Naoki Hamaguchi hat sich mit seiner Arbeit an der Remake-Trilogie von Final Fantasy VII nicht nur unter Fans, sondern auch bei Square Enix viel Respekt verdient. Inzwischen ist Hamaguchi nicht nur Leiter von Creative Studio 1, sondern auch Executive Officer des Unternehmens.
Was steht wohl nach der monströsen Remake-Trilogie für ihn auf dem Plan? Schon vor bald zwei Jahren äußerte sich Naoki Hamaguchi zur möglichen Ausrichtung seines Teams nach Abschluss der Trilogie – und brachte dabei auch die Entwicklung des nächsten Haupttitels der Serie ins Spiel.
Nun legte sein Square-Enix-Kollege und ebenfalls von Fans sehr geschätzte Naoki Yoshida nach. Beide Square-Enix-Größen waren am Wochenende zu Gast beim Final Fantasy XIV Fan Festival in Berlin. Dabei verriet Yoshi-P, dass er viele Kommentare von Fans erhalten, in denen diese darum bitten, dass Hamaguchi an Final Fantasy XVII arbeiten möge.
„Ich denke, das ist wahrscheinlich das größte Lob, das man bekommen kann“, fährt er fort, bevor er hinzufügt: „Du musst nicht darauf antworten.“ Hamaguchi ist sichtlich geschmeichelt und holt etwas verlegen zu einer Antwort aus. „Wenn ich antworte …“, so Hamaguchi kurz darauf. Doch Yoshi-P gestikuliert und macht noch einmal deutlich, dass er keine Antwort von Hamaguchi erwarte.
Fans diskutieren wieder
Der kurze Wortwechsel lässt Fans natürlich einmal mehr spekulieren, ob Naoki Hamaguchi die Entwicklung eines Final Fantasy XVII leiten könnte. Doch das ist nur Spekulation. Zudem muss man davon ausgehen, dass nach der Veröffentlichung von Final Fantasy XVI (entwickelt von Creative Studio III unter der Leitung von Naoki Yoshida, Hiroshi Takai und Kazutoyo Maehiro) im Juni 2023 zumindest ein kleines Team schon am Nachfolger sitzt. Und dafür hat Hamaguchi derzeit nun wirklich keine Zeit. Final Fantasy VII Revelation erscheint im Frühjahr 2027.
via GamesRadar, Bildmaterial: FINAL FANTASY XVI © 2023 SQUARE ENIX CO., LTD. All Rights Reserved.

So lange man Nomura von der Handlung fernhält, fänd ich einen Teil von ihm auch interessant. Er hat generell viele coole Ideen und das Gameplay von Spielen, an denen er zentral beteiligt ist, ist in der Regel auch richtig gut (Kingdom Hearts, The World Ends With You als Beispiele).
Gleichzeitig (und hier könnt ihr euren
-Smiley auspacken *g*) halte ich derzeit praktisch keinen der 'Prominenteren' bei SE für geeignet, das Story-Directing bzw. -Writing zu übernehmen. XVI hat mir gezeigt, dass es Yoshi Ps Team nicht ist (dafür funktioniert die XIV Handlung gut, also brauchen sie vielleicht einfach mehr Zeit als ein Single Player Spiel bieten kann). Die XIII-Trilogie ist mit jedem Teil bescheuerter geworden, so dass Toriyama gar nicht in Frage kommt (aber Lightning Returns war dafür sehr unterhaltsam darin, wie dumm es war). Nojima ist für mich seit Crisis Core ein schlechter Writer, wenn man ihm zu viel Freiheit lässt (ich bin fest davon überzeugt, dass Sakaguchi hier einen wesentlichen und mäßigenden Einfluss hatte).
Hamaguchi bin ich tatsächlich noch am stärksten on the fence, weil bei dem Remakes wirklich viele Einflüsse zusammenkommen und es mir nicht so ganz klar ist, wie viel Anteil er tatsächlich am für mich verkorksten Plot hat.
Wen gibt's sonst noch? Team Asano produziert eigentlich konstant guten Kram, aber eben nicht auf dem AAA-Level eines Final Fantasy. Ito und Tokita haben meines Wissens nach in den letzten Jahren auch keine großen Rollen mehr übernommen, wären aber interessant. Ich vergesse bestimmt noch den einen oder anderen Namen.
Ito hatte vor paar Jährchen als Director in einem Spiel Namens "Dungeon Encounters". mitgewirkt. Ich fand die Spiele von ihn gut, das einzige was ich aber nicht mit ihm teile ist seine Faszination bezüglich "Ivalice". Ich denke Ito entwickelt/dirigiert keine große Spiele mehr. Tokita war 2022, für das Remake zu Live a Live als Director und Szenario schreiber zuständig. Es gab ja noch Matsuno, doch er verließ Square Enix, wegen einer Krankheit schon während der Entwicklung von Final Fantasy XII.
Danke dafür! Sie haben in dem Sinne schon große Rollen übernommen, nur halt für kleine Projekte
Vermute daher eher nicht, dass sie für einen Hauptteil der Reihe in Frage kommen, aber wer weiß. Und ja, Matsuno ist auch wirklich schade. XII hatte auch sehr viel Potenzial, was es nicht vollständig ausgeschöpft hat (besonders die Handlung betreffend). Aber irgendwie mag ichs trotzdem noch, hat ne echt gute Atmosphäre.
13 fand ich klasse. Alle 3 platiniert.
Aber darf Tori gerne wieder ran.
Gerne! Ja, die Projekte waren eher kleiner Natur.
Vielleicht irgendwann für kleine Spin-Off FF Teile, aber große Projekte werden, die zwei nicht mehr angehen. Matsuno hatte wirklich gute Ideen, schade das er krank wurde. Ich wurde leider mit FF12 nie warm. Hab ich mehrfach angefangen, und wieder abgebrochen.