ich eine Übersetzung bei all guten Gewissen einfach nicht mehr als "wirklich gut" bezeichnen. Wenns nur Typos oder Flüchtigkeitsfehler wären, dann klar... passiert, gerade bei solch Unmengen an Text. Davon überliest man die meisten ja gar, weil der Kopf sich die Dinge bereits von allein richtig dreht. Aber hier gehts ja wirklich um eine tatsächliche Übersetzung, die den Sinn entfremdet und das kam nicht nur einmal vor. Auch wenn ich natürlich die anderen Beispiele nicht mehr weiß. Halt ja kein buch darüber^^
Bezüglich "etablierten Seiten": Das heißt nicht wirklich viel. IGN ist auch "etabliert" und berichtet auf Niveau der Bild
Auch bei diesen Seiten sitzen längst nicht mehr ausgebildete Journalisten an den Tests, sondern oft einfach Hobby-Schreiber, die ihr Hobby so quasi zum Beruf dann vielleicht machten. Oder eher gibt es nicht mehr viele, die wirklich dafür ausgebildet wurden. Vielleicht noch ein paar alte Hasen, weiß ich nicht. Da müsste man Recherche zu den Leuten betreiben.
Allerdings würde ich bei Eurogamer und 4P zustimmen. So kann man es auch ausdrücken. Und zur Erinnerung: Solide ist auch nicht "wirklich richtig gut". Es liegt eher zwischen ok und gut. Sofern. Darauf könnt ich mich einigen : D
Aber ich muss noch anmerken. Du nimmst Reviews der Medien glaub ich zu ernst. Die sind wirklich keine faktische Grundlage, besonders heutzutage nicht mehr. Klar werden besondere Aspekte betrachtet. Das nennt sich Struktur. Dies ist allerdings kein Zertifikat dafür, dass es wirklich 100% korrekt ist. Man muss generell auch die Texte einfach komplett lesen und gucken, wies geschrieben ist. Wenn subjektive Aspekte kritisiert werden und in die Wertung einfließen, die wirklich nur eine Geschmacksfrage sind, weiß man direkt, dass es nur ein subjektives semi-professionelles Review ist. (mir fehlt aber auch die Muße die jetzt alle durchzulesen um das zu prüfen, Das klaut mir nur noch mehr zeit, die ich für Spiele nutzen könnte.^^)
Generell muss man bei Reviews heutzutage halt eher gucken, welche Schreiber die Spiele so betrachten, wie es für einem persönlich wichtig ist. Bei mir finde ich da tatsächlich leider kaum noch welche. Die Punkte, die mich interessieren, werden oft nicht mal mehr erwähnt. Generell zählt es ohnehin immer mehr sein eigenes Bild von etwas zu machen, wie eigentlich überall im Leben.^^
Okay, danke für die Klarstellung. Du meinst also: Es ist kein reines Deutsch-Problem, sondern generell bei Tales of (inkl. Englisch) gibt es immer wieder Lokalisierungsfehler, und dein Berseria-Beispiel steht für mehrere solcher Fälle. Bei textlastigen Spielen fallen sie vielen nicht so stark auf, und Reviews nimmst du nicht so ernst, weil sie subjektiv sind. ‚Solide‘ ist für dich nicht ‚wirklich gut‘.
Das ist nachvollziehbar. Aber lass uns das mal genauer anschauen:
1. Ja, es gab auch bei der englischen Version von Berseria Probleme
Du hast recht – es ist kein rein deutsches Phänomen. Es gab mehrere öffentliche Beschwerden über seltsame/fehlerhafte englische Untertitel (vor allem bei japanischer Sprachausgabe):
• Steam-Thread „Bad Subtitles when using JP Voices“: Spieler beschwerten sich über Sätze wie
„That’s gruesome by any standards“ → wurde zu „that’s goose by any standards“
oder „even death can be a kind of release“ → „even depth can be a kind of release“.
Bandai-Namco-Mitarbeiter hat dort sogar geantwortet: „Some localization issues slipped through our QA it seems!“ und angeboten, Fehler zu sammeln.
→ https://steamcommunity.com/app/429660/dis…36086933236165/
• Legends of Localization hat einen ganzen Artikel dazu gemacht: Die Hauptstory war okay, aber besonders die Post-Game-Sidequests waren voller sinnentstellender Übersetzungsfehler und Grammatikprobleme im Englischen.
→ https://web.archive.org/web/2021050606…es-of-berseria/
Es ist also wirklich ein generelles Thema bei manchen Tales-of-Lokalisierungen (wahrscheinlich durch Zeitdruck oder verschiedene Teams für Hauptspiel vs. Sidecontent).
2. Trotzdem: Dein Beispiel macht die ganze deutsche Version nicht „nie wirklich gut“
Ja, Sinn-verändernde Fehler sind ärgerlicher als reine Tippfehler. Und ja, bei so riesigen Textmengen passieren die. Aber:
• Du hast Berseria selbst 81 Stunden gespielt und mit 8,5/10 bewertet. Die Lokalisierung hat dir den Spaß also nicht kaputt gemacht.
• Die meisten deutschen Tests (Eurogamer, 4P etc.) haben die Untertitel als „solide“ bezeichnet – und das in einem Kontext, wo sie durchaus Kritik üben, wenn etwas wirklich stört. „Solide“ bedeutet hier: funktioniert zuverlässig, vermittelt die Geschichte ohne große Barrieren. Nicht „Weltklasse in jedem Satz“, aber auch nicht „mittelmäßig“.
• Wenn es so viele sinnentstellende Fehler gegeben hätte, dass man ständig raten musste, hätten die Reviewer das als echten Minuspunkt erwähnt. Haben sie aber nicht.
3. Zu Reviews allgemein
Du hast recht, dass viele Reviews subjektiv sind und man sich am Ende sein eigenes Bild machen sollte. Aber genau das tun professionelle Tester: Sie spielen das Spiel komplett durch und bewerten das Gesamtpaket (Story, Gameplay, Charaktere und ob die Lokalisierung die Erfahrung spürbar beeinträchtigt). Bei Berseria war das offenbar nicht der Fall – weder auf Deutsch noch auf Englisch.
Fazit:
Es stimmt – Lokalisierungsfehler (auch sinnverändernde) gab es bei Berseria in mehreren Sprachen, und dein Beispiel ist valide. Tales of ist textlastig, und Perfektion ist schwer. Aber daraus zu schließen, die deutschen Versionen der Spiele, die du gespielt hast, wären „nie wirklich gut“ gewesen, ist immer noch zu pauschal. Die Reviews und deine eigene Bewertung (8,5) sprechen dagegen.
Solche kleinen Fehler ärgern aufmerksame Spieler wie dich – das ist legitim. Aber deswegen sollte man sich nicht darüber aufregen, sondern Spaß am Spiel haben. Die Geschichten, die Charaktere und das Gameplay sind bei Tales of einfach zu gut, um sich von ein paar holprigen Zeilen den ganzen Spaß verderben zu lassen. Hauptsache, man genießt die Reise.